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Veröffentlicht am 24.04.2019

Spannende Spionagegeschichte, die zur Zeit des Ungarn-Aufstandes 1956 in München handelt und den Leser politisch und emotional fesselt

Fräulein Kiss träumt von der Freiheit
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Elf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges herrscht Kalter Krieg und der Einfluss der Alliierten in Deutschland ist noch groß. Die Halbungarin Elizabeth Kiss macht sich Sorgen um ihre Schwester Zsuzsa, ...

Elf Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges herrscht Kalter Krieg und der Einfluss der Alliierten in Deutschland ist noch groß. Die Halbungarin Elizabeth Kiss macht sich Sorgen um ihre Schwester Zsuzsa, die sich zusammen mit ihrer Mutter in Budapest befindet und den Repressalien der Staatssicherheit AVH ausgesetzt ist.
Liz möchte Zsuzsa nach Deutschland holen und geht deshalb einen Deal mit der CIA ein. Sie wird als Assistentin in der ungarischen Abteilung in den Radiosender Radio Free Europe eingeschleust und soll herausfinden, wer der Maulwurf ist, der heimlich Informationen an die Ostblockstaaten liefert. Liz fällt es nicht leicht, als Spionin zu agieren. Sie verliebt sich in ihren Chef Béla Simon, der so leidenschaftlich gegen Kommunismus und Kapitalismus und für die Freiheit kämpft, hat ihn aber auch in Verdacht, der Verräter zu sein. Gleichzeitig beäugt er sie misstrauisch und durchschaut ihre unvorsichtigen Ausforschungsversuche und Manipulationen, während sich in Ungarn die Ereignisse politisch überschlagen.

Der Roman ist von einer wahren Geschichte inspiriert, denn die Schwiegereltern der Autorin haben sich bei Radio Free Europe kennengelernt. Die Figuren, aber auch die Beschreibung des Radiosenders, der von den Westmächten in München installiert wurde, um die Menschen hinter dem Eisernen Vorhang mit Informationen aus dem Westen zu versorgen, wirken authentisch. Aufgrund des Einflusses der CIA auf die Arbeit des Senders, wurde dieser und seine Mitarbeiter zum einem Feindbild der Sowjets, gegen den Geheimdienstoperationen durchgeführt wurden. Die Arbeit für den idealistischen Béla, aber auch für Liz, die für die Sicherheit und Freiheit ihrer Schwester kämpft, ist nicht ungefährlich. Es fällt schwer, Kollegen Vertrauen zu schenken, Misstrauen und gegenseitige Bespitzelung gehören zum Alltag. Auch für den Leser ist deshalb nicht leicht zu durchschauen, wer welche Absichten hegt und ob die intelligente Simultandolmetscherin, aber etwas dilettantische Agentin Liz, den wahren Verräter entlarven und der CIA ausliefern wird. Schwierigkeiten bereiten ihr dabei ihre Gefühle für Béla, die es ihr unmöglich machen, ihn objektiv zu betrachten, der seinerseits aber keinerlei Skrupel hat, ihr zu drohen.
Während man einen guten Eindruck über die Arbeit bei Radio Free Europe erhält, fehlten mir zum besseren Verständnis der politischen Verhältnisse in Ungarn direkte Eindrücke aus Budapest.

"Fräulein Kiss träumt von der Freiheit" ist eine spannende Spionagegeschichte, die zur Zeit des Ungarn-Aufstandes 1956 in München handelt und die aufgrund der politischen Gegebenheiten und der Liebesgeschichte, die jedoch nie in den Vordergrund rückt, den Leser auch emotional fesselt.

Veröffentlicht am 22.04.2019

Traurig schönes Buch über Verlust, Freundschaft & Liebe, das das Herz berührt& sich beim Lesen einfach magisch anfühlt. Ein modernes Märchen

So wie die Hoffnung lebt
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Katie und Jonah wurden jeder für sich in der Kindheit mit schweren Schicksalsschlägen konfrontiert und begegnen sich als Waisen in einem Kinderheim. Katie lebt dort schon seit zwei Jahren, als der zwei ...

Katie und Jonah wurden jeder für sich in der Kindheit mit schweren Schicksalsschlägen konfrontiert und begegnen sich als Waisen in einem Kinderheim. Katie lebt dort schon seit zwei Jahren, als der zwei Jahre ältere Jonah einzieht. Das Mädchen, das seit seinem Trauma in der Familie verstummt ist, erregt Jonahs Aufmerksamkeit. Der intelligente, künstlerisch begabte und einfühlsame Junge schafft es, einen Zugang zu Katie zu finden. Die beiden freunden sich an und bilden schon bald zusammen mit Jonahs Zimmermitbewohner Milows ein unzertrennliches Dreiergespann.
Die unbeschwerte Zeit ist nicht von Dauer und ihre Wege trennen sich, bevor die zarte Liebe zwischen Katie und Jonah sich entwickeln kann. Als alle Mädchen auf andere Kinderheime verteilt werden müssen, verlieren sich Katie und Jonah aus den Augen und werden sich erst Jahre später wieder begegnen. Nach all den Jahren keimt die Liebe wieder auf, doch Katie ist nicht frei und muss Jonah nicht nur zu ihrem eigenen Schutz zurückweisen.

Die Geschichte von Katie und Jonah beginnt in den 1990er-Jahren im Kinderheim, wo beide nach dem Verlust ihrer Eltern untergebracht werden. Beide sind sehr sensibel und finden zunächst auch ohne Worte einen Draht zu einander. Durch Jonahs Beharrlichkeit und sein Einfühlungsvermögen beginnt die unter Mutismus leidende Katie in seiner Gegenwart zu sprechen und kann sich auch bald gegenüber den anderen Heimbewohnern öffnen.
Die Trennung von ihren Freunden Jonah und Milow wirft Katie dann wieder in ihrer Entwicklung zurück.

Das weitere Leben von Jonah ist von der Suche nach Katie bestimmt. Als er sie wie durch ein Wunder in Seattle findet, spüren sie schon nach nur flüchtigen Begegnungen, dass sie sich noch immer lieben. Katie hat sich mit einem Leben ohne Jonah arrangiert, ist aber nicht glücklich. Jonah kann sich dagegen nicht damit abfinden, Katie aufzugeben, nachdem das Schicksal sie wieder zusammengeführt hat. Es beginnt ein schier aussichtsloser Kampf um eine große Liebe.

Durch den empathischen Schreibstil der Autorin kann man sich wunderbar in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten Katie und Jonah aus deren Perspektive der Roman abwechselnd geschrieben ist, einfühlen. Es ist schön zu lesen, wie sie sich als Kinder zaghaft annähern und als Jugendliche langsam die Liebe entdecken. Die beiden haben Tragisches erlebt und kurz vor dem Schritt ins Erwachsenenleben ist ihnen kein Glück vergönnt.
Auch wenn die Heilung von Katie durch Jonah für mich sehr glücklich und etwas einfach dargestellt war, hat mir vor allem der erste Teil des Romans sehr gut gefallen. Als Erwachsene fand ich ihr Verhalten nicht immer ganz zeitgemäß, hätte die Situation der beiden eher 100 Jahre früher vermutet. Dennoch konnte mich die Geschichte der beiden durchgängig berühren und erzeugte vor allem im letzten Drittel abgesehen von der reinen Liebesgeschichte ausreichend Spannung, um mich bis zum Ende zu fesseln.

"So wie die Hoffnung lebt" ist ein traurig schönes Buch über Verlust, Freundschaft und Liebe, das die Herzen berührt und sich für mich durch Katies spätere Situation in einem goldenen Käfig ein wenig wie ein Märchen anfühlte. Es zeigt, dass es sich zu kämpfen lohnt und dass man selbst in nahezu ausweglosen Situationen die Hoffnung niemals aufgeben sollte. Der Epilog nimmt den Titel des Romans bewusst auf und gibt ihm ein rundes Ende.

Die Bücher von Susanna Ernst haben einen hohen Wiedererkennungswert. Wer einen liebt, wird auch die anderen gerne lesen. Ich freue mich deshalb schon sehr auf ihren neuen Roman, der im Sommer erscheinen wird und wieder von Verlust und Liebe handeln wird.

Veröffentlicht am 10.04.2019

Roman über Neuanfänge, Liebe, Freundschaft und Vergebung, der Lust auf Sonne, Strand Meer macht und zum Nachdenken anregt.

Sterne sieht man nur im Dunkeln
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Anni ist Mitte 30 und lebt mit ihrem Freund Thies, mit dem sie seit zehn Jahren zusammen ist, in Bremen. Sie arbeitet als Gamedesignerin in einer Agentur und entwirft in ihrer Freizeit Postkarten und Plakate ...

Anni ist Mitte 30 und lebt mit ihrem Freund Thies, mit dem sie seit zehn Jahren zusammen ist, in Bremen. Sie arbeitet als Gamedesignerin in einer Agentur und entwirft in ihrer Freizeit Postkarten und Plakate mit Sinnsprüchen und Illustrationen. Als Thies überraschend von Heirat spricht und Annis Chef ihr anbietet, in Berlin ein Büro zu leiten, weiß Anni nicht mehr so richtig, was sie eigentlich möchte, schließlich war bisher alles gut, wie es war. Oder nicht?
Anni realisiert, dass ihr Job sie nicht mehr so erfüllt und ist enttäuscht von Thies, der überhaupt nicht in Betracht zu ziehen scheint, mit ihr nach Berlin zu ziehen. Da erhält sie eine Postkarte von ihrer Schulfreundin Maria, die in Norderney ein Strandcafé eröffnet hat und beschließt spontan, den Sommer dort zu verbringen, um sich darüber klar zu werden, wie ihr Leben privat und beruflich weitergehen soll.

"Sterne sieht man nur im Dunkeln" ist ein Roman über eine junge Frau, die eigentlich glücklich ist, aber - vor Entscheidungen gestellt - ins Grübeln gerät, ob sie das Leben, wie sie es jetzt lebt, wirklich glücklich macht. Während der Auszeit bei ihrer Freundin auf Norderney beschäftigt sie sich zunächst weniger mit ihrer Zukunft, sondern sieht sich mit der Vergangenheit konfrontiert, schließlich hat es einen Grund, dass sie zehn Jahre keinen Kontakt mehr zu Maria hatte.

Die Geschichte bietet vielleicht nicht viel Neues, ist aber eingängig und gefällig erzählt - ein Roman über Neuanfänge, Liebe, Freundschaft und Vergebung, der Lust auf Sonne, Strand und Meer macht und zum Nachdenken anregt, ob man selbst mit seiner Lebenssituation zufrieden ist.
Anni sieht sich vor die Entscheidung Liebe oder Karriere gestellt und ihre Überforderung und Unsicherheit mit der Situation ist nachvollziehbar. Wie sie sich letztlich entscheiden wird, ist gerade im Hinblick auf ihre private Situation nicht vorhersehbar, da ihre Beziehung offenbar an einem Kommunikationsproblem krankt.

Die kleinen Lebensweisheiten, die Anni entwirft, fließen passend in die Geschichte ein und sind nicht nur im Fließtext abgebildet,sondern auch als farbige Gestaltung am Ende des Romans zu finden. Diese wirken zwar ein wenig wie Werbung für einen Onlineshop, was ich aber nicht weiter störend fand, da sie wirklich süß gestaltet sind.

Veröffentlicht am 01.04.2019

Gelungene Mischung aus absurdem Roadtrip und bewegender Familiengeschichte

Rückwärtswalzer
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Lorenz ist ein Schauspieler, der derzeit keine Rolle hat und chronisch knapp bei Kasse ist. Als ihn dann auch noch seine Freundin Sophie verlässt und ihm die schon gewohnte Unterstützung entzieht, sieht ...

Lorenz ist ein Schauspieler, der derzeit keine Rolle hat und chronisch knapp bei Kasse ist. Als ihn dann auch noch seine Freundin Sophie verlässt und ihm die schon gewohnte Unterstützung entzieht, sieht sich Lorenz gezwungen, seine Wohnung unterzuvermieten und zieht kurzerhand zu seiner Tante Hedi und ihrem Langzeit-Lebensgefährten Willi. Dort gehen auch ihre beiden Schwestern Mirl und Wetti ein und aus, so dass Lorenz rund um die Uhr umsorgt wird und vor allem kulinarisch keine Wünsche offen bleiben.
Unerwartet stirbt Willi an Herzversagen und sein Wunsch war es, in seiner Heimat Montenegro begraben zu werden. Dummerweise hat Hedi das Geld, das Willi für die Beerdigung zurückgelegt hat, in den veganen Online-Shop der Tochter investiert, so dass die Überführung durch einen Bestatter nicht bezahlt werden kann. Die Tanten beschließen, Willi selbst nach Montenegro zu bringen, denn 1029 Kilometer sind schließlich nicht weit und in einem halben Tag zu schaffen. Da keine von ihnen jemals Auto gefahren ist, muss Lorenz notgedrungen mit Willis Panda, Willi auf dem Beifahrersitz und den aufgeregten Tanten auf der Rückbank die Fahrt durchführen. Denn in der Familie wird Zusammenhalt noch groß geschrieben, bei den Prischingers galt von jeher das Motto "Niemand wird zurückgelassen".

"Rückwärtswalzer" ist mehr als ein absurder Roadtrip einer Familie mit eigenwilligen Charakteren. Der Roman wechselt zwischen der Gegenwart in Wien und der Fahrt nach Montenegro und der Vergangenheit, die auf die Geschichte der Familie Prischinger zurückblickt, ab. Durch die Rückblenden werden die Leben der fünf Geschwister Mirl, Wetti, Hedi, Sepp und Nenerl von ihrer Kindheit in den 1950er-Jahren, ihrem Heranwachsenden und prägende Episoden aus ihrem Erwachsenenalter erzählt. Auf diese Weise lernt man Lorenz' Tanten, die auf den ersten Eindruck etwas abschreckend und überdreht wirken, besser kennen und man kann ihre Motive für die weitere Handlung nachvollziehen.
Die persönliche Überführung Willis, um seinen letzten Wunsch zu erfüllen, rüttelt jede einzelne Figur wach und bedeutet für jeden einen Neuanfang.

Die Geschichten aus der Vergangenheit berühren und haben mir besser gefallen als die Handlung in der Gegenwart, die unterwegs mit einer tiefgefrorenen Leiche zwar unterhaltsam, aber auch etwas gewollt komisch wirkte.

Veröffentlicht am 30.03.2019

Der Erste Weltkrieg, die Besatzung Istanbuls und eine verbotene Liebe - tragische Ereignisse aus fünf Perspektiven

Die leuchtenden Tage am Bosporus
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1921 ist Istanbul nach dem Ersten Weltkrieg von westeuropäischen Alliierten besetzt. Nur, die aus einer reichen osmanischen Familie stammt, wohnt nun mit ihrer Mutter und Großmutter in einer kleinen Wohnung ...

1921 ist Istanbul nach dem Ersten Weltkrieg von westeuropäischen Alliierten besetzt. Nur, die aus einer reichen osmanischen Familie stammt, wohnt nun mit ihrer Mutter und Großmutter in einer kleinen Wohnung und verdient ein bisschen Geld durch nähen. Nebenbei unterrichtet sie die sprachgewandte junge Frau noch als Lehrerin, wodurch sie auf einen verwaisten Jungen aufmerksam mit, den sie in ihre Obhut nimmt. Als armenisches Kind wird er von der Großmutter zunächst kritisch beäugt und als er dann auch noch an Malaria erkrankt und Nur den Jungen in ein britisches Militärkrankenhaus bringt, sieht sie die Gefahr, in die sich ihre Enkelin damit begibt. Eine Allianz mit den Besatzern, den Feinden, wird auch von Nur missbilligt, dennoch kann sie sich nicht dagegen wehren, für den Arzt, der sich so hingebungsvoll um den Jungen kümmert, mehr als nur Dankbarkeit zu empfinden.

Der Roman wird aus fünf verschiedenen Perspektiven erzählt, die sich in schneller Abfolge abwechseln, wobei drei davon namenlos bleiben und man erst im weiteren Verlauf einordnen kann, wer "Der Gefangene" und "Der Reisende" sind. Der Lesefluss wird durch die schnellen Wechsel aber nicht gestört.
Die Kriegsereignisse, aber auch die Situation drei Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs in Istanbul sind sehr eindringlich geschildert. Man spürt die Kälte und die Ausweglosigkeit der Soldaten, die nicht nur gegen einen erklärten Feind kämpfen müssen, sondern letztlich ums nackte Überleben. Am Beispiel des "Gefangenen" kann man nachvollziehen, dass er sich selbst nicht als Helden sondern als Monster betrachtet. Er war gezwungen, Dinge zu tun, die er nie für möglich gehalten hat. Auch wenn er überlebt, begleitet ihn das Kriegstrauma nach Hause, dass kein Zuhause mehr für ihn ist. Er ist gebrochen und wird bald nicht besser sein, als all die anderen Kriegsverbrecher.

Die Situation in Istanbul ist sehr anschaulich dargestellt. Man spürt die Mischung aus Angst und Wut auf die Besatzer. Nurs Zwiespalt, in dem sie sich befindet, nachdem sie den kranken Jungen in das britische Militärkrankenhaus gebracht hat, nimmt einen großen Raum des Romans ein und ist nur zu verständlich. Sie muss sich mit dem Feind gut stellen, damit der Junge, der wie ein Sohn für sie ist, wieder gesund werden kann. Auf der anderen Seite sieht sie es aber auch als ihre patriotische Pflicht, den Feind zu hassen und darf sich nicht von ihm abhängig machen. Womit sie nicht gerechnet hat, ist dass George ihre Situation zu keinem Zeitpunkt ausnutzt, sondern während all der schrecklichen Ereignisse Mensch geblieben ist und ohne Hintergedanken einfach nur helfen möchte.

Mir hat dieser Roman mit all seiner Tragik gut gefallen. Wie die Menschen mit diesen schrecklichen Ereignissen während und nach dem Ersten Weltkrieg umgegangen sind, hat mich sehr berührt. Etwas schade fand ich, dass der Armenienkonflikt, der Genozid an einem ganzen Volk, nicht stärker herausgestellt wurde. Ich hätte es mutig gefunden, wenn die Autorin da ein klares Statement gesetzt hätte.