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Katharina_

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2019

Gelungener Auftakt

Die Erben von Midkemia 1 - Der Silberfalke
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Klappentext:

Der junge Talon steht kurz davor, als Mann in die Gemeinschaft seines Stammes aufgenommen zu werden. Dafür muss er alleine auf dem Gipfel eines einsamen Berges überleben, bis die Götter ihn ...

Klappentext:

Der junge Talon steht kurz davor, als Mann in die Gemeinschaft seines Stammes aufgenommen zu werden. Dafür muss er alleine auf dem Gipfel eines einsamen Berges überleben, bis die Götter ihn erlösen. Als ihn ein seltener Silberfalke angreift, hält er es für ein Zeichen und kehrt in sein Dorf zurück. Doch seine Heimat liegt in Schutt und Asche, alle Bewohner wurden bei einem heimtückischen Überfall ermordet. Entschlossen, seine toten Freunde und Verwandten zu rächen, bricht er auf, um das Unmögliche zu vollbringen …

Das Cover ist eher ruhig und schlicht, passt aber sehr gut zum Titel und zum Buch selbst. Auch passt es zu den anderen Neuauflagen des Autors.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, gut zu lesen und sehr detailreich. Es fängt spannend an, allerdings war es mir danach etwas zu lange ruhig und so richtig spannend wird es erst wieder am Ende. So richtig in die Charaktere hineinversetzen konnte ich mich leider nicht immer, aber das ist nicht so schlimm.

Die Charaktere sind definitiv interessant und besonders Talon entwickelt sich im Laufe des Buches weiter und lernt sehr viel dazu. Das muss er auch, denn besonders zum Anfang verwirren ihn so einige Dinge. Die Nebencharaktere verraten nicht gleich alles und spielen eine wichtige Rolle für den Verlauf der Geschichte.

Insgesamt wieder einmal ein gelungener 1. Teil des Autoren, der gerne etwas mehr Spannung hätte haben dürfen. Nach diesem Ende möchte ich dann allerdings unbedingt weiterlesen. Empfehlenswert für alle, die High Fantasy lieben.

3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 28.04.2019

Gelungener 1. Teil

Fegoria
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Klappentext:

Alice ist von ihren Freundinnen, denen es wichtiger scheint, perfekte Fotos für ihre Blogs und Selfies für Instagram zu inszenieren, genervt und führt die gemeinsame Wanderung alleine fort. ...

Klappentext:

Alice ist von ihren Freundinnen, denen es wichtiger scheint, perfekte Fotos für ihre Blogs und Selfies für Instagram zu inszenieren, genervt und führt die gemeinsame Wanderung alleine fort. Als sie den Eingang eines Berges ausfindig macht, lässt sie sich von ihrer Neugierde treiben und betritt das märchenhafte Fegoria.
Umgeben von Orks, Trollen, Drachen und Lichtelben, die ihr Leben gewaltig auf den Kopf stellen, versucht sie mit aller Macht, zurück in ihre Welt zu gelangen. Nachdem sie jedoch mit der wohl größten Lüge ihrer Existenz konfrontiert wird, begibt sie sich mit Crispin, Thronfolger im Nebelwald, auf die Suche nach sich selbst.

Das Cover passt gut zur Protagonistin, gefällt mir leider jedoch so gar nicht. Es wirkt leider ein bisschen unecht, aber naja, das Cover fließ ja eh nicht wirklich in die Bewertung mit ein :D

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, denn er ist flüssig, sehr einfach zu lesen und auch spannend. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Alice und Crispin geschrieben. So kann man sich besser in die Beiden hineinversetzen und ihre Gefühle verstehen. Auch bekommt man so einen besseren Überblick über die Gesamtsituation.

Die Charaktere gefallen mir ganz gut. Alice gewöhnt sich außergewöhnlich schnell an ihre neue Situation und findet sich auch sehr schnell in der neuen Welt zurecht. Crispin ist vom ersten Moment an von ihr fasziniert. Ich hätte mir gewünscht, dass die Nebencharaktere manchmal etwas wichtiger für den Verlauf der Geschichte gewesen wären.

Insgesamt ein absolut gelungener Auftakt. Die Liebesgeschichte steht besonders in der 2. Hälfte im Vordergrund. Mir haben sich die Beiden dann doch etwas zu schnell verliebt. Trotzdem kann ich das Buch denjenigen empfehlen, die gerne Romantasy lesen.

3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 19.04.2019

Mal was anderes

Der Papiermagier
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Klappentext:

Ceony hat die Tagis-Praff-Schule für magisch Begabte als Klassenbeste abgeschlossen und wird trotz ihres Traums von Metallmagie zu dem Papiermagier Emery Thane in die Lehre geschickt. ...


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Klappentext:

Ceony hat die Tagis-Praff-Schule für magisch Begabte als Klassenbeste abgeschlossen und wird trotz ihres Traums von Metallmagie zu dem Papiermagier Emery Thane in die Lehre geschickt. Doch die Zauber, die Ceony bei Thane lernt, erweisen sich überraschenderweise als fabelhaft: Sie lernt, Papierkreaturen zu animieren und erweckt Abbilder aus Büchern zum Leben, liest sogar in der Zukunft. Während sie diese Wunder erforscht, erfährt sie auch von den Gefahren verbotener Magie. Eine Exzisorin – eine Anwenderin der finsteren Fleischmagie – überfällt das Landhaus und reißt Thane das Herz aus der Brust. Um das Leben ihres Lehrers zu retten, muss Ceony sich der Magierin stellen und gerät in ein Abenteuer, das sie in die Kammern von Thanes immer noch schlagendem Herzen führt und die Tiefen seiner Seele enthüllt.

Das Cover gefällt mir ganz gut, denn es passt zum Buch und irgendwie zu der Zeit in der es spielt.

Der Schreibstil hat mir gefallen, denn er ist flüssig, leicht zu lesen, unterhaltend und spannend. Was mich allerdings gestört hat, dass ständig das Wort Magier zu Mag. abgekürzt wurde. Nicht durchgehend und das hat meinen Lesefluss dann doch irgendwie gestört. Schade eigentlich, so viele Buchstaben mehr wären das nun auch nicht gewesen. Die Kapitel sind aus Coenys Sicht geschrieben, wodurch man sich besser in sie hineinversetzen kann.

Coeny ist anfangs nicht ganz so begeistert von ihrer neuen Lebenssituation, gewöhnt sich jedoch relativ schnell daran und setzt sich schließlich sehr für ihren Lehrmeister ein. Über den Papiermagier erfährt man besonders in der 2. Hälfte so einiges und trotzdem bestimmt noch nicht alles.

Insgesamt eine echt coole Idee, die mir aber manchmal etwas zu verwirrend war, besonders die 2. Hälfte, die im Herzen des Papiermagiers spielt. Trotzdem werde ich mir auf jeden Fall die nächsten Teile mal genauer anschauen.

3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 21.02.2019

Definitiv interessant

Die Tochter der Hexe
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Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. ...

Bathcomb, England, im Jahr 1628. Fassungslos muss die junge Bess Hawksmith mit ansehen, wie ihre Mutter als Hexe hingerichtet wird. Doch damit nicht genug, die Hexenjäger sind auch hinter ihr selbst her. Verzweifelt vertraut sich Bess dem geheimnisvollen Gideon Masters an, von dem man hinter vorgehaltener Hand munkelt, er sei ein Schwarzmagier. Und tatsächlich zwingt Gideon Bess zu einem dunklen Pakt ... Dorset im Jahr 2007: Bess hat sich in der ruhigen Ortschaft Matravers ein neues Leben aufgebaut. Dank ihrer Kräutermischungen und homöopathischen Heilkünste ist sie bei den Einheimischen hoch angesehen. Keiner ahnt, dass die freundliche, attraktive Frau in Wahrheit eine unsterbliche Hexe ist. Bis Bess eines Tages von den finsteren Mächten ihrer Vergangenheit eingeholt wird.


Das Cover hat mir gleicht super gefallen und mich neugierig gemacht. Es wirkt so düster, spannend und mysteriös, was super zum Buch und zum Thema passt.


Der Schreibstil ist meist spannend, flüssig und lässt sich gut und schnell lesen. Man liest abwechselnd aus der Gegenwart und aus der Vergangenheit, wobei mir die Geschichten aus der Vergangenheit besser gefallen hat, da es spannender beschrieben ist und mehr passiert. Die Kapitel aus der Gegenwart sind wie ein Tagebuch aufgebaut, während die aus der Vergangenheit normale Kapitel sind. Anfangs hatte ich ein paar Probleme, in die Geschichte reinzukommen, was sich aber gelegt hat, als man mehr aus ihrer Vergangenheit erfahren hat.


Bess ist ein unglaublich faszinierender Charakter, sie musste so einiges durchmachen und wird noch immer von ihrer Vergangenheit verfolgt. Es ist spannend zu sehen, wie sie in den verschiedenen Jahrhunderten lebt, was sie tut und wie sie mit den Menschen um sich herum agiert.


Insgesamt eine wirklich düstere und spannende Geschichte, die mir noch viel besser gefallen hätte, wenn die Szenen aus der Gegenwart spannender gewesen wären und man etwas mehr über die Leute aus der Zeit erfahren hätte.


3,5/5 Sterne

Veröffentlicht am 11.02.2019

Gelungener 3. Teil

Brave – Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit
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Zwar konnte sich Ivy aus der Gewalt des dunklen Fae-Prinzen befreien, doch sie hat sich verändert: Etwas Dunkles und Gefährliches scheint in ihr zu wohnen und die Beziehung zu Ren, dem Mann, den sie liebt, ...

Zwar konnte sich Ivy aus der Gewalt des dunklen Fae-Prinzen befreien, doch sie hat sich verändert: Etwas Dunkles und Gefährliches scheint in ihr zu wohnen und die Beziehung zu Ren, dem Mann, den sie liebt, zu zerstören. Ren wiederum würde alles tun, um Ivy von ihrem dunklen Fluch zu befreien. Doch Ivy ist klar, dass sie Ren verlassen muss – zumindest für kurze Zeit –, um sich den Fae ein für alle Mal zu stellen. Denn nur wenn sie den dunklen Prinzen und seine Königin besiegen kann, hat sie eine Chance, ihr Leben zu retten. Und ihre Liebe zu Ren …

Das Cover sieht wirklich hübsch aus und die goldenen Flügel sehen sehr edel aus. Es passt super zu den ersten beiden Bänden.

Auch der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen, denn man kommt super in die Geschichte reingekommen, das Buch ist leicht und schnell zu lesen, da es flüssig, spannend, ernst und doch humorvoll ist. Die Kapitel sind wie gewohnt aus Ivys Sicht geschrieben, was es einem erlaubt sich besser in sie hineinzuversetzen und ihre Gefühle besser zu verstehen.

Ivy musste in den vergangenen Bänden ziemlich viel durchmachen und muss nun lernen damit umzugehen, aber es wird definitiv nicht einfacher für sie. Ich konnte zwar nicht alle ihrer Handlungen nachvollziehen, aber viele waren verständlich. Ren hat mir im 1. Teil super gefallen, nicht dass er mir jetzt gar nicht mehr gefällt, aber er ist ein wenig "langweilig" geworden. Und ganz besonders nach dem 2. Teil hatte ich mir etwas mehr über Tink gewünscht.

Insgesamt geht es wirklich spannend weiter, aber das Ende ging mir zu schnell. Bis auf Ivy kamen mir die Charaktere leider so vor, als hätte ich sie schon x-mal gesehen und von ihnen gelesen - nicht unbedingt schlecht, aber ich hatte mir etwas mehr Infos über Tink gewünscht und Ren, so wie er im 1. Teil war. Trotzdem ein gelungenes Buch, dass man lesen sollte, wenn man die ersten zwei Teile gelesen und gemocht hat.

Es ist wichtig die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

3,5/5 Sterne