Cover-Bild Die Powder-Mage-Chroniken 1
Band 1 der Reihe "Die Powder-Mage-Chroniken"
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Cross Cult Entertainment
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Apokalypse
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 774
  • Ersterscheinung: 17.10.2018
  • ISBN: 9783959816687
Brian McClellan

Die Powder-Mage-Chroniken 1

Blutschwur
Stephanie Pannen (Übersetzer)

Die Powder-Mage-Trilogie bietet epische Fantasy in einer von den Umbrüchen Europas im 19. Jahrhundert inspirierten Welt.

Schwerter wurden durch Musketen und Pistolen ersetzt, Leibeigene sind in Gewerkschaften organisiert und die alten Regeln der Magie werden durch Pulvermagier herausgefordert: eine Zunft von Scharfschützen, die durch das Schnupfen von Schwarzpulver außerordentliche Fähigkeiten erhält.

Eine Mischung aus Brandon Sanderson mit einem Hauch Naomi Novik.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2019

Ein rasantes und spannungsgeladenes High Fantasy Abenteuer

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Klappentext(Cross Cult Verlag):

Schwerter wurden durch Musketen und Pistolen ersetzt, Leibeigene sind in Gewerkschaften organisiert und die alten Regeln der Magie werden durch Pulvermagier herausgefordert: ...

Klappentext(Cross Cult Verlag):

Schwerter wurden durch Musketen und Pistolen ersetzt, Leibeigene sind in Gewerkschaften organisiert und die alten Regeln der Magie werden durch Pulvermagier herausgefordert: eine Zunft von Scharfschützen, die durch das Schnupfen von Schwarzpulver außerordentliche Fähigkeiten erhält.

Meine Meinung:

Mit Blutschwur den 1. Band der Powder - Mage Chroniken hat Brian Mc Clellan ein spannundsgeladenes und rasantes Buch geschrieben. Die Geschichte konnte ich vom Schreibstil her, leicht und flüssig lesen. Obwohl die Geschichte sehr rasant voran schreitet, konnte ich der Handlung gut folgen. Die Mischung aus High Fantasy und einer moderneren Welt, ist ihm mit der Welt Adro sehr gut gelungen. Auch Beschreibungen von Adro konnte ich sehr gut folgen und haben mich zum verweilen eingeladen. Zur Not hätte ich aber auch die Landkarte bzw. Stadtkarte in dem Buch benutzen können.
Die 3 Hauptcharaktere der Geschichte sind für mich gut durchdacht und vielschichtig, aber auch die Nebencharaktere sind gut gelungen. Obwohl wir den 3 Charakteren meistens immer nur pro Kapitel folgen, hatte ich auch hier nie Problem, der Handlung der Geschichte zu folgen.
Auch das Buchcover wurde gut gewählt und passt hervorragend zur Geschichte von Brian Mc Clellan.

Mein Fazit:

Mit Blutschwur habe ich einen spannenden und action geladen Roman gelesen, der mich in allen Belangen sehr gut unterhalten hat. Eine klare Leseempfehlung gibt es für all die Leser, die rasante und spannungsgeladene High Fantasy mögen und lieben.

Veröffentlicht am 14.01.2020

Interessante Fantasy

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Die Powder-Mage-Chroniken
Band 1: Blutschwur

772 Seiten

Nach einigem zögern habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch anzufangen und habe es heute beendet.

Es fällt mir nicht leicht dieses Buch zu ...

Die Powder-Mage-Chroniken
Band 1: Blutschwur

772 Seiten

Nach einigem zögern habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch anzufangen und habe es heute beendet.

Es fällt mir nicht leicht dieses Buch zu bewerten. Ich hatte die Befürchtung das mir das Setting, mit Waffen, Schießpulver etc nicht zusagen würde....die Befürchtung hat sich jedoch schnell zerschlagen. Es funktioniert hier richtig gut, auch die Art der Magie fand ich gelungen.

Man wird direkt von Beginn an in eine actionreiche Geschichte geworfen, eine Geschichte um Verrat und Götter. Es war spannend, temporeich und voller Action.

Brian McClellan hat einen sehr schönen, angenehmen Schreibstil...doch ist es ihm oftmals nicht gelungen Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen 🤔

Was mir richtig gut gefallen hat waren zwei Nebenprotagonisten. Der Koch ("Ich schwöre bei der Kürbissuppe meiner Mutter" 🤣) und der Leibwächter Olem. Nebenprotas sind mir immer sehr wichtig ☝🏻😁

Alles in allem ein gelungener Auftakt zu einer 3teiligen Reihe, der zwar seine Schwächen hat, aber dennoch zu unterhalten weiß und somit eine klare Empfehlung 😊

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Veröffentlicht am 08.05.2019

Blutschwur

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Brian McClellan hat mit seinem Fantasy- Werk „Blutschwur“ den ersten Teil seiner Powder- Mage- Chroniken geschrieben. Dieses Buch erzählt von einem politischen Putsch und dessen Folgen – das Ganze spielt ...

Brian McClellan hat mit seinem Fantasy- Werk „Blutschwur“ den ersten Teil seiner Powder- Mage- Chroniken geschrieben. Dieses Buch erzählt von einem politischen Putsch und dessen Folgen – das Ganze spielt sich in einer fantastischen Welt mit einem interessanten Magiesystem ab.


Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam, weil McClellan ein Schüler von Brandon Sanderson ist. Der Klappentext hörte sich vielversprechend an und auch der Umfang von etwa 770 Seiten konnte mich nicht abschrecken. Im Gegenteil, ich erhoffte mir ein komplexes und einzigartiges Fantasy- Abenteuer. Und meine Erwartungen wurden diesbezüglich auch nicht enttäuscht.
McClellan hat seinen ganz eigenen Erzählstil. Auf der einen Seite ist er detailiert, fast schon sachlich und emotionsarm und auf der anderen Seite ist er humoristisch und trifft die Situation dabei gekonnt auf den Punkt. Dieser Mix konnte mich in seinen Bann ziehen. Auch hat es ganz gut zum Inhalt des Buches gepasst. Thematisch ist dieses Fantasy- Werk recht militärisch, strategisch und kämpferisch. Das zentrale Thema ist ein politischer Putsch. Die Spitze der Macht wird in Adro neu besetzt und viele wichtige Menschen müssen dabei ihr Leben lassen. Machtkampf, Intrigen und Politik sind zentrale Themen. Daher verwundert es nicht, dass viele brutale und blutige Szenen im Verlauf des Buches erzählt werden. Viel Blut fließt im Verlauf der Handlung. Eine detailierte und vielseitige Betrachtung dieses politischen Aktes wird durchgeführt. Man bekommt aus erster Hand mit, welche Folgen dies für die einzelnen Charaktere hat, wie sie mit diesem kämpfen müssen und welche Hürden es zu meistern gibt. Viele unerwartete Wendungen geschehen, die zu Beginn des Putsches nicht anzusehen waren. Dabei besticht McClellan durch seine komplexe und dichte Erzählweise. Der Spannungsbogen wird permanent aufrecht erhalten, ein fesselndes Ereignis reiht sich an das nächste. Weder der Leser noch die Charaktere bekommen eine kleine Erholungspause. Der Einstieg wird hierbei genauso rasant gehalten wie die restlichen Seiten des Fantasy- Buches.
Erzählt wird „Blutschwur“ aus mehreren Perspektiven. Dadurch bekommt man als Leser einen vielseitigen Einblick auf das Geschehen. Betrachtet die Ereignisse aus verschiedenen Sichtweisen. Dies macht dieses Werk noch interessanter – da man diverse Ereignisse kritischer betrachtet und sich eine vielseitigere Meinung zu den Ereignissen bilden kann. Erzählt wird aus der Sicht der männlichen Protagonisten. Tamas – Ein Pulvermagier, der den Putsch geleitet hat und einen hohen Posten im Militär hat. Man erfährt, wie er mit den Folgen des Putsches kämpfen muss. Welche Opfer er erbracht hat und im Verlauf des Buches erbringen muss. Auch bekommt man durch seine Perspektive einen guten Einblick in die strategisch durchdachten Vorkommnisse und was so alles im Hintergrund passiert. Ein weiterer Erzählstrang ist sein Sohn Taniel. Ihr Verhältnis zueinander ist recht kühl. Er versucht, die Anerkennung seines Vaters zu gewinnen und ist ebenfalls Soldat. Taniel ist ebenfalls ein ganz passabler Pulvermagier, auch wenn er teilweise mit seiner Sucht zu kämpfen hat. An seiner Seite ist Ka- Poel, welche mich durch ihre Art in ihren Bann ziehen konnte. Über sie möchte ich nur zu gerne mehr erfahren. Adamat stellt einen weiteren wichtigen Strang dar. Er ist ein älterer Mann, der als Ermittler seinen Lebensunterhalt verdient und damit seine Familie ernährt. Er schlägt sich durchs Leben – aber er hat eine ganz angenehme Art. Die Protagonisten sind alle komplex und vielschichtig gezeichnet, haben ihre ganz eigenen Ecken und Kanten. Aber auch diverse Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Manche wurden gut ausgearbeitet und haben dieses Buch durch ihre Art bereichert. Jedoch hat mir manchmal einfach der emotionale Bezug zu den Charakteren gefehlt. Ich habe zwar mit ihnen mitgefiebert, aber mit ihnen mitgelitten habe ich nicht.
„Blutschwur“ ist der erste Band der Powder- Mage- Chroniken. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man erst einmal in die Welt eingeführt wird und sich in dieser zurechtfinden muss. Die Welt ist komplex angelegt. Nach und nach erfährt man mehr über diese- über ihre Länder und wie diese miteinander agieren. Aber auch über die Religion und die Traditionen erfährt man so einiges. Man wird immer tiefer in diese Welt eingeführt, sodass man langsam ein Gefühl dafür bekommt. Auch das Magiesystem hat ein interessantes und vielschichtiges Konzept, auch wenn ich dies auf den ersten Blick nicht vermutet hätte. Hier fehlten mir persönlich noch ein paar erklärende Worte. So ganz habe ich das Magiesystem, glaube ich, noch nicht durchschaut. Diverse Feinheiten sind noch nicht vollständig geklärt. Aber hier hoffe ich auf eine tiefgründige Erklärung im Verlauf der Reihe.
Das Ende ist spannend und rasant, wie auch der Rest des Buches. Er macht definitiv Lust auf mehr, zu gerne möchte ich wissen, wie es mit Taniel, Tamas, Adamat und ihren Weggefährten weitergeht.

Insgesamt hat mir das militärische Fantasy- Buch „Blutschwur – Powder- Mage- Chroniken 1“ von Brian McClellan ganz gut gefallen. Ein paar Kleinigkeiten habe ich jedoch vermisst. Dennoch konnte mein Interesse geweckt werden und zu gerne möchte ich erfahren, wie die Geschichte weitergeführt wird. Da noch Luft nach oben ist, möchte ich 4 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Interessante Ansätze, doch leider keine starke Protagonistin dabei....

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Feldmarschall Tamas stürzt den Regenten Adros und bringt damit Steine ins Rollen, von deren Existenz er vorher nichts ahnen konnte.
Adamat, ein älterer Ermittler soll Tamas helfen, etliche Ungereimtheiten ...

Feldmarschall Tamas stürzt den Regenten Adros und bringt damit Steine ins Rollen, von deren Existenz er vorher nichts ahnen konnte.
Adamat, ein älterer Ermittler soll Tamas helfen, etliche Ungereimtheiten zu klären und wird plötzlich selber mitten in das Geschehen gezogen.
Taniel, Tamas Sohn, kehrt mit seiner stummen Verbündeten Ka-Poel zurück an die Seite seines Vaters, um das Reich nach der Revolte zu stabilisieren.
Alle drei Männer ahnten vorher nichts von den Dingen, die sich nun im Reich abspielen.

Ich war ganz begeistert, als ich auf den Autor bei Goodreads stieß. Ein Schüler von Brandon Sanderson – einem meiner liebsten Autoren überhaupt-, der nun auch eine eigene Reihe geschaffen hatte. Noch mehr freute ich mich, als ich das Buch in der Vorschau des Cross Cult Verlags entdeckte. Vom Verlagsprogramm bin ich nämlich absolut begeistert und konnte von daher das Erscheinen von „Blutschwur“ kaum noch erwarten.
Anfangs noch konnte ich mich sehr hoch auf der Euphoriewelle halten, doch irgendwann brach diese sehr ab.
Das Magiesystem fand ich wirklich sehr interessant, obwohl es sehr lange gedauert hat, bis ich halbwegs verstanden habe, wie es aufgebaut ist. Doch es war durch das Schießpulver wirklich einmal etwas ganz Neues und gefiel mir wirklich sehr.
Die Charaktere fand ich auch ganz gelungen. Die Geschichte folgt dabei den drei Erzählsträngen von Tamas, Adamat und Taniel, wodurch dem Leser viel Abwechslung geboten wurde.
Tamas, der mit den Nachwirkungen des Putsches zu kämpfen hat, fand ich gut. Die politischen Verstrickungen im Hintergrund waren toll aufgezeigt und gut miteinander verknüpft. Dann Adamat mit der Ermittlungstätigkeit. Ich fand ihn ab der ersten Seite einfach nur toll und war begeistert von den Fantasyelementen gepaart mit Detektivarbeit. Mit großer Freude würde ich auch einfach nur ein Buch über Adamat lesen. Auch Taniel gefiel mir ganz gut, doch eigentlich fand ich seine Begleiterin Ka-Poel weitaus interessanter als ihn.
Die Charaktere waren aber alle gut beschrieben, sie wirkten nicht flach, sondern hatten alle drei Alleinstellungsmerkmale, Ecken und Kanten. Die Nebencharaktere hingegen – von denen es eine Menge gab – konnte da nicht so ganz mithalten. Einige wurde tatsächlich nur als Mittel zum Zweck (dem Voranbringen der Geschichte) eingeführt, andere leider nur sehr oberflächlich beschrieben. Ein paar jedoch waren wirklich interessant und gefielen mir sehr gut, wie zum Beispiel SouSmith, der von Adamat als Beschützer eingestellt wird oder auch Mihali, der Koch in Diensten des Feldmarschalls.
So und jetzt kommt das große Aber: Was mich im Nachhinein wirklich an dem Buch stört, ist die Nichtbeachtung einer starken, weiblichen Protagonistin. Das Buch dreht sich um drei Männer, die eventuell mal eine Frau am Rande erwähnen beziehungsweise in Taniels Fall mit Ka-Poel das Potential einer solchen Protagonistin besitzt. Doch dieses Potential wird mehr oder weniger im Keim erstickt, wird doch meist nur über Ka-Poel mit anderen Männern gesprochen, wenig mit ihr. Dem Autor hätte es ein leichtes sein können, Taniels Erzählstrang mit Ka-Poels auszutauschen. Mir ist es unbegreiflich, warum ein Autor in der heutigen Zeit ein solches Buch publiziert, in dem Frauen so sehr abgeschrieben werden. Weiter entfernt von dem Bestehen des Bechdel-Tests kann ein Fantasybuch kaum sein (wenn man denn einen solchen Test für Filme auf ein Buch projizieren möchte). Abgesehen von Ka-Poel gibt es nur wenige Frauen, die für ein paar Sätze mal zu Wort kommen und danach sofort wieder in der Versenkung verschwinden durften. Sehr schade!
Auch ist das Magiesystem vielleicht innovativ und neu, doch dem Leser wirklich so lückenhaft dargestellt, dass ich eine Weile brauchte, um mich in dem Buch zurecht zu finden. Ein wenig mehr Investierung in den Ausbau der Welt und mehr Beschreibungen hätten der Geschichte wirklich gut getan.
Der Spannungsbogen hingegen war wirklich konstant gut gehalten. Ich wollte unbedingt erfahren, was im nächsten Kapitel passiert und hatte ich das Buch erst einmal in den Händen, so las ich Seite um Seite. Die stolzen 774 Seiten mögen im ersten Augenblick vielleicht abschreckend wirken, doch kann man diese wirklich schnell runterlesen.
Ich bin wirklich traurig, dass mich das Buch nicht so begeistern konnte. Ich wollte so sehr, dass mir das Buch gefällt, doch leider hat es das nicht gänzlich schaffen können. Ob ich den zweiten Teil „Schicksalswende“ lesen werde, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. An sich gefiel mir die Handlung des ersten Bandes schon, doch auf der anderen Seite gibt es auch sehr viele Punkte – wie die Frauen-Problematik, die einfach dagegen sprechen. Bis zum Erscheinen des zweiten Bandes ist es jedoch noch ein bisschen hin, so bleibt mir ein wenig Bedenkzeit.

Ich vergebe 2.5 Sterne. Wie ich schon in anderen Rezensionen las: Es ist mehr ein „Männerbuch“. Wer damit kein Problem hat, der wird sicher seine Freude haben. Wer jedoch auf der Suche nach starken, weiblichen Persönlichkeiten ist, dem kann ich dieses Buch nicht empfehlen.