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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2019

Wird der Bezeichnung Psychothriller mehr als gerecht!

Einer wird sterben
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Die Autorin wurde mir empfohlen und ich fand den Klappentext sehr vielversprechend.

Cover:
Das Cover empfinde ich als Thriller-untypisch. Ich würde eher auf ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Die Autorin wurde mir empfohlen und ich fand den Klappentext sehr vielversprechend.

Cover:
Das Cover empfinde ich als Thriller-untypisch. Ich würde eher auf einen Roman schließen und nicht auf einen Psychothriller. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man die tote Fliege zwischen den schönen Blütenblättern. Daher fällt es unter einer Reihe von Thrillern bestimmt auf, was es zu etwas Besonderem macht.

Inhalt:
Stella lebt mit ihrem Mann Paul in einer Villa in einem schönen Viertel. Paul ist Pilot und viel unterwegs. Als eines Tages ein mysteriöses Auto mit zwei Personen in ihrer Straße auftaucht, werden die Bewohner und vor allem Stella nervös. Sie ist allein und befürchtet Schlimmes. Hat das Pärchen etwas mit einem Vorfall vor sechs Jahren zu tun, bei dem Stella und Paul beteiligt waren?

Handlung und Thematik:
Wow, einfach nur wow! Ich habe das Buch regelrecht gefressen. Die Spannung beginnt auf der ersten Seite und klingt sogar nach der letzten Seite des Buches noch nach! In diesem Buch passiert so viel, dass man eigentlich kaum Zeit hat zu Atmen. Einige überraschende Wendungen und viel Unerwartetes (vor allem das Ende). Die Autorin hat gut gezeigt, dass man sich nie sicher sein kann, zu wissen, wer der andere wirklich ist und was derjenige fühlt. Psychothriller Hoch 3!

Charaktere:
Stella Johannsen hat es nicht leicht. Dadurch, dass sie Pauls zweite Ehefrau ist, bekommt sie nie die Anerkennung die seine erste Frau erhalten hat. Man merkt zwar schnell, dass sie es mit ihrer Liebe für Paul etwas übertreibt, aber sie war mir trotzdem sympathisch, da sie so viel durchmachen muss.
Zu den anderen Charakteren kann ich gar nichts schreiben ohne ggf. zu spoilern, darum lass ich es

Schreibstil:
Wiebke Lorenz‘ Schreibstil ist einfach gigantisch gut. Sie fesselte mich bereits auf der ersten Seite. Vor allem ihre Beschreibungen von Gefühlen und Gedanken machten, dass es sich real anfühlt. Auch wenn es nicht in der Ich-Perspektive geschrieben war, fühlte ich mich trotzdem als würde ich neben Stella stehen. Die Kapitellängen waren perfekt, allerdings hätte ich das Buch auch bei kürzeren oder längeren Kapiteln nicht aus der Hand gelegt. Die Seiten flogen nur so dahin, da die Spannung einfach unerträglich war. Ich habe lange keinen so guten Psychothriller mehr gelesen. Hier hat einfach alles gepasst!

Persönliche Gesamtbewertung:
Der absolute Hammer, ich hätte nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefällt. Wiebke Lorenz‘ Schreibstil ist fesselnd und mitreißend. Man kann das Buch gar nicht weglegen. Leseempfehlung für alle (PsychThriller-Fans!

Veröffentlicht am 02.03.2019

Netter Roman für Zwischendurch, viele Kurzgeschichten-Elemente

Lieber woanders
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext interessant und er machte mich sehr neugierig.

Cover:
Die Frau auf dem Cover wirkt so, als wäre sie gedanklich woanders, da sie aus ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich fand den Klappentext interessant und er machte mich sehr neugierig.

Cover:
Die Frau auf dem Cover wirkt so, als wäre sie gedanklich woanders, da sie aus dem Fenster blickt. Ob sie traurig oder glücklich entspannt ist, kann ich nicht sagen. Das Cover ist irgendwie toll und irgendwie nicht. Es lässt mich zwiespältig zurück.

Inhalt:
Alex führt ein Doppelleben und verpasst dadurch die OP seiner Tochter, Toni leidet noch immer sehr unter dem Tod ihres kleinen Bruders. Beide sind verbunden, obwohl sie es nicht wissen und sie bewegen sich aufeinander zu.

Handlung und Thematik:
Ich finde den Aufbau der Handlung super, die Autorin berichtet auf teilweise aufheiternde Weise von Toni und Alex und kommentiert einzelne Szenen. Es gibt immer wieder Zwischensequenzen, in denen ein kurzer Sprung aus der Handlung raus passiert, bei der restlichen Handlung wird immer wieder zwischen Toni und Alex gewechselt. Beide Geschichten sind für sich, sind aber doch miteinander verwoben. Die Autorin hat gut dargestellt, dass man durch viele Zufälle Teil eines Schicksals werden kann.

Charaktere:
Toni ist geplagt von Schuldgefühlen und Leid. Sie wirkt stellenweise verwirrt, eine direkte Sympathie konnte ich zu ihr nicht aufbauen, aber ich fand ihr Leben interessant.
Auch bei Alex konnte ich keine Sympathie aufbauen, das lag aber an seinem Charakter. Ich fand seine Handlungsweisen moralisch grenzwertig. Die Autorin hat ihn aber gut dargestellt.

Schreibstil:
Dieses Buch hat viel von einer Kurzgeschichte, es gibt keine großartige Einführung, die Charaktere werden nicht allzu tief erläutert und das Ende kam abrupt. Dennoch fand ich es sehr interessant zu lesen. Marion Brasch regte mit diesem Werk zum Denken an und lies einige Fragen offen. Die Perspektivenwechsel auch zur Erzählersicht fand ich abwechslungsreich und gut. Manchmal waren einzelne Situationen verwirrend, aber im Sinne einer Kurzgeschichte darf das ja sein.

Persönliche Gesamtbewertung:
Eher eine Kurzgeschichte als ein vollständiger Roman. Trotzdem konnte mich die Geschichte begeistern. Vor allem das Ende regte zum Denken an und hinterließ einige offene Fragen. Nette Story für zwischendurch, mir hats gefallen

Veröffentlicht am 16.02.2019

Absolut gelungener Auftakt der Romantasy-Trilogie

Heartless, Band 1: Der Kuss der Diebin
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext haben mich magisch angezogen.

Inhalt:
Zera ist eine Herzlose und eine Sklavin der Hexe Nightsinger. Um ihre Freiheit wiederzuerlangen ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Das Cover und der Klappentext haben mich magisch angezogen.

Inhalt:
Zera ist eine Herzlose und eine Sklavin der Hexe Nightsinger. Um ihre Freiheit wiederzuerlangen muss sie das Herz von Prinz Lucien stehlen – im wahrsten Sinne des Wortes. Zera lässt sich darauf ein und begibt sich auf Brautschau für den Prinzen. Leider hat sie nicht damit gerechnet, Gefühle für ihr Opfer zu entwickeln.

Persönliche Gesamtbewertung:
Absolut gelungener Auftakt der Romantasy-Trilogie. Die Handlung besitzt sowohl Fantasy-Elemente als auch Witz und Romantik. Die Charaktere waren mir sofort sympathisch. Sara Wolfs Schreibstil ist absolut fesselnd und mitreißend. Der Cliffhanger am Schluss war fies. Ich empfehle diesen Roman allen, die nicht auf die typischen Liebesromane stehen, in denen alles immer glatt läuft. Es hatte was von Wolf verliebt sich in Lamm, was absolut reizvoll war. Der Schreibstil der Autorin hat mich überzeugt. Ich gebe diesem Roman 5 von 5 Sternen!



Möchtet ihr meine vollständige Rezension lesen? Die gibts nur im Romance-Newsboard:
https://romancenewsboard.de/unsere-meinung-zu-heartless-der-kuss-der-diebin-sara-wolf/

Veröffentlicht am 06.02.2019

Qualität und Hörvergnügen wurden nochmal gesteigert! Ich bin begeistert!

Selection [3]
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Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich habe bereits Teile 1 und 2 gehört und musste nun wissen, wie es weiter geht.

Cover:
Dieses Cover finde ich bisher das Schönste der Serie. Mir gefällt, ...

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?
Ich habe bereits Teile 1 und 2 gehört und musste nun wissen, wie es weiter geht.

Cover:
Dieses Cover finde ich bisher das Schönste der Serie. Mir gefällt, dass es überwiegend weiß ist. Es passt gut zu den anderen.

Inhalt – Achtung, spoilert den ersten und den zweiten Teil:
Nur noch vier Mädchen sind übrigen und America ist eine von Ihnen. Eine von ihnen wird die zukünftige Prinzessin von Illéa und damit Maxons Verlobte. America ist sich nun mehr und mehr sicher, dass sie um den Prinzen werben muss, damit sie bleiben kann und um die Zukunft des Landes zu kämpfen. Währenddessen werden die Rebellenangriffe immer zahlreicher.

Handlung und Thematik:
Selten ist es so, dass mir Teil drei einer Serie besser gefällt als Teil eins oder zwei, hier ist es aber so. America wird immer mehr zur Kämpferin und sie wird sich bewusst, was sie eigentlich wirklich will. Es bleibt bis zur letzten Minute spannend. Man erkennt die Hintergründe der Rebellenangriffe immer deutlicher und die Autorin hat ein sehr authentisches Bild hierzu beschrieben.

Charaktere:
America wird mir immer sympathischer. Sie denkt mittlerweile nicht mehr nur an sich und ihre Familie, sondern an ganz Illéa. Sie kämpft richtig, was ich echt toll finde.
Maxon wurde in diesem Teil wieder undurchschaubarer, was ich großartig fand. Da es nicht offensichtlich war, wie er fühlt und was er will, wurde er in meinen Augen interessanter.

Sprecher:
Frederike Wolters ist aus dieser Hörbuchserie nicht mehr hinauszudenken. Ich impliziere ihre Stimme nun mit America. Ihre Intonation passt einfach.

Persönliche Gesamtbewertung:
Auch Teil drei der Serie fand ich wieder echt gelungen und sogar noch besser als Teil zwei! Absolute Empfehlung für diejenigen, die Teil eins und zwei bereits gelesen/gehört haben. Die Handlung hat nochmal richtig Fahrt aufgenommen! Nun freue ich mich auf Teil vier.



Reihenfolge:
- Selection
- Selection – Die Elite
- Selection – Der Erwählte
- Selection – Die Kronprinzessin
- Seleciton – Die Krone

Veröffentlicht am 03.02.2019

Absolut gelungener Abschluss der Tetralogie

Das Erbe der Macht
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Die ersten drei Teile fand ich super und nun musste ich endlich wissen, wie die Story beendet wird.

Cover:
Wie auch bei den vorherigen Bänden ist auch hier ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Die ersten drei Teile fand ich super und nun musste ich endlich wissen, wie die Story beendet wird.

Cover:
Wie auch bei den vorherigen Bänden ist auch hier wieder ein Drache abgebildet. Ich liebe die Covergestaltung der Serie, die Drachen wirken anmutig und mächtig. Der goldene Schriftzug verleiht dem ganzen etwas Edles.

Inhalt:
Noch immer herrscht Krieg in Alagaësia. Die Varden ziehen mit ihren Verbündeten immer weiter Richtung Urû’baen um Galbatorix zu stürzen. Können Sie es schaffen? Was für Möglichkeiten haben Eragon und Saphira noch, um sich gegen Galbatorix durchzusetzen?

Handlung und Thematik:
Wie in Band 3 war auch dieser anfangs wieder sehr kriegslastig. Allerdings passierte noch so viel mehr, dass ich es gar nicht so schlimm fand. Christopher Paolini hat wieder einmal bewiesen, dass ihm die Ideen nicht ausgehen. Endlich kennt man fast jeden Millimeter der Karte kennen. Die Wendungen in diesem Buch fand ich besser als in allen Teilen davor. Der Autor hat gut dargestellt, wie wichtig es ist, zusammenzuhalten, egal ob es gerade Krieg gibt oder nicht. Das Ende war für das Buch sowie die gesamte Serie passend, auch wenn ich am liebsten noch mehr davon lesen würde.

Charaktere:
Hier gibt es nicht mehr viel zu sagen. Wer die Vorgängerbände kennt, weiß wie toll Eragon, Saphira, Roran, Arya und Nashuada sind.

Schreibstil:
Ein wahres Fantay-Feuerwerk, das uns Christopher Paolini mit diesem Buch beschert hat. Wenn man denkt, er hat jetzt alles gezeigt, kommt wieder etwas Neues. Der Schreibstil von ihm beeindruckt mich immer wieder. Er reißt einen förmlich aus der Welt in das Buch hinein und lässt einen nicht mehr los. Auch hier wechselt man wieder zwischen den Handlungsorten hin und her, dennoch kann man gut folgen. Die Kapitellängen sind perfekt, man kann jedoch trotzdem nicht aufhören zu lesen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Was für ein gelunges Ende! Ich habe eigentlich nicht zu meckern, außer: Ich will mehr! Ich bin froh, dass es noch weitere Geschichten zu Alagaësia gibt und kann allen, die bereits die ersten drei Teile gelesen haben empfehlen, dieses Buch zu lesen. Ich habe schon das nächste Buch auf dem Stapel liegen und freue mich, über Eragon und Saphira wieder etwas lesen zu können.



Reihenfolge:
- Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter
- Eragon – Der Auftrag des Ältesten
- Eragon – Die Weisheit des Feuers
- Eragon – Das Erbe der Macht

Spin-Off: Die Gabel, die Hexe und der Wurm: Geschichten aus Alagaësia