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Veröffentlicht am 17.10.2016

Ich hatte mir ein wenig mehr erhofft

Plötzlich Banshee
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Autor: Nina MacCay
Titel: Plötzlich Banshee
Gattung: Roman
Erscheinungsdatum: 01.09.2016
Verlag: Piper (ivi)
ISBN: 9783492703932
Preis: 15,00 €
Seitenzahl: 392


Erster Satz:

Ich sprang hinter den drei ...

Autor: Nina MacCay
Titel: Plötzlich Banshee
Gattung: Roman
Erscheinungsdatum: 01.09.2016
Verlag: Piper (ivi)
ISBN: 9783492703932
Preis: 15,00 €
Seitenzahl: 392


Erster Satz:

Ich sprang hinter den drei Typen auf den unter uns vorbei fahrenden Zug.


Inhalt:

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?


Cover und Seiten:

Ich finde das Cover von „Plötzlich Banshee“ wunderschön! Durch den schwarzen Hintergrund kommt die fast schon comicartige Zeichnung in der Mitte nur noch besser zur Geltung.



Charaktere:

Eigentlich ist Alana eine ganz normale Frau, wenn man die Tatsache übersieht, dass sie über jedem Menschen eine rote Ziffernfolge sieht, die ihr die verbliebene Lebenszeit anzeigt. Dennoch glaubt sie nicht an Fabelwesen, zumindest nicht bis ihr bester Leprechaun Freund Clay sie vom Gegenteil überzeugen kann. Alana würde für ihre Freunde über Leichen gehen, und vor allem der Tod Clays, das erste Treffen mit ihrer Mutter und der vorgetäuschte Tod ihrer ehemals besten Freundin belasten sie im Laufe des Buches immer mehr. Dennoch kämpft Alana bis zum bitteren Ende, auch dann noch als es eigentlich keinen Ausweg mehr zu geben scheint. Sie setzt ihr eigenes Leben aufs Spiel, ist hier und da etwas tollpatschig, aber ist mutig, klug und mehr als loyal.


Fazit:

Im Großen und Ganzen fand ich das Buch einfach toll! Was mir persönlich aber nicht ganz so sehr zu gesagt hat war das Ende. Für mich kam es einfach zu kurz und knapp rüber, vielleicht hätte die Autorin an dieser Stelle noch ein klein wenig mehr ihre Fantasie spielen lassen sollen, einfach damit auch das Ende zu diesem sonst so großartigen Buch passt.


Dennoch gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 15.10.2016

Ich hatte mir ein wenig mehr erhofft

Wächterin der Erde
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Autor: Christine Feehan
Titel: Wächterin der Erde – Die Sea-Haven-Saga
Originaltitel: Earth Bound
Gattung: Roman
Erscheinungsdatum: 08.08.2016
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-41954-4
Preis: 9,99 €
Seitenzahl: ...

Autor: Christine Feehan
Titel: Wächterin der Erde – Die Sea-Haven-Saga
Originaltitel: Earth Bound
Gattung: Roman
Erscheinungsdatum: 08.08.2016
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-41954-4
Preis: 9,99 €
Seitenzahl: 380


Inhalt:

Gavriil Prakenskij ist Auftragskiller. Schwäche oder Gefühle kennt er nicht. Verführung gehört für ihn zum Geschäft. Doch alles ändert sich, als er die scheue Lexi trifft. Er kann fühlen, dass sie für ihn bestimmt ist. In ihrem Inneren ebenso verletzt wie er, teilt sie den Wunsch nach einem Neuanfang. Doch dann wird Lexi von den Schatten ihrer Vergangenheit eingeholt. Kann Gavriil noch einmal auf seine Fähigkeiten zurückgreifen, um die Frau, die er liebt, zu schützen?


Cover:


Ein Cover, dass auf mich einen ruhigen und entspannten Eindruck macht und somit auch perfekt zum Inhalt passt. Was mir auch sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass sich dieser Band rein äußerlich super an die vorangegangenen Bänder der Reihe anpasst.



Charaktere:


Wie auch in den meisten ihrer Bücher hat Christine Feehan es auch in Wächterin der Erde ein weiteres mal geschafft ihre Protagonisten lebendig und echt erscheinen zu lassen. Sowohl Gavriil als auch Lexi sind tief im inneren kaputt. Beide hatten keine leichte Kindheit, doch wie es scheint ist dies auch der Grund warum sie so wunderbar miteinander auskommen. Gavriil – der Auftragsmörder vor dem selbst seine Brüder Respekt haben und die stets von ihren Schwestern behütete Lexi.


Fazit:

Auch auf dieses Buch habe ich sehr lange warten müssen und musste es mir natürlich sofort anschaffen als es dann endlich auf dem Mark war. Persönlich gefällt mir das Buch im Großen und Ganzen sehr gut, allerdings finde ich auch das es in diesem Buch definitiv weniger Action und Spannung als in allen vorherigen gab, was mir ziemlich gefehlt hat. Sicher, die Geschichte hinter Gavriil und Lexi ist herzzerreißend, aber ich hatte mir etwas mehr erhofft.


Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Punkten.

Veröffentlicht am 02.10.2016

Ganz Okay

Royal Love
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Autor: Geneva Lee

Titel: Royal Love

Orginaltitel: Crown me

Gattung: Roman

Erscheinungsdatum: 16. Mai 2016

Verlag: Blanvalet

ISBN: 3734102855

Preis: 12,99 €

Seitenzahl: 384



Der Klapptext:


Clara ...

Autor: Geneva Lee

Titel: Royal Love

Orginaltitel: Crown me

Gattung: Roman

Erscheinungsdatum: 16. Mai 2016

Verlag: Blanvalet

ISBN: 3734102855

Preis: 12,99 €

Seitenzahl: 384



Der Klapptext:


Clara sollte die glücklichste Frau auf der Welt sein: In wenigen Wochen wird sie den Mann heiraten, den sie liebt, dem sie verfallen ist mit Körper, Herz und Seele. Doch Alexanders Vater lehnt ihre Verbindung kategorisch ab, und Clara findet heraus, dass Alexander immer noch Geheimnisse vor ihr hat und sie heimlich beschatten lässt. Clara liebt Alexander, aber kann sie ihm auch vertrauen? Und ist ihre Liebe stark genug, um ihre Unabhängigkeit und ihr eigenes Leben für das Königshaus zu opfern?


Cover:


Ein schlichtes, aber dennoch absolut perfekt passendes Cover, meiner Meinung nach. Die eleganten Schnörkel an den Seiten spiegeln die Royale Zurückhaltung und Eleganz wieder und passen durch den ohnehin schon silbernen Hintergrund perfekt zum Gesamtbild.



Charaktere:


Wie auch schon in Band eins und zwei geht es auch in Royal Love um Clara Bishop und Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England. Zu Anfang der Bücher war Clara eher vorsichtig im Umgang mit Männern, was aber hauptsächlich an ihrer gescheiterten Beziehung mit Daniel lag. Im Laufe der Bücher wird Clara immer selbstbewusster und kann es immer häufiger mit Alexanders Dominanz aufnehmen.


Alexander, bekannt als königlicher Bad-Boy, ist von Anfang an von Clara fasziniert und bereit eine "Beziehung" mit ihr einzugehen. Doch auch er merkt schnell, dass Clara sich nicht einfach so seinem Willen unterwirft. Dennoch kommen die beiden wieder zusammen und er versucht einfach alles um sie zu beschützen, auch wenn sie dies gar nicht will.



Fazit:


An sich sind alle Bücher der Royals Saga sehr gelungen, zwar bleiben am Ende immer noch eine Menge Fragen offen, aber schließlich kommt bald noch ein weiterer Teil in dem es um Claras Freundin geht. Wie auch vielen anderen Rezensenten sind natürlich auch mir die Parallelen zu Fifty Shades of Grey aufgefallen, doch ich bin dennoch der Meinung, dass diese Reihe ihr Geld wert ist.


Von mit gibt dafür insgesamt vier von fünf möglichen Punkten.

Veröffentlicht am 26.03.2026

Klang vielversprechender als es war

Bitten
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- Achtung, diese Rezension enthält Spoiler! -

Bereits letztes Jahr als dieses Buch erschienen ist, wollte ich es aufgrund der Aufmachung und des interessanten Inhaltes unbedingt haben, doch gekauft habe ...

- Achtung, diese Rezension enthält Spoiler! -

Bereits letztes Jahr als dieses Buch erschienen ist, wollte ich es aufgrund der Aufmachung und des interessanten Inhaltes unbedingt haben, doch gekauft habe ich es erst vor kurzem. Da ich nicht wollte, dass es lange ungelesen bleibt, habe ich es offensichtlich gelesen, aber ich mochte Teile davon und andere habe ich gehasst.

Unsere weibliche Protagonistin, Vanessa, hat mich zeitweilen in den Wahnsinn getrieben. Ja, mit ihren siebzehn Jahren ist sie noch sehr jung, doch einige ihrer Entscheidungen waren schlichtweg dumm. Auch ihre so eindeutige Fähigkeit Lüge von Wahrheit zu unterscheiden, sollte ihr eigentlich schnell helfen den Mörder ihrer besten Freundin zu finden. Doch Vanessa stellt viel zu selten die richtigen Fragen und hört sich noch seltener die Antworten an. Für mich persönlich ist sie zu naiv, zeigt zu wenig Eigeninitiative, wenn es um ihr eignes Überleben geht, und versteift sich immer wieder auf einen einzigen Gedanken, statt das Gesamtbild im Blick zu behalten.

Für mich ist der Plot eine Mischung aus „Kann man machen“ und „Keine Ahnung, was hier passiert“. Die Einführung in die Welt der Werwölfe startet spannend und informationsgeladen. Doch während die Geschichte ihren Lauf nimmt, passieren immer wieder Dinge, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte bzw. wo das Handeln der Charaktere für mich nicht stimmig schien. Beispielsweise, als Vanessa die Gefangenen entdeckt. Statt wirklich zu helfen, akzeptiert sie kompromisslos, dass sie nicht helfen kann und kehrt in ihr Zimmer zurück. Sie hat es nicht mal wirklich probiert, geschweige denn, echtes Mitleid empfunden. Absolut bescheuert, wenn ihr mich fragt.

Gewisse Elemente des Plots haben wir doch alle von langer Hand kommen sehen, oder? Ich meine, come on, dass Cora noch lebt und Sin nicht der Gutmensch ist, den Vanessa in ihm sehen wollte, war ja wohl offensichtlich. Trotzdem kann ich zugeben, dass ich ein paar kleinere Plottwists nicht habe kommen sehen, was mich positiv überrascht hat. Doch in vielerlei Hinsicht ist „Bitten“ eine aneinander Kettung von schlechten Klischees. Auch warum sich ach so intelligente und den Menschen überlegene Wesen der absoluten Kontrolle einer einzigen Person unterwerfen sollten, erklärt sich mir nicht logisch.

Zum Glück kann mich zumindest der Schreibstil zu weiten Teilen abholen. Nicht nur ist dieser verständlich und leicht zu lesen, er ist auch rasant, treibt die Geschichte voran und lässt durchaus einige starke Emotionen zu. Auch das Setting ist herrlich magisch und überzeugt mit schönen Beschreibungen des Schlosses, der Zimmer, aber ebenso anderen fantastischen Bestandteilen.


Fazit


Obwohl ich das Buch inhaltlich doch sehr durchwachsen fand, kann ich nicht leugnen, dass es trotzdem genug Teile gegeben hat, die mich überzeugen konnten. Ich glaube, dass ich mir den nächsten Band tatsächlich kaufen werde, um zu sehen, wie Vanessas Geschichte weitergeht.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2026

Leider nicht, was ich mir erhofft habe

Guardian 3. Das große Siegel
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Da ich bereits die ersten beiden Bände dieser Trilogie gelesen habe, wollte ich herausfinden, ob mich dieser letzte Band vielleicht noch umhauen kann. So richtig überzeugt war ich von der ganzen Reihe ...

Da ich bereits die ersten beiden Bände dieser Trilogie gelesen habe, wollte ich herausfinden, ob mich dieser letzte Band vielleicht noch umhauen kann. So richtig überzeugt war ich von der ganzen Reihe bisher nicht, mochte die Charaktere und die Geschichte aber so gerne, dass ich Priest – der Autorin – noch eine Chance einräumen wollte.

Und womöglich waren meine Hoffnungen zu hoch gegriffen, denn bis zur allerletzten Seite konnte ich „Guardian“ nicht richtig lieben. Wie ich bereits in den anderen Rezensionen betont habe, mag ich diesen allwissenden Erzähler nicht. Ich kann weder eine greifbare Verbindung zu den Protagonisten aufbauen, noch kommen viele Emotionen bei mir an. Zwar erleben wir diese Geschichte dafür aus den unterschiedlichsten Sichtweisen und bekommen einen besseren Gesamtüberblick, doch was die elementaren Gefühle angeht, bleibt dieses Buch weit hinter anderen zurück.

Auch das Worldbuilding kam mir etwas konfus vor. Nicht weil es schlecht ausgearbeitet war oder so, sondern weil die Mischung aus den vielen Fremdwörtern in Kombination mit der Erzählweise für mich selbst nicht so gut funktioniert hat. Ich war schon froh, dass wichtige Informationen mehrfach wiederholt worden sind, sonst hätte ich am Ende vermutlich nur halb so viel verstanden.

Zhao Yunlan und Shen Wei bringen tolle Dialoge, herrlichen Sarkasmus und eigentlich die richtigen Elemente mit, um mich zu verzaubern. Doch der entscheidende Funke fehlte bis zuletzt. Zuneigung und Anziehung konnte ich herauslesen, aber wahre Liebe habe ich vergeblich gesucht. Auch Shen Wei als einen der großen Drahtzieher zu sehen, wollte nicht so recht zu dem Bild passen, welches ich selbst von ihm im Kopf hatte.

Auch das große, epische Finale, auf welches ich gehofft habe, kommt zu spät und zu wenig. Alles an dieser Geschichte läuft für mich leider auf den Erzähler zurück, denn das Worldbuilding und der Verlauf geben durchaus genug Potenzial her, um Spannung und Action zu gewährleisten. Doch so wirkt alles sehr zurückhaltend, sehr dröge und teils sogar etwas langatmig.


Fazit

Ich werde wohl weiter nach einer Light Novel suchen, die mich wirklich von den Socken haut und begeistert, denn diese Reihe hat es letztlich leider nicht geschafft.


Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere