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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2019

Wunderbar kurzweiliger und unterhaltsamer Roman

Liebe geht durch den Garten
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Die alleinerziehende Mutter und Kinderbuchillustratorin Anna verwirklicht sich ihren Traum von einem Schrebergarten für sich und ihre beiden Jungs.
Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass der Garten ...

Die alleinerziehende Mutter und Kinderbuchillustratorin Anna verwirklicht sich ihren Traum von einem Schrebergarten für sich und ihre beiden Jungs.
Doch sie hat nicht damit gerechnet, dass der Garten und die völlig heruntergekommene Laube so viel Arbeit machen.
Zum Glück ist da der hilfsbereite und gutaussehende Paul, der ihr im Garten gerne zur Hand geht. Wenn da nur nicht die ambitionierte Gartennachbarin Sabine Rodenstein wäre, die auch mit allen Mitteln versucht Paul für sich zu gewinnen…


Meine Meinung:
Der Roman ließ sich von Anfang an dank der sehr flüssigen und humorvollen Erzählweise super lesen. Ich war von Anfang an in der Handlung und habe mich über die witzigen Begebenheiten amüsiert.
Auch die handelnden Personen, allen voran Anna, waren mir gleich sympathisch. Die alleinerziehende Mutter ist zwar etwas naiv und tollpatschig, aber ist vor allen dadurch liebenswert, dass sie über sich selbst lachen kann.

Die Geschichte rund um den neuen Schrebergarten geht gleich sehr dynamisch los und wird in einem angenehm rasanten Tempo erzählt.
Witzige Begegnungen in der Gartenanlage gehören genauso dazu wie etwas Dramatik am Ende.

Darüber hinaus ist die Geschichte auch romantisch mit Höhen und Tiefen und einem schönen Spannungsbogen.

Ich war fast ein wenig traurig, als ich das Buch ausgelesen hatte, denn gerne hätte ich noch etwas mehr Zeit mit Anna & Co. verbracht.


Fazit:
Der Roman „Liebe geht durch den Garten“ ist ein durch und durch gelungenes Debut. Er ist eine gute Mischung aus Humor, Witz, Drama und Romantik und hat alles, was ein guter Unterhaltungsroman braucht.

Veröffentlicht am 11.02.2019

Ein spannendes Stück deutscher Geschichte – dicht und packend erzählt

Was uns erinnern lässt
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Das Buch spielt auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen:

In der Gegenwart:
2017 findet die junge Milla einen total überwucherten Keller im Thüringer Wald, der noch viele gut erhaltene Dinge enthält, die ...

Das Buch spielt auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen:

In der Gegenwart:
2017 findet die junge Milla einen total überwucherten Keller im Thüringer Wald, der noch viele gut erhaltene Dinge enthält, die von der Vergangenheit zeugen. So stößt sie z.B. auf selbst eingekochte Marmeladen aus den 1970er Jahren.
Da die Geschichte sie nicht loslässt, verfolgt sie die dort gefundenen Spuren und stößt auf die Geschichte des Hotels Waldeshöh. Sie nimmt Kontakt zu Christine auf, die dort mit ihrer Familie in den 1970er Jahren gelebt haben muss.

In der Vergangenheit:
Die wechselvolle Geschichte des Hotels Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald und damit die Geschichte der Familie Dressel über verschiedene Generationen hinweg wird thematisiert. Als Christine in den 1970er Jahren mit ihren Eltern, Geschwistern und ihrer Tante dort lebt, scheint es, dass die DDR das Hotel und seine Bewohner vollkommen vergessen hat. In die Sperrzone kommt kaum noch die Post, kein Krankenwagen fährt dorthin und die Gäste sind schon längst ausgeblieben.


Meine Meinung:
Die Geschichte wird von Anfang an unglaublich dicht erzählt und gewinnt an großer Lebendigkeit dadurch, dass sie auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen und auch unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird.
Besonders der Erzählstrang in der Vergangenheit hat mich von Beginn an eingenommen und gefesselt.

Dadurch, dass die handelnden Personen – besonders die Familie Dressel – sehr authentisch (wenn auch nicht unbedingt alle immer sympathisch) beschrieben werden, kann man sich gut in sie hineinversetzen und auch ihre Motive für Handlungen nachvollziehen.

Die Geschichte ist so spannend erzählt, dass ich das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mir erscheint das Geschehen historisch sehr gut recherchiert und wiedergegeben zu sein. Besonders dieser Umstand und die Identifikation mit den Personen haben stark dazu beigetragen, dass mich das Buch emotional berührt und z.T. richtig mitgenommen hat.


Fazit:
Eine spannende und berührende Geschichte zu einem eher unbekannten Kapitel deutscher Geschichte.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Hochwertiges Fitnessbuch mit vielen Tipps und gut umsetzbaren Übungen

Fit & stark mit Sophia
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Sophia Thiel stellt in ihrem Buch ihr Programm für ein Training ohne Geräte, nur mit dem eigenen Körpergewicht, vor. Nach einer grundlegenden Einführung enthält das Buch konkrete Übungen für Bauch, Beine, ...

Sophia Thiel stellt in ihrem Buch ihr Programm für ein Training ohne Geräte, nur mit dem eigenen Körpergewicht, vor. Nach einer grundlegenden Einführung enthält das Buch konkrete Übungen für Bauch, Beine, Po, Rücken, Arme etc.
Schließlich gibt es Trainingspläne, die die Übungen zusammenfassen und ein Programm auf Wochen- bzw. Tagesbasis liefern.


Meine Meinung:
Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet und bietet auf den großformatigen Seiten viele Fotos, um die Übungen zu illustrieren.
Nach der Einführung hat mir besonders gefallen, dass eine Vielzahl an Übungen je nach „Problemzone“ detailliert beschrieben und so gut illustriert wird, dass man sie leicht nachmachen kann. Es ist wunderbar, dass man keine aufwändigen Geräte benötigt, sondern das eigene Körpergewicht, bzw. höchstens ein paar Wasserflaschen, ausreichen.
Die Trainingspläne helfen darüber hinaus dabei, das Training gut zu strukturieren. Man kann sich aber auch jederzeit die Übungen auswählen, die man gerade braucht.
Außerdem haben mir die vielen konkreten Tipps gefallen, die zum Beispiel auch dabei helfen können, sich selbst zu motivieren und den inneren Schweinehund zu überwinden.


Fazit:
„Fit & stark mit Sophia“ ist ein hochwertig gestaltetes Fitnessbuch, das es mir leicht gemacht hat erfolgreich zu trainieren. Ich kann es wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Spannendes Hörbuch mit einer fesselnden Geschichte

Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht
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London, Anfang der 1920er Jahre: Mit viel Glück ergattert die arme Louisa eine Stelle als Kindermädchen und Anstandsdame für die sechs Töchter im Hause Mitford Manor. Zusammen mit der 17jährigen Nancy, ...

London, Anfang der 1920er Jahre: Mit viel Glück ergattert die arme Louisa eine Stelle als Kindermädchen und Anstandsdame für die sechs Töchter im Hause Mitford Manor. Zusammen mit der 17jährigen Nancy, Tochter des Hauses, wird sie in einen Kriminalfall hereingezogen: Die Krankenschwester und Freundin der Familie Florence Nightingale Shore wird im Zug von London in Richtung Cornwall ermordet und vom Täter fehlt jede Spur…


Meine Meinung:
Das Hörbuch hat mich von Anfang an gefesselt – was zum einen an der überaus spannenden und sehr ergreifenden Geschichte, zum anderen an der sehr gelungenen Vortragsweise der Sprecherin lag.
Mit einer Gesamtspielzeit von fast 11 Stunden kann man das Hörbuch problemlos über einen längeren Zeitraum von mehreren Tagen hören und wird trotzdem nicht den Anschluss verlieren.
Die Beschreibungen sind sehr plastisch gehalten, so dass ich mich jederzeit gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Die Schauplätze – in London sowie auf dem Lande – waren alle so gut beschrieben, dass sie mir sehr gut gefallen haben und ich mich sofort dorthin versetzt fühlte.
Die Personen, allen voran Louisa und Nancy, waren sehr authentisch beschrieben. Louisa und Nancy waren mir gleich sympathisch und ich habe gerne „Zeit mit ihnen verbracht“.
Die Geschichte blieb bis zum Schluss spannend (denn es gab immer wieder neue Entwicklungen, verdächtige Personen und Spuren…) und hatte – trotz der langen Hördauer – für mich keine unnötigen Längen.


Fazit:
Dieses Hörbuch gehört für mich zu den besten, die ich in letzter Zeit gehört habe. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann es daher nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Nette Kolumnen rund ums Jahr in bewährter Dora Heldt-Qualität

Da fällt mir noch was ein …
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Das Bändchen „Da fällt mir noch was ein…“ von Dora Heldt enthält zahlreiche Kolumnen, wie sie auch in einer bekannten Frauenzeitschrift (Für Sie…) veröffentlicht werden.
Die Themen reichen von Männer-Frauen-Themen ...

Das Bändchen „Da fällt mir noch was ein…“ von Dora Heldt enthält zahlreiche Kolumnen, wie sie auch in einer bekannten Frauenzeitschrift (Für Sie…) veröffentlicht werden.
Die Themen reichen von Männer-Frauen-Themen über Mode, Technik… bis hin zu allem, was unseren Alltag ausmacht. Immer ist auch eine gute Prise Zwischenmenschliches, insbesondere Familienthemen, dabei.

Meine Meinung:
Die Kolumnen sind alle extrem kurzweilig und flüssig zu lesen. Auf wenigen Seiten schafft es die Autorin meisterhaft, Wesentliches in den zwischenmenschlichen Beziehungen, Komisches in Alltagssituationen oder Entlarvendes im Familien-/Urlaubsalltag darzustellen. Oft fühlt man sich an sich selbst erinnert und denkt an eigene Alltagserlebnisse rund ums Jahr.
Besonders nett finde ich den klaren Alltagsbezug, so dass jeder sich an seine eigenen kleinen Problemchen erinnert fühlt, und die entlarvend klare Sicht der Autorin auf sich und andere. Nicht zuletzt die Tatsache, dass sie über sich selbst lachen kann, ist immer wieder erfrischend.

Fazit:
„Da fällt mir noch was ein…“ hat mich sehr gut unterhalten und mir einige nette Stunden geschenkt, da sich die kurzweiligen und amüsanten Kolumnen wirklich sehr schnell lesen lassen.