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Veröffentlicht am 24.12.2018

erklärt eine andere Sicht, Prophylaxe und die Alternative zur OP

Die Arthrose-Lüge
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Die beiden Autoren vermitteln eine ganz andere als die übliche Sichtweise auf Arthrose und die oft zeitgleich damit auftretenden Schmerzen, deren Ursprung auch ganz anders interpretiert werden kann.
Für ...

Die beiden Autoren vermitteln eine ganz andere als die übliche Sichtweise auf Arthrose und die oft zeitgleich damit auftretenden Schmerzen, deren Ursprung auch ganz anders interpretiert werden kann.
Für mich war die Erklärung des Alarmschmerzes, der schädigende Bewegungen einschränkt und dadurch eine Schonung des Gelenkes auslöst sowie die Sicht, dass die Schmerzen von „verfilzten“ Faszien und nicht unbedingt vom Knochen herrühren sehr interessant und ausführlich dargestellt. Zudem beleuchten die Autoren datailreich, welche Alternativen es zu einer OP gibt, wie sinnvoll Eingriffe wie beispielsweise eine Arthroskopie oder der Einsatz eines künstlichen Gelenkes ist und auch, wann dieses die beste Wahl ist. Klar stellen sie, dass Arthrose nicht eine Frage des Alters, sondern vielmehr eine der einseitigen Bewegung und Abnutzung, der eingeschränkten Bewegungswinkel ist und, dass sich Knorpel, die noch, wenn auch nur geringfügig, vorhanden sind, wieder aufpeppeln lassen. Abgerundet wird dieses Wissen durch vielfältige Betrachtungsweisen samt Handlungsstrategien, als Prophylaxe und auch im bereits betroffenen Stadium, unter anderem durch Ernährung, gezielten Faszienmassagen und Übungen um verkürzte Muskeln und damit verbundenen Fehlhaltungen samt einseitiger Abnutzung des Gelenkes entgegenzuwirken und schmerzfrei zu sein.
Es ist halt mal eine andere Sichtweise, selber aktiv zu werden und nicht die Verantwortung für den eigenen Körper alleine dem Arzt zu überlassen, der den Patienten durch Schmerzmittel und / oder operativen Eingriff in seiner passiven Rolle läßt. Wenn man Statistiken über Ops von künstlichen Gelenken (TEP) liest, erkennt man sehr schnell, dass dieser Einsatz keine wirklich langfristige Lösung ist und man als Patient sehr wohl aktiv werden sollte.

Die Erklärungen und angebotenen Strategien finde ich sehr ausführlich, gut nachvollziehbar und detailreich; die Übungen werden durch zahlreiche Fotos ergänzt. Zudem kann man auf der angegebenen website Videos mit Übungen, Trainingspläne und vieles mehr nutzen.

Für mich handelt es sich um ein rundum gelungenes und hilfreiches Buch.

Veröffentlicht am 22.12.2018

wow, was für ein tolles Buch!

Die große Nähschule
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„Die grosse Nähschule“ richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene; es wird von Grund auf alles erklärt, ob Grundausstattung, verschiedene Maschinen ( Näh-, Stick-, Overlock), Nähtechniken, auch zum ...

„Die grosse Nähschule“ richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene; es wird von Grund auf alles erklärt, ob Grundausstattung, verschiedene Maschinen ( Näh-, Stick-, Overlock), Nähtechniken, auch zum Schneidern und Ausbessern von Kleidung.

Dabei sind alle Themen so ausführlich behandelt, wie in noch keinem anderen meiner Nähbücher; beipielsweise finden sich in einem Kapitel verschiedene Stoffarten, genauer beschrieben und ergänzt mit Angaben beispielsweise zur Verwendung, Nadelstärke, Garnart, bevorzugte Naht. Neben verschiedenen Nähtechniken, seien es Nähte, eingesetzte Ärmel samt Verstärkung der Armausschnitte oder verschiedener Säume, finden sich auch einige Werkstücke ( Wickelrock, Kleid, Kulturbeutel u.m.), die genauso detailliert erklärt werden, wie alles hier Vorgestellte. Sehr gut gefällt mir, dass zu den Techniken der einzelnen Nähschritte jedes Modells zusätzlich noch die Seitenzahl der ausführlichen Erklärungen angegbeb sind. Auch in den Nähanleitungen finden sich diese Erklärungen, die im gesamten Buch sehr einfach, gut nachvollziehbar und nacharbeitbar, sind. Insgesamt über 1000 Fotos ergänzen diese Erklärungen perfekt. Übrigens finden sich alle verwendeten Schnittmuster in verkleinerter Form hinten im Buch; man kann sie aber auch bereits vergrößert von der Verlagsseite herunterladen. Das finde ich ausgesprochen durchdacht und leserfreundlich, denn möglicherweise ist es für die ein oder andere gar nicht so einfach an vergrößerte Kopien zu kommen.

Ich muß nochmal erwähnen, wie überaus umfassend dieses Buch Wissen und Können vermittelt, bis ins Detail erklärt und auf Fotos aufzeigt. Bislang war mein Nähbuchfavorit „Auf Nähkurs“, ebenfalls von DK; einige Seiten habe ich auch in diesem Werk wiedererkannt und bin sehr froh, diese beiden Bücher ergänzend zu haben. Diese grosse Nähschule ist so anschaulich, umfangreich und vielfältig in der Vermittlung von Techniken, die man direkt bei den zehn Projekten zum Nachnähen einüben kann – ich bin total begeistert.

Veröffentlicht am 14.12.2018

super erklärt und äußerst hilfreich - ich bin begeistert

Das Buch für den Hallux - Füße gut, alles gut
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Carsten Stark bietet in diesem Buch eine Fülle an Informationen um die Entstehung des Hallux, unterteilt in h. valgus, h. Rigigus und h. Limitus zu verstehen, den Verlauf abzumildern oder bestenfalls sogar ...

Carsten Stark bietet in diesem Buch eine Fülle an Informationen um die Entstehung des Hallux, unterteilt in h. valgus, h. Rigigus und h. Limitus zu verstehen, den Verlauf abzumildern oder bestenfalls sogar entgegen zu wirken.

Sehr gut gefällt mir die ganzheitliche Betrachtung samt der Erklärungen für die Entstehen, die soviel mehr zu bieten haben als die üblichen, eher unreflektierten Bemerkungen zu High Heels und modischen Schuhen. Zudem verhelfen die vielen Beschreibungen, Tests und Ausführungen zu einer Selbsteinschätzung der eigenen Situation samt der Einsicht, selbst für eine Verbesserung aktiv zu werden und nicht auf Hilfe durch die fünfminütigen Arztbesuche zu hoffen, die tatsächlich genauso ablaufen, wie im Buch beschrieben....
Die vielen praktischen Tipps für den Alltag, sei es zum Schuhkauf, zu in einzelnen Kapiteln vorgestellten Übungen oder Pflegemaßnahmen finde ich allesamt hilfreich, gut durchführbar, einleuchtend und ausgesprochen motivierend. Gerade die Sicht, keine schnelle Lösung über den Zaun zu brechen, sondern mit einer achtsamen, wertschätzenden Sicht, Aufmerksamkeit und Fürsorge selber an den Ursachen der Probleme zu arbeiten und nicht Einlagen oder OPs aus fremder Hand als Lösung zu präferieren, erscheint mir die bestmögliche Strategie zu sein. Dieses Buch versetzt den Leser leicht verständlich und sehr gut erläutert, genau in diese Lage und ist für mich das beste Buch, das ich zu diesem Thema bislang gelesen habe; wenn ich könnte, würde ich mehr als fünf Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 11.12.2018

tolles Buch, das schon beim Durchblättern Appetit macht...

Holy Smoke BBQ
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Ganz im ursprünglichen Sinne des texanischen Barbecues bereiten die beiden Autoren in ihrem Restaurant „Holy Smoke“ im schwedischen Bräcke große Mengen Fleisch traditionell zu; an vielen Sommerwochenenden ...

Ganz im ursprünglichen Sinne des texanischen Barbecues bereiten die beiden Autoren in ihrem Restaurant „Holy Smoke“ im schwedischen Bräcke große Mengen Fleisch traditionell zu; an vielen Sommerwochenenden sollen diese Events Tausende anlocken und festivalähnlichen Character samt ganz eigener, besonderer Atmosphäre haben.

Johan Fritzell und Johan Akerberg lieben, was sie da tun; das liest man in ihren Beschreibungen über ihr „Holy Smoke BBQ“, ihre Zubereitungen und authentischen Rezepte, die sie an die Leser weitergeben. Nach einer Warenkunde, folgen die Rezepte, kapitelweise eingeteilt in: Rind, Schwein, Würste, Geflügel & Lamm, Fisch. Meeresfrüchte & Gemüse, BBQ leftovers – die Reste des BBQ pimpen, Beilagen, Saucen..., Snacks & Drinks sowie Süsse Sachen.
Es werden typisch amerikanische Zutaten verarbeitet, wie beipielsweise Ahornsirup, Bacon oder Rohrzucker, die bei uns allesamt aber zum üblichen Sortiment in den Geschäften gehören; ich konnte keine nicht einfach zu besorgende Zutat finden. Die Rezepte sind super erklärt und lassen sich leicht nacharbeiten. Für mich waren die „leftovers“ sowie die erprobten Angaben, mit welchem Rauch bestmöglich zubrereitet wird besonders interessant – und selbstverständlich, wie immer, auch die süßen Rezepte.

Insgesamt finde ich die Gestaltung des Buches sehr hochwertig und ansprechend; viele Fotos, nicht nur von den zubereiteten Speisen, sondern auch von events, Grillern samt deren kurzer Vorstellung sowie Blicke in verschiedene BBQ-Küchen. Die Rezepte selber sind abwechslungsreich und ansprechend, ganz besonders für größere Feiern geeignet. Ein tolles Buch, das schon beim Durchblättern Appetit macht...

Veröffentlicht am 08.12.2018

vielfältige, erprobte Rezepte jeweils mit verschiedenen Variationsmöglichkeiten

Süßkartoffeln - fantastisch vegetarisch
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Herbert Walker hat bereits mehrere Kochbücher veröffentlicht; in diesem widmet er sich der Süßkartoffel, vollwertig, wie gewohnt.

Nach einem Kapitel mit Wissenswertem zu Süßkartoffeln und Hineisen zu ...

Herbert Walker hat bereits mehrere Kochbücher veröffentlicht; in diesem widmet er sich der Süßkartoffel, vollwertig, wie gewohnt.

Nach einem Kapitel mit Wissenswertem zu Süßkartoffeln und Hineisen zu den Rezepten, folgen die Rezepte kapitelweise unterteilt in Salate und Vorspeisen, Suppen, Eintöpfe, Hauptgerichte, Spätzle und Nudeln, Küchle und Co., Beilagen, Süßes, Kuchen sowie Aufstriche.

Einige der Rezeepte, wie Süßkartoffelpommes oder – chips, hat man vielleicht schon ausprobiert. Die aufgezeigte Vielfalt der Verwendungsmöglichkeiten hat mich doch überrascht; bei einigen wurden wohl erprobte Rezepte umgewandelt, d.h. Ein Teil der ursprünglich verwendeten Kartoffeln wird durch Süßkartoffeln ersetzt. Bei vielen anderen Rezepten ergibt sich für mich aber ein ganz neuer Ansatz, ob bei der Verwendung als Rohkost, beim Einsatz im selbstgemachten Nudelteig, bei Süßem oder in Aufstrichen – meine Favoriten, denn alleine hätte ich diese Kreationen nicht ausprobiert. Vor längerem habe ich ein Rezept für Buns ( Brötchen für vegane Burger) ausprobiert und war begeistert. Allerdings bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, das auf andere Gebäcke umzusetzen und freue mich so ganz besonders über Rezpte wie den Apfelauflauf, Pudding, süßes Hefebrot oder den Träuleskuchen.
Sehr gut gefällt mir auch, dass es zu jedem Rezept reichlich Tipps für viele verschiedene Abwandlungen gibt; so lassen sich die gut 80 vegetarischen Rezepte individuell verändern und man kann seine persönlichen Favoriten, auch nach saisonalen und regionalen Zutaten abstimmen.
Mir gefällt das Buch sehr gut; die Rezepte sind vielfältig und manchesmal sogar recht witzig illustiert.