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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2019

Father of Fear - Ackermann senior betritt die Bühne

Ich bin der Schmerz
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Der Klappentext und der Originaltitel ( Father of Fear ) lassen schon vermuten um was es im 3. Band der Shepherd-Reihe geht. Ackermann senior!!

Wir lernen den sadistischen und psychopathischen Vater ...

Der Klappentext und der Originaltitel ( Father of Fear ) lassen schon vermuten um was es im 3. Band der Shepherd-Reihe geht. Ackermann senior!!

Wir lernen den sadistischen und psychopathischen Vater der ungleichen (?) Brüder kennen.

Ethan Cross bringt uns in diesem Band die Protagonisten näher und lässt gerade Francis Ackermann jr. in einem anderen Licht erscheinen. Egal wie man sich wehrt, man beginnt ihn zu mögen. Marcus Williams lernt seinen leiblichen Vater kennen und geht dann monatelang durch die Hölle. Ich bin sehr neugierig, wie sich diese Zeit auf seine weitere Arbeit auswirkt.

In dieser Reihe spürt man deutlich wie sich der Autor mit der Geschichte weiterentwickelt. Dieses Buch geht tiefer und verzichtet auf die vielen Waffen(-namen) der beiden Vorgängerbände. Andererseits wird es blutiger und brutaler, weil sehr oft Messer als Waffe dienen.

Die optische Gestaltung dieses Buches ist wieder sehr gut gelungen und trägt bestimmt zum Erfolg dieser Reihe bei. Wobei ich die deutschen Titel nicht ideal finde.
Mir gefallen die Originaltitel besser, sie sind aussagekräftiger
Band I - The Shepherd
Band II - The Prophet
Band III - Father of Fear

Ich bleibe der Shepherd Reihe treu. Band 4 liegt schon in Reichweite

Veröffentlicht am 03.03.2019

Wer oder was gestaltet unsere Zukunft?

Die Reinsten
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Das Thema Digitalisierung und künstliche Intelligenz als große Meilensteine des Fortschritts beschäftigen mich schon einige Zeit und deshalb habe ich mich für dieses Buch interessiert.
Obwohl ich sonst ...

Das Thema Digitalisierung und künstliche Intelligenz als große Meilensteine des Fortschritts beschäftigen mich schon einige Zeit und deshalb habe ich mich für dieses Buch interessiert.
Obwohl ich sonst kein Liebhaber von Dystrophien und Science Fiction Literatur bin, konnte mich diese Geschichte von Anfang an fesseln.

Der Autor beschreibt die Vorzüge der neuen Gesellschaft in -Paradise- im Jahr 2191. Mit der KI Askit wurde eine Technologie geschaffen, die als primäres Ziel, eine stabile Ökologie auf der Erde hat. Aber welche Rolle spielt der Mensch in dieser optimierten Welt?
Dieser Frage nähert sich der Autor von verschiedenen Seiten und stößt den Leser auch auf Fragen der Moral und Ethik.

Das Buch lässt sich hervorragend zur Unterhaltung lesen. Es bietet aber auch viele Impulse zum Nachdenken und fördert eine gesunde Skepsis gegenüber der modernen Hightech.

Veröffentlicht am 01.03.2019

Dirk Müller legt die Finger in die offenen Wunden der Finanz- und Geopolitik -- Lesen lohnt sich !!

Machtbeben
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Ich folge Herrn Müller schon einige Jahre in den sozialen Medien und schätze ihn sehr. Er hat das große Talent, komplizierte Themen gut verständlich darzustellen und scheut sich auch nicht, gegen den Mainstream ...

Ich folge Herrn Müller schon einige Jahre in den sozialen Medien und schätze ihn sehr. Er hat das große Talent, komplizierte Themen gut verständlich darzustellen und scheut sich auch nicht, gegen den Mainstream zu argumentieren.

Hier in diesem Buch beleuchtet er die aktuelle Situation ( Stand Frühjahr 2018) auf geostrategischer und finanzpolitischer Sicht.

Einiges war es angedeutet hat, bekommt heute schon Gestalt. z.B. große Bürgerbewegungen, die sich nicht politisch einordnen lassen. Das sehen wir in Frankreich mit den Gelbwesten.

Er beschreibt einige 'Pulverfässer' ( amerikanische Studentenkredite, Eurokrise,.. ) und sensibilisiert den Leser für die geopolitischen Spannungen, die es vor allem im Nahen Osten und in Asien gibt.

In unserer vernetzten globalisierten Welt, reicht ein kleiner Funke, der ein „Machtbeben“ auslösen könnte.

Relativ kurz geht er auf finanzielle und persönliche Vorsorge ein. Bargeld und Anlagen in Sachwerte, sind seine Favoriten.

Zum Abschluss wagt er einen Blick nach vorne und streift die Themen: Digitalisierung/Automatisierung – Kryptowährungen – Automobilität – Grundeinkommen.

In diesem Buch werden viele Themengebiete angerissen und die durch das umfangreiche Quellenverzeichnis ( 372 weiterführende Links ) vertieft werden können.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und ich wünsche mir, dass es möglichst viel Aufmerksamkeit bekommt.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Schöner Ratgeber mit hilfreichen Rezepturen

Aromatherapie für Kinder
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Die Aroma-Therapeutinnen Sabrina Herber und Eliane Zimmermann teilen in diesem liebevoll gestalteten Ratgeber ihren reichen Erfahrungsschatz.

Im ersten Teil werden 20 ätherische Öle und die wichtigsten ...

Die Aroma-Therapeutinnen Sabrina Herber und Eliane Zimmermann teilen in diesem liebevoll gestalteten Ratgeber ihren reichen Erfahrungsschatz.

Im ersten Teil werden 20 ätherische Öle und die wichtigsten Trägeröle ( Jojoba – Mandel – Kokos – Johanniskraut-/ Olivenöl ) vorgestellt. Jedes Öl wird mit Bild, Kurzbeschreibung und Wirkrichtung bei Kindern vorgestellt.

Im zweiten Teil werden verschiedene Rezepte für die häufigsten Beschwerden vom Säugling bis zum Teenager vorgestellt. Die Rezepte sind einfach und gut nachzumachen. Pflegeöle, Balsame, Roll-On, Raumsprays, Kosmetik.... Die Varianten sind vielfältig.

Schön fand ich die Erwähnung von Hydrolaten / Pflanzenwässern. Dazu hatte ich bis jetzt keinen Zugang.

Zum Abschluss liefern die Autorinnen noch einige wissenschaftliche Berichte, die die Wirksamkeit von ätherischen Ölen bestätigen.

Veröffentlicht am 01.02.2019

Eine stille melancholische Erzählung über das Leben in Holt

Abendrot
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Zeitlos - Berührend - Traurig - Heiter

Ich bin durch eine Leserunde auf dieses Buch aufmerksam geworden. Kent Haruf und seine Bücher waren mir bis jetzt völlig unbekannt. Ein fiktiver Ort irgendwo ...

Zeitlos - Berührend - Traurig - Heiter

Ich bin durch eine Leserunde auf dieses Buch aufmerksam geworden. Kent Haruf und seine Bücher waren mir bis jetzt völlig unbekannt. Ein fiktiver Ort irgendwo in Colorado, Viehzüchter und schwierige Umstände, das hat mich neugierig gemacht.

Da ich den Vorgängerband "Lied der Weite" nicht kenne, waren alle Beteiligten für mich neu. Ich würde empfehlen "Lied der Weite" vorher zu lesen. Dann sind einige Protagonisten schon bekannt und man kennt die Hintergründe bessser.

Das Buch handelt von Einzelschicksalen, Dramen und dem Kampf ums tägliche Bestehen in einer Welt / Stadt die scheinbar nichts zu bieten hat. Der Autor richtet den Scheinwerfer auf kurze Episoden und Ereignisse der Einwohner und schafft damit eine Bandbreite an Eindrücken. Die einzelnen Personen sind so detailiert beschrieben, dass man sie vor sich sieht. Manche mag man sofort, z.B. den alten kauzigen Rancher Raymond, bei anderen schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen. Ein spürbares Anliegen sind dem Autor die Kinder. Hier in dieser Geschichte erfahren die Kinder schon sehr früh wie hart das Leben sein kann und sie lernen irgendwie damit zurecht zu kommen. Fast jeder trägt auf irgendeine Art Narben mit sich herum, äußerliche und innerliche.

Für mich war der Erzählstil erst gewöhnungsbedürftig, doch nach den ersten Seiten war ich in der richtigen Stimmung. Das Buch hat sein eigenens Tempo und seinen eigenen Takt. Wer sich darauf einlassen kann, hat schöne Lesestunden.

„Kent Haruf nimmt uns mit, wohin wir nie wollten, und bald wollen wir von dort nicht mehr weg.“ Bernhard Schlink -- Ja, das stimmt. Holt hat eine seltsame Anziehungskraft