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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.06.2019

Eine Menge Potenzial einfach verschenkt

Die Frauen von Salaga
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Westafrika, Ende des 19. Jahrhunderts. Die junge und privilegierte Wurche wird zu einer errangierten Ehe gezwungen, während in einem weit entfernten Dorf die junge Aminah von Plünderern und Sklavenhändlern ...

Westafrika, Ende des 19. Jahrhunderts. Die junge und privilegierte Wurche wird zu einer errangierten Ehe gezwungen, während in einem weit entfernten Dorf die junge Aminah von Plünderern und Sklavenhändlern aus ihrem Leben gerissen wird. Während Wurche aus trotz eine Affäre beginnt, um sich zu beweisen, dass sie nicht ganz unter der Fremdbestimmung existiert, wird Aminah auf dem Sklavenmarkt zum Verkauf angeboten. Das Schicksal bringt Aminah und Wurche zusammen, Wurche kauft Aminah und beide versuchen gegen das Patriarchat ihre Frau zu stehen.

Mein Fazit:
Das Cover ist unglaublich. In meinen Rezensionen erwähne ich das Cover nur selten, aber dieses hier ist so schön farbenfroh und macht sich unglaublich gut im Bücherregal.

Was leider nicht so sehr überzeugen konnte, war die Geschichte die nach dem Cover kam. Wurche und Aminah bleiben sehr kühl gezeichnet. Das koloniale Afrika wird ebenfalls nur sehr oberflächlich beschrieben. Der Schreibstil bleibt wenig detailliert, wodurch ich mich nicht mit der Geschichte anfreunden konnte. Die Thematik ist immer noch topaktuell allerdings geht die Botschaft der Autorin nicht wirklich aus den wenigen Seiten hervor. Sie hatte eine sehr gute Idee, die sie eher mau umgesetzt hat. Ich habe mir mehr Afrika, mehr Kampf und Rebellion gewünscht. Statt dessen ist dies hier eine wenig mitreißende Version von "Die Rebellinnen- Tracy Banghart". Sehr, sehr schade. Ich hatte mir mehr erhofft.

Veröffentlicht am 21.04.2019

Interessante Idee, konnte mich jedoch nicht überzeugen

Ein Fleck im Meer
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Was ist der einzelne Mensch in den Weiten des Ozeans? Nicht mehr als ein unbedeutender winziger Fleck? Wird Anthony mich retten? Und noch viel wichtiger: Wie lange halte ich durch? Diese Fragen stellt ...

Was ist der einzelne Mensch in den Weiten des Ozeans? Nicht mehr als ein unbedeutender winziger Fleck? Wird Anthony mich retten? Und noch viel wichtiger: Wie lange halte ich durch? Diese Fragen stellt sich der 45-jährige John Aldridge aus Montauk. Mitten in der Nacht, vierzig Kilometer vor der Küste, ist der erfahrene Hummerfischer bei rauer See über Bord gegangen – unbemerkt von seinem Freund Anthony Sosinski, mit dem er gemeinsam das kleine Fischerboot Anna Mary betreibt. Als der aufwacht und Aldriges Abwesenheit bemerkt, ist es fast zu spät. Mitten im Atlantischen Ozean kämpft Aldrige ohne Schwimmweste ums Überleben, während sein Freund, die Küstenwache und sämtliche Fischer im Nordosten der USA fieberhaft versuchen, ihn zu finden und zu retten, bevor die letzte Welle über ihm zusammenbricht.

Mein Fazit:
Ja, ich gebe zu, dass die Idee schon ziemlich interessant ist. Mann fällt aus Boot, mitten in der Nacht, wer wird ihn vermissen und wie wird das Sterben von statten gehen?
Mir war das Hörbuch zu trist und mir fehlte einfach etwas. Mich konnte es einfach nicht fesseln. Ich habe dann abgebrochen, da ich es nicht mehr einsehe meine Zeit mit Hörbüchern/ Büchern zu verbringen, die mir nicht zu sagen.

Veröffentlicht am 19.04.2019

Viel verschenktes Potenzial

Wenn Martha tanzt
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Ein junger Mann reist nach New York, um das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha bei Sotheby's versteigern zu lassen. Es enthält bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky ...

Ein junger Mann reist nach New York, um das Notizbuch seiner Urgroßmutter Martha bei Sotheby's versteigern zu lassen. Es enthält bislang unbekannte Skizzen und Zeichnungen von Feininger, Klee, Kandinsky und anderen Bauhaus-Künstlern.

Martha wird 1900 als Tochter des Kapellmeisters eines kleinen Dorfes in Pommern geboren. Von dort geht sie ans Bauhaus in Weimar – ein gewagter Schritt. Walter Gropius wird auf sie aufmerksam, Martha entdeckt das Tanzen für sich und erringt so die Bewunderung und den Respekt der Bauhaus-Mitglieder. Bis die Nazis die Kunstschule schließen und Martha in ihre Heimat zurückkehrt. In ihrem Arm ein Kind und im Gepäck ein Notizbuch von immensem Wert – für sie persönlich und für die Nachwelt. Doch am Ende des Zweiten Weltkriegs verliert sich auf der Flucht Marthas Spur.

Mein Fazit:
Charaktere:
Martha ist eine wirklich toughe, aber auch in gewissen Lebenslagen, naive Protagonistin. Ihr Urenkel ist ebenso gestrickt. Er weiß was er will und kombiniert jedoch, im Gegensatz zu Martha, sehr schnell.

Der Erzählstil:
Mir war es einfach zu langweilig. Mir fehlte der Pepp, die Wendungen... eine gab es und die war spannend, aber auf diese musste ich einfach zu lange warten. Die Geschichte an sich, ist eine reine Erzählung und konnte mich nicht wirklich fesseln.

Die Sprecher:
Machen ihre Sache wirklich gut, konnten es aber auch nicht retten.

Die Idee fand ich wirklich interessant, aber abschließend muss ich sagen, dass einfach zu viel Potenzial in den Wind geschossen wurde. Schade.

Veröffentlicht am 08.04.2019

Sejr gekürzt. Hat mich nicht vom hocker gerissen

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Vor Jahren ist ein junges Mädchen/ eine junge Frau einfach verschwunden. Niemand weiß wieso oder wohin geschweige denn, ob sie noch lebt. Der wirtschaftssjournalist Michael Blomquvist soll die Vergangenheit ...

Vor Jahren ist ein junges Mädchen/ eine junge Frau einfach verschwunden. Niemand weiß wieso oder wohin geschweige denn, ob sie noch lebt. Der wirtschaftssjournalist Michael Blomquvist soll die Vergangenheit aufwühlen und herausfinden, was damals passierte. Auch die gruftige Lisbeth Salander ist auf der Fährte und bald tun sich die beiden zusammen. Denn nur gemeinsam können sie gegen die Hintermänner kämpfen.

Mein Fazit:
Ja, es ist schon ein ziemlich guter Thriller, aber umgehauen hat er mich einfach nicht. Irgendwie hat es doch alles schon mal gegeben und ich glaube ich bleibe bei Waldländer :). Der Sprecher ist wirklich gut, an ihm hat es nicht gelegen. Gleichzeitig war vllt. Aber die Kürzung schuld, dass mich dann hörbu h jetzt nicht vom Hocker gerissen hat.

Veröffentlicht am 26.03.2019

Kindlicher schreibstil

Hijas de la luna
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Saphira und Luna leben bei ihrer Großmutter in Venezuela. Über ihre Familie werden schon immer Legenden erzählt, denen sie allerdings keinerlei Bedeutung schenken. Das alles ändert sich, als sie ihre geliebte ...

Saphira und Luna leben bei ihrer Großmutter in Venezuela. Über ihre Familie werden schon immer Legenden erzählt, denen sie allerdings keinerlei Bedeutung schenken. Das alles ändert sich, als sie ihre geliebte Heimat verlassen müssen und zu ihrem Vater nach Barnar in Rumänien ziehen. Dort treffen sie auf den Stamm der Yasus und auf weitere Personen, die alles, woran sie jemals geglaubt haben, in Frage stellen und sie in eine ganz neue Welt eintauchen lassen. Sie erfahren nach und nach, was es mit der Legende ihrer eigenen Familie auf sich hat... der Legende der "Töchter des Mondes"

. Mein Fazit: Ich gebe zu, bereits beim Kauf des Buches dachte ich, dass das thema alles andere als neu ist und vermutlich nichts neues verbergen wird. Ich hatte recht. Zwar ist die Geschichte ganz nett, aber darüber hinaus gibt es nichts. Der Schreiberin der Autorin ist sehr schlicht und auch die Charaktere waren eher mittelmäßige smypathieträger. Ich hatte beim lesen das Gefühl, die Autorin möchte mir etwas aufzuzwingen. Eine schöne Idee, aber mit Luft nach oben.