Die Story wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen von der Reporterin Eve und zum anderen aus der Sicht des Mörders.
In der Geschichte lässt sich Eve auf eine gemeinsame Show mit dem ...
Die Story wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen von der Reporterin Eve und zum anderen aus der Sicht des Mörders.
In der Geschichte lässt sich Eve auf eine gemeinsame Show mit dem Mörder ein und ist daher immer als erstes am Ort des Geschehens der sogenannten "Ausstellung".
Insgesamt war die Story ok und auch der Schreibstil war gut verständlich. Der Leser bekommt einen guten Einblick in die Arbeit der Reporter, aber auch in die kranken Fantasien des Mörders.
Mir persönlich fehlte ein nicht erwarteter Schluss, der leider ausblieb. Auch die Spannung während des Lesens war bei mir leider nicht da.
Mit "Die Party" habe ich meinen ersten Thriller von Jonas Winner gelesen.
Das Cover mit der blutigen Party Einladung und dem Slogan "Wer Glück hat - stirbt als Erster" hat mich sehr neugierig gemacht.
Nach ...
Mit "Die Party" habe ich meinen ersten Thriller von Jonas Winner gelesen.
Das Cover mit der blutigen Party Einladung und dem Slogan "Wer Glück hat - stirbt als Erster" hat mich sehr neugierig gemacht.
Nach über 30 Jahren schmeißt Brandon eine Revival-Halloween Party und lädt dazu 10 seiner damaligen Gäste ein. Aber warum ausgerechnet diese 10 Personen? Weil Brandon einen ganz besonderen Bezug zu ihnen hat, der erst gegen Ende des Buches aufgelöst wird.
Die Party beginnt schon anders als erwartet und nimmt ebenfalls ein blutiges Ende. Zwischendrin sorgen allerlei Wendungen und Vorkommnisse für Spannung.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch ließ sich auch flüssig lesen.
Mir persönlich, war die Hintergrundstory etwas zu weit hergeholt und konnte mich daher nicht richtig überzeugen. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht oder eine überraschende Wende kurz vor Schluss.
Das Buch ist in relativ langen Kapiteln eingeteilt. Es wird die ganze Zeit über aus Hannah Sicht in der Ich-Perspektive berichtet. Somit ist auch Hannah unser Hauptcharakter. Ihre Geschichte lernen wir ...
Das Buch ist in relativ langen Kapiteln eingeteilt. Es wird die ganze Zeit über aus Hannah Sicht in der Ich-Perspektive berichtet. Somit ist auch Hannah unser Hauptcharakter. Ihre Geschichte lernen wir von vorne bis hinten kennen. Hannah ist eine sympathische und authentische Protagonistin. Ich mochte sie auf Anhieb sehr, da sie eine natürliche und nicht zu übertriebene Art und Weise hat. Auch im Umgang mit ihren Mitmenschen ist sie fair und neutral. Die restlichen Charaktere bestätigen typische Klischees. Für mich persönlich hatten die Charaktere auch recht wenig Tiefe und sie bleiben einem auch nicht in Erinnerung.
Der Schreibstil ist fließend, leicht und gut verständlich. Beim Lesen an sich kam ich gut voran und die Story war leicht nachzuverfolgen. Leider kam hier für mich nur am Anfang und in Teilen der Mitte Spannung auf. Ab der Mitte zog sich das Buch teilweise wie Kaugummi. Auch gab es oft viele Wiederholungen, welche mir die Spannung nahmen. Einige Szenen zogen sich über viele, viele Seiten, welche es eigentlich gar nicht benötigt hätte.
Auch konnte mich leider das Ende überhaupt nicht überzeugen. Hier habe ich deutlich mehr Spannungsmomente und Wendungen gewünscht. Leider plätscherte auch dies nur vor sich hin.
Was mich überzeugen konnte war das Cover. Es wirkt wirklich sehr schick und hochwertig. Dieses gefiel mir ausgesprochen gut.
Fazit:
Ein leider sehr langatmiger Thriller, der eher enttäuschte statt begeisterte. Doch ich bleibe der Autorin weiterhin treu, denn sie kann es definitiv besser!
Taifun Çoban ist Ermittler beim LKA in Kiel. Er hat türkische Wurzeln, die man ihm deutlich ansieht und die er humorvoll einsetzt. Sein nächster Einsatz führt ihn nach Harmsdorf, wo er einen Toten identifizieren ...
Taifun Çoban ist Ermittler beim LKA in Kiel. Er hat türkische Wurzeln, die man ihm deutlich ansieht und die er humorvoll einsetzt. Sein nächster Einsatz führt ihn nach Harmsdorf, wo er einen Toten identifizieren soll, der im Fundament einer Baugrube aufgetaucht ist. Kaum dort angekommen hat Taifun ein Déjà-vu. Gab es in den 80er Jahren nicht genau in diesem 500-Seelen-Dorf einen ungeklärten Mordfall? Zumindest meint er sich zu erinnern, dass dieser als Fallbeispiel in der Polizeischule galt. Spielt sein Gedächtnis ihm einen Streich? Ist es Zufall, dass in diesem friedvollen Ort erneut ein Mord passiert? Taifun muss wohl einige Fragen klären...
Die Handlung startet langsam und wird in mehreren Erzählebenen erzählt. So ist von den aktuellen Geschehnissen die Rede, aber auch Rückblicke zu den Ereignissen in den 80er Jahren kommen ans Licht. Ich habe lange gebraucht, mich zurechtzufinden und hatte am Ende dennoch das Gefühl, nie wirklich in der Handlung angekommen zu sein.
Der Schreibstil war zwar flüssig, konnte mich aber einfach nicht packen. Immer wieder bin ich abgedriftet und hab den Faden und damit auch das Interesse verloren. Ich hatte mich so auf einen Nordseekrimi gefreut und war ein wenig enttäuscht, weil mir die bildhaften Beschreibungen der Umgebung gefehlt haben. Das für mich wichtige Urlaubsfeeling blieb leider aus…
Die Charaktere waren meiner Meinung nach zu unscheinbar. Taifun selbst war der einzige, zu dem ich eine Verbindung aufbauen konnte und der mich auch mal zum Lachen bringen konnte. Zumal ich in einem Krimi eigentlich das Gegenteil erwarte. Die Spannung fiel irgendwie in den Keller und damit auch meine Lust zum Weiterlesen.
Fazit:
Ein Krimi, der durch seine geringe Seitenanzahl gut lesbar ist. Wer allerdings auf Nervenkitzel und Blutvergießen steht ist hier leider Fehl am Platz.
Nika hat viele Identitäten. Mit diesen mietet sie sich Wohnungen, um keine Spuren zu hinterlassen. Doch die aktuelle Wohnung ist nicht wie die anderen. Hinter einer Geheimtür macht Nika eine Entdeckung, ...
Nika hat viele
Identitäten. Mit diesen mietet sie sich Wohnungen, um keine Spuren zu hinterlassen. Doch die aktuelle Wohnung ist nicht wie die anderen. Hinter einer Geheimtür macht Nika eine Entdeckung, die sie nicht mehr loslässt. Sie stellt Nachforschungen an und wünscht sich schon bald, sie hätte diese Wohnung niemals betreten…
Klingt spannend, oder? Ist vom Prinzip her auch eine coole Idee, deren Umsetzung leider nicht so recht punkten konnte. Nicht nur, dass ich gefühlt ewig gebraucht habe, um in die
Handlung reinzukommen. Sie hat mich des Öfteren so verwirrt, dass ich gar nicht mehr wusste, um was es eigentlich gerade geht. Die Intention dahinter ist mir schon klar: Spannung aufbauen. Doch hier ist mein Gegenargument: Weniger ist manchmal mehr.
Nika erzählt in der Ich-
Perspektive. Sie wird zwar authentisch dargestellt, dennoch konnte ich keine Beziehung zu ihr aufbauen, da sie auf mich unnahbar und fremd wirkte. Ihre Handlungen waren kaum nachvollziehbar, ihre Gedankengänge nicht ersichtlich. Ein tiefgreifendes Character-Building hätte Nika sicherlich gutgetan. Mit ihr steht oder fällt nun einmal der Plot.
Auch wenn ich mich etwas durch die Story hangeln musste und zwischendurch das Interesse am Weiterlesen verlor, war es dem Autoren-Duo möglich, hier und da Appetithäppchen zu streuen, die eine Rest-Neugier übrig ließen. Zum Glück, denn das
Ende konnte das Ruder tatsächlich noch etwas rumreißen und überzeugte mit einer spannenden Auflösung. Zumindest weiß ich jetzt, dass ich bei Angeboten wie
airbnb, sollte ich sie je nutzen, seeeehr vorsichtig sein werde. Man weiß ja nie, wem man da begegnet! 😳
Fazit: Die Ansätze waren da, auch die Plotidee ist eine coole Abwechslung im #Thriller-Bereich. Aber der Story mangelt es an Tiefe und einer durchgehenden Spannungskurve, sodass man einen ziemlich langen Atem braucht, um das cool konstruierte Ende genießen zu können.