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Veröffentlicht am 05.01.2019

Liebe und Leid sind manchmal so nah beieinander. Genießt jeden Augenblick, den ihr miteinander habt. Nicht jeder weiß, wie lange man sich hat.

All In - Tausend Augenblicke
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Kacey Dawson ist 22 Jahre alt und spielt in der Band Rapid Confession. Es ist aber nicht der Ruhm, der sie glücklich macht. Im Gegenteil. Um ihre Tage zu überstehen, greift sie immer öfter zum Alkohol ...

Kacey Dawson ist 22 Jahre alt und spielt in der Band Rapid Confession. Es ist aber nicht der Ruhm, der sie glücklich macht. Im Gegenteil. Um ihre Tage zu überstehen, greift sie immer öfter zum Alkohol und betäubt sich damit. Sie sehnt sich nur nach Anerkennung und Liebe. Diese bekommt sie zwar von ihren Fans, doch will sie diese lieber von ihren Eltern. Kacey ist in ihrer Familie unerwünscht. Jedes mal, wenn sie einen neuen Versuch macht und ihre Eltern anruft, wird sie wieder verletzt und abgewiesen.

Jonah ist 26 Jahre alt und hat ein neues Herz, weil sein altes nicht mehr mitgemacht hat. Er arbeitet rund um die Uhr. Zur Zeit ist er der Limousinenfahrer der Bank Rapid Confession und erlebt allerhand mit den Bandmitgliedern. Eines Nachts wird er gebeten, die betrunkene Kacey von einem Auftritt weg zu bringen, damit keine unangenehme Aufmerksamkeit besteht. Durch einige Zufälle ist er dazu gezwungen, sie mit sich nach Hause zu nehmen. Es passt ihm gar nicht, jemand wildfremden bei sich zu haben. Er will niemanden kennenlernen, er will keinen an sich ran lassen und doch liegt dort eine wunderschöne junge Frau, die seinen Verstand und sein krankes Herz nicht mehr los lässt.

All in ist ein tolles Buch, das in einem wunderschönen Schreibstil geschrieben ist. Man versinkt sehr schnell in dieser Geschichte. Und jedem wird klar sein, dass man nicht entscheidet ob und in wen man sich verliebt. Es bringt nicht, seine Gefühle zu leugnen oder zu ignorieren. Sie sind trotzdem vorhanden und stärker als jeder Wille. Jemand, der schon mal versucht hat, gegen seine Gefühle anzugehen, wird das kennen. Lasst es einfach sein. Die Liebe findet ihren eigenen Weg. Wann und wie und bei wem sie es will. Ihr habt keine Chance gegen sie.

Ich habe das Buch mit zu einem Arztbesuch genommen und schnell gemerkt, wenn ich weiter lesen werde, werde ich anfangen zu weinen. Also habe ich das Lesen tatsächlich auf zuhause beschränkt. Ich bin da sehr anfällig und wollte nicht in einem vollen Wartezimmer meine Tränen fließen lassen. Am Ende des Buches brauchte ich dann auch wirklich einige Taschentücher. Es ist ein sehr emotionales Buch. Ich habe mit Kacey gelitten, die um Anerkennung und Liebe flehte und ich habe es gehasst, das alle Hoffnung manchmal keinen Sinn macht. Manchmal muss man im Augenblick leben. Es gab sogar einige heiße Szenen, allerdings waren sie nebensächlich.

Veröffentlicht am 11.12.2018

Verwirrend und überraschend zugleich. Ich war von den unerwarteten Wendungen ganz begeistert.

Die Vermissten
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Von Anfang an merkt man das etwas mit den Charakteren nicht stimmt. Doch es scheint, als sei niemand von ihnen ganz bei Sinnen und man weiß von Anfang an nicht, wer hier gut und wer böse ist. Man kann ...

Von Anfang an merkt man das etwas mit den Charakteren nicht stimmt. Doch es scheint, als sei niemand von ihnen ganz bei Sinnen und man weiß von Anfang an nicht, wer hier gut und wer böse ist. Man kann hier wirklich die ganze Zeit mitraten und ich wurde immer wieder von einer überraschenden Wendung überrollt. Einige Personen und Szenen habe ich richtig eingeordnet und eingeschätzt. Bei anderen lag ich wiederum falsch. Es war sehr interessant die Charaktere nach und nach näher kennenzulernen. Greta wirkte zerstreut und verwirrt. Ich hatte von Anfang an die Befürchtung sie habe eine psychische Störung. Sie verstand sich selber manchmal nicht. Ab und an handelte sie irrational. Wie lange würde man wohl warten um die Polizei zu rufen, wenn das Kind und der Ehemann verschwinden? Im ersten Moment ist man vielleicht beruhigt, da das Kind beim Vater ist. Doch spätestens im Wochenendhaus, wo keiner vorzufinden ist, müssten doch die Alarmglocken läuten und man sollte handeln. Sie war da anders. Hat sie vielleicht eine gespaltene Persönlichkeit und Alex und Smilla getötet?

Alex hingegen war ein vollkommener Kontrollfreak. Er wollte alles und jeden kontrollieren und bekam meistens, was er wollte. Er machte Greta schon auf der Hinfahrt zur Insel Angst, indem er Gruselmärchen erzählte. Wusste er vielleicht, das etwas passieren könnte? Oder hat er selber geplant seine Tochter zu entführen, oder Greta wahnsinnig machen? Sie könnte aber auch schon wahnsinnig sein und Alex und Smilla sind schon lange tot nur sie will es nicht wahrhaben.

Auch, wenn der Thriller interessant und überraschend war, weiß ich nicht, ob jeder Leser bis zum Ende durchhält, da man doch sehr verwirrt wird und auch ein gewisses Durchhaltevermögen braucht. Man muss konzentriert lesen um dem Geschehen folgen zu können, auch wenn der Schreibstil wirklich sehr angenehm ist. Es lohnt sich hier aber auf jeden Fall dran zu bleiben. Manchmal kann man sogar etwas bei Thrillern lernen. Hier lernt man, dass es wichtig ist miteinander zu reden und nicht alles mit sich machen lassen darf. Menschen, denen man vertrauen kann sind sehr wichtig. Ich hoffe es hat jeder von euch einen solchen Menschen. Haltet ihn fest.

Veröffentlicht am 09.10.2018

Barbara Pachl – Eberhart lässt uns in ihr Leben und erzählt gefühlvoll von einigen ihrer erlebten Wunder.

Wunder warten gleich ums Eck
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Dieses Buch ist keine Anleitung, an welcher Adresse ihr die besten Wunder findet, oder überhaupt eines. Dies liegt nicht in der Macht von Barbara Pachl – Eberhart. Allerdings lässt sie uns an ihren Wundern ...

Dieses Buch ist keine Anleitung, an welcher Adresse ihr die besten Wunder findet, oder überhaupt eines. Dies liegt nicht in der Macht von Barbara Pachl – Eberhart. Allerdings lässt sie uns an ihren Wundern teilhaben und zeigt uns so auf, dass wir öfter einfach nur hinschauen müssen. Sie definiert Wunder als Lebensmomente. Jedem kann ein Wunder im Alltag begegnen. Man muss nur offen dafür sein. Das Buch ist in Wunder (kurze Abschnitte) eingeteilt und lässt sich dadurch super lesen.

Ich selber öffnete mich ca. vor elf Jahren wieder für die Wunder des Lebens. Es sind nicht unbedingt die großen Dinge, wie ein Flugzeug das vor dir in der Stadt landet und George Clooney steigt aus, um dich um einen Euro zu bitten (dies wäre wohl selbst im Traum sehr eigenartig). Es geht vielmehr um die kleinen Dinge, die man zu schätzen lernt. Ein Baum, der im Wind weht und im Herbst seine Blätter verliert, nur um im Frühling wieder zu blühen beginnt. Oder ein großes in Form von einem Leben das im Körper einer Frau heranwächst, oder in einem Tier. Das sind Wunder, und diese sollten wir mit viel mehr Freude wahrnehmen.

Doch kann man wirklich an jedem Tag ein Wunder erwarten? Zu aller erst definiert jeder ein Wunder vielleicht anders. Für die einen ist ein Lottogewinn ein Wunder und für andere den richtigen Partner zu finden, mit dem man alt werden mag. Und trotzdem denke ich nicht das man jeden Tag ein Wunder erwarten kann. Man sollte aber mit Offenheit durch die Welt gehen, damit du das Wunder anlocken könntest.

Es gibt aber auch Menschen, denen siehst du schon an, dass das Wunder lieber einen Schritt zur Seite geht, wenn sich die Wege kreuzen. Sie gehen verschlossen oder mürrisch durch die Welt. Oder es ist einfach nicht ihr Tag. Es gibt sicher auch Tage, an denen mein Wunder lieber vorbeizieht. Aber ich bin mit Wundern gesegnet und genieße auch Tage an denen es kein Wunder zu mir schafft. Morgen ist schließlich ein neuer Tag.

Die Autorin notiert sogar willkürlich Wundertage in ihrem Kalender. Darüber habe ich nachgedacht. Vielleicht steht man an diesem Tag mit dem falschen Fuß auf und denkt sich, man trifft eh kein Wunder. Aber wäre es nicht schon ein Wunder, wenn man dann trotzdem etwas spazieren geht, obwohl man keine Lust dazu hat? Tut einem die Frische Luft so gut, dass man es sogar genießt und dem Tag dadurch eine Wendung ins positive gibt? Das sich ein schlechter Start in den Tag verwandelt, und Stress sich in Gelassenheit ändern kann, ist ein Wunder. Ein Wunder das man selbst herbeigeführt hat. Somit kann man doch einiges dafür tun. Geht offen durch die Welt und heißt eure Wunder willkommen. Lernt die kleinen Dinge wieder schätzen. Ein Tipp von mir: Versucht die Dinge aus Kinderaugen zu sehen.

Veröffentlicht am 28.08.2018

Ein spannender und gefühlvoller Krimiroman der mich am Ende sogar noch überrascht hat.

Fear and Desire: Gefährliche Lüge
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Ewa Aukett überrascht mich immer wieder. Dieses Mal mit einem Krimiroman. Sarah, die einen Fototrip geplant hat, bleibt unerwartet liegen und stapft durch den stürmischen Schnee, bis sie an eine Hütte ...

Ewa Aukett überrascht mich immer wieder. Dieses Mal mit einem Krimiroman. Sarah, die einen Fototrip geplant hat, bleibt unerwartet liegen und stapft durch den stürmischen Schnee, bis sie an eine Hütte kommt. Dort öffnet ihr der attraktive Brandon. Doch so attraktiv er auch ist, er wirkt auf den ersten Blick kühl und knallt ihr die Tür vor der Nase zu. Aber er kann sie ja schlecht erfrieren lassen, oder? Widerwillig nimmt er sie bei sich auf.
Nach kurzer Zeit werden die beiden aber von Fremden überrascht und müssen fliegen. Irgendwer trachtet den beiden nach dem Leben und Brandon hat auch eine Ahnung, wer dies sein könnte. Unfreiwillig werden die beiden zu einem Team und kommen sich dadurch immer näher. Können sie lernen, sich auch zu vertrauen?

Die Charaktere sind toll. Sarah ist taff, mutig, lustig und sehr neugierig. Manchmal sogar zu neugierig. Sie bringt sich gerne in Gefahren und ist eine Person, die mit anpacken kann. Brandon dagegen ist eher der stille Typ. In sich gekehrt und verschlossen. Sie ergänzen sich einfach perfekt.
Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, bei dem man langsam ins Geschehen einsteigen kann. Man lernt alle erst kennen, ohne Hektik, aber auch ohne langweilig zu werden. Ich fand es sogar richtig spannend und gefühlvoll. Den anfänglich raueren Ton bei den erotischen Szenen war ich allerdings so auch noch nicht von ihr gewohnt, störte mich aber auch nicht.
Ewa hat es geschafft eine rasante Verfolgungsjagd zu konstruieren und die Protagonisten über sich hinauswachsen zu lassen. Zwischendurch hatte man kleine Atempausen, rechnete aber damit das jederzeit wieder etwas passieren könnte.

Auch ich habe zwischendurch versucht zu raten, wer den beiden schaden wollen würde. War es wirklich Brandon wegen dem sie ursprünglich kamen? Und wenn ja, ist es der den er vermutet oder doch jemand ganz anderer? Ich habe tatsächlich jemanden verdächtigt, der es dann doch nicht war. Aber das macht die ganze Geschichte ja auch noch besser, wenn die Autorin schafft, das man selber mitraten und hinter die Fassaden blicken will.

Veröffentlicht am 28.07.2018

Der zweite Teil der Maxton - Hall Reihe überrascht mich mit einer Wendung am Ende und lässt mich auf das Erscheinen von Save us wartend zurück.

Save You
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Tatsächlich habe ich nach dem ersten Teil überlegt überhaupt weiter zu lesen. Der erste Teil war kein abgeschlossenes Buch und alles war so vorhersehbar. Die Again Reihe hatte mich von Anfang an etwas ...

Tatsächlich habe ich nach dem ersten Teil überlegt überhaupt weiter zu lesen. Der erste Teil war kein abgeschlossenes Buch und alles war so vorhersehbar. Die Again Reihe hatte mich von Anfang an etwas mehr gefesselt. Doch irgendwie war ich doch neugierig und man weiß ja auch, was man bei Mona Kasten bekommt. Man möchte es so. Es ist nicht so das man etwas außergewöhnliches, noch nie dagewesenes erwartet.

Im zweiten Teil der Maxton Hall Trilogie gibt es zu der Sicht von Ruby und James auch noch die Sicht von James Zwillingsschwester Lydia. Man lernt sie mehr kennen und dadurch auch lieben. Wirkte sie im ersten Teil eher oberflächlich, so kann man hier hinter ihre Fassade blicken. Sie ist jemand, der so zerbrechlich wirkt, das man ihn beschützen möchte. Alle denken, ihr wird alles in den Schoß geworfen und sie wird zu sehr behütet, doch in Wirklichkeit sieht die Realität meist anders aus. Man muss sich manchmal die Mühe machen, Menschen näher kennenzulernen. Für mich ist Lydia eine sehr starke Persönlichkeit, die den zweiten Teil der Trilogie zu etwas ganz besonderem macht.
Auch Ruby wächst mit ihrer Zeit an der Maxton Hall. Sie muss sich eingestehen das der Entschluss, den sie vor langer Zeit gefasst hat, nicht möglich ist. Auf Dauer kann sie ihr privates und schulisches Leben nicht mehr voneinander trennen. So ist das nun mal, wenn man auf einmal Teil der Gesellschaft ist und nicht mehr unsichtbar. Sie hat nun Freunde auf der Schule und diese gehören nicht nur vormittags dazu.

Ruby rückte für mich im zweiten Teil eher in den Hintergrund. Spannender fand ich es Lydia zu beobachten. Natürlich gehörte Ruby immer noch dazu, doch da wusste man ja schließlich, wie die Geschichte weitergehen würde. Lydia war eine gebrannte Seele, die aber aus den schwierigsten Momenten noch einen Witz machen konnte. Ruby hatte im Gegensatz zu ihr sehr viele Menschen, die ihr nahestehen und für sie einstehen. Ihre Schwester Ember, mit der sie über alles reden kann und ihre Eltern, die immer zu ihr halten. Ich bin sehr neugierig auf den dritten Teil der Reihe Save us, denn auch, wenn ich das Gefühl habe, zu wissen, wie es mit James und Ruby und Ember weiter geht bin ich zum Beispiel sehr überrascht über die Wendung am Ende gewesen und enttäuscht von Rubys Mama. Ich möchte wissen, was aus Lydia wird und wie es mit den Intrigen von Menschen weitergeht, bei denen man dachte sie wären wahre Freunde.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer wunderbar, so das man sich allein auf die Geschichte konzentrieren kann. Mona Kasten schreibst sehr stil - und gefühlvoll.