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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.03.2019

knapp und gut erklärt, sehr schön illustriert

Der illustrierte Biogarten
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Das Buch vermittelt 70 im Garten zu bewältigende Aufgaben / Handgriffe, die in kurzen knappen Sätzen erklärt und durch aussagefähige, schöne Bilder von Michel Loppé Schritt für Schritt den Arbeitsvorgang ...

Das Buch vermittelt 70 im Garten zu bewältigende Aufgaben / Handgriffe, die in kurzen knappen Sätzen erklärt und durch aussagefähige, schöne Bilder von Michel Loppé Schritt für Schritt den Arbeitsvorgang aufzeigen. Ergänzt werden diese anschaulichen Erklärungen durch Piktogramme, die unter anderem die Bedürfnisse der Pflanzen oder den damit verbundenen Schwierigkeitsgrad für den Gärtnernden perfekt aufzeigen.

Jede Anleitung in diesem schön illustrierten Buch beschränkt sich auf eine Seite, wobei alles Wichtige vermittelt wird, egal ob für die Anlage eines Schichtbeetes, wie man Rhabarber pflanzt, die richtige Methode der Kompostierung wählt, ein Hügelbeet anlegt, Aufgüsse oder Auszüge herstellt, Obststräucher beschneidet oder vieles andere mehr.

Ganz besonders reizvoll finde ich dieses Buch auch für das gemeinsame Gärtner mit Kind(ern), die beim Vorlesen sehr gut Dank der Bilder folgen und das Gehörte verinnerlichen können. Schon alleine das Blättern und Stöbern im Buch, ganz ohne konkrete Frage, bereitet viel Freude. Zudem gefällt mir besonders gut, dass die Anleitungen kurz und dabei ausreichend ausfallen, dabei sehr hilfreich sind.

Veröffentlicht am 13.03.2019

entführt ganz bezaubernd in eine andere Zeit…..

Tea Time mit Jane Austen
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Das ganz bezaubernd illustrierte Buch lädt den Lesenden auf eine Zeitreise ein, lässt eintauchen in Jane Austens Zeiten, Auszüge aus ihren Romanen, in denen es um Teegesellschaften geht, bietet Einblicke ...

Das ganz bezaubernd illustrierte Buch lädt den Lesenden auf eine Zeitreise ein, lässt eintauchen in Jane Austens Zeiten, Auszüge aus ihren Romanen, in denen es um Teegesellschaften geht, bietet Einblicke in Traditionen und viele schöne Rezepte für süße Kleinigkeiten, Törtchen und Kleingebäck, Kuchen Sandwiches und Herzhaftes, die man zu den unterschiedlichen Teemahlzeiten reichen kann, dem „Low Tea“ zwischen 16 und 17 Uhr, dem Cream Tea, dem High Tea oder dem Royal Tea. Die genauen Beschreibungen zu diesen einzelnen Teemahlzeiten fand ich sehr interessant. Genauso abwechslungsreich wie diese fallen zwangsläufig auch die Rezepte aus: von Kokoshäufchen, Meringues, Carrot Cupcakes, Ricottocremetörtchen mit Kirschen über mit Schokolade gefüllte Eclairs, viereckige Baisertörtchen ( mein absoluter Favorit), Scones mit Clotted Cream und Erdbeeren, Apfekrosettentörtchen bis hin zu Mandelkuchen mit Himbeerkonfitüre, Cheesecake mit rotem Beeren-Coulis, Mandarinentarte mit Baiserhaube oder verschiedenen Mini-Sandwiches.

Mich hatte die Kombination dieses Buches sehr gereizt: etwas über das Leben von Jane Austen, ihrer Zeit zu erfahren und in eine andere Welt abzutauchen, dazu traditionelle und schöne Rezepte im Wechsel damit zu erhalten. Das Buch gefällt mir noch viel besser, als ich es mir vorab vorgestellt hatte; jede einzelne Seite ist ein Augenschmaus, nicht nur die mit Rezepten. Das Buch wurde so detailreich und liebevoll gestaltet, dass schon das Lesen alleine grosse Freude bereitet und dabei in eine andere Zeit entführt. Ganz bezaubernd für alle und für Jane Austen – Fans sicherlich ein Muss.

Veröffentlicht am 13.03.2019

informiert sehr interessant und anschaulich

Mermaiding
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Katrin Gray stammt aus Deutschland, lebt in Australien, ist unter anderem ausgebildete Tauchlehrerin, erfahrene Abnoetaucherin, professionelle Meerjungfrau, Model, betreibt unter dem Namen Mermaid Kat ...

Katrin Gray stammt aus Deutschland, lebt in Australien, ist unter anderem ausgebildete Tauchlehrerin, erfahrene Abnoetaucherin, professionelle Meerjungfrau, Model, betreibt unter dem Namen Mermaid Kat seit 2012 die Mermaid Kat Academy (eine Meerjungfrauenschule) sowie eine Internetseite, auf der sie Meerjungfrauen-Monoflossen und einiges mehr an Zubehör vertreibt. Seit Ende 2018 bietet sie bzw. ihre MitarbeiterInnen die Nixen-SchwimmundTauchkurse auch in Deutschland an.

In diesem aufwändig und sehr schön gestalteten Buch erläutert sie alles, was man vorab wissen sollte: Welche Flossen aus verschiedenem Material es gibt, wie man sie anzieht, mit ihnen schwimmt, taucht, Drehungen ausführt, posiert oder sich schminkt und noch vieles mehr. Auch Trockenübungen wie beispielsweise Atemübungen sind enthalten.

Sehr gut gefällt mir, dass ausgesprochen ausgewogen berichtet wird; so werden auch die nicht so glamorösen Details, wie Augenbrennen oder Wasser in Nase und Nebenhöhle genauso erwähnt wie das Flossengewicht von 15kg.und klargestellt, dass es sich um einen anstrengenden Sport handelt, bei dem der Spass jedoch nicht zu kurz kommt. Kurz wird auch erwähnt, welche Tätigkeiten man als professionelle Meerjungfrau ausüben und in etwa, was man damit verdienen kann.

Die Autorin beschreibt ihren eigenen Werdegang, ihren Einsatz für Tierschutz und Umwelt, die Sicht, dass Meerjungfrauen hier eine Vorbildfunktion habe und auch, an welchen Aktionen sie als Botschafterin der Meere schon teilgenommen hat.

Insgesamt gefällt mir ihre ausgewogene Darstellung und wieviel Wert sie auf Sicherheit legt, in jedem Kapitel und jeder Übung, sehr gut. Ihre Erklärungen und vielen Praxis-Tipps sind gut verständlich und interessant für kleine und grosse Leser. Viele Fotos zeigen die Autorin und andere Nixen im Einsatz und ergänzen die aufschlußreichen Texte. Das Buch informiert interessant und anschaulich, stimmt ganz bezaubernd auf das Mermaiding ein.

Veröffentlicht am 11.03.2019

einfühlsam, ehrlich, hilfreich und ermutigend

Das Haus meiner Eltern hat viele Räume
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Ursula Ott, unter anderem Redakteurin und Autorin, geboren 1963, läßt den Lesenden sie und ihre Mutter ein Jahr lang begleiten, in dem das Elternhaus leergeräumt und ein neuer Lebensabschnitt für die Mutter ...

Ursula Ott, unter anderem Redakteurin und Autorin, geboren 1963, läßt den Lesenden sie und ihre Mutter ein Jahr lang begleiten, in dem das Elternhaus leergeräumt und ein neuer Lebensabschnitt für die Mutter geplant und begonnen wird.

Zwischendurch gibt die Autorin jede Menge Büchertipps um sich mit dem Loslassen, Ausräumen, Bewahren und auch dem Umgang mit beim Ausräumen zu Tage geförderten Familiengeheimnissen umzugehen, beispielsweise Aufräumratgeber von Maria Kondo oder Bücher wie „Kriegsenkel“, die aufzeigen, wie Kriegserlebnisse „vererbt“ werden.

Ursula Ott gehört den geburtenstarken Jahrgängen an und durchleuchtet auch die Kindheit dieser Generation, bei der die Mädchen Karriere machen sollten, aber doch erstmal „Haushalt“ lernen mussten, von den Erziehungsmethoden und zwiespältigen Eindrücken, denen diese Jahrgänge ausgesetzt waren, von den Erstgeboreen und denm kleinen Geschwisterkind. Ich fand sowohl diese Betrachtungen als auch jene zum Entrümpeln und der Aufgabe samt Verkauf des Elternhauses sehr spannend zu lesen. Für mich ist die Auflösung meines Elternhauses bereits einige Jahre her und völlig anders gelaufen als es hier im Buch beschrieben wird. Die Möglichkeit, sich kleiner zu setzen und näher bei seinen Kindern einen neuen Lebensabschnitt im betreuten Wohnen, jedoch in eigener Wohnung mit ausgewählten, geretteten Möbeln, zu beginnen, dort eigene Kontakte zu knüpfen und wieder, ganz im Gegensatz zu den Jahren davor, die umliegende Welt samt neuer Kontakte zu erobern, fand ich ausgesprochen ermutigend. Aber auch den Kindern fordert der Abschied, das Loslassen des Elternhauses und der Kindheitserinnerungen einiges ab.

Dieses Buch würde ich nicht nur empfehlen, wenn man sich bereits in der Situation befindet, sein Elternhaus auszuräumen und aufzulösen. Mit einigem Vorlauf läßt sich durch eine gute Reflektion und Planung eine viel leichtere Lösung finden, bei der zusätzlich auch noch ein Austausch über gefundene Dinge und Geheimnisse möglich ist – und, vor allem auch – trennt man sich beizeiten leichter von Familien-/Schätzen, bürdet dieses nicht den eigenen Kindern auf.

„Das Haus meiner Eltern hat viele Räume“ vermittelt sehr offen und ehrlich, an welche Grenzen man stoßen kann, bietet aber auch eine bereichernde Vielzahl an Überlegungen und Hilfestellungen. Für mich bietet dieses Buch insgesamt eine gute Auseinandersetzung mit dem Thema und einen guten Weg zur Lösung auf.

Veröffentlicht am 11.03.2019

leicht umsetzbar und wirkungsvoll

Schlank mit dem Handvoll-Prinzip
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Suzi Wengelslebt in Dänemark, hat mit ihrem Schlank mit dem Handvoll-Prinzip 40 kg abgenommen.

Dieses Buch vermittelt Grundwissen zur Ernährung, hinterfragt das eigene Essverhalten und erklärt das zugrunde ...

Suzi Wengelslebt in Dänemark, hat mit ihrem Schlank mit dem Handvoll-Prinzip 40 kg abgenommen.

Dieses Buch vermittelt Grundwissen zur Ernährung, hinterfragt das eigene Essverhalten und erklärt das zugrunde liegende Prinzip:

Jede der drei Mahlzeiten setzt sich zusammen aus zwei Handvoll Gemüse, einer Handvoll Protein, einer Handvoll Stärke/Obst sowie ein bis drei Esslöffeln Fett. Diese Zusammensetzung nennt sich „eine Esskiste“, die auch auf einer Seite sehr gut abgebildet ist – hervorragend geeignet um sie sich über die Küchenarbeitsfläche oder an den Kühlschrank zu hängen. Ergänzend finden sich Listen und Tabellen, die die Zutaten der verschiedenen „Handvoll“ genauer auflisten, so dass auch Vegetarier oder Veganer sich ihre Essenskisten perfekt zusammenstellen können.

Insgesamt fällt auf, dass es sich um eine Ernährungsumstellung und keinesfalls um eine Diät handelt. Wert wird darauf gelegt, dass man auch mal etwas mit Apetit essen kann, was sich nicht auf den Listen findet, danach einfach die Essenskiste schliesst und ab der nächsten Mahlzeit wieder mit den gewohnten Essenkisten weitermacht ohne sich schuldig zu fühlen. Das scheint mir schon eine ganz wichtige Voraussetzung zu sein um nicht schon nach kurzer Zeit des Verzichtes aufzugeben; so lässt sich die Ernährung langfristig umstellen.

Der Gedanke, sich überwiegend an Gemüse satt zu essen oder die Kohlenhydratmenge zu reduzieren ist keinesfalls neu. Hier wurde er ganz anschaulich aufgearbeitet, so dass es sehr leicht fällt, nach diesen Regeln Mahlzeiten zuzubereiten. Ganz spannend sind hierbei die Tabellen der Nahrungsmittel, in denen beispielsweise Hülsenfrüchte den Proteinen und nicht dem Gemüse zugeordnet wird, ihre Dosis damit auf die Hälfte reduziert wird. Unter den Rezepten finden sich viele ansprechende; für mich gehören ganz besonders die Naschereien und Kuchen dazu, die selbstverständlich regelkomform zubereitet wurden, z. B. Karottenkuchen mit Ingwer, Skyr-Eis mit überbackenem Rhabarberkompott oder Süßkartoffelkuchen. Zu jedem Rezept gibt es eine Übersicht zu den exakten „Handvoll“-Zutaten so, dass sich einzelne Zutaten auch prima austauschen lassen.

Ansonsten finde ich es sehr einfach, auch ohne vorgegebenem Rezept seine Mahlzeit nach den Vorgaben zusammenzustellen.