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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2017

Der 4. Teil der Lux-Saga -ziemlich abgedreht

Obsidian 4: Origin. Schattenfunke
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Habe gerade den 4. Teil der Lux-Reihe beendet . Ich muss gestehen , dieser Teil hat sich bisher am meisten gezogen bei .
Für mich ist dieser Teil einfach zu abgedreht. Man könnte meinen das Buch würde ...

Habe gerade den 4. Teil der Lux-Reihe beendet . Ich muss gestehen , dieser Teil hat sich bisher am meisten gezogen bei .
Für mich ist dieser Teil einfach zu abgedreht. Man könnte meinen das Buch würde aus der Hand einer Verschwörungstheorethikerin stammen.
Überall nur Verrat und Betrug und die böse Regierung. Damit kann ich persönlich nicht sehr viel anfangen .

Trotz alle dem haben sich die Protagonisten echt toll entwickelt . Sind ein Stück weit erwachsen geworden und aufeinander zugegangen.
Am meisten gefiel mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Katy und Dee. Ich fand es furchtbar , dass sie so lange brauchten um aufeinander zu zu gehen.

Ich bin gespannt ob der nächste Teil sich wieder bessert . Auch wenn ich aufgrund des Endes von diesem Teil sehr skeptisch bin .

Veröffentlicht am 03.02.2017

Hat Potenzial

Die Blutschule
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Ich liebe es beim lesen von Thrillern einen Einblick in das das Böse zu kriegen. Ich muss geschockt sein und mich gruseln.
Das Buch hat durchaus das Potenzial dazu . Die Story ist gut . Ein Seelenspiegel ...

Ich liebe es beim lesen von Thrillern einen Einblick in das das Böse zu kriegen. Ich muss geschockt sein und mich gruseln.
Das Buch hat durchaus das Potenzial dazu . Die Story ist gut . Ein Seelenspiegel der den Menschen umkehren soll , sobald man hinein blickt.
Es hat mir aber genrell etwas zu lange gedauert um auf die eigentliche Story zu kommen die im Klappentext erwähnt wird . Erst ca. Nach der Hälfte des Buches ist es soweit . Vorher wurde halbwegs detailreich erzählt. Während man , wenn man endlich an den Punkt kommt dass es jetzt los geht , das Gefühl hat , dass es recht oberflächlich ist. Man hätte das ganze wirklich mehr ausreizen können. Tiefer gehen . Dann wäre der Gruselfaktor wesentlich höher .
Was ich gut fand, dass das Buch eine Art Bericht sein sollte von dem Patienten an den Psychologen. Habe ich so noch nicht gesehen und ich fand die Idee gut .
Fazit also : Man kann es lesen . Sollte aber meiner Meinung nach die Erwartungen etwas runterschrauben.

Veröffentlicht am 24.03.2019

Wichtiges Thema, Schlechte Umsetzung

Someone New
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Nun da ich dieses Buch endlich beendet habe, bleibt ein flaues Gefühl im Magen zurück.
Erstmal muss ich anmerken es war zu viel von allem . Irgendwie wurde verzweifelt versucht jedes Gesellschaftskritische ...

Nun da ich dieses Buch endlich beendet habe, bleibt ein flaues Gefühl im Magen zurück.
Erstmal muss ich anmerken es war zu viel von allem . Irgendwie wurde verzweifelt versucht jedes Gesellschaftskritische Thema unterzubringen . Ganz egal ob es in die Story passt oder nicht. Auch die Vorlieben und daraus resultierenden Anspielungen, der Hauptprotagonistin waren zu viel . Und jemand der in dem Bereich nicht unterwegs ist wird davon vermutlich noch schneller genervt sein als ich. In den ersten 2 Dritteln des Buches passiert gefühlt rein gar nichts. Und hätte man mich nicht gespoilert , ich hätte das Buch abgebrochen .

Die Protagonistin ist nichts weiter als ein kleines bockiges und egoistisches Kind, was nicht versteht, dass Menschen in ihrem Umfeld sie nicht immer als Nabel des Universums sehen . Ihre Art mit Konflikten umzugehen ist mehr als befremdlich und ich wäre gerne mal ins Buch gestiegen um sie zusammen zu falten. So da ja erstmal nichts passierte, würde der Rest auf zu wenig Seiten gequetscht , was die Entwicklung sehr unglaubwürdig erscheinen lässt . Und wieder sieht sich die Hauptprotagonistin als Mittelpunkt und macht allen anderen das Leben schwer. Dazu teilweise Kleinkindhaftes denken . Eine ganz üble Kombi . Dazu kommt dass das Hauptthema irgendwie nicht als solches zu erkennen ist , weil einfach zu viel drum herum ist . Es kommt zu kurz und wird meiner Meinung nach sehr negativ behaftet.

Jedem der in dieser Situation steckt würde ich dieses Buch niemals in die Hand drücken. Denn es bleibt das Gefühl zurück: Es wird zwar ein paar Menschen geben die dich so hinnehmen wie du bist, aber der Großteil wird dich hassen und verstoßen, sogar deine eigene Familie. So hat die Autorin es auch ausklingen lassen . Eine kleine Handvoll Menschen die einem akzeptieren. Der Rest wird dich aber fast in den Selbstmord treiben . Wenn ich mir vorstelle das jemand vielleicht in einer ähnlichen Situation steckt, es aber anderen noch nicht gesagt hat und dann diesen Schund in die Hand kriegt . Na dann gute Nacht.
Es ist so schon schwer genug für die Menschen damit nach außen zu treten . Genauso verhält es sich mit dem nebenverlauf im den Bruder der Protagonistin. Auch hier absoluter Egoismus ihrer seits und genaus das selbe negative Bild was sie herauf beschwört . Ich kann es beim besten Willen nicht empfehlen. Und es ist für mich auch fraglich ob ich noch jemals wieder etwas von dieser Autorin in die Hand nehmen werde .