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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2016

Wie erwartet!

Miss you
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Vorab möchte ich mich beim Diana Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken. Ich hatte ein paar schöne Lesestunden mit "Miss you".

Tess und Gus leben immer wieder aneinander vorbei. ...

Vorab möchte ich mich beim Diana Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken. Ich hatte ein paar schöne Lesestunden mit "Miss you".

Tess und Gus leben immer wieder aneinander vorbei. Seit dem Jugendalter verpassen sie sich immer wieder oder treffen kurz auf einander ohne sich richtig zu erkennen. Jeder kämpft über Jahre hinweg mit seinen eigenen Problemen, bis sie sich irgendwann doch noch richtig begegnen, sich kennen und lieben lernen.

Das Buch lässt sich flüssig und doch recht zügig lesen. Fängt man einmal an möchte man es kaum aus der Hand legen. Das liegt nicht nur am guten, einfachen und leichten Schreibstil der Autorin, sondern auch an den wechselnden Perspektiven. Abwechselnd lesen wir von Gus und Tess die mit verschiedenen Ängsten, Sorgen und Problemen zu kämpfen haben. Der verunglückte Bruder an dessen Unfall man sich die Schuld gibt, die krebskranke Mutter die stirbt und noch eine kleine Schwester zurück lässt, unglückliche Beziehungen, nicht erfüllte Ehen, Schuldgefühle, Angst selbst krank zu werden, Versagensängste und noch vieles mehr sind dabei ein Thema. Trotz allem meistern die Protagonisten die Aufgaben die vor ihnen stehen meistens ganz gut oder wachsen über sich hinaus. Erst zum Schluss hin begegnen sie sich dann wirklich und die Liebesgeschichte der beiden ist so nur recht kurz. Aber genau damit habe ich gerechnet. Die zwei verpassen sich wirklich immer nur knapp, man fiebert stets mit wann es wohl soweit ist und am Ende läuft alles wie erhofft. Für mich gab es keine Längen im Buch, im Gegenteil, ich habe mich immer erwartungsvoll auf das weiter lesen gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wer das Buch "Königskinder" von Gernot Gricksch kennt: genau nach diesem Prinzip verläuft "Miss You".

Die Charaktere sind authentisch und sympathisch. Ich konnte mich mit beiden anfreunden und habe sie gern durch Höhen und Tiefen des Lebens begleitet. Besonders gut hat mir gefallen dass sie sich doch immer wieder durch gekämpft haben und dem Leben und allen Aufgaben getrotzt haben.

Meiner Meinung nach ist das Buch für alle die keine riesige Lovestory, sondern einen Roman aus dem Leben erwarten genau das Richtige!

Veröffentlicht am 10.10.2016

Ein märchenhaftes Buch

Die silberne Königin
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Es war einmal... so beginnt diese Geschichte nicht, doch es hätte gut gepasst. Emma lebt in ärmlichen Verhältnissen. Die Mutter tot, der Vater dem Alkohol verfallen muss Emma selbst ums Überleben kämpfen. ...

Es war einmal... so beginnt diese Geschichte nicht, doch es hätte gut gepasst. Emma lebt in ärmlichen Verhältnissen. Die Mutter tot, der Vater dem Alkohol verfallen muss Emma selbst ums Überleben kämpfen. Denn das tun die Menschen von Winterglanz jeden Tag. Doch nach einem Unfall beschließt Emma etwas zu ändern und bringt den Mut auf sich in der Chocolaterie von Madame Weltfremd um eine Arbeitsstelle zu bemühen. Durch ihre besondere Art bekommt sie diese von der Madame, die potenzial in ihr entdeckt. Dann hat Emma noch großes Glück, denn Madame Weltfremd beschließt ihr und ihrer neuen Arbeitskollegin Ophelia eine Geschichte zu erzählen und das tut die Madame nur sehr selten. Als plötzlich eine Lawine die Stadt von der Außenwelt abschneidet muss sich etwas ändern und Emma beschließt das Schicksal der Menschen von Winterglanz in die Hand zu nehmen...

Mit ihrem bildhaften Schreibstil und der märchenhaft mystischen Kulisse hat mich Katharina Seck sofort gefangen genommen. Ich war ganz verzaubert von dem Buch und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Man fühlt sich wirklich wie in einem Wintermärchen, an dem man hautnah dabei ist. Leider hat das Buch in der Mitte ein paar Längen, die haben die Lesefreude ein bisschen gehemmt. Zum Schluss hin wird es aber nochmal rasanter und plötzlich ist die Geschichte zu Ende. Wenn auch nicht so erwartet, so finde ich das Ende trotzdem gelungen.

Die Charaktere sind gut beschrieben, vor allem Emma, Ophelia und Madame Weltfremd sind sehr gut gelungen. Der König konnte mich nicht vollends überzeugen, aber dafür die restlichen Nebencharaktere.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich bin froh dass ich es schon vorab als Manuskript lesen durfte. Vielen Dank dafür an den Verlag und lesejury.de.

Ich vergebe eine Leseempfehlung an alle die märchenhafte Bücher mögen (oder die der Klappentext anspricht). ;)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
  • Handlung
Veröffentlicht am 02.10.2016

Sehr gelungene Fortsetzung

Nachtschatten 2: Ungebrochen
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Lily und ihre Freunde wissen nicht mehr wo ihnen der Kopf steht. Silas und Cion sind entführt, die anderen auf der Flucht, Lily erfährt endlich mehr aus ihrer Vergangenheit und in dem ganzen Chaos kristallisiert ...

Lily und ihre Freunde wissen nicht mehr wo ihnen der Kopf steht. Silas und Cion sind entführt, die anderen auf der Flucht, Lily erfährt endlich mehr aus ihrer Vergangenheit und in dem ganzen Chaos kristallisiert sich heraus dass es einen Verräter unter ihnen gibt.


Wie auch Teil eins beginnt Teil zwei gleich sehr spannend. Er schließt nahtlos an den Vorgänger an und man findet sich recht schnell im Geschehen wieder zurecht. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und gradlinig, so dass man gar nicht merkt wie die Seiten vorüber fliegen wenn man einmal anfängt.

Einige Fragen die sich im ersten Buch angestaut haben werden geklärt was mich sehr gefreut hat. Lily weiß nun auch endlich was in ihrer Vergangenheit geschehen ist und warum Adrian so anders ist. Wie sie damit umgeht fand ich allerdings sehr enttäuschend, damit hat sie mich sogar manchmal genervt. Deshalb auch den einen Stern Abzug.

Radu macht in seiner Entwicklung einen großen Sprung finde ich. Er muss viel einstecken, nicht nur physisch sondern auch psychisch und offenbart sich letztendlich sogar seinen Freunden, obwohl er doch etwas Angst davor hat (was er natürlich so nie zugeben würde). Er ist mir noch viel sympathischer geworden.

Adrian ist und bleibt mein Liebling, er hat es meiner Meinung nach am schwersten von allen und geht trotzdem weiter seinen Weg. Hut ab vor ihm!

Die Geschichte hat mich diesmal noch mehr begeistert wie beim letzten Mal, es ist spannend, authentisch und emotional. Ich freue mich schon sehr auf den finalen Band und alles was da noch kommt!!!

Eine klare Leseempfehlung, allerdings muss man Band eins kennen!

Veröffentlicht am 19.09.2016

Super Abschluss

KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges
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Nun ist eine meiner absoluten Lieblingsfantasyreihen zu Ende.

Lasnic, Ayrin, Pirol Gumpen und viele andere machen sich auf den Weg zur Vulkaninsel Kalypto. Auch die erbitterte Feindin Lauka ist dorthin ...

Nun ist eine meiner absoluten Lieblingsfantasyreihen zu Ende.

Lasnic, Ayrin, Pirol Gumpen und viele andere machen sich auf den Weg zur Vulkaninsel Kalypto. Auch die erbitterte Feindin Lauka ist dorthin unterwegs, aber anders als Lasnic & Co. will sie die Kalypiker nicht vernichten, sondern sich selbst zur Magierkönigin aufschwingen und über das ganze Land herrschen.

Wie in den vorherigen Büchern gibt es wieder verschiedene Erzählstränge. Anfangs drei, später laufen zwei zusammen und es gibt noch zwei. Die Sprache ist gewohnt abwechslungsreich, Lasnics Schnodderschnauze erkennt man sofort, aber auch die anderen ordnet man schnell zu. Leider war das Buch im ersten Drittel etwas langatmig. Da sich alle nur auf der Reise befanden konnte die Spannung nicht wirklich aufgebaut werden was ich sehr schade fand. Das ist aber schon mein einziger Kritikpunkt. Denn sobald mich das Buch dann einmal gepackt hatte wollte ich auch unbedingt immer wissen wie es weiter geht. Die Spannung steigert sich schon bald ins Unerträgliche und dann ist es auf einmal schon zu Ende.

Es gibt wieder einige Verluste, aber auch das ist einfach Realitätsnah. Bei so einem Kampf können immerhin nicht alle lebend heraus spazieren. Ich hätte es nicht gedacht, aber der Verlust in diesem Buch schmerzt mich nicht so sehr, wie der von Romboc im letzten Teil.

Die Charaktere sind gewohnt liebens- und hassenswert. Alle bleiben sich treu, es gibt für alle Höhen und Tiefen und für jemanden erfüllt sich ein Herzenswunsch.

Der Abschluss ist für mich stimmig. Jeder hat seine Aufgaben zu erledigen und es gibt noch ein freudiges Ereignis ganz zum Schluss das ich sehr schön finde.

Ich bin sehr froh dass ich diese Reihe gelesen habe, sie zählt auf jeden Fall zu meinen absoluten Lieblingen!

Vielen Dank an Tom Jacuba für das letzte Rezensionsexemplar seiner grandiosen Reihe!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tolle neue Idee, hat einige Schwächen ist aber trotzdem gut!

Goddess of Poison – Tödliche Berührung (Tödlich 1)
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Twylla ist die Gottgleiche Daunen was bedeutet dass ihre Berührung tödlich ist. Sie lebt im Schloss von Lormere, zusammen mit der Königsfamilie die die einzigen sind, die sie berühren können. Trotzdem ...

Twylla ist die Gottgleiche Daunen was bedeutet dass ihre Berührung tödlich ist. Sie lebt im Schloss von Lormere, zusammen mit der Königsfamilie die die einzigen sind, die sie berühren können. Trotzdem ist sie sehr einsam. Doch nach einer zweijährigen Reise kommt Prinz Merek zurück, Twylla bekommt einen neuen Wächter und dann verändert sich alles...

So viel zum Inhalt. Endlich mal eine neue Idee dachte ich mir und war sehr gespannt auf das Buch. Die Story ist auch wirklich gut, der Plot gut ausgearbeitet, aber mir haben die Hintergrundinformationen gefehlt. Man liest von Sündenesserinnen und der Gottgleichen Daunen, versteht aber stellenweise erst sehr spät was es heißt diesen Titel zu tragen. Das hätte man früher aufklären können. Auch sonst fühlte ich mich stellenweise etwas verlassen mit dem Königreich und den ganzen Namen der Nachbarländer. Eine Karte wäre hier sicher schön und hilfreich gewesen.

Trotzdem habe ich mich ganz gut in die Story rein gefunden und nach den etwas schwächlichen ersten hundert Seiten ist es auch spannender geworden. Letztendlich ist es dann doch so weit gewesen das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte und es zügig beendet habe. Dazu hat sicherlich nicht nur die Spannung der Geschichte, sondern auch der flüssige Schreibstil beigetragen.

Leider konnte ich mich auch nicht mit allen Charakteren richtig anfreunden. Die Königin und Leif sind für mich die glaubhaftesten, Twylla konnte mich nicht recht erreichen. MIt ihrer doch sehr weinerlichen Art hat sie mich manchmal schon fast ein bisschen genervt. Auch Merek ist irgendwie ganz verschwommen. Ich mag ihn nicht besonders, er wirkt so distanziert und so als ob er etwas im Schilde führt. Falls es das ist was Melinda Salisbury geplant hat dann ist es ihr gut gelungen, ansonsten ist Merek für mich als Leserin einfach nicht gelungen.

Das Cover ist der Hingucker schlechthin und hat mich sofort aufmerksam werden lassen. Es spiegelt ganz gut Twyllas Situation wieder, gefangen im Schloss und eingeschränkt durch das Gift und ihren Titel Gottgleiche Daunen.

Auch wenn ich ein paar Kritikpunkte aufzählen konnte hat mir das Buch gefallen und ich werde das nächste Buch sicherlich lesen.

Vielen Dank an den bloomoon Verlag für das Rezensionsexemplar!