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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2019

Mörderische Schnitzeljagd

Fünf
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Der Thriller startet mit einem rasanten Prolog, in dem man eine Frau dabei beobachtet, wie sie sich nicht vom Flehen eines verzweifelten Mannes erweichen lässt und zur Pistole greift. An dieser spannenden ...

Der Thriller startet mit einem rasanten Prolog, in dem man eine Frau dabei beobachtet, wie sie sich nicht vom Flehen eines verzweifelten Mannes erweichen lässt und zur Pistole greift. An dieser spannenden Stelle bricht der Prolog ab und wirft einige Fragen auf. Das Interesse an den Hintergründen ist dadurch sofort geweckt.

Nun lernt man die beiden Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger näher kennen. Sie scheinen ein eingespieltes Team zu sein und sich gut zu ergänzen. Das Privatleben von Beatrice ist recht stressig, denn der Ex-Mann terrorisiert sie ständig mit seinen Anrufen und versucht die Kinder auf seine Seite zu ziehen. Die unregelmässigen Arbeitszeiten von Beatrice und die Tatsache, dass Mörder die unangenehme Angewohnheit haben, keine Rücksicht auf den wohlverdienten Feierabend der Ermittler zu nehmen, sind ihm dabei ein Dorn im Auge. Denn er ist der Meinung, dass Beatrice dadurch die Kinder vernachlässigt und dass sie bei ihm viel besser aufgehoben wären. Das stressige Privatleben lässt Beatrice sympathisch und lebendig wirken. Man kann den Zwiespalt, in dem sie momentan steckt, sehr gut nachempfinden und sich mit der Hautprotagonistin identifizieren. Florin Wenninger macht ebenfalls einen sympathischen Eindruck, sodass man dem Ermittlerteam gerne bei der Arbeit über die Schulter schaut.

Das Geschehen wird aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Dadurch wirkt die Handlung abwechslungsreich. Leider kann die anfangs aufgebaute Spannung, meiner Meinung nach, nicht durchgehend gehalten werden. Sie flacht nach dem rasanten Einstieg ab und stellenweise plätschert die Handlung dann etwas vor sich hin. Dennoch kommt keine Langeweile auf, denn auch ohne Hochspannung, wirkt das Gelesene durchgehend interessant. Zum Ende hin gibt es allerdings einige Überraschungen, sodass die Spannungskurve steil nach oben steigt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Aufgrund der detaillierten Beschreibungen kann man sich die Protagonisten und die jeweiligen Handlungsorte sehr gut vorstellen und mühelos in die Geschichte eintauchen.

Der Täter spielt ein Katz-und Mausspiel mit Beatrice Kaspary. Er nutzt dafür Geocaching, eine moderne Form der Schnitzeljagd. Auch wenn man als Leser keine Vorkenntnisse in diesem Bereich hat, kann man dem Handlungsverlauf mühelos folgen. Denn Beatrice ist selbst noch Neuling und bekommt deshalb alles Wissenswerte von ihrem Kollegen erklärt.

Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten. Auch wenn für mich die Spannung nicht durchgehend spürbar war, habe ich mich, dank sympathischer Ermittler und interessanter Haupt- und Nebenhandlungen, keinen Moment gelangweilt. Ich vergebe vier von fünf Bewertungssternen und würde sehr gerne einen weiteren Fall mit dem Ermittlerteam lesen.

Veröffentlicht am 12.01.2019

Geheimnisvolle Liebesgeschichte

Das geheime Glück
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1962 lernen Emily und Robbie sich kennen. Es ist die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Nach über fünfzig Jahren sind die beiden noch immer glücklich miteinander. Doch Robbie beginnt an Alzheimer zu ...

1962 lernen Emily und Robbie sich kennen. Es ist die berühmte Liebe auf den ersten Blick. Nach über fünfzig Jahren sind die beiden noch immer glücklich miteinander. Doch Robbie beginnt an Alzheimer zu erkranken. Deshalb fasst er eines Morgens einen dramatischen Entschluss. Er schreibt Emily einen Brief und tut, was getan werden muss. Denn Emily und Robbie hüten über all die Jahrzehnte ein unglaubliches Geheimnis.....

Julie Cohen schreibt von einer tiefen Liebe zwischen Emily und Robbie. Sie beginnt die Erzählung an ihrem Ende, nämlich im Jahr 2016. Vom ersten Moment an, spürt man die vertrauensvolle Liebe zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Sie schwebt förmlich zwischen den Zeilen, sodass man sich in der Erzählung sofort "wohlfühlt". Man beobachtet die beiden und erfährt, dass sie ein Geheimnis haben, von dem nicht einmal die engsten Familienmitglieder etwas wissen. Die beiden sind sich einig, dass das auch so bleiben muss und deshalb fasst Robbie einen dramatischen Entschluss. Damit ist das Interesse an der Handlung sofort geweckt, denn man möchte natürlich wissen, welches Geheimnis Robbie für so viel wichtiger hält als sein eigenes Leben.

Bis zur Auflösung muss man sich allerdings gedulden. Denn die Geschichte beginnt am Ende, ist in fünf Teile gegliedert und nähert sich rückwärts dem großen Geheimnis. In den einzelnen Abschnitten blickt man auf die wichtigen Ereignisse im Leben der beiden zurück. Julie Cohens Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und hat dabei sowohl die Charaktere, als auch die Handlungsorte spontan vor Augen. Da die Geschichte rückwärts erzählt wird, nimmt man bereits Informationen auf, die man nicht richtig zuordnen kann. Das ist keineswegs negativ gemeint, denn die Neugier auf das, was damals geschehen ist, wird dadurch geschürt. Man möchte unbedingt hinter das große Geheimnis kommen, das die beiden umgibt und von ihnen so streng gehütet wird. Julie Cohen gelingt es mühelos, dieses Geheimnis bis zum Schluss im Dunkeln zu lassen und mit der Auflösung zu überraschen. Die Liebe der beiden ist durchgehend spürbar, sodass man sich ganz auf die emotionale Handlung einlassen kann und am Ende zum Nachdenken angeregt wird.

Normalerweise bin ich ja kein Freund von allzu rührigen Liebesgeschichten, doch die Liebe zwischen Emily und Robbie, bzw. das große Geheimnis, das sie umgibt, hat mich von der ersten Seite an in den Sog der Handlung gerissen. Ich wollte unbedingt erfahren, was es mit dem Geheimnis auf sich hat. Deshalb war mein Interesse beinahe durchgehend vorhanden und das Ende konnte mich überraschen. Ich gebe allerdings zu, dass ich kurz vor der Auflösung das Gefühl hatte, dass die Erzählung etwas zäh wurde, doch das legte sich zum Glück schnell wieder. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf möglichen Bewertungssternchen.

Veröffentlicht am 07.01.2019

Spannende Fortsetzung

Der Verfolger
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Fünf Jahre ist es her, dass es Dr. Frederick Starks gelungen ist, den von Hass getriebenen Killer, der es sich gemeinsam mit seinen Geschwistern zum Ziel gesetzt hatte, ihn zu jagen und schlussendlich ...

Fünf Jahre ist es her, dass es Dr. Frederick Starks gelungen ist, den von Hass getriebenen Killer, der es sich gemeinsam mit seinen Geschwistern zum Ziel gesetzt hatte, ihn zu jagen und schlussendlich zu töten, bei einem Schusswechsel auszuschalten. Nach all den Jahren beginnt Starks, sich in Sicherheit zu wiegen. Er gibt die schützende Identität, die er vorsichtshalber angenommen hatte, auf und praktiziert wieder unter eigenem Namen. Doch plötzlich kehrt die Vergangenheit mit enormer Wucht zurück, denn der vermeintlich tote Killer, sitzt eines Abends seelenruhig in Starks Praxis und stellt klar, dass sein damaliger Rachedurst keinesfalls gestillt ist. Um einem sofortigen Tod zu entgehen, bietet der Killer Starks einen Deal an. Denn die Geschwister des Killers werden anonym bedroht und Starks soll dabei helfen, den Unbekannten aufzuspüren.....

"Der Verfolger" ist die Fortsetzung zu "Der Patient". Da John Katzenbach wichtige Hintergrundinformationen aus dem ersten Band in die Handlung einstreut, kann man dem aktuellen Geschehen auch dann mühelos folgen, wenn man "Der Patient" nicht gelesen hat. Um alle Feinheiten des perfiden Spiels wahrzunehmen und auszukosten, empfiehlt sich allerdings die Einhaltung der Reihenfolge.

Der Einstieg in den Psychothriller verläuft eher gemächlich, denn John Katzenbach sorgt zunächst dafür, dass die Erinnerungen an die damaligen Ereignisse aufgefrischt werden. So werden Leser, die den ersten Teil nicht kennen, bzw. bei denen es Jahre her ist, dass sie "Der Patient" gelesen haben, mit nötigen Hintergrundinformationen versorgt. Das ist zwar hilfreich, geht allerdings am Anfang zu Lasten der Spannung. Denn diese baut sich dadurch nur langsam auf.

Doch dann gelingt es dem Autor mühelos, an das spannende Katz- und Mausspiel aus dem ersten Teil anzuknüpfen. Man ist hin- und hergerissen und weiß nicht, was man glauben soll und wem hier eigentlich noch vertraut werden kann. Es kommt zu einigen spannenden Szenen, die dazu führen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen problemlos vorstellen, die Spannung genießen und ganz in die Handlung eintauchen. Zum Ende hin verknüpfen sich alle Handlungsfäden, sodass man das Buch mit einem guten Gefühl zusammenklappen kann.

Ich habe vor einigen Jahren bereits "Der Patient" gelesen. Da ich im Jahr unzählige Thriller verschlinge, waren meine Erinnerungen an die damaligen Ereignisse nicht mehr ganz so gut, doch durch die eingestreuten Hintergrundinformationen wurden diese aufgefrischt, sodass ich der Handlung problemlos folgen konnte. Am Anfang fehlte mir ein wenig die Spannung, doch das hat sich dann zum Glück schnell geändert, sodass ich das Katz- und Mausspiel wieder genießen konnte.

Veröffentlicht am 18.12.2018

Geheimnisvoll

Die Tochter des Uhrmachers
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Bei ihrer Arbeit als Archivarin entdeckt Elodie Winslow eine alte, aber ausgesprochen hochwertig verarbeitete Aktentasche, ein Skizzenbuch und eine Fotografie, auf der eine wunderschöne, junge Frau in ...

Bei ihrer Arbeit als Archivarin entdeckt Elodie Winslow eine alte, aber ausgesprochen hochwertig verarbeitete Aktentasche, ein Skizzenbuch und eine Fotografie, auf der eine wunderschöne, junge Frau in die Kamera lächelt. Bei der Durchsicht des Skizzenbuchs erblickt Elodie ein Haus, das ihr seltsam vertraut vorkommt. Es scheint genau das Haus aus der Gute-Nacht-Geschichte zu sein, die ihr ihre viel zu früh verstorbene Mutter als Kind immer erzählt hat. Elodies Neugier ist geweckt und sie setzt alles daran, das Haus zu finden und zu erfahren, wer die Frau auf dem Foto ist. Die ersten Spuren führen sie zum Maler Edward Radcliffe, in dessen Leben es im Sommer 1862 zu einer Tragödie kam, von der er sich bis zu seinem frühen Tod nie mehr erholt hat.....

Dreh- und Angelpunkt dieses Romans ist das Herrenhaus Birchwood Manor, das auf seine Bewohner einen ganz besonderen Reiz ausübt. Die Geschichte, der Tochter des Uhrmachers und ihre Verbindung zu Birchwood Manor, wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet und spielt sich auf unterschiedlichen Zeitebenen ab. Im Handlungsstrang der Gegenwart beobachtet man die Archivarin Elodie dabei, wie sie versucht, das Geheimnis um das Skizzenbuch und die Fotografie zu lüften. In der Vergangenheit führt Birdie durch das Buch, dabei erfährt man sowohl etwas über ihre eigene Vergangenheit und ihre Verbindung zum Maler Edward Radcliffe und Birchwood Manor, allerdings hat sie auch einiges über die Schicksale der wechselnden Besucher und Bewohner des Herrenhauses zu berichten.

Kate Morton gelingt es vom ersten Moment an, eine ganz besondere Atmosphäre zu erschaffen, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Handlungsorte und Protagonisten werden so detailliert beschrieben, dass man sie beim Lesen mühelos vor Augen hat und ganz in die rätselhafte Geschichte eintauchen kann. Gerade am Anfang sollte man allerdings konzentriert lesen, um die unterschiedlichen Zeit- und Handlungsebenen ins richtige Verhältnis zu setzen. Doch wenn das gelungen ist, dann steht einem spannenden, leicht mystischen Lesegenuss nichts mehr im Wege. Die unterschiedlichen Stränge wirken geheimnisvoll und verknüpfen sich im Lauf der Handlung gekonnt. Obwohl das Buch recht umfangreich ist, fliegt man größtenteils durch das Geschehen, da man unbedingt erfahren möchte, was im Sommer 1862 wirklich passiert ist. Allerdings hat man etwa in der Mitte des Buchs kurzzeitig das Gefühl, dass sich die Geschichte in Details verliert und etwas langatmig wirkt. Doch das gibt sich recht bald, da die Spannung dann wieder ansteigt.

Ich habe "Die Tochter des Uhrmachers" innerhalb von zwei Tagen verschlungen, da mich die düstere und leicht unheilvolle Atmosphäre in ihren Bann gezogen hat und ich unbedingt erfahren wollte, was damals geschehen ist. In der Mitte hatte ich zwar kurzzeitig das Gefühl, dass die Geschichte etwas zu detailliert wird, doch das hat sich dann zum Glück schnell gegeben. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf Sternchen.

Veröffentlicht am 13.11.2018

Deutsche Geschichte - interessant erzählt

Eine Familie in Deutschland
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Die Familie Ising ist seit Generationen im Wolfsburger Land ansässig und betreibt dort eine Zuckerfabrik. 1933 macht sich allerdings auch dort der Wandel der Zeit bemerkbar und sorgt dafür, dass nicht ...

Die Familie Ising ist seit Generationen im Wolfsburger Land ansässig und betreibt dort eine Zuckerfabrik. 1933 macht sich allerdings auch dort der Wandel der Zeit bemerkbar und sorgt dafür, dass nicht nur das Unternehmen in Gefahr gerät, sondern auch die Familie auf eine harte Probe gestellt wird. Zu unterschiedlich sind die Meinungen und Ansichten der einzelnen Familienmitglieder. Der älteste Sohn Georg wird lieber Autoingenieur, als das Familienunternehmen fortzuführen, der mittlere Sohn Horst fühlt sich stets ungerecht behandelt und findet in der Partei endlich die Anerkennung und Gemeinschaft, die er schon lange vermisst. Deshalb betrachtet er die Freunde seiner Schwestern auch mit ziemlichem Misstrauen, denn Edda hat sich für einen Kommunisten entschieden und Charlotte gar für einen Juden. Konflikte und Intrigen sind vorprogrammiert.....

"Eine Familie in Deutschland - Zeit zu hoffen, Zeit zu leben" ist der Auftaktband des Zweiteilers, in dem die Familie Ising im Zentrum der Handlung steht. In diesem Band schaut man den unterschiedlichen Mitgliedern in den Jahren 1933 bis 1939 über die Schulter und beobachtet die Auswirkungen, die die historisch belegten Ereignisse auf das Leben dieser fiktiven Familie haben.

Der Einstieg in die Handlung gelingt relativ mühelos, denn Peter Prange stellt die einzelnen Familienmitglieder gleich am Anfang auf einem Fest vor. So lernt man sie nach und nach kennen und bekommt auch recht bald einen Eindruck von den Beziehungen untereinander. Das Geschehen wird dabei aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und ist in einzelne, recht kurze Kapitel unterteilt. Dadurch bekommt man nicht nur einen guten Überblick über die gesamte Handlung, sondern beobachtet außerdem, welche unterschiedlichen Auswirkungen die historisch belegten Ereignisse auf die jeweiligen Familienmitglieder haben.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen, sodass man die Familie lebhaft vor Augen hat. Dadurch, dass der Bau des Volkswagen Werkes und die damit verbundene Gründung der Stadt Wolfsburg, so eng mit dem Familienschicksal verknüpft wird, erfährt man Interessantes und lernt ganz nebenbei noch etwas. Die Auswirkungen der Machtergreifung wirken sich ganz unterschiedlich auf die Familienmitglieder aus. Schon bald wissen die Protagonisten, dass sie einander nicht mehr uneingeschränkt vertrauen können. Durch die durchgehend interessanten Schilderungen und den lebendigen Schreibstil fliegt man förmlich durch das Buch und mag sich kaum vom Gelesenen lösen. Denn man möchte unbedingt erfahren, welche Entscheidungen die einzelnen Familienmitglieder treffen und wie sie durch diese Zeit kommen werden. Man merkt, dass Peter Prange die historischen Fakten sehr gut recherchiert hat, denn sie fließen mühelos in die Handlung ein. Allerdings kann man bei der hohen Anzahl der Merkmale, die im damaligen Deutschland nicht erwünscht waren, sich aber in dieser Familie bündeln, schon den Eindruck gewinnen, dass hier möglichst viel untergebracht werden sollte. Dadurch wirkt diese Familiengeschichte leider ziemlich konstruiert. Wenn man darüber großzügig hinwegsieht, wird man allerdings sehr gut unterhalten.