Die ersten zehn Kapitel habe ich sehr gekämpft, war schon kurz davor, das Buch abzubrechen. Bis dahin war der Plot sehr undurchsichtig, es waren mir einfach zu viele Schauplätze. Ich hatte schnell den ...
Die ersten zehn Kapitel habe ich sehr gekämpft, war schon kurz davor, das Buch abzubrechen. Bis dahin war der Plot sehr undurchsichtig, es waren mir einfach zu viele Schauplätze. Ich hatte schnell den Überblick verloren, doch das änderte sich dann ab dem zweiten Teil, womit ich aber nicht sagen möchte, dass der Plot irgendwie besser wurde.
Das Buch war belanglos und sehr viel war einfach nicht nachvollziehbar, vor allem einige Charaktere und deren Aktionen, Herzfeld an vorderster Position. Die Figuren im Buch sind mir nicht einmal sympathisch geworden, ans Herz gewachsen oder habe ich mit irgendwem mitgelitten, dafür war alles einfach zu flach. Nach dem ganzen Hype um den Autor habe ich etwas Besseres erwartet. Keine Kaufempfehlung von mir.
Einfach zu langatmig, vieles wiederholt sich, kann mich als Leser nicht packen. Hab mehr erwartet. Kann keine Kafempfehlung für dieses Buch aussprechen.
Einfach zu langatmig, vieles wiederholt sich, kann mich als Leser nicht packen. Hab mehr erwartet. Kann keine Kafempfehlung für dieses Buch aussprechen.
Die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix gerät in einen Mordfall und beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf ein Netz aus Geheimnissen, zwielichtigen Gestalten und möglichen Verbindungen ...
Die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix gerät in einen Mordfall und beginnt, selbst Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt sie auf ein Netz aus Geheimnissen, zwielichtigen Gestalten und möglichen Verbindungen zur organisierten Kriminalität.
Dies ist nach "30 Tage Dunkelheit" bereits der zweite Fall für die Schriftstellerin Hannah Krause-Bendix, die erneut eine Schreibblockade hat.
"39 Grad Mord" von Jenny Lund Madsen, der zweite Fall für Hannah Krause-Bendix, war für mich leider weniger ein spannender Krimi als vielmehr eine starke Geduldsprobe.
Ich weiß ja, dass Hauptfiguren nicht perfekt sein müssen. Im Gegenteil. Aber Hannah ist nicht einfach nur kantig oder schwierig geschrieben, sie ist über weite Strecken schlicht kaum zu ertragen. Ihre Art wirkt konstant herablassend, sie stolpert mit einer Mischung aus Ungeniertheit und frecher Selbstüberschätzung durch die Handlung und behandelt ihr Umfeld dabei oft respektlos. Lügen gehören scheinbar zum Standardrepertoire und Einsicht ist eher Mangelware. Statt mit ihr mitzufiebern, ertappt man sich eher dabei, die Augen zu verdrehen.
Dazu kommt dieses unterschwellige Gesamtpaket aus Alkoholproblem, Selbstmitleid und Egozentrik, das zwar vermutlich Tiefe erzeugen soll, bei mir aber eher das Gegenteil bewirkt hat. Es wirkt nicht nuanciert, sondern anstrengend, als würde man jemandem zuhören, der sich gleichzeitig bemitleidet und für überlegen hält. Keine besonders einladende Kombination.
Die Handlung selbst macht es leider nicht besser. Vieles fühlt sich erstaunlich klischeehaft an. Die Polizei ist mehr oder weniger überfordert und zu nichts zu gebrauchen. Der Rest wirkt stellenweise wie aus einem Baukasten für Standard-Krimis zusammengeklickt. Es fehlt an echter Spannung und vor allem an Originalität. Man hat selten das Gefühl, hier etwas wirklich Neues oder Überraschendes zu lesen.
Und dann ist da noch die Übersetzung. Ich weiß nicht, ob es am Original liegt oder tatsächlich an der Übersetzung, aber einige Passagen lesen sich wirklich holprig. Formulierungen wirken unnatürlich, Dialoge teilweise hölzern, was es zusätzlich erschwert, in die Geschichte einzutauchen.
Fazit: Vielleicht hatte ich einfach andere Erwartungen, aber dieser zweite Fall konnte sie nicht im Ansatz erfüllen. Statt eines fesselnden Krimis bleibt vor allem die Erinnerung an eine nervende Hauptfigur und eine Geschichte, die zu oft auf bekannte Muster zurückgreift.
Ich wollte dieses Buch lesen, weil ich mir im stressigen Familienalltag echte Unterstützung erhofft habe. Der Titel und die Beschreibung klangen sehr vielversprechend, schnelle Familienrezepte, alltagstaugliche ...
Ich wollte dieses Buch lesen, weil ich mir im stressigen Familienalltag echte Unterstützung erhofft habe. Der Titel und die Beschreibung klangen sehr vielversprechend, schnelle Familienrezepte, alltagstaugliche Hacks und praktische Tipps von einer erfahrenen Mama. Genau das, was ich gesucht habe. Leider wurde ich insgesamt ziemlich enttäuscht.
Schon beim ersten Durchblättern hatte ich das Gefühl, dass vieles sehr oberflächlich bleibt. Die Tipps und Alltags-Hacks haben mir persönlich kaum weitergeholfen. Viele davon wirkten sehr allgemein oder waren Dinge, die man ohnehin schon kennt, wenn man regelmäßig kocht und eine Familie versorgt. Ich hatte gehofft, neue Ideen zu bekommen, die mir wirklich Zeit sparen oder den Alltag erleichtern, aber dieses Gefühl blieb leider aus. Auch die Rezepte konnten mich nicht wirklich überzeugen. Einige klangen zwar auf den ersten Blick ganz nett, aber insgesamt haben mir Kreativität und besondere Ideen gefehlt. Vieles wirkte sehr gewöhnlich und nicht inspirierend. Ich habe mir mehr abwechslungsreiche, wirklich schnelle und trotzdem interessante Gerichte gewünscht, die man gerne regelmäßig kocht. Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, dass ich ähnliche Rezepte schon oft gesehen habe.
Was mich zusätzlich enttäuscht hat, war, dass ich nach dem Lesen nicht das Gefühl hatte, etwas Neues gelernt zu haben oder wirklich motiviert worden zu sein. Ich hatte mir erhofft, neue Impulse zu bekommen, meinen Familienalltag in der Küche einfacher und vielleicht sogar angenehmer zu gestalten. Leider blieb dieser Effekt aus. Das Buch ist sicherlich nicht komplett schlecht und man merkt, dass es mit guten Absichten geschrieben wurde. Aber für mich persönlich hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Ich habe mir deutlich mehr praktische Unterstützung, neue Ideen und echte Alltagserleichterung gewünscht.
Fazit: Insgesamt hat mich das Buch nicht wirklich weitergebracht, und deshalb kann ich keine Empfehlung aussprechen.
Ich hatte mir von "Gemüsepower" ehrlich gesagt deutlich mehr erhofft. Das Thema an sich finde ich spannend, denn Gemüseanbau, Selbstversorgung und ein Blick in den Dorfgarten sind genau die Bereiche, für ...
Ich hatte mir von "Gemüsepower" ehrlich gesagt deutlich mehr erhofft. Das Thema an sich finde ich spannend, denn Gemüseanbau, Selbstversorgung und ein Blick in den Dorfgarten sind genau die Bereiche, für die ich mich interessiere. Das Buch enthält auch durchaus viele Inhalte. Es gibt Tipps, Rezepte und Informationen zu Schädlingen, Beikräutern und verschiedenen Aspekten des Gärtnerns.
Leider konnte mich die Umsetzung insgesamt nicht überzeugen. Die Inhalte wirken auf mich sehr unstrukturiert und teilweise chaotisch. Ich hatte oft das Gefühl, dass Themen nur angerissen werden, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen oder logisch aufeinander aufzubauen. Gerade wenn man gezielt etwas nachschlagen möchte, ist das Buch wenig hilfreich, weil es keine klare Struktur gibt. Besonders für Anfänger im Gartenbereich halte ich das Buch daher für keine große Hilfe. Statt grundlegende Dinge verständlich zu erklären, setzt das Buch meiner Meinung nach zu viel Vorwissen voraus oder verliert sich in Nebensächlichkeiten.
Was mich zusätzlich gestört hat, sind die vielen stark inszenierten Fotos. Durch das ganze Posing wirkt das Buch auf mich eher wie ein Lifestyle-Produkt als wie ein ehrlicher Ratgeber. Dadurch kommt mir sowohl das Buch als auch die Autorin leider etwas unglaubwürdig und unsympathisch vor, obwohl ich das eigentlich schade finde, weil das Thema viel Potenzial hätte.
Fazit: Insgesamt hat mich "Gemüsepower" enttäuscht. Die Idee ist gut, aber die Inhalte sind für mich zu wenig praxisnah und zu wenig klar aufbereitet. Wer bereits viel Erfahrung im Gärtnern hat und einfach ein hübsch gestaltetes Buch mit Inspiration sucht, könnte vielleicht etwas damit anfangen. Für mich persönlich und besonders für Einsteiger ist es jedoch keine wirkliche Empfehlung.