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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2019

Witzig und unterhaltsam

Tatort Amper
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ieser Krimi spielt im Dachauer Moos und das hat mich sehr neugierig gemacht, da ich diese Gegend zwar ein bisschen kenne, aber noch nie einen Roman gelesen habe, der dort spielt. Eigent-lich sind die Amperauen ...

ieser Krimi spielt im Dachauer Moos und das hat mich sehr neugierig gemacht, da ich diese Gegend zwar ein bisschen kenne, aber noch nie einen Roman gelesen habe, der dort spielt. Eigent-lich sind die Amperauen eine friedliche Gegend, aber auch nördlich von München wird gemordet! Und das gleich doppelt. Als Annamirl Hofstetter, eine ehemalige Lehrerin und bayrische Miss Marple, dort mit ihren beiden Hunden spazieren geht, findet sie gleich zwei Tote, die sie auch noch kennt! Zuerst gerät sie dann selbst in Verdacht, dann aber ihr Patenkind. Da sie sich absolut nicht vorstellen kann, dass diese eine Mörderin sein soll, muss sie selbst ermitteln – denn die Polizei wandelt ja nur auf den bekannten Spuren.
Annamirl ist eine witzige Figur, die nicht nur gerne ermittelt und sich dabei auch mal in Gefahr bringt, sondern sich auch für ihre Lieben einsetzt. Sie ist herzensgut und scharfsinnig, eine gute Kombination, die mir gefallen hat. Mit Charme und Witz ermittelt sie, sodass man als Leser auch mal schmunzeln kann, auch wenn die Kriminalgeschichte eigentlich sehr tragisch ist.
Auch die Beschreibung der Umgebung und Natur kommt nicht zu kurz, sodass es auch an Lokalkolorit nicht fehlt.
Ein runder Krimi, den ich gerne gelesen habe. Geboten wird neben Witz auch Spannung, ein bisschen Leidenschaft, Liebe und Tragödien des Alltags.

Veröffentlicht am 27.03.2019

Man muss sich darauf einlassen

Fenster zum Tod
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Wenn man sich auf dieses Buch einlässt und die Längen am Anfang und leider auch im Buch verzeiht, dann hat man mit dieser ungewöhnlichen Geschichte viel Spaß. Vor allem, wenn man die Hitchcock-Geschichte ...

Wenn man sich auf dieses Buch einlässt und die Längen am Anfang und leider auch im Buch verzeiht, dann hat man mit dieser ungewöhnlichen Geschichte viel Spaß. Vor allem, wenn man die Hitchcock-Geschichte kennt und Parallelen ziehen kann.
Nachdem ich mit durch die ersten, zum Teil echt eher langweiligen Seiten gekämpft hatte, bin ich dem Buch um Thomas Kilbridge und seinen Bruder immer näher gekommen. Je weiter die Geschichte ihren Lauf nahm, desto spannender wurde es und am Ende wollte ich gar nicht mehr aufhören, um endlich zu erfahren, was wirklich passiert ist. Und auch das Ende dieser spannenden Erzählung hat mich begeistert und überrascht.
Alle Personen werden ausführlich und detailliert dargestellt. Es werden verschiedene Erzählstränge gewoben, die nachher wunderbar ineinander passen und zu einem großen Ganzen werden, das begeistert und Spannung pur erzeugt. Es ist immer wieder aufs Neue schön, wenn verschiedene Geschichten am Ende einen Sinn ergeben und zusammenpassen, also im Endeffekt eine große Geschichte ergeben.
Ein wunderbares Buch über die Tiefen und Untiefen von Menschen und darüber, dass nie alles so ist, wie es scheint. Ich freue mich schon auf den Thriller von Linwood Barclay!

Veröffentlicht am 27.03.2019

Der Titel passt nicht, der Rest schon

Der Knochenbrecher (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 3)
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Der Knochenbrecher war mein erstes Buch von Chris Carter, aber sicherlich nicht mein letztes. Ich fand das Buch insgesamt sehr spannend, auch wenn ich zwischendrin mal Probleme hatte, weiter zu kommen. ...

Der Knochenbrecher war mein erstes Buch von Chris Carter, aber sicherlich nicht mein letztes. Ich fand das Buch insgesamt sehr spannend, auch wenn ich zwischendrin mal Probleme hatte, weiter zu kommen. Ich weiß nicht, ob es tatsächlich Längen im Buch waren oder ob es an mir lag. Auch der Schluss des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Spannung steigerte sich von Seite zu Seite und der Autor hat noch einige unerwartete Wendungen mit eingebaut. Sehr gelungen!
Gestört hat mich der Titel, da ich leider immer noch nicht weiß, worauf er sich bezieht. Sowas mag ich gar nicht. Meiner Meinung nach wird in diesem Buch kein Knochen gebrochen - außer sozusagen als Kollateralschaden. Aber es ist nicht so, dass der Mörder durch das Knochenbrechen tötet. Daher ist dieser Titel unlogisch. Der englische Titel ist hier sehr schlecht übersetzt oder besser übertragen worden.
Ansonsten aber fand ich diesen dritten Band der Thriller-Serie um Detective Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia vom Los Angeles Police Department sehr gut. Bisher kenne ich nur diesen dritten Teil und es gefällt mir gut, dass man die Bücher auch unabhängig von einander lesen kann. Trotzdem werde ich die beiden anderen Bücher bei Gelegenheit gerne lesen.
Der Schreibstil von Chris Carter ist flüssig, einfach und zugleich packend und immer gut zu lesen. Das macht Spaß!

Veröffentlicht am 27.03.2019

Interessant und spannend

Die Toten, die niemand vermisst
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Dieses Buch ist das erste, das ich von diesem Autorenduo gelesen habe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich bin gut in die Geschichte gekommen, obwohl ich ja die beiden Vorgänger nicht kenne. Das ...

Dieses Buch ist das erste, das ich von diesem Autorenduo gelesen habe. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich bin gut in die Geschichte gekommen, obwohl ich ja die beiden Vorgänger nicht kenne. Das hat mir gut gefallen. Sicherlich wäre es aber noch schöner und spannender gewesen, wenn ich die beiden anderen Bücher zuerst gelesen hätte. Aber das lässt sich ja auch nachholen. Und zwar bald, so gut wie ich dieses Buch hier fand.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Vor allem auch der Schluss, obwohl er offen war, was ich eigentlich nicht so gerne mag. Aber in diesem Fall hat es mir nichts ausgemacht. Im Gegenteil: Ich habe mir vorgestellt, was als Nächstes passieren könnte und wie ein viertes Buch dieser beiden tollen Autoren aussehen könnte.

Die Geschichte war sehr spannend und gut erzählt. Beschreibende Passagen haben das Buch und die Geschichte authentisch und anschaulich gemacht, ohne Längen zu erzeugen. Die Hauptstory war sehr spannend und auch die Nebengeschichte um die Afganische Familie hat mir sehr gut gefallen. Ein toller Krimi, dem es an nichts gefehlt hat und der mich in seinen Bann gezogen hat. Nun bin ich auf die weiteren Werke dieser beiden Autoren gespannt!

Veröffentlicht am 27.03.2019

Spannend und gruslig

Wassermanns Zorn
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Wassermanns Zorn war das dritte Buch von Andreas Winkelmann, das ich gelesen habe. Das erste war Tief im Wald und unter der Erde, das mich sehr berührt und mir auch sehr gut gefallen hat, und das zweite ...

Wassermanns Zorn war das dritte Buch von Andreas Winkelmann, das ich gelesen habe. Das erste war Tief im Wald und unter der Erde, das mich sehr berührt und mir auch sehr gut gefallen hat, und das zweite war Blinder Instinkt, das ich einfach nur verschlungen habe. Andreas Winkelmann schreibt so spannend, packend und plastisch, dass ich nicht mehr aufhören kann, wenn ich einmal angefangen habe zu lesen. Er schreibt so realistisch, dass man Angst hat, aufzuwachen und festzustellen, dass man selbst in der Geschichte gefangen ist. Als ich mit Wassermanns Zorn anfing, lag ich in der Badewanne und selbst da hab ich mich schon gegruselt. Gut, dass die Badesaison noch ein paar Monate entfernt ist...
Die Geschichte um den Wassermann ist spannend geschrieben und reißt den Leser mit. Nicht so gut gefallen hat mir Kriminalhauptkommissar Stiffler, der eigentlich die Hauptrolle spielt, aber sehr undruchsichtig ist. Manuela Sperling, neu bei der Polizei und Stiffler zur Seite gestellt, dagegen, ist mir mit jedem Kapitel mehr ans Herz gewachsen. Sie wirkt sehr sympatisch, auch wenn sie in vielem eine Antiheldin ist. Sie ist einfach ein normaler Mensch, mit dem man sich gut identifizieren kann. Den Schluss fand ich etwas übertrieben, ein wenig mehr hätte meiner Meinung nach auch gereicht. Insgesamt aber ein sehr spannendes und interessantes Buch, das es sich zu lesen lohnt.