Profilbild von schnaeppchenjaegerin

schnaeppchenjaegerin

Lesejury Star
offline

schnaeppchenjaegerin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit schnaeppchenjaegerin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.02.2019

Vier Frauen und vier verschiedene Einstellungen zu Liebe und Beziehung - viele Krisen, aber versöhnliches Ende

Ein Leben lang lieben
0

Helen und ihre drei Töchter treffen sich einmal jährlich in einem Sommerhaus am See abseits von Toronto. Helen ist 64 Jahre alt, ein Alt-Hippie und eine Sängerin, die ihre größten Erfolge in den 1970er-Jahren ...

Helen und ihre drei Töchter treffen sich einmal jährlich in einem Sommerhaus am See abseits von Toronto. Helen ist 64 Jahre alt, ein Alt-Hippie und eine Sängerin, die ihre größten Erfolge in den 1970er-Jahren hatte und drei Töchter von drei verschiedenen Männern zur Welt gebracht hat.
Fiona ist die Älteste, die lange nicht wusste, wer ihr Vater ist un noch heute unter seiner Gleichgültigkeit leidet. Sie ist verheiratet und hat drei Söhne, aber dennoch ist sie nicht glücklich. Als sie dann auch noch ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihres Mannes erfährt, reagiert sie unerbittlich und wirft ihn aus dem gemeinsamen Haus. Sie ist so verbittert, dass sie in diesem Jahr nicht einmal in das Sommerhaus fährt.
Ilsa ist die zweite Tochter, die bereits zum zweiten Mal verheiratet ist und zwei Kinder hat. Sie ist Künstlerin, die derzeit in einer Schaffenskrise steckt und die Leidenschaft in ihrer Ehe vermisst. Sehr zum Missfallen ihrer älteren Schwester, die hohe moralische Ansprüche hat, flirtet sie unverhohlen mit anderen Männern und ist auch bereit, einen Schritt weiter zu gehen.
Die Jüngste, Liane, trennt sich hingegen nach dem Wochenende am See von ihrem Freund Adam, da sie erkennt, dass er nicht der Richtige für sie ist. Sie sehnt sich nach einer engen, stabilen Beziehung und verliebt sich tatsächlich neu.
Mutter Helen dagegen möchte sich an keinen Mann binden und sträubt sich weiterhin gegen eine Heirat mit ihrem derzeitigen Lebensgefährten.

Der Roman wird abwechselnd aus den Perspektiven der unterschiedlichen Frauen erzählt, die alle Probleme mit ihren Beziehungen haben und an einem Scheideweg stehen. Die Charaktere sind schwierig und gerade zu Beginn keine Sympathieträger. Sie wirken grundsätzlich unzufrieden mit ihren Leben, sind verbittert, unglücklich und/ oder einsam. Geprägt von der Erziehung der Mutter und ihren losen und wechselnden Verhältnissen zu Männern, haben die drei Töchter massive Probleme, sich selbst fest an einen Mann zu binden und alle Höhen und Tiefen einer Beziehung in Kauf zu nehmen und für ihr Glück zu kämpfen.

Ich empfand diese geballten Beziehungsprobleme für einen Roman zu viel und zunächst frustrierend zu lesen. Zudem wurden noch weitere problembehaftete Nebencharaktere in einzelnen Kapiteln in den Fokus gerückt, die jedoch nur von Helen und ihren Töchtern ablenkten, ohne die Handlung weiterzubringen. Über weite Strecken ist der Roman deprimierend, da die Frauen sich ausschließlich mit sich selbst und mit den negativen Aspekten einer Beziehung befassen und einsam und allein gedanklich ihre Probleme wälzen.
Ein Lichtblick ist dann aber die Liebe Lianes zu ihrem neuen Partner, weil sie bereit ist, für die Beziehung Kompromisse einzugehen. Und auch wenn ich mir von dem Roman ein größeres Zusammengehörigkeitsgefühl der Schwestern untereinander und innige Mutter-Tochter-Beziehungen erwartet hatte, wurde der Roman ab der zweiten Hälfte, als die Schwestern versuchten, sich gegenseitig zu helfen und auch die Mutter endlich ihrem Wunsch nachkam, ihre Töchter glücklich zu sehen, weniger schwermütig.

Alle Frauen entwickelten sich durch die Umbrüche in ihren Leben charakterlich weiter. Helen wird bewusst, welche Auswirkungen ihr Verhalten in der Vergangenheit auf ihre Töchter hatte und wie sehr sie durch ihr unkonventionelles Leben geprägt wurden. Fiona akzeptiert, dass dass Leben nicht perfekt sein muss und dass kein Mensch ohne Fehler ist. Isla fokussiert sich stärker auf ihre Kunst statt das Glück in einer Partnerschaft zu suchen. Liane lernt, im Moment zu leben und den Augenblick zu genießen, ohne ängstlich darüber nachzudenken, was später sein könnte.

Der Roman zeigt, was für eine Anstrengung es bedeutet, "ein Leben lang [ein und denselben Partner zu] lieben", gerade wenn Erfahrungen der Vergangenheit, hohe Ansprüche an sich selbst und andere, Unsicherheit, mangelnde Kompromissbereitschaft oder ein starker Freiheitsdrang schier unüberwindbare Hürden errichten.
Gut gefallen hat mir das symbolhafte, hoffnungsvolle Ende, dass selbst Zerbrochenes, das nicht funktioniert hatte, auf andere Art und Weise wieder zusammengesetzt werden kann und dass in diesem Roman zur Abwechslung nicht die Männer die Buhmänner in Beziehungskrisen sind.

Veröffentlicht am 15.02.2019

Junge Romanze auf einer Europareise entwickelt sich zur tragischen Liebesgeschichte

Liebe findet uns
0

Die Freundinnen Heather, Constance und Amy haben das College beendet und verbringen den Sommer bevor sie ins Berufsleben starten mit einer Reise durch Europa. Schon kurz nach ihrer Ankunft begegnet Heather ...

Die Freundinnen Heather, Constance und Amy haben das College beendet und verbringen den Sommer bevor sie ins Berufsleben starten mit einer Reise durch Europa. Schon kurz nach ihrer Ankunft begegnet Heather im Zug von Paris nach Amsterdam dem Amerikaner Jack, der sie selbstbewusst und frech anspricht und Eindruck bei Heather hinterlässt. In Amsterdam treffen sie sich wieder und verbringen ab diesem Zeitpunkt viel Zeit gemeinsam. Jack hat das Tagebuch seines Großvaters bei sich, der nach Ende des Zweiten Weltkrieges Europa nicht sofort verlassen hat. Jack möchte sich all die Orte ansehen, die sein Großvater beschreibt und passt die Route der von Heather an. Sie verlieben sich ineinander, auch wenn sie so verschieden sind und ihre unterschiedlichen Einstellungen zum Leben immer wieder zum Streit führen.
Als der Zeitpunkt der Abreise zurück nach New York gekommen ist, verschwindet Jack spurlos ohne ein Wort. Heather kann Jacks Verhalten, nachdem er ihr seine Liebe gestanden hat, nicht nachvollziehen, stürzt sich in ihren Beruf als Investmentbankerin, kann Jack aber nicht vergessen.

Der Roman ist in zwei Teile untergliedert: der Urlaub Heathers mit ihren Freundinnen in Europa, wo sie frei und unbeschwert auf Entdeckungsreise gehen und Heather sich unsterblich verliebt sowie der Zeit danach, in der Heather versucht, beruflich und privat neu anzufangen und ohne Jack zu leben.
Während Teil eins euphorisch die junge Liebesbeziehung erzählt, die durch die unterschiedlichen Charaktere von Aufs und Abs geprägt ist, ist Teil zwei ruhig und melancholisch.
Der Autor beschreibt sehr anschaulich und bildhaft, so dass man die Reise der Twens, vor allem abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten, bewusst miterlebt und sich an die verschiedenen Orte Amsterdam, Berlin, Krakau, Prag, die Schweizer Berge, aber auch die Stadt der Liebe Paris versetzt fühlt. Auch die unterschiedlichen Emotionen, die überschwängliche Liebe, Wut und Enttäuschung sind nachvollziehbar und spürbar. Vor allem wie Heather in New York neben sich steht, macht ihren schmerzlichen Verlust deutlich und wurde vom Autor in markantem Gegensatz zu Teil eins vortrefflich sprachlich umgesetzt.

Der Roman beschreibt die Höhen und Tiefen der Liebe und wie sie den einzelnen vereinnahmen und verändern kann. "Liebe findet uns, durchfließt uns, zieht weiter" (Zitat aus dem Tagebuch des Großvaters) besagt jedoch auch, dass man keinen Einfluss auf die Liebe hat, ihr - wie Heather und Jack - ausgeliefert ist, die nicht vorgehabt hatten, sich auf ihrer Reise zu verlieben.

Auch wenn Jacks Geheimnis kein wahnsinnig literarischer Geistesblitz ist, hat mir die junge Romanze, die sich zu einer tragischen Liebesgeschichte entwickelt durch die mitreißenden Gefühle und dem Hintergrund der Reise gut gefallen.

Veröffentlicht am 13.02.2019

Moderner Kriminalroman mit Thrillerelementen und überraschender Auflösung

Der Blogger
0

René Berger ist ein Blogger à la Julian Assange, der durch eine Enthüllungsgeschichte über ein Pharmaunternehmen Berühmtheit erlangt hat. Wochen hat er nichts mehr gepostet und sich an den Titisee im Schwarzwald ...

René Berger ist ein Blogger à la Julian Assange, der durch eine Enthüllungsgeschichte über ein Pharmaunternehmen Berühmtheit erlangt hat. Wochen hat er nichts mehr gepostet und sich an den Titisee im Schwarzwald zurückgezogen, wie die "Berlin Ost", eine Online-Zeitung herausgefunden haben will. Die junge Journalistin Marie Sommer soll Berger im Schwarzwald ausfindig machen und eine Geschichte über das Phantom schreiben.

Einige Tage nach Maries Ankunft im Schwarzwald verschwindet ein Ruderer spurlos auf dem See, bei dem es sich allem Anschein nach um den Blogger Berger gehandelt hat. Die Indizien sprechen für einen Suizid. Wurde er von dem diskreditierten Pharmaunternehmen bedroht und war dem Druck nicht mehr gewachsen? Der Freiburger Kommissar Nagel ermittelt und kann aufgrund von Ungereimtheiten bei der Durchsuchung seines Hotelzimmers nicht an einen so offensichtlichen Selbstmord glauben. Stutzig wir er erst recht, als auch noch Marie Sommer vermisst wird.

Der Roman verwirrt zunächst durch einen etwas unübersichtlichen Aufbau. Die Handlung ist aus den Perspektiven fast aller handelnden Personen in sehr kurzen Abschnitten wiedergegeben. Zudem handelt die Geschichte aus der Sicht von Marie bzw. Nagel auf zwei Zeitebenen, die sich im Verlauf des Romans annähern.

Hat man den Aufbau erfasst und die Akteure für sich sortiert, verfolgt man gespannt in der wenige Tage zurückliegenden Vergangenheit, wie Marie auf den Blogger trifft und wie es zu dem Vorfall auf dem See kommt, und in der Gegenwart, wenige Tage danach, wie Nagel versucht, den komplexen Fall aufzuklären.

Der Anfang ist etwas schleppend, aber im weiteren Verlauf entwickelt der Roman zunehmend an Dynamik, wenn alle losen Handlungsfäden schlüssig zusammengeführt werden und übt eine Faszination aus, was Social Media bewirken kann und zu welchen Grausamkeiten der Mensch aufgrund von Konkurrenzneid und Profitgier fähig ist.

"Der Blogger" ist ein Kriminalroman mit Thrillerelementen und einer modernen Thematik, dessen Handlung raffiniert umgesetzt wurde und dessen Auflösung noch schockierender ist, als man anfangs blauäugig hinter der Enthüllungsstory des Bloggers und seiner Informanten vermutet hat.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Vorhersehbare Liebesgeschichte , bei der durch die integrierten Kriminalfälle Spannung erzeugt wird

Rückkehr nach Sunset Cove
0

Durch eine hinterliste Intrige seiner Widersacherin Gillian Mulhare wird der souveräne und bislang erfolgreiche Staatsanwalt Niclas Hunter von der Bezirksstaatsanwaltschaft Boston suspendiert. Aufgrund ...

Durch eine hinterliste Intrige seiner Widersacherin Gillian Mulhare wird der souveräne und bislang erfolgreiche Staatsanwalt Niclas Hunter von der Bezirksstaatsanwaltschaft Boston suspendiert. Aufgrund seines Fehltritts musste ein Verfahren gegen einen Sexualstraftäter wegen Formfehlern eingestellt werden, weshalb der des Mordes beschuldigte Täter auf freiem Fuß ist.
Niclas flüchtet in das Sommerhaus seiner Familie in Eastham auf Cape Cod und trifft dort überraschend auf eine junge Frau, die in das Haus eingedrungen ist. Niclas ist neugierig auf sie und bietet ihr ein Obdach, das sie widerwillig annimmt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Deutschamerikanerin um eine verurteilte Betrügerin handelt, die vor vier Jahren unschuldig ins Gefängnis gekommen ist und auch dabei wieder Staatsanwältin Mulhare ihre Finger im Spiel hatte.
Niclas' Ehrgeiz ist geweckt. Er möchte nicht nur seinen Ruf wieder herstellen, sondern auch das Verfahren gegen Marie wieder aufrollen, um ihre Unschuld zu beweisen. Je mehr Zeit die beiden während der Vorbereitung des Prozesses miteinander verbringen, desto inniger wird ihr Verhältnis und obwohl beide dachten, nie wieder dem anderen Geschlecht vertrauen zu können, entwickeln sie romantische Gefühle für einander.

"Rückkehr nach Sunset Cove" ist der erste Band der dreiteiligen Lighthouse-Saga. Es ist ein Roman mit sympathischen Charakteren, der auf der US-amerikanischen Halbinsel Cape Cod spielt, die ich im letzten Jahr selbst besucht hatte, weshalb mir die Schauplätze aufgrund des Wiedererkennungswertes gut gefallen haben.
Die Geschichte ist leicht zu lesen und man kann von Anbeginn den Verlauf der Liebesgeschichte erahnen. Dies empfand ich bei diesem Roman aber nicht als weiter schlimm oder gar langweilig, da der Auftakt der Reihe durch die Verknüpfung zweier Kriminalfälle mehr als nur eine Liebesgeschichte ist. So wird durch Niclas' Tätigkeit als Anwalt Spannung erzeugt und auch das Verhältnis zwischen ihm und Marie ist nicht vor Hürden gefeit.
Für echte Krimifans dürfte "Rückkehr nach Sunset Cove" dennoch nicht die richtige Wahl sein, da ich insbesondere den Freispruch eines Mörders aufgrund von Verfahrensfehlern fragwürdig fand und der Showdown am Schluss aufgrund der etwas unrealistischen und sehr heldenhaften Verhaltensweisen der Protagonisten arg konstruiert wirkte.

Veröffentlicht am 06.02.2019

Spannendes Katastrophenszenario, das etwas einseitig geschildert ist und am Ende bleibt der Leser zu sehr im Ungewissen

Die Träumenden
0

An einem College in Kalifornien wacht ein Mädchen nach einer Party nicht mehr auf. Wie Dornröschen ist sie in einen Tiefschlaf gefallen, in dem sie allerdings zu träumen scheint. Sie bleibt nicht die einzig ...

An einem College in Kalifornien wacht ein Mädchen nach einer Party nicht mehr auf. Wie Dornröschen ist sie in einen Tiefschlaf gefallen, in dem sie allerdings zu träumen scheint. Sie bleibt nicht die einzig Schlafende. Das Phänomen breitet sich bald schon in der gesamten Stadt Santa Lora aus. Das Krankenhaus ist nach wenigen Tagen überfüllt. Es werden Zelte aufgebaut, um die Menschen zu versorgen. Großräumig wird die Kleinstadt abgeriegelt und all diejenigen in Quarantäne versetzt, die mit den Patienten in Berührung gekommen sind. Alle anderen decken sich, solange sie noch können, mit Proviant ein, bevor Benzin und Nahrungsmittel knapp werden.

Der Schlaf bleibt ein Rätsel. Niemand weiß, wodurch die ominöse Krankheit ausgelöst wird. Verschwörungstheorien machen sich breit: Möchte die Regierung so die Kontrolle über die Bevölkerung übernehmen? Handelt es sich um einen Giftgasanschlag von Außen? Nordkorea? Russland?


Fakt ist nur, dass die Betroffenen ungewöhnliche Gehirnaktivitäten aufweisen, mehr als jemals zuvor bei einem Menschen festgestellt wurde.

In "Die Träumenden" wird ein Katastrophenszenario geschildert, dass durch die intensiven Träume der Infizierten mysteriös ist. Die Reaktionen der Einwohner der Stadt mit 12.106 Einwohnern werden sehr anschaulich anhand von mehreren Familien geschildert. Die einen möchten fluchtartig die Stadt verlassen, die anderen verbarrikadieren sich, andere wiederum engagieren sich mutig und helfen als Freiwillige in den Krankenstationen aus oder retten Schlafende aus ihren Häusern.

Aufgrund der Vielzahl der Charaktere, die man durch einzelne Szenen kennenlernt, kommt man keinem Protagonisten wirklich nahe. Auch der Erzählstil der Autorin ist sehr sachlich und distanziert. Dennoch spürt man die Panik und Hilflosigkeit, die sich unter den Einwohnern breit macht.

Da völlig unklar ist, was den Tiefschlaf auslöst und woher die Gefahr stammt, weil jeder ihr schutzlos ausgelöst ist und plötzlich umfallen oder nicht mehr aufwachen kann, fesselt der Roman unweigerlich.
Die Perspektiven wechseln ständig von einem Schauplatz zum nächsten, was zusätzlich Spannung aufbaut. Ich hätte mir allerdings noch eine weitere Perspektive gewünscht, die sich mit der Lösung des Rätsels beschäftigt hätte, Forscher oder Journalisten, die sich dem Phänomen angenommen hätten. So tappt man als Leser völlig im Dunkeln und muss zusehen, wie sich die Zahl der Opfer von Tag zu Tag erhöht.

Die Autorin beschreibt ein durchaus realistisches Szenario, wenn eine Seuche oder Pandemie in einer Stadt ausbreiten sollte, lässt den Leser am Ende allerdings für meinen Geschmack zu sehr im Ungewissen. Um mich komplett fesseln zu lassen, fehlte dem Roman zudem ein Held, der versucht hätte, die Hintergründe dieses ominösen Zwischenfalls zu ergründen. Dieser Aspekt blieb mir durchweg zu sehr außen vor.