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Veröffentlicht am 02.01.2019

Joana und Tandril

Die Braut des Feenprinzen
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Und wenn der Winter kommt und die Fee aus dem Wasser steigt, wird das Tal gefrieren, bis die Verwunschene Quelle das bekommt, was sie will.

Wenn du zur Fee wirst, unsterblich, mit verborgenen Kräften ...

Und wenn der Winter kommt und die Fee aus dem Wasser steigt, wird das Tal gefrieren, bis die Verwunschene Quelle das bekommt, was sie will.

Wenn du zur Fee wirst, unsterblich, mit verborgenen Kräften - welchen Weg wählst du?
Und bist du bereit, dein Herz zu verschenken, wenn du nur einmal lieben kannst?

Bergseeblaue Augen locken Joana in die verwunschene Quelle. Lichter tanzen vor ihren Augen, sie lacht und fühlt sich lebendiger denn je. Doch eine eisige, unnatürliche Kälte bedroht das Paradies. Nur die Königin der Verwunschenen Quelle ist fähig, das Eis, das alles Glück zu verschlingen droht, aufzuhalten. Wird Joana die Braut des Feenprinzen finden, bevor sie selbst zu seiner Frau wird?

Das Buch hat mich mehrfach zum Lächeln gebracht, denn Gion die ehemalige Jugendliebe von Joana ist der absolute Brüller. Finde ihn schon ziemlich keck, aber ich mag das relativ gerne. Aber in der Geschichte geht es in erster Linie um Joana…Sie empfand ich als leicht Durchgeknallt denn in manchen Lagen musste ich erst überlegen, warum Sie gehandelt hat…dazu muss man sich denken, ok Frau halt! Joana und Tandril versuchen gemeinsam die verschwundene Königin der verwunschenen Quellen zu finden, denn eigentlich sollen die Königin und Tandril mal das Ehegelübde ablegen, aber wird es Joana und Tandril gelingen Sie zu finden.

Die Geschichte war mal was anders und auch hier war ich total begeistert, an manchen Stellen gab es Holpersteine aber ansonsten gab es wirklich nichts wo man was zum Meckern gefunden hätte.

Veröffentlicht am 02.01.2019

Kennst du die Schatten?

Schmiedefeuer
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Wieder was Wichtiges gelernt, auch eine Frau kann schmieden…;)

Das junge Mädchen Tindra hat nur einen Wunsch, dieser wäre ein Schmied zu werden bzw. Schmiedin in diesem Fall. Allen Widerständen zu trotz ...

Wieder was Wichtiges gelernt, auch eine Frau kann schmieden…;)

Das junge Mädchen Tindra hat nur einen Wunsch, dieser wäre ein Schmied zu werden bzw. Schmiedin in diesem Fall. Allen Widerständen zu trotz schafft es Tindra, sie ist begabt und ohne, dass Sie es weiß, schmiedet sie einen magischen Schlüssel. Es dauert nicht lange bis die Krieger der Nebelreich, die Larhun das spitz bekommen und kurzum Tindra und den Schmied Gesellen Sunyu entführen. Durch ihn schafft Sie die Flucht, aber Tindra will auch ihn befreien und versucht mit dem Boten der Irin zu befreien…Sonyu hat inzwischen aber ganz andere Ziele im Sinn.
Nachdem ich schon „Im Bann des Gedankenlesers“

gelesen habe, war ich sehr begeistert von Andrea Ego. Die Autorin hat wirklich schöne Idee und setzt diese auch wirklich gut um, als Leser fühle ich mich gut unterhalten, denn man hat Mystery, Thrill, Dark Fantasy und gute Wendungen. Ja, das Buch ist nicht so vorhersehbar und das ist sehr wichtig.

Die Autorin erklärt am Anfang des Buches die Unterschiede und Eigenschaften der verschiedenen Völker, die man im laufe der Geschichte kennenlernen wird. Auch was und warum dieser Schlüssel so ausschlaggebend ist, aber auch nicht zu viel, denn es ist ja der Auftakt einer Trilogie und ich bin sehr gespannt was mich noch im zweiten Band erwartet. Ich hatte viel erhofft und habe jede Menge bekommen…Fazit

Absolute Leseempfehlung von mir!

Veröffentlicht am 01.01.2019

Sehr erfrischend

Und über uns das Licht
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2684 nach einer schlimmen Klimakatastrophe, haben sich die Menschen eine neue Heimat unterhalb des Meeresspiegels gesucht. Dort leben Sie wie in einer Unterwasserglocke auf der Station genannt D.U. Atlantis. ...

2684 nach einer schlimmen Klimakatastrophe, haben sich die Menschen eine neue Heimat unterhalb des Meeresspiegels gesucht. Dort leben Sie wie in einer Unterwasserglocke auf der Station genannt D.U. Atlantis. Aber es ist nicht so, dass Sie hier alle in Frieden leben, Nein…es gibt eine Einteilung und diese fällt für manche nicht besonders gut aus… Valea ist Ärztin auf Atlantis und hat durch ihre Arbeit eine Auszeichnung erhalten, während der Verleihung begegnet Sie dem jungen Corvin. Nur eine kurze Berührung von ihm, löst bei ihr einen Flashback aus…Sie sieht Dinge aus ihrer Vergangenheit, die Sie nicht weiß oder wusste, aber nicht nur Valea hatte den Flashback, sondern auch Corvin. Beide können nicht vergessen und versuchen der Sache auf den Grund zugehen…

Ich war schon total angetan von Atlantis, denn ich liebe Geschichte um Atlantis. Persönlich finde ich es gibt davon einfach zu wenig. Aber mit der Idee zu der Geschichte muss ich sagen, dass war wirklich eine spannende und sehr unterhaltsame Story.

Die beiden Hauptfiguren Valea und Corvin fand ich sehr gut gelungen, denn es waren beide Figuren reif und haben dementsprechend auch gehandelt. Dieses naive und ungehaltene finde ich in manche Geschichte sehr anstrengend und auch nervig.

Persönlich war ich sehr gefangen in der Geschichte, da auch die Unterwasserwelt einen sehr anzieht. Dann der Plot dazu, mit der Hintergrundgeschichte Vergangenheit und Zukunft fand ich absolut lesenswert.

Veröffentlicht am 01.01.2019

Tolle Endzeitstory

Infilum
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Ein Virus hat fast alle Menschen zu Zombies verwandelt, bis auf ein paar Überlebende, die versuchen sich in einem alten Gebäudekomplex, in der Stadt Rin zu schützen. Auch Rena Vegas lebt mit ihrer Familie ...

Ein Virus hat fast alle Menschen zu Zombies verwandelt, bis auf ein paar Überlebende, die versuchen sich in einem alten Gebäudekomplex, in der Stadt Rin zu schützen. Auch Rena Vegas lebt mit ihrer Familie dort, nur leider sind die Bedingungen um dort zu Leben äußerst hart. Jeder hat muss ein Quäntchen beitragen und so muss auch Rena, die sich als Kriegerin versucht für alles bereit erklären. Als Sie eines Tages einen neuen Auftrag erhält, kann Sie es gar nicht fassen was von ihr und dem Team um Sie herum verlangt wird. Aber auch wenn es ihr nicht gefällt beugt Sie sich dem System, den nicht nur die Überlebende werden bedroht, sondern auch ein Teil ihrer Familie…zum ersten Mal fragt sich Rena ob Infilum wirklich an allem die Schuld trägt?

Meiner Meinung nach einem wirklich genialen Buche, anders kann ich es wirklich nicht behaupten. Die Autorin hat eine wirklich gut durchdachte Geschichte herausgegeben, die für mich auch sehr sinnig und schlüssig war. Für mich gab es keine Stellen, wo man das Gefühl hat es ist langgezogen oder sehr detailliert beschrieben, sondern es wurde immer alles schön knackig verpackt erzählt. Gerade auch Rena die Hauptfigur fand ich super, denn ein Mädchen was nicht nur kämpft, sondern sich auch noch für andere einsetzt und dann alles hinterfragt, fand ich persönlich sehr gelungen. Denn viele weibliche Figuren sind meist gerade zu Anfang naiv und werden dann immer selbstbewusster, dass war hier nicht der Fall.

Fazit: Ein gelungenes Buch mit einer interessanten Geschichte und absoluten Empfehlungswert.

Veröffentlicht am 26.12.2018

Wunderbar erzählt, kann man nicht anders sagen!

Das Erbe der Rauhnacht
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Der sechste Dezember. Ein düsterer Fremder schleppt sich zu einem versteckten Bauernhof im Wald. Trotz ihrer Angst pflegt Sophie den alten Wanderer. Er nennt sich Ruprecht, und er erzählt ihr vom Beginn ...

Der sechste Dezember. Ein düsterer Fremder schleppt sich zu einem versteckten Bauernhof im Wald. Trotz ihrer Angst pflegt Sophie den alten Wanderer. Er nennt sich Ruprecht, und er erzählt ihr vom Beginn einer Legende:

Im 16. Jahrhundert sucht die Wilde Jagd in den Rauhnächten Dörfer und Klöster heim. Trotz der Gefahr, als Verbrecher verfolgt zu werden, schließt sich der junge Knecht Rupp der Bande um Krampus an. Doch die wahre Anführerin der Wilden Jagd ist Perchta – geheimnisvoll, widersprüchlich, unnahbar.
Rupp setzt alles daran, die Anerkennung seiner Gefährten und Perchtas Gunst zu gewinnen. Dabei stammen sie aus Welten, die weiter voneinander entfernt nicht sein könnten, und ihre Gegner sind mächtig ...

Im Heute neigt sich Ruprechts Zeit ihrem Ende zu. Auch für Sophie mit ihrem dunklen Geheimnis entscheidet sich an Weihnachten Leben und Tod. Denn in den Raunächten öffnen sich die Grenzen zwischen den Welten ...

Ein Buch, dass verfilmt werden sollte…Denn man könnte auch sagen „Es war einmal…“ als ich mit dem Buch angefangen habe, stellte ich mir das Geschehen wirklich vor. Ein alter und geschwächter Mann in einem „Schneesturm“ watet er durch den Wald und trifft dort auf eine kleine einsame Hütte wo eine junge Frau lebt, Sie nimmt ihn auf und pflegt ihn. Während er langsam wieder leben in seinen Knochen spürt, erzählt er von einer Legende...dann gibt es diesen Zeitsprung 500 Jahre davor.

Aber es ist schon richtig, hier geht es um die Geschichte/Legende oder wie man es nennen möchte von Knecht Ruprecht. Für mich sehr spannend und mysteriös erzählt, toll recherchiert und auch gut wiedergegeben. Deswegen kann es nur empfehlen, da es mir wirklich sehr gut gefallen hat.