Ungewöhnliche Mord-Methoden!
Der Zorn der EinsiedlerinJean-Baptiste Adamsberg muss seinen Urlaub auf Island abbrechen, um in Paris einen Mord aufzuklären, was er mit Leichtigkeit und unter Zuhilfenahme besonderer Methoden bewerkstelligt. Zufällig erfährt ...
Jean-Baptiste Adamsberg muss seinen Urlaub auf Island abbrechen, um in Paris einen Mord aufzuklären, was er mit Leichtigkeit und unter Zuhilfenahme besonderer Methoden bewerkstelligt. Zufällig erfährt er, dass drei alte Männer in Südfrankreich durch Bisse der Einsiedlerspinne gestorben sind. Eigentlich sind diese Verletzungen nicht tödlich, können aber eine gefährliche Nekrose auslösen. Adamsberg beginnt nachzuforschen, obwohl es keinen offiziellen Fall gibt. So ermittelt er unter Zuhilfenahme seiner engsten Mitarbeiter, was zu Differenzen und einer Spaltung seiner Brigade führt.
Er und sein Team müssen weit in der Vergangenheit graben und fördern Abscheuliches und Ungeheuerliches zutage. Danglard referiert über Reklusen, also Einsiedlerinnen in früheren Zeiten und man erfährt viel über Spinnen (die ich eigentlich gar nicht mag). Das Buch ist in einer ganz besonderen, außergewöhnlichen Art geschrieben - wie auch Adamsberg ein eher ungewöhnlicher Ermittler ist, der sich spezieller Methoden bedient. Das hat mich anfangs etwas irritiert, auch die vielen Mitglieder der Brigade waren anfangs schwer zu unterscheiden, aber dann wurde es immer interessanter, auch der Schluss hat mir dann gut gefallen.