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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2018

Nett für zwischendurch

Deine Stimme in meinen Träumen
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Mit voranschreitendem Lesen wird einem klar, dass Christine mehr oder weniger das selbe Schicksal wie ihrer Großmutter bevorsteht, dies begreift sie jedoch erst gegen Ende des Buches. Ich finde es schön, ...

Mit voranschreitendem Lesen wird einem klar, dass Christine mehr oder weniger das selbe Schicksal wie ihrer Großmutter bevorsteht, dies begreift sie jedoch erst gegen Ende des Buches. Ich finde es schön, wie die Beziehung zwischen Christine und ihrer Großmutter dargestellt wird und es nicht nur um ein verqueres Liebesdreieck (1. bei Elisabeth und Wilhelm und 2. bei Christine, Stefan und Robert) geht, sondern auch das Thema Familie angesprochen wird. Generell gesehen ist die Handlung schon eher vorhersehbar und den Leser erwartet nichts spannendes oder innovatives.

Das Buch vermittelt schon eher eine idealisierte Vorstellung von Liebe, die alle Grenzen und moralische Ansichten übergeht. Man könnte schon fast von einer euphemistischen Darstellung des Betrugs bzw. Ehebruches sprechen.

Die Protagonistin Christine bietet leider keine wirkliche Identifikationsgrundlage. Dies erschwert es dem Leser sich in ihre Gefühlswelt hineinzuversetzen. Auch die anderen Figuren, außer Christines Großmutter Elisabeth sind eher nur grob bzw. oberflächlich dargestellt.

Die Brief der Großemutter bieten eine schöne Abwechslung und Zugabe an Informationen aus einer anderen Zeit und Perspektive.

Das Buch ist sehr schnell und leicht zu lesen, also für den schnellen, lockeren Zeitvertreib.

Achtung Spoiler:
Ich fand es sehr komisch, dass Christine sich "plötzlich" in Robert verliebt hat. Davor wurde er immer als ein verlorengeglaubter Bruder beschrieben und sie wunderte sich nur, wie er sie manchmal ansah, aber Anzeichen einer Verliebtheit kamen bei mir nicht wirklich an.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Besonders für Menschen in sozialen Berufen

Berührung
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Ich fange mal mit dem Offensichtlichstem an: das Cover. Es ist sehr schön gestaltet, vor allem für ein Sachbuch.

Ganz allgemein finde ich das Thema super interessant. Etwas alltägliches wie Berührungen ...

Ich fange mal mit dem Offensichtlichstem an: das Cover. Es ist sehr schön gestaltet, vor allem für ein Sachbuch.

Ganz allgemein finde ich das Thema super interessant. Etwas alltägliches wie Berührungen von einer wissenschaftlichen Seite aus zu betrachten, denn so etwas Kleines kann ganz viel bewirken.

Leider muss ich sagen, dass das Buch an manchen Stellen den Bezug zum Leser als Laie verloren hat. Dadurch wurde man manchmal mit fachlichem Vokabular und abstrakten Satzstrukturen bombardiert. Gerade Menschen, die sonst nie mit Sachbüchern in Kontakt kommen, können dadurch schnell überfordert und demotiviert werden.

Trotz allem können gerade Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, viel nützliches Wissen mitnehmen und eventuell anwenden.

Veröffentlicht am 26.10.2018

Drogendealer auf dem Vormarsch

Thug
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Das coole an Sarah Saxx Büchern ist, dass sie mehr oder weniger zusammenhängende Reihen hat, in denen man immer wieder Figuren wiedererkennt. Jedoch ist man als Leser nicht gezwungen die anderen Bücher ...

Das coole an Sarah Saxx Büchern ist, dass sie mehr oder weniger zusammenhängende Reihen hat, in denen man immer wieder Figuren wiedererkennt. Jedoch ist man als Leser nicht gezwungen die anderen Bücher vor- oder nachher zu lesen, denn sie sind alle in sich abgeschlossene Geschichten.

Des Weiteren gefallen mir die alternierenden Perspektiven pro Kapitel. Somit hat man als Leser an einigen Stellen einen Wissensvorsprung dem jeweils anderen Protagonisten gegenüber, was wiederum Spannung aufbaut.
Ein zentraler Bestandteil des Buches ist das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Thug und Jane, die beide gegen die Anziehung zu dem jeweils andern ankämpfen, sich aber dann doch immer wieder hinreißen lassen. Jedoch war mir die Ambivalenz der Figuren an einigen Stellen zu extrem.

Das Ende war meiner Meinung nach nicht so ganz der Knaller. Erstmal war nach etwa sechzig Prozent des Buches das Spannendste schon vorbei und die Spannung wurde in den restlichen vierzig Prozent des Buches auch nicht mehr wirklich angehoben. Zuletzt finde ich, dass das Ende zu "perfekt" war. So ein Friede, Freude, Eierkuchen-Ende hätte ich von einem Roman, der sich im Drogenmilieu (inkl. Gewalt, Mord, und so weiter) abspielt.

Fazit: Ok für zwischendurch, aber kein Muss.

Veröffentlicht am 11.11.2021

Unauthentische Figuren

Flame & Arrow, Band 1 - Drachenprinz
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Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, fand ich das Cover sehr ansprechend. Darüber bin ich auch erst auf das Buch gekommen und habe mir viel erhofft.

Einer der Hauptaspekte, die mir an dem Buch ...

Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, fand ich das Cover sehr ansprechend. Darüber bin ich auch erst auf das Buch gekommen und habe mir viel erhofft.

Einer der Hauptaspekte, die mir an dem Buch nicht gefallen haben ist die Gestaltung der Figuren. Sie alle verschwimmen mehr oder weniger zu einem Einheitsbrei und fallen eher negativ als positiv aus. Besonders habe ich mich an Kailey gestört. Sie ist naiv, arrogant und beschäftigt sich meiner Meinung nach zu viel mit dem Anliegen - bzw. eher mit dem Aussehen - anderer. Ich denke, dass eine weibliche Hauptfigur in einem Jugendroman, nicht über andere weibliche Figuren lästern sollte, schon gar nicht wenn es um das Aussehen geht. Die Message, die das übermittelt, finde ich äußerst problematisch.

Auch darüber hinaus - oder vielleicht gerade deswegen - konnte mich das Buch nicht wirklich packen und ich habe erstaunlich lange fürs Lesen gebraucht, obwohl ich mir zu Beginn so viel erhofft hatte...

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Veröffentlicht am 24.07.2020

Nicht das, was ich erwartet habe

Damals in New York
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"Damals in New York" ist eine ehr ungewöhnliche Liebesgeschichte zweier Menschen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Idee aus dem klassischen Muster eines Liebesromans auszubrechen und ...

"Damals in New York" ist eine ehr ungewöhnliche Liebesgeschichte zweier Menschen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnten. Die Idee aus dem klassischen Muster eines Liebesromans auszubrechen und zwei Figuren zu erfinden, die zwanzig Lebensjahre trennen, finde ich sehr interessant, denn wie sagt man immer so schön: "Liebe kennt keine Grenzen". Jedoch finde ich die Umsetzung nicht ganz so gelungen. Von einem Buch mit nur wenigen Seiten bzw. Leseminuten auf einem E-Reader erwarte ich, dass die Figurenvorstellung, die Handlungen, aber auch die Emotionen und Gefühle, die einen Liebesroman nun mal ausmachen, prägnant und aussagekräftig beschrieben werden. Denn es ist nicht viel Platz für Belanglosigkeiten. Meiner Meinung nach ist das der Autorin nicht besonders gut gelungen. Nicht nur verlief die Geschichte nicht zielgerichtet, sondern auch die Figuren waren unsympathisch und klischeehaft gestaltet.

Das Cover hat mich sehr angesprochen und neugierig gemacht, jedoch wurde ich leider enttäuscht. Glück gehabt, dass das Buch nur so kurz war.

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