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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2019

Ostsee-Krimi

Tod im Hafenbecken
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Das Cover ist schön gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext klingt interessant und ich war gespannt auf diesen Ostsee-Krimi von Ariane Grundies.

Klappentext:
Als Helga Heidenbluth ...

Das Cover ist schön gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext klingt interessant und ich war gespannt auf diesen Ostsee-Krimi von Ariane Grundies.

Klappentext:
Als Helga Heidenbluth vom tragischen Unfall des Fischhändlers Uwe Redepenning erfährt, ist sie sofort skeptisch. Warum sollte ausgerechnet der besoffen ins Hafenbecken fallen und ertrinken? Er war doch trockener Alkoholiker und seit seiner Jugend als Rettungsschwimmer aktiv! Ihre erste Spur führt Helga ins Verkaufskuttermilieu. Könnte der Fischhändler Opfer des herrschenden Fischbrötchen-Kriegs geworden sein, bei dem es um Verkaufslizenzen im Hafenbereich geht? Vor lauter möglichen Motiven und falschen Fährten merkt Helga erst spät, welche Person sich besonders verdächtig macht.


Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Spannung ist leider nicht sonderlich hoch und für einen Krimi hätte ich mir einen höheren Spannungsbogen gewünscht. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Helga Heidenbluth, als Hauptcharakter, konnte ich mir sehr gut vorstellen, aber ich fand einige ihrer Handlungen zu konstruiert und deshalb etwas realitätsfern. Es gibt oft was zum Schmunzeln, beim Lesen des Buches, da Helga definitiv ein Unikat ist, aber ich habe mich schon öfter gefragt: Wer handelt so? Im Ganzen konnte mich das Buch zwar gut unterhalten, aber an Spannung hat es einfach gefehlt. Die Geschichte ist interessant und unterhaltsam, aber eben zu wenig für einen Krimi, zumindest für meinen Geschmack.

Von mir erhält das Buch von Ariane Grundies 3 Sterne, weil es mich zwar gut unterhalten hat, mir aber über das gesamte Buch die Spannung gefehlt hat, deshalb der Abzug von zwei Sternen.

Veröffentlicht am 22.04.2019

Interessante Idee mit Mängeln in der Umsetzung

Lass sie nicht in dein Haus
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Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich direkt angesprochen. Auch der Klappentext hat meine Neugier geweckt und ich war gespannt auf dieses Buch von Adele Parks, dass im Genre „Roman“ angesiedelt ist.

Klappentext:
Lange ...

Das Cover gefällt mir sehr gut und hat mich direkt angesprochen. Auch der Klappentext hat meine Neugier geweckt und ich war gespannt auf dieses Buch von Adele Parks, dass im Genre „Roman“ angesiedelt ist.

Klappentext:
Lange haben sie sich nicht gesehen: Melanie und ihre ehemals beste Freundin Abi. Während der Uni waren sie unzertrennlich, doch dann musste Mel ihr Studium abbrechen, weil sie schwanger wurde. Abi heiratete ihren Freund Rob, ging mit ihm nach Amerika, und die beiden verloren sich aus den Augen. Nun meldet sich Abi plötzlich bei Mel. Sie hat sich von Rob getrennt und kehrt nach England zurück. Mel lädt sie spontan ein, erst einmal bei ihr zu wohnen. Sie empfängt Abi mit offenen Armen. Doch bald macht Mel eine schreckliche Entdeckung. Warum ist Abi wirklich zurückgekommen?


Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich angenehm und locker lesen. Die Geschichte an sich ist interessant und unterhaltsam, aber ich finde die Umsetzung nicht ganz so gut gelungen. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt was es spannend macht, aber das Buch hatte seine Längen. Es wird einiges sehr ausführlich, zum Teil langatmig, erzählt und dadurch wird die Spannung im Lesefluss gemindert. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Es gab einige Überraschungen im Buch und es konnte mich insgesamt ganz gut unterhalten, auch wenn für mich recht schnell klar war, wie es sich entwickelt. Aber dennoch war es bis zum Ende unterhaltsam und gut geschrieben.

Von mir 3 Sterne für dieses Buch von Adele Parks, weil es mich durch die phasenweise Langatmigkeit der Erzählung eben nicht vollständig begeistert hat, aber dennoch ein lesenswertes und gutes Buch.

Veröffentlicht am 21.03.2019

Auftakt für Stefan Moses

Moses und das Schiff der Toten
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Das Cover gefällt mir gut und auch die Farben finde ich gut gewählt. Der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht auf das Buch von Ortwin Ramadan und den Auftakt um den Ermittler Moses.

Klappentext:
Stefan ...

Das Cover gefällt mir gut und auch die Farben finde ich gut gewählt. Der Klappentext hat mich dann neugierig gemacht auf das Buch von Ortwin Ramadan und den Auftakt um den Ermittler Moses.

Klappentext:
Stefan Moses kam als Kind aus Afrika nach Hamburg. Heute ermittelt er als Hauptkommissar bei der Mordkommission. Als schwarzer Kommissar sorgt er immer wieder für Irritationen, die er geschickt für seine Ermittlungen zu nutzen weiß.

Stefan Moses, 43, wohnhaft im beschaulichen Hamburger Winterhude, ist gründlich, pünktlich, höflich und korrekt – was ihn nicht davor bewahrt, dass er aufgrund seiner Hautfarbe sowohl beim Bäcker als auch bei der Zeugenvernehmung immer wieder Überraschungen erlebt. In seinem ersten Fall wird Moses mit einem bizarren Fund konfrontiert: Mitten in der Stadt, im Lohmühlenpark in St. Georg, wird die Leiche eines Mannes entdeckt, der nackt auf einer Parkbank sitzt und, wie sich herausstellt, ertrunken ist. Zusammen mit seiner ebenso unfreiwilligen wie aufbrausenden Partnerin Katja, die als Hobby Kickboxen betreibt und in einer Plattenbausiedlung aufgewachsen ist, nimmt Moses die Ermittlung auf.


Der Schreibstil ist flüssig und ich war direkt in der Geschichte drin. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch der Hauptermittler Moses war gut dargestellt und auch durch die Einblicke in sein Privatleben konnte ich mir ein gutes Bild von ihm machen. Er ist ein sehr sympathischer Charakter und ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher mit ihm. Die Spannung war aber leider im Mittelteil nicht vorhanden. Zwar konnte mich das Buch zum Ende hin dann noch einmal überraschen, aber es hatte doch einige langatmige Passagen im Mittelteil.
Von mir 3 Sterne für diesen gelungenen Auftakt um einen sympathischen Ermittler und ich hoffe bald mehr von ihm zu lesen, dann hoffentlich auch mit mehr Spannung durch das gesamte Buch.

Veröffentlicht am 21.03.2019

Mittelmäßiger Krimi ohne Überraschungen

Die Frau im Moor
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Mich hat das Cover direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diesen Krimi von Andrea Wendeln. Das Cover ist passend zum Titel und auch zum Inhalt des Buches gestaltet ...

Mich hat das Cover direkt angesprochen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf diesen Krimi von Andrea Wendeln. Das Cover ist passend zum Titel und auch zum Inhalt des Buches gestaltet und vermittelt ein gutes Bild vom Moor. Auch der leichte Nebel, der über dem Moor zu erkennen ist passt sehr gut dazu.

Klappentext:
Kommissarin Heide Rose und ihr Partner Peter Grahne werden zu einem furchteinflößenden Tatort gerufen: Eine menschliche Hand ragt aus dem Moor. Schnell ist die Identität der Toten klar: Marie Fuchs, eine junge Floristin, die mit ihrem Hund im Wittemoor scheinbar spazieren war. Aber warum musste sie sterben? Seit einiger Zeit wurde sie von einem Stalker verfolgt und belästigt. Konnte der Mann ihre Abweisung nicht ertragen? Und was hat es mit dem Unbekannten mit schwarzer Kapuze auf sich, der zuletzt immer wieder vor dem Blumenladen gesehen wurde. Heide Rose und Peter Grahne ermitteln fieberhaft. Doch keine Indizien erhärten sich. Und dann taucht eine ganz neue Spur auf, die die Ermittler in eine völlig andere Richtung zur führen scheint…


Der Schreibstil ist flüssig und ich war schnell in der Geschichte drin. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Leider fehlt mir über weite Strecken des Buches die Spannung. Für mich war die Frage nach dem Mörder recht schnell klar, zwar habe ich bis zum Schluss gehofft, dass sich meine Vermutung als falsch herausstellt und es doch noch eine Überraschung gibt, aber das war leider nicht so. Es gab zwar einige überraschende Wendungen, aber die Spannung fehlt mir einfach und das braucht es für mich für einen guten Krimi.
Dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten und die Geschichte an sich fand ich gut, ebenso die beiden Ermittler, die mir sehr sympathisch sind. Auch durch einige Einblicke in das Privatleben der Ermittler habe ich einen guten Eindruck von ihnen bekommen und würde eine Fortsetzung mit ihnen auf jeden Fall lesen um zu erfahren wie es weitergeht. Hoffe dann allerdings, dass es ein spannenderer Fall wird wie bei diesem Buch. Von mir 3 Sterne – der Abzug hauptsächlich durch die fehlende Spannung.

Veröffentlicht am 17.02.2019

Suche nach einer Mutter

Das namenlose Mädchen
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Das Cover hat mich angesprochen und mich neugierig gemacht auf das Buch von Jacqueline Sheehan. Auch der Klappentext konnte mein Interesse wecken und ich war gespannt auf diesen Roman.

Klappentext:
Was ...

Das Cover hat mich angesprochen und mich neugierig gemacht auf das Buch von Jacqueline Sheehan. Auch der Klappentext konnte mein Interesse wecken und ich war gespannt auf diesen Roman.

Klappentext:
Was hast du gesehen?

An einer abgelegenen Straße in Maine wird ein fünfjähriges Mädchen gefunden. Ihre Kleidung ist mit Blut bespritzt, das nicht von ihr stammt, und niemand weiß, zu wem sie gehört. Als in einem Haus in der Nähe drei Leichen gefunden werden, vermuten die Ermittler darunter auch die Mutter – doch keiner der Toten war mit dem Kind verwandt. Dalia Lamont, die in einer Einrichtung für Pflegekinder arbeitet, nimmt sich des Mädchens an. Was hat es beobachtet, worüber es nicht sprechen kann?

Spannend und hochemotional – die verzweifelte Suche nach einer Mutter.


Der Schreibstil ist flüssig und direkt von Beginn an ist eine gewisse Spannung im Buch vorhanden. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Jeder Charakter wird für sich gut dargestellt, so dass man sich beim Lesen ein gutes Bild machen kann. Leider gibt es im Buch einige langatmige Passagen in denen überhaupt nichts Neues passiert, aber im gesamten ist die Spannung noch okay. Zum Ende hin wird es dann wieder besser und der Spannungsbogen hält dann auch bis zum Schluss des Buches. Ich finde gut, dass das Buch dem Genre Roman zugeordnet wurde und nicht dem Bereich des Krimis, denn dafür fehlte wirklich über einige Seiten die Spannung, die es dafür benötigt hätte. Es ist eine Mischung aus spannenden Elementen, Emotionen und Einblicke in die Gefühlswelt der Hauptakteure.
Mich konnte das Buch insgesamt gut unterhalten, aber durch den etwas langatmigen Mittelteil des Buches sind es bei mir 3 Sterne die ich für diesen Roman von Jaqueline Sheehan vergebe.