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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2019

Spannende Fortsetzung der Maschinen Trilogie

Maschinenschmerz
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Im Untergrund von Moskau bekämpfen Samuel und Melanie die unmoralischen Machenschaften skrupelloser Firmen. Bioengineering gilt als Technologie der Zukunft und scheint der schnelle Weg zu Macht und Reichtum ...

Im Untergrund von Moskau bekämpfen Samuel und Melanie die unmoralischen Machenschaften skrupelloser Firmen. Bioengineering gilt als Technologie der Zukunft und scheint der schnelle Weg zu Macht und Reichtum zu sein. Doch zu welchem Preis? Risiko und Langzeitfolgen für den Menschen sind kaum absehbar und werden dennoch rücksichtslos in Kauf genommen.

Als ein medizinischer Durchbruch durch Nanotechnologie Samuel und Melanie zurück in die Schweiz führt, stellt sich für Samuel unvermittelt die Gewissensfrage: Heiligt der Zweck womöglich doch alle Mittel?

Der Schreibstil ist flüssig und spannend zu lesen wie schon im Band 1.

Das Cover ist interessant und im selben Stil wie Teil 1 gehalten. Passt auch wunderbar zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht interessiert und neugierig auf den 2.Band der Maschinen-Trilogie.

Fazit:
Überraschende Dystopie um Mensch oder Maschine oder beides. Spannend und auch fantastisch umgesetzt, zu einem spannenden Thema und einer tollen Reihe. Hat mich genauso fasziniert und mitgenommen wie Band 1 der Maschinen-Reihe. Es war temporeich und überraschend, auch die Protagonisten wirken echt und real.
Doch ich frage mich immer zu welchem Preis? Und wo wird es eingesetzt? Da Forscher meist keine Grenzen kennen. Zum Wohle des Menschen nach Unfällen oder für Super Soldaten!

Veröffentlicht am 11.02.2019

Glitzernd, glanzvoll, grausam – willkommen in der Welt der Belles!

The Belles 1: Schönheit regiert
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Hässlichkeit ist in der Welt von Orléans normal und bestimmt das Bild und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. So eine Belle ist Camelia – schön und begehrt, mit magischen Fähigkeiten.
Am ...

Hässlichkeit ist in der Welt von Orléans normal und bestimmt das Bild und nur die Belles können den Menschen Schönheit verleihen. So eine Belle ist Camelia – schön und begehrt, mit magischen Fähigkeiten.
Am Königshof von Orléans kann es nur eine Favoritin geben und Belle will allen zeigen sie ist die Beste. Doch ein dunkles Geheimnis lauert hinter den schillernden Palastmauern und den Menschen am Königshof. Sie muss erkennen dass die Fähigkeiten der Belles viel stärker und gefährlicher sind als sie es je für möglich gehalten hätte. Die Belles sind eine Waffe, die sich andere gerne zu nutze machen wollen.
Daher muss sie sich entscheiden: die Traditionen der Belles bewahren oder aber ihr eigenes Leben riskieren. Die Welt um sich für immer verändern?
Das Schicksal der Belles und von Orléans liegt mit einem Mal in ihren Händen …

Der Schreibstil ist flüssig und spannend, Leider musste ich zwischen durch arbeiten gehen.

Das Cover zeigt auf den ersten Blick eine Frau in einem Kleid vor einem weißen und strahlenden Hintergrund flankiert von Blumen. Aber beim näheren hinsehen wirken die Falten des Kleides wie ein Wurzel- oder Adergeflecht. Im unteren Teil ist groß der Titel „The Belles“ und in kleiner der Titel diese Bandes „Schönheit regiert“ zu lesen. Für meine Begriffe passt das Cover nach dem lesen des Romans absolut zum Inhalt.

Der Klappentext macht interessiert und neugierig auf einen etwas anderen Fantasy Roman.

Fazit:
Am Anfang dachte ich noch – geht ja nur um Schönheit: Make-up und Kleidung. Oberflächlich und nicht unbedingt mein Geschmack.
Nein. Im Roman verbirgt sich viel mehr an Dunkelheit, Neid, Missgunst, Betrug, Tragödie, Zwietracht, Wahnsinn, Stellung der Frau und Schönheit über alles!. Um etwas durch zu setzen wird auch vor Mord und Tod nicht zurück geschreckt. Und das bis an den Königshof und in die Familie des Königs hinein!
Mir haben auch einen Teil der Protagonisten gut gefallen vor allem Camelia, aber auch Edel - widerstand ist immer möglich. Man konnte sich gut in ihre Gefühle hineinversetzten und den Königshof auch im Kopf sehen. Und ich für meinen Teil denke dass wir nur einen ganz kleinen Teil der Welt der Belles und Orléans gesehen haben. Man erfährt nicht viel über das Leben außerhalb des Königshofes und der Menschen (vielleicht in einem möglichen 2.Teil mehr darüber).
Mich hat es tief beeindruckt und berührt aber auch entsetzt – das man für Schönheit solche Dinge auf sich nimmt.
Es wartet hoffentlich in einem 2.Teil (möglichen, da es sich ja The Belles 1 nennt) noch viel mehr auf uns. Auch überraschende Wendungen und neue Geheimnisse.

Veröffentlicht am 09.02.2019

Gelungene fantastische Fortsetzung und grandioser Abschluss

Das Raunen der Berge (Die Keloria-Saga 2)
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Am Ende von Band 1 wr sich Jessi sicher nie mehr nach Keloria zu gehen und die Abenteuer und Bewohner hinter sich gelassen zu haben. Doch dann erfährt sie das jegliches Rot und Rottöne Keloria verschwunden ...

Am Ende von Band 1 wr sich Jessi sicher nie mehr nach Keloria zu gehen und die Abenteuer und Bewohner hinter sich gelassen zu haben. Doch dann erfährt sie das jegliches Rot und Rottöne Keloria verschwunden sind. Und damit auch die Liebe, fühlt sie sich dafür verantwortlich, die Emotionen für alle Bewohner zurück zu holen. Ob der vielen Gefahren oder Widersacher, die sie eigentlich nie wiedersehen wollte, bricht sie erneut nach Keloria auf. Um die Farbbewahrerin Magenta zu retten. Sie lernt eine nue unsichtbare Freundin kennen und trifft auch den geheimnisvollen Torwächter Ciaran wieder. Er hatte sie mit seinen türkisfarbenen Augen einst verzaubert. Wird ihr Vorhaben gelingen?

Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen.

Das Cover sieht einfach wunderbar aus: wieder mit Tarka dem Einhorn, inmitten eines Waldes und dem dunklen Gebirge wirkt es dunkler als das Cover von Band 1. Passt damit aber wunderbar zum 2.Teil und Abschluss der Dilogie.

Der Klappentext verspricht eine spannende Fortsetzung der Dilogie.

Fazit:
Wie schon in Band 1 wird man von der Welt Keloria mit seinen intensiver Farbenvielfalt und seinen magischen Lebewesen erneut in den Bann geschlagen. Große Schicksale in einer Welt parallel zu unseren – lediglich ein Tor von uns entfernt. Das sich immer zur Dämmerung öffnet um unserer sonst so farblosen Menschenwelt Fantasie Liebe und Hoffnung zu schenken.
Zum Teil humorvolle Dialoge liebenswerte Protagonisten (außer Key), spannende Handlungen und Geschehnisse lassen uns mit in diese fantastische Welt reisen. Ein wundervolles Gesamtpaket der beiden Autorinnen was uns wieder rundum begeistern kann: egal ob Cover, Klappentext oder Roman – rundum gelungen und lesenswert.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Spannende und nachdenklich stimmende Dystopie

Die Träumenden
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Santa Lora, Kalifornien: Alles beginnt an einem Collegemit einem jungenMädchen auf einer Party. Sie fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf.
Zuerst denken ...

Santa Lora, Kalifornien: Alles beginnt an einem Collegemit einem jungenMädchen auf einer Party. Sie fühlt sich plötzlich müde, so müde wie noch nie in ihrem Leben. Sie wacht nicht wieder auf.
Zuerst denken alle, es kommt aus der Luft, ein Gift, eine Art Virus. Aber niemand kann es nachweisen.
Was auch immer es ist, es breitet sich rasend schnell in Santa Lora aus: Menschen werden müde, legen sich hin - und schlafen für immer. Sie sind nicht tot, sie wachen aber auch nicht mehr auf.
Panik bricht aus, die Stadt wird von der Außenwelt abgeriegelt. Mittendrin: Eine junge Studentin, die im College unter Quarantäne steht. Zwei kleine Mädchen, deren Vater ihr Haus in eine Festung verwandelt. Und ein Paar, das verzweifelt versucht, sich und ihr Neugeborenes zu schützen, während um sie herum alles im Chaos versinkt.

Der Schreibstil ist nicht nullachtfünfzehn eher aus der Perspektive eines Erzählers. Wenn man sich daran gewöhnt hat gut zu lesen.

Das Cover wirkt irgendwie unheimlich. Zu sehen ist eine verlassene Wohnsiedlung (gerade durch das liegende Fahrrad ohne Kind sehr beängstigend) darüber scheint sich eine dunkle Wolken zu manifestieren. In groß ist der Titel des Romans „Die Träumenden“ zu lesen. Passt absolut zum Romaninhalt – gut gewählt!

Der Klappentext macht neugierig auf eine neue Dystopie.

Fazit:
Ein merkwürdiger Erzählstil prägt den Roman. Man hat das Gefühl ein Erzähler dokumentiert jedes Kapitel in dem uns einige der Protagonisten in immer wieder einer anderen schwierigeren Situation begegnen. Man wird mitgenommen, lernt die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Schule, Universität und des Ortes kennen. Aber irgendwie kommen nicht zu tiefe Gefühle für sie auf – einfach durch den Erzählstil. Trotzdem bleibt man als Leser dran – denn man will ja wissen worum es eigentlich geht. Zum Ende enthalte ich mich eines Kommentars.
Interessante Idee und spannende ungesetzt. Eine Dystopie die aber auch nachdenklich stimmt trotz des nicht ganz einfachen Schreibstils. Auf jeden Fall lesenswert. Was wäre wenn es so eine Situation wirklich gäbe? Wie würde ich mich verhalten?

Veröffentlicht am 05.02.2019

Spricht der schwarze Spiegel die Wahrheit oder ist alles eine Lüge?

Die Grimm-Chroniken (Band 10): Der schwarze Spiegel
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Dieser Spiegel war anders als alle, die ich bisher erblickt hatte. Ein verschnörkelter Rahmen aus Ebenholz rahmte das schwarze Glas in seiner Mitte ein. Er zeigte mich nicht als die gebrechliche Frau, ...

Dieser Spiegel war anders als alle, die ich bisher erblickt hatte. Ein verschnörkelter Rahmen aus Ebenholz rahmte das schwarze Glas in seiner Mitte ein. Er zeigte mich nicht als die gebrechliche Frau, die ich heute war, sondern als jene Apfelprinzessin, die voller Zuversicht und Träume in ihre Zukunft geblickt hatte.
»Ist es nicht erstaunlich, dass das eigene Spiegelbild einem ganz anders erscheint als das, was andere Menschen von einem wahrnehmen? Niemand ist in der Lage, sich selbst so zu sehen, wie er ist. Wenn ich meine eigene Dunkelheit nicht erfassen kann, ist es dann möglich, dass das Böse längst Besitz von mir ergriffen hat?«

Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und verführt, macht süchtig!

Das Cover ist einfach königlich und edel, mit dem Mädchen im schwarzen Kleid mit Krone im Rahmen, die einen nicht unwichtigen Part inne hat. Wie die ganze Reihe ein Schmuckstück in der Aufmachung, Schrift – in der ganzen Gestaltung.

Der Klappentext macht neugierig auf eine weitere Folge „Der Grimm Chroniken“.

Fazit: Genauso spannend und fantastisch wie die vorhergehenden Folgen der Reihe. Die verschiedenen Rückblenden in die vergangenen Zeiten offenbar wie die Protagonisten und ihre Leben in und miteinander verwoben sind. Auch wie aus guten böses werden kann, überhaupt den Kampf gut gegen böse – hautnah! Es gibt eine Menge Rätsel die gelöst werden um die Protagonisten.
Und macht super neugierig wie es in den einzelnen Handlungsabläufen weiter gehen wird. Wann kommt Band 11 – 13? Damit naht leider immer näher auch das Ende der ersten Staffel für uns Leser.