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Veröffentlicht am 07.01.2019

Zuwachs fürs Heldenteam

Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen
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Erster Satz

Mein Albtraum fing so an: Ich stand auf einer verlassenen Straße in einem kleinen Ort am Meer.

Meinung

Kurz vor den Sommerferien und Percys Rückkehr ins Camp Half-Blood wird Percy in der ...

Erster Satz

Mein Albtraum fing so an: Ich stand auf einer verlassenen Straße in einem kleinen Ort am Meer.

Meinung

Kurz vor den Sommerferien und Percys Rückkehr ins Camp Half-Blood wird Percy in der Schule von Ungeheuern angegriffen und kann dem Tod gerade so, dank Annabeth und seinem neuen Freund Tysen, entkommen. Die drei schlagen sich zum Camp durch, doch auch dieses steht unter keinen guten Stern - Thalias Baum, der die Grenze zum Camp stützt, wurde vergiftet und stirbt langsam aber sicher. Und dann ist da noch Grower, Percys bester Freund, der sich aufmachte um Pan, den Hirtengott, zu finden und nun in den Fängen eines Zyklopen steckt. Percy und Annabeth sind sich sicher: ein neuer Auftrag muss her, um Grower und das Camp zu retten.

Erneut greift Percy zum Stift und schreibt seine eigenen Abenteuer auf. Dabei spricht er auch gezielt den Leser an und teilt seine eigenen Gedanken mit ihm. Der Schreibstil ist jugendlich und ganz nach Percys Art, frech und vorlaut.
Nachdem Percy wieder einmal die Schule wechseln musste, geht er nun auf eine Privatschule, die pro Jahr einen sozialschwachen Schüler aufnimmt und dessen Ausbildung übernimmt. In diesem Fall Tyson, der Obdachlose Junge wird Percys einziger Freund an der Schule, auch wenn seine Geschichte alles andere als natürlich klingt. Als es im Sportunterricht zu einer Begegnung mit Ungeheuern kommt, rettet Tyson Percy das Leben und kurz darauf klärt Annabeth Percy über ihn auf. Dank des Nebels in der Menschenwelt konnte Percy seine wahre Gestalt nicht erkennen. Tyson ist ein junger Zyklop, der anscheinend Gefallen an ihm gefunden hat. Kurz nachdem die drei im Camp ankommen, erkennt sich Poseidon, Percys Vater, zu dem jungen Zyklopen und Percy hat plötzlich einen Halbbruder.

Charaktere

Percy ist ein junger Teenager und hat bezüglich seines Familienzuwachses große Probleme. Ein Ungeheuer als Bruder scheint ihm mehr als peinlich zu sein und er versucht dies vor den anderen Campbewohnern zu verleumden. Erst auf der Reise um Grower zu retten wird ihm bewusst wie egal die Meinungen anderer sind und wie sehr er Tyson mag. Auch fühlte er sich von seinem Vater unbeachtet und war eifersüchtig auf den Zyklopen, um den Poseidon sich anscheinend mehr sorgte.

Obwohl Tyson wie ein älterer Jugendlicher aussieht, großgewachsen und kräftig gebaut ist, ist er geistlich noch ein kleines Kind. Er versteht viele Dinge noch nicht und heckt eine Begeisterung für Pferde, die jedoch wegen seiner Erscheinung eher flüchten. Er war am Anfang des zweiten Buches einfach da, erst etwas später stellte sich heraus, weshalb er sich an Percy hielt.

Fazit

Auch das zweite Abenteuer von Percy und seinen Freunden ist spannend und bereitet wieder viel Spaß. Im Hintergrund scheint sich etwas großes zusammen zu brauen. Dennoch fehlte mir in diesem Band das gewisse Etwas, um es zu einem Highlight zu machen. 4 Sterne

Veröffentlicht am 07.12.2018

Abenteuerliche Geschichte über Träume

Henriette und der Traumdieb
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Erster Satz

Die Aufregung war groß in dem kleinen Haus am Ende der Straße.

Meinung

Als Henriette und ihr Bruder Nick die Weihnachtsferien bei ihrer Großmutter verbringen, muss sie feststellen, dass ...

Erster Satz

Die Aufregung war groß in dem kleinen Haus am Ende der Straße.

Meinung

Als Henriette und ihr Bruder Nick die Weihnachtsferien bei ihrer Großmutter verbringen, muss sie feststellen, dass sie sich eines Morgens nicht mehr an ihre Träume erinnern kann. Dabei konnte sie sich doch bisher an all ihre nächtlichen Abenteuer erinnern. Zusammen mit Nick und ihren Traumwesen, begibt Henriette sich auf die Suche nach den Dieb.

Zusammen mit einem personalem Erzähler folgt der Leser Henriette und ihren Bruder, bekommt Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle. Der Schreibstil war dabei kindgerecht und schön zu lesen.
Die Vorkommnisse in den menschlichen Köpfen, sobald die Nacht einbricht, wurden auf eine schöne und faszinierende Art beschrieben und die Welt, die dadurch entstand war unerschütterlich und doch so wandelbar. So gab es feste Orte die in jedem Kopf zu finden waren, doch nie gleich aussahen. Bei der Vielfalt an Möglichkeiten bezüglich der Schauplätzen, hätte ich mir bei Henriettes Traumwelten eine größere Abwechslung gewünscht.

Charaktere

Henriette schien auf den ersten Moment wie ein junges Mädchen, das genau weiß was sie will - und das war sie auch. Dabei war sie jedoch ungemein von sich eingenommen und überheblich. Zum anderen war sie oft unfreundlich und hielt sich offensichtlich für etwas besseres. Auch zu ihren Traumwesen war sie häufig harsch und unfreundlich. Und wenn jemand etwas sagte, dass ihr nicht gefiel, so reagierte sie trotzig. Umso weiter die Geschichte fortschritt, desto weniger konnte ich sie leiden.

Ihr Bruder Nick dagegen war ausgeglichener und ein toller Begleiter in den Traumwelten. Neugierig schaute er sich alles im Kopf seiner Schwester an. Außerdem hatte er ncht nur einmal den richtigen Riecher und konnte die Lage korrekt einschätzen. Mit ihm kam ich weitaus besser zurecht, als mit seiner Schwester.

Auch die Traumwesen, die regelmäßig auftauchten waren schön gestaltet, wenn es auch sehr wenige waren, lässt man die Albtraumwesen außen vor.

Fazit

Sehr abenteuerliche Geschichte über die nächtlichen Vorkommnisse in den Köpfen der Menschen. Bis auf Henriettes Charakter gefiel mir das Buch wunderbar. 4 Sterne

Veröffentlicht am 03.12.2018

Sehr stimmig, aber zu Beginn mit einigen Längen

Am Ende aller Zeiten
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Erster Satz

Glaube ist etwas Seltsames.

Meinung

Gerade nüchterte Edgar noch neben seiner Frau im Ehebett aus und im nächsten Moment verschanzt er sich mit ihr und den zwei Kindern im Keller seines Hauses, ...

Erster Satz

Glaube ist etwas Seltsames.

Meinung

Gerade nüchterte Edgar noch neben seiner Frau im Ehebett aus und im nächsten Moment verschanzt er sich mit ihr und den zwei Kindern im Keller seines Hauses, um mit dem Leben davon zu kommen. Als sie nach Wochen aus dem unterirdischen Raum gerettet werden, liegt die britische Insel in Schutt und Asche. Ganze Städte sind vernichtet, hunderte Menschen tot oder vermisst. Ausländische Hilfsorganisationen versuchen so viele Menschen wie möglich zu retten, dabei wird Edgar von seiner Familie getrennt und schlägt sich von da an mit einer kleinen Gruppe durch das zerstörte Land, um zu ihnen zu gelangen.

Der Mitdreißiger Edgar erzählt seinen Kampf ums Leben und den endlosen Weg quer durchs Land selbst. Dabei reflektiert er mit der Zeit immer wieder sein bisheriges Leben uns sein Verhalten. Zu Beginn noch sehr störrisch, später dann einsichtig und selbstkritisch. Der Schreibstil war rau, ungehobelt aber genau richtig für die Charaktere und der Story. Der Anfang stellte sich als etwas zäh heraus und teilweise etwas langatmig. Ich hatte meine Schwierigkeiten, um gänzlich einzusteigen. Erst als Ed von seiner Frau und den Kindern getrennt wird, kommt die Geschichte richtig ins Rollen. Bis dahin sind es allerdings über hundert Seiten.
Die Welt in der Ed seinen Weg bestreitet ist nicht wieder zu erkennen. Überall Zerstörung, Tod, Leid und Grausamkeit. Auf ihrer langen Reise treffen Ed und seine Gruppe auf einige ungemütliche Gestalten, aber auch auf Hilfsbereite. Die Menschen versuchen zu überleben, jeder auf seine Art und Weise.

Charaktere

Edward ist wahrlich nicht der Mustermann aus dem Bilderbuch. Bequem, in einem Bürojob festsitzend, und ein überdurchschnittlicher Alkoholkonsum, während seine Frau mit den zwei Kindern zu Hause sitzt. Er weiß um seine Fehler bescheid, sieht aber keine Notwendigkeit etwas daran zu ändern - jedenfalls noch nicht. Sein beschwerlicher Weg zeigt ihm seine Schwächen und Fehler deutlich vor Auge und bewegt etwas in ihm. Auch wenn er immer noch nicht perfekt ist, eine Wandlung passiert.

Von insgesamt vier Personen wird er auf der Tour über die britische Insel begleitet. Die Soldatin und einzige Frau im Team, Grimes, der ältere Australier Harvey, Familienvater und Witwer Richard, dessen Sohn sich ebenfalls am anderen Ende der Insel befindet und der mürrische Junggeselle Bryce. Die gemischte Gruppe beherbergt einige Komplikationen und unterschiedliche Auffassungen, dennoch haben sie alle dasselbe Ziel vor Augen. Sie waren allesamt stimmig und trugen zur Geschichte bei.

Fazit

Ein bewegender Endzeitroman, der einige Abgründe der Menschheit aufweist und dessen Protagonist wirklich über sich hinaus wachsen muss. Sehr stimmig, aber zu Beginn mit einigen Längen. 4 Sterne

Veröffentlicht am 16.11.2018

Märchenhafte Erzählung

Goddess of Poison – Tödliche Berührung (Tödlich 1)
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Erster Satz

Es sind keine Gefangenen hier, aber ihre Schreie höre ich dennoch.

Meinung

Als Kind hatte sie sich immer ein Leben als Prinzessin gewünscht und als die Königin ihr eines Tages plötzlich ...

Erster Satz

Es sind keine Gefangenen hier, aber ihre Schreie höre ich dennoch.

Meinung

Als Kind hatte sie sich immer ein Leben als Prinzessin gewünscht und als die Königin ihr eines Tages plötzlich ein verlockendes Angebot machte, nahm sie es an, obwohl es Bedingungen dafür gab. Von ihrer Familie auf ewig getrennt und mit Gift unter der Haut, verbringt Twylla ein einsames Leben im Schloss. Als göttliche Daunen steht sie für Leben und Tod und soll einmal den Prinzen ehelichen, der gesegnet ist und ihre giftige Haut als einer der wenigen berühren kann. Doch mit einem neuen Wächter an ihrer Seite vergeht plötzlich die Einsamkeit und auch ihre Prinzipien ändern sich. Doch auch im Schloss ändert sich die Stimmung.

Durch eine wirklich schöne Erzählart und -zeit wirkt die Geschichte wie ein Märchen und zieht einen schnell in seinen Bann. Die Protagonistin Twylla dient dabei als Erzählerin ihrer Geschichte und plaudert zwischendurch immer mal wieder über ihre Kindheit fernab des Schlosses.
Das Königreich Lormere ist eines von dreien in der Welt von "Tödliche Berührung". Neben diesem gibt es das mittlerweile demokratische Tregellan und das untergegangene Tallith. Getrennt durch Meer und Wald, haben die Königreiche nur wenig Kontakt. In Lormere sind die Menschen weitest gehend gläubisch, huldigen den Göttern und weniger fortschrittlicher. Dies ist zum Teil auch dem Königshaus verschuldet, das bangt seinen Status und seine Macht zu verlieren. Die Machtspielchen der Herrschaftführenden sind wichtige Bestandteile der Geschichte und nicht immer war zu erkennen, ob ein Gerücht wahr oder Fiktion war. Die Intrigen waren bis zum Schluss spannend.

Charaktere

Protagonistin Twylla war sympathisch, auch wenn sie eine gewisse Eitelkeit an den Tag legte. Dennoch schaffte sie es sich selbst von außen zu betrachten und zu kritisieren. Ich konnte mich sehr gut mit ihr arrangieren.

Anders sah es da beim Prinzen Merek und ihrem Wächter Lief aus. Obwohl der eine erst immer abweisend war und der andere erst frisch an den Hof kam, sind sie, kaum beginnt die Geschichte, plötzlich um Twylla bemüht. Jeder auf seine eigene Art, etwas zu aufdringlich.

Fazit

Eine schöne, märchenhafte Geschichte, bei der mir die beiden männlichen Charaktere nicht hunderprozentig zu sagten. 4 Sterne

Veröffentlicht am 01.11.2018

Noch zu schnell

Black Clover 05
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Meinung

Oh Schreck, Asta wurde von den Angreifern entführt und jede Spur von ihm fehlt. Einzig der König der Magier ist nun noch in der Lage den wilden, aufgeweckten Jungspund aus seiner Misere zu retten.

Der ...

Meinung

Oh Schreck, Asta wurde von den Angreifern entführt und jede Spur von ihm fehlt. Einzig der König der Magier ist nun noch in der Lage den wilden, aufgeweckten Jungspund aus seiner Misere zu retten.

Der vierte Band endete spannend und mit einem entführten Protagonisten. Schnell greift jedoch er König der Magier ein und befreit Asta aus den Händen einer kuriosen Organisation, dessen Ziel und Anführer noch im Dunkeln liegen. Nach dem großen Kampf um die Stadt kehrt Ruhe in dieser ein. Asta und Noelle steigen für ihren Mut und die Beschützung der Bewohner einen Magierrang auf und bekommen wohlverdiente Freizeit. Doch selbst da bahnt sich ein weiteres Problem an.
Momentan stürzt der Manga sich in jedem Band in ein neues Abenteuer, ohne richtig durchzuatmen. Erneut fehlt mir die kleine Pause zwischendurch. Sehr gut gefällt mir jedoch, dass Asta und Noelle mit jedem Mitglied des schwarzen Stiers ihren eigenen Auftrag erleben und die Charaktere so vorgestellt werden.

Fazit

Ich würde mir gerne etwas längere und ausführlichere Abschnitte wünschen. Derzeit folgt wieder eine Auseinandersetzung der nächsten. 4 Sterne