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Veröffentlicht am 25.03.2019

Berlin – bist du so wunderbar?

Baedeker SMART Reiseführer Berlin
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Mit diesem Baedeker Smart Reiseführer kann man gut Berlin entdecken und so ein Gefühl für diese Hauptstadt entwickeln. Dank der aufgeführten Top 10 verpasst man auch ganz sicher keine Sehenswürdigkeit, ...

Mit diesem Baedeker Smart Reiseführer kann man gut Berlin entdecken und so ein Gefühl für diese Hauptstadt entwickeln. Dank der aufgeführten Top 10 verpasst man auch ganz sicher keine Sehenswürdigkeit, außerdem erfährt man einiges über die jeweiligen Orte, die man dann besucht hat.

Gerade für Städtereisen erachte ich einen passenden Reiseführer in Buchform immer wieder als sehr praktisch. So kann man sich vorab schon prima einlesen und planen und hat auch vor Ort dann noch tolles Kartenmaterial und viele Touren zum Begehen zur Verfügung.

Aufgebaut ist dieser Reiseführer so, dass man vorne im Klappumschlag schon mal eine Übersicht über die verschiedenen Stadtteile Berlins hat. Diese sind jeweils farbig markiert und entsprechend findet sich diese Markierung auch im weiteren Verlaufs des Buches. D.h. das Buch ist in die verschiedenen Bezirke eingeteilt, außerdem gibt es noch ein Kapitel mit allgemeinen Hinweise, Ausflügen und Spaziergängen und Touren.

Hinten im Klappumschlag findet man das Berliner Liniennetz des öffentlichen Personennahverkehrs, allerdings ist dies wirklich sehr klein abgedruckt. Lesbar, aber mühsam. Sobald man diesen Plan also vor Ort irgendwo gedruckt erhält – unbedingt diesen dann nutzen. (z.B. bei der WelcomeCard ist ein Plan dabei). Außerdem findet man in einer Plastikhülle hier noch einen Cityplan von Berlin.

Ganz vorn im Buch findet man direkt eine Übersicht über die Top 10 Sehenswürdigkeiten – vom Pariser Platz über den Reichstag, das Schloß Charlottenburg bis hin zu den Hackeschen Höfen. Weiter geht es mit einigen Informationen über Berlin in Magazin-Form. Das ist durchaus unterhaltsam, aber auch ein bißchen anstrengend zu lesen, wie ich finde. Da habe ich in anderen Reiseführern mehr von solchen Kapiteln inhaltlich gehabt. Anschließend geht es dann mit den Kapiteln über die jeweiligen Bezirke weiter, die farbige Markierung finde ich hier wirklich praktisch. Ebenso auch die Zusammenfassung, was man an einem Tag im jeweiligen Viertel alles ansehen kann. Hier gab es doch einige wirklich wertvolle Tipps, außerdem ist es eine tolle und übersichtliche Zusammenfassung. Auch hinsichtlich der Essensempfehlungen hat mir dies sehr gut gefallen.

Recht weit hinten findet man dann noch Ausflugtipps für Potsdam (Sanssouci), Rheinsberg und Buckow, weiterhin dann noch zusammengestellte Spaziergänge und Touren, bevor das Buch mit praktischen Tipps und mehreren abgedruckten Stadtteilkarten schließt. Nun werden noch zehn Gründe um wiederzukommen geliefert, bevor man den entnehmbaren Stadtplan im Buch hat.

Alles in allem hat mir dieser Reiseführer gut gefallen, die Empfehlungen für Tagestouren in den jeweiligen Stadtvierteln fand ich richtig gut, auch ansonsten bekommt man viele Informationen. Was ich nicht fand war die Magazin-Form, in welcher man in ausführlichen Berichten etwas über die Stadt erfahren hat. Diese waren für mich nicht so interessant geschrieben, sondern eher langatmig und wenig Interesse weckend. Generell finde ich es gut, wenn man gleich den Plan eines Liniennetzes mit im Buch hat, dieser hier war aber in einer solchen Größe abgedruckt, dass man wirklich mehr Mühe damit hat. Entsprechend vergebe ich hier 4 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Wenn der Tod irgendwie fast sympathisch ist

Der Tod ist schwer zu überleben
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Eigentlich soll Martin der Nachfolger des leibhaftigen Tod werden, der sein Freund ist. Aber bislang hat er sich erfolgreich gedrückt – und dann geschieht es doch tatsächlich, dass es noch andere Kandidaten ...

Eigentlich soll Martin der Nachfolger des leibhaftigen Tod werden, der sein Freund ist. Aber bislang hat er sich erfolgreich gedrückt – und dann geschieht es doch tatsächlich, dass es noch andere Kandidaten für diesen Job gibt. Aber sind die überhaupt dafür geeignet? Und kann sich Martin wirklich vor seiner Verantwortung drücken…?

Ja, Geschichten über (oder gar mit dem) den Tod sind eigentlich eher traurig oder vielleicht gar schockierend. Bei diesem Buch ist das aber nicht unbedingt der Fall, was mir vorab schon bekannt war, denn ich hatte von Sebastian Niedlich schon Geschichten über den Tod gelesen. Insofern wusste ich in etwa, was mir hier begegnen wird.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, angenehm und verständlich geschrieben, insofern eine angenehme Lektüre. Inhaltlich auch verständlich, meiner Ansicht nach kamen hier kaum Fremdwörter oder Fachbegriffe vor. Sehr gewieft ist der Autor, was den inhaltlichen Ausdruck angeht, zumindest empfinde ich das so. Er drückt hier viel mit den Worten aus, die er in einen Satz hinein packt. Das sind oftmals kuriose und lustige Begebenheiten, die auch für den Spaß am Buch sorgen.

Generell ist es auch ein wirklich sehr amüsantes und unterhaltsames Buch, sehr viel Witz ist enthalten, natürlich auch mal Situationen, die vielleicht ein bißchen nachdenklich stimmen. Mir war die Art und Weise, wie hier viel Witz auf wenigen Zeilen verpackt wird, manchmal ein bißchen zu viel des Guten. Es ist zwar ein wirklich humorvolles Buch, aber manchmal habe ich das als zu kurios empfunden. Es ist zwar wirklich toll zu lesen, wie gewieft der Autor hier vorgegangen ist, hat mir aber ein bißchen Lesespaß genommen. Ansonsten war es eine wirklich gute und angenehme Lektüre für mich. Entsprechend vergebe ich hier 4 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Veröffentlicht am 04.03.2019

Wenn ein geplanter Windpark Sturmböen in den Ort bringt…

Unterleuten
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Unterleuten ist ein kleines Dorf irgendwo in Brandenburg. Vermeintlich idyllisch, meint man. Doch als dann der Bürgermeister in einer Veranstaltung das Interesse einer Investmentfirma am Bau eines Windparks ...

Unterleuten ist ein kleines Dorf irgendwo in Brandenburg. Vermeintlich idyllisch, meint man. Doch als dann der Bürgermeister in einer Veranstaltung das Interesse einer Investmentfirma am Bau eines Windparks mitteilt, ist der Aufruhr groß… Denn da sind nun die Gegner und natürlich die Befürworter… und ein regelrechter Kampf beginnt…

Ich muss ja zugeben, dass ich von Juli Zeh bislang immer noch kein Buch gelesen habe, das nun aber mein zweites Hörbuch von ihr ist. („Leere Herzen“ war mein erstes, wobei das eine Lesung war, dieses ist ja nun ein Hörspiel.) Entsprechend gespannt war ich auf die Ausführung der Geschichte und die Umsetzung als Hörspiel.

Vielleicht ist es hier generell besser, wenn man das Buch schon kennt, vielleicht nimmt das aber auch Spannung raus. Das Hörbuch ist mit einigen Sprechern umgesetzt worden, allein zwölf Hauptsprecher (u. a. Winnie Böwe, Hilmar Eichhorn, Axel Prahl, Udo Wachtveitl, Tanja Wedhorn) sind beteiligt, daneben noch ein paar weitere Sprecher für kürzere Rollen (u. a. Milan Peschel). Die Stimmen der jeweiligen Personen sind durchaus zu unterscheiden, vor allem wenn man dann einige Zeit zugehört hat. Da es aber ein recht turbulentes Hörspiel ist, habe ich das teilweise als schwer empfunden.

Die Thematik, die Juli Zeh hier vielleicht überspitzt darstellt, fand ich sehr spannend und unterhaltsam, in gewisser Weise nachdenklich stimmend. Denn wie würde man selbst in einem solchen Fall handeln? Für oder gegen die Windkraft? Auch sehr gut umgesetzt ist beim Hörspiel (Hörspielbearbeitung und Regie: Judith Lorentz) die musikalischen bzw. geräuschmäßigen Wechsel, auch hiermit wird gut Spannung aufgebaut.

Alles in allem war es für mich ein sehr unterhaltsames und spannendes Hörbuch, wenngleich ich mir hinsichtlich der vielen Personen und verschiedenen Stimmen schwergetan habe. Natürlich sind die Stimmen auseinanderhaltbar, teilweise ist es dann aber doch ein ähnlicher Klang und ein wenig verwirrend. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 01.03.2019

Die Essensfallen lauern unterwegs…

No time to eat
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Gerade im heutigen oftmals stressigen Alltag muss es natürlich auch beim Essen schnell gehen. Also wird schnell hier was beim Bäcker gekauft, mal eben am Bahnhof etwas für unterwegs mitgenommen, der ein ...

Gerade im heutigen oftmals stressigen Alltag muss es natürlich auch beim Essen schnell gehen. Also wird schnell hier was beim Bäcker gekauft, mal eben am Bahnhof etwas für unterwegs mitgenommen, der ein oder andere Burger für auf die Hand geholt. Doch Sarah Tschernigow zeigt in ihrem Buch (und natürlich in ihren Podcasts), dass das definitiv auch anders geht, wenn man ein paar Minuten in die Essenszubereitung investiert und klug überlegt.

Über Ernährung usw. habe ich schon einiges gelesen und natürlich auch gehört, den Podcast von Sarah Tschernigow bislang aber noch nicht. Nun war ich auf den Inhalt des Buches und die entsprechende Umsetzung des Themas wirklich gespannt.

Vom Schreibstil her hat mir das Buch sehr gut gefallen, es ist sehr angenehm zu lesen. Eine locker, leichte Art, wirklich gut verständlich, sollten mal Fremdwörter oder Fachbegriffe vorkommen, dann werden sie direkt auch erläutert. Aber gesamt ein wirklich ansprechender und mitreißender Schreibstil, so dass man das Buch recht zügig liest.

Inhaltlich empfinde ich die Empfehlungen und Vorschläge, auf welches Essen man umsteigen soll, absolut nachvollziehbar, jedoch stellt sich „clean eating“ in manchen Situationen sicher als Herausforderung dar. Die Vorstellung des „mealprep“, nämlich immer ein vorbereitetes Essen dabei zu haben, finde ich generell nachvollziehbar, im Buch aber teilweise ein bißchen ausufernd. Vielleicht, weil es für mich absolut selbstverständlich ist, dass ich mir täglich etwas für die Mittagspause und einen Nachmittagssnack einpacke? Hier glaube ich fast, dass das ein bißchen ein Luxus-Problem der Gesellschaft ist, da man sich immer und überall ja sämtliche Sachen kaufen kann, statt sich hier mal wieder etwas selbst mitzunehmen. Insofern ist dieses Thema für mich ein bißchen zu groß behandelt worden, im Endeffekt ist das bei mir „drin“, und da stelle ich im weiteren Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis keine Ausnahme dar. (Oldschool?)

Im Buch gibt es neben den Tipps und Ratschlägen auch hin und wieder den Verweis auf die ein oder andere Liste (z. B. Basislebensmittel, EKG-Essens-Formel). Hier hätte ich es schön gefunden, wenn die Liste dann zusätzlich zum Link (den man ja online immer wieder ergänzen etc. kann, daher ist ein Link sicher praktisch) noch im Buch mit abgedruckt ist. So dass man beim Lesen gleich noch reinschauen kann bzw. die Liste schon parat hat und nicht erst noch mit einem smartphone/PC herumhantieren muss.

Die Umsetzung der Hinweise ist meiner Ansicht nach wirklich machbar und sicher mit der Zeit wirklich Routine, wenn man eben einfach mal konsequent dabei bleibt. Insofern habe ich das Buch durchaus als hilfreich erachtet und werde auch einiges davon umsetzen. (Manche Sachen muss ich nicht ändern, da ich diese bereits lange konsequent und richtig mache.) Was mir auch gut gefallen hat, waren die Beispiele, die Sarah Tschernigow im Buch aufführt – so dass nicht alles nur nach trockener Theorie klingt, sondern man auch ein greifbares Beispiel hat. Ebenso gut gefallen hat mir, dass die verwendeten Lebensmittel gut zu kaufen sind, man brauch also keine außergewöhnlichen Sachen, die man nur in ganz speziellen Läden kaufen kann, sondern mitunter hat der Drogeriemarkt sogar tolle Produkte, die passen.

Alles in allem hat mir das Buch ganz gut gefallen. Es liest sich sehr angenehm und zügig, ist nicht großartig kompliziert geschrieben. Auch sind die Ratschläge soweit nachvollziehbar und vor allem auch umsetzbar. Manches war mir ein bißchen zu überkandidelt, zu hervorgehoben. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Gute Tipps und Tricks, damit das Nähen noch leichter von der Hand geht.

SOS Nähmaschine – 100 Hacks, Tipps & Tricks, die dir das Nähen leichter machen
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Nähen ist einfach genial – und doch auch genial einfach. In diesem praktischen Buch bekommt man die unterschiedlichsten Tipps und Tricks gezeigt, mit denen man sich beim Nähen leichter tut. Außerdem gibt ...

Nähen ist einfach genial – und doch auch genial einfach. In diesem praktischen Buch bekommt man die unterschiedlichsten Tipps und Tricks gezeigt, mit denen man sich beim Nähen leichter tut. Außerdem gibt es einige Übersichten und praktische Checklisten.

Ein Hobby ausüben machen ja viele – warum also nicht mal etwas selbst nähen? In diesem Buch zeigt die Autorin was man alles dafür benötigt, erläutert Unterschiede (der jeweiligen Stoffarten, bei den verschiedenen Stichen, etc.) und bringt sogar drei kurze Nähprojekte mit.

Das Buch ist in einem sehr handlichen Format ( ca. 20 x 14 cm) und mit praktischem Lesebändchen ausgestattet. So braucht es kein separates Lesezeichen, sondern man weiß direkt immer wo man zuletzt gelesen hat. Eingeteilt ist das Buch in verschiedene Kapitel, die gut aufeinander aufbauen – von der Anschaffung der Nähmaschine über die verschiedenen Stich- und Stoffarten bis hin zu Tipps und Tricks und Techniken für spezielle Nähte.

Meiner Ansicht nach spricht das Buch durchaus Näh-Neulinge an, da man ja von Beginn an nützliche Infos erhält, die vor allem ansprechen, wie man beim Nähen einsteigt. So gibt es auch verschiedene Checklisten, was man alles zum Nähen benötigt, angefangen von der Stoffschere bis natürlich hin zur Nähmaschine. Hier gibt’s sogar eine ausführlichere Checkliste für den Kauf der Nähmaschine. Weiter geht es natürlich damit, dass die verschiedenen Stoffe kurz erläutert werden, ebenso die Sticharten, man bekommt übersichtlich gezeigt wie Schnittmuster übertragen werden, welche Nähtechniken es gibt. Die kurzen Näh-Projekte im Buch befassen sich mit dem Erstellen eines Kosmetik-Täschchens, eines Krims-Krams-Anhängers und einer Origami-Tasche.

Alles in allem hat mir dieses Buch echt gut gefallen, wenngleich ich erst einen anderen Aufbau vermutet hatte. Nicht so grundlegend hatte ich diesen erwartet, sondern mehr mit einer Auflistung von Tipps und Tricks – wie der Titel das ja vermuten lässt. Doch auch diese Art des Buches hat mir gut gefallen, wenngleich ich manches so empfunden habe, dass es für absolute Neulinge geplant ist, mit der Zeit aber durchaus manchmal schon ein gewisses Vorwissen voraussetzt. Das hat mir nicht ganz so gut gefallen, ebenso wie die drei vorgeschlagenen Nähprojekte. Natürlich hat da aber auch jeder seinen eigenen Stil. Hier hätte ich eine Möglichkeit gut gefunden, die zeigt, wie man um die Druckknöpfe als Befestigungsmöglichkeit herum kommt. (Beispielsweise ja eben der gute alte Klettverschluss…; die Druckknöpfe kosten ja auch wieder inkl. der Befestigungszange ein bißchen was, der gute, alte Klettverschluss hingegen ist nicht wirklich teuer.)

Auch für mich waren hier einige hilfreiche Tipps und Tricks enthalten, mir hat auch der Aufbau gut gefallen, wenngleich ich diesen anders erwartet habe, aber man lässt sich ja auch für andere Arten ein. Entsprechend gibt es von mir hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.