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Veröffentlicht am 15.04.2019

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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Inhalt:
Hazel Grace Lancaster hat Krebs und damit sie aus dem Haus kommt, halten ihre Eltern es für eine gute Idee das sie zu einer Selbsthilfegruppe geht. Dort lernt sie Augustus kennen, der wie sollte ...

Inhalt:
Hazel Grace Lancaster hat Krebs und damit sie aus dem Haus kommt, halten ihre Eltern es für eine gute Idee das sie zu einer Selbsthilfegruppe geht. Dort lernt sie Augustus kennen, der wie sollte es anders sein, auch Krebs hat. Beide merken vom ersten Moment an, dass da mehr zwischen ihnen ist, doch beide sind sie auch krank und sie verbindet das Schicksal jeden Moment sterben zu können. Jeder Augenblick könnte der letzte sein und obwohl sie einander gut finden, ist besonders Hazel nicht dazu bereit noch einer Person mehr Schmerzen zu hinterlassen, sollte sie sterben. Wird Augustus es schaffen hinter Hazels Mauern zu kommen?

Fazit:
Ehrlich gesagt muss ich gestehen, dass ich nicht so gut in John Green’s Büchern reinkommen. Die Geschichte von Hazel und Augustus war trotzdem etwas wirklich besonderes.
Hazel hat sich ziemlich zurückgezogen, will niemandem eine Last sein und besonders nicht irgendwelche neuen Menschen an sich heranlassen, denn sie will niemanden verletzen falls sie stirbt.
Augustus war witzig, charmant und konnte mich von Anfang an überzeugen, man merkte dass er das Leben liebt und versucht immer das Beste aus jeder Situation zu machen.
Ein Buch das einem klar macht, wie wertvoll das Leben ist und wie vergänglich und das wir jeden Moment mit den Menschen, die wir lieben nutzen sollten, denn es könnte unser Letzter sein.
Am Ende des Buches musste man einfach an genau das denken, was auch der Titel des Buches sagt: “Das Schicksal ist ein mieser Verräter”.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Ein Liebesgeschichte der anderen Art

Ein ganzes halbes Jahr
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Inhalt:
In ein ganzes halbes Jahr geht es um Louisa Clarke, die von allen aber nur Lou genannt wird und in einer kleinen Stadt lebt in der sie nicht so ganz reinzupassen scheint. Als ihr Chef ihr kündigt, ...

Inhalt:
In ein ganzes halbes Jahr geht es um Louisa Clarke, die von allen aber nur Lou genannt wird und in einer kleinen Stadt lebt in der sie nicht so ganz reinzupassen scheint. Als ihr Chef ihr kündigt, braucht sie schnell wie möglich einen neuen Job, denn ihre Familie zählt auf sie und so hat sie ein Bewerbungsgespräch nach dem Anderen, bis sie irgendwann bei den Traynor landet, die jemanden suchen, der sich um ihren Sohn kümmern kann. Denn Will Traynor ist nach einem Unfall nicht mehr derselbe und hat jegliche Hoffnung verloren, da kommt Lou genau richtig, denn sowohl Lou als auch Will nehmen großen Einfluss aufeinander. Aber Will hat ein Geheimnis, das alles zerstören könnte, was zwischen ihnen ist…

Fazit:
Natürlich war das Buch gut und ich habe es geliebt, aber vielleicht können mich einige verstehen, wenn ich sage, dass mir das Ende nicht so gut gefallen hat. Es ist klar wieso das Buch so geendet hat und man kann auch sehr gut verstehen, warum diese Entscheidung gefällt wurde und trotzdem hat es mir das Herz gebrochen.
Ich habe Louisa regelrecht vergöttert, ihre witzige Art, ihre Modestil, die Art und Weise wie sie alles immer positiv sieht und wie sie immer die bleibt, die sie ist und sich für niemanden verändert und dennoch konnte man eine Entwicklung bei ihr feststellen, was großartig war.
In Will konnte man sich gut hineinversetzen und man sah sich regelrecht selbst fragen, wie man wohl an seiner Stelle Handeln würde. Er hat eine Menge durchgemacht und hatte sich selbst verloren, deswegen fand ich es wirklich gut wie Lou es geschafft hat ihn aus seinem Schneckenhaus zu holen.
Ein wirklich unglaubliches Buch, das einen zum Nachdenken anregt.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Unglaublicher Auftakt einer fantastischen Reihe!

The Deal – Reine Verhandlungssache
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Titel: The Deal - Reine Verhandlungssache
Autor: Elle Kennedy
Verlag: Piper
Preis: 9,99€

Zum Inhalt:
Das Buch spielt an der Briar University und es geht um Hannah, welche eine harte Vergangenheit hat ...

Titel: The Deal - Reine Verhandlungssache
Autor: Elle Kennedy
Verlag: Piper
Preis: 9,99€

Zum Inhalt:
Das Buch spielt an der Briar University und es geht um Hannah, welche eine harte Vergangenheit hat aus der sie aber gestärkt hervorgegangen ist und Garrett. Garrett ist Eishockeyspieler und der Teamkapitän, außerdem ist sein Vater ein Profi Eishockeyspieler was Garrett das Leben auch nicht gerade leichter macht.
Eigentlich haben beide rein gar nichts miteinander zu tun, aber als Garrett kurz davor ist durchzufallen und dies seine Karriere beim Eishockey beeinflussen könnte, bittet er Hannah um ihre Hilfe. Diese verlangt von ihm dafür ihr zu helfen, dass ihr Schwarm Justin sich für sie interessiert. Leider weiß dieser nicht mal,dass sie existiert und so soll Garrett dafür sorgen das Hannah beliebter wird. Indem er so tut als wäre Hannah sein Date. Aber natürlich hat keiner von ihnen mit den Gefühlen gerechnet die sie füreinander entwickeln würden.

Fazit:
Sowohl Hannah als auch Garrett waren sehr sympathische Charaktere. Garrett’s Liebe zur Geschichte könnten mich von Anfang an überzeugen, den wie er selbst sagt, ist er nicht einer dieser Sportler die nichts im Gehirn haben. Es gibt einfach auch Dinge, die ihm nicht so leicht fallen und dann um Hilfe zu bitten, macht ihn sehr menschlich.
Hannah dafür ist jemand der sehr hart für das Arbeitet was sie will und in dem Fall, ist es Sängerin zu werden.
Insgesamt muss ich sagen, dass das Buch ein wirklich guter Auftakt zur Reihe ist.

Veröffentlicht am 04.03.2019

Eine Geschichte, die mitreißend und wundervoll ist

Trust Again
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Zum Inhalt

Dawn ist mutig und stark, doch Spencer Cosgrove kann sie nicht entkommen. Als sie ihm das erste mal begegnet weiß sie, diese Geschichte wird kein gutes Ende nehmen, weil Dawn sich geschworen ...

Zum Inhalt

Dawn ist mutig und stark, doch Spencer Cosgrove kann sie nicht entkommen. Als sie ihm das erste mal begegnet weiß sie, diese Geschichte wird kein gutes Ende nehmen, weil Dawn sich geschworen hat die Finger von Männern zu lassen.

Doch der sexy, charmante und gutaussehende Spencer scheint Dawn einfach nicht in Ruhe zu lassen und flirtet augenblicklich mit ihr. Doch ihre Wunden sitzen zu tief, als das sie sich jemals wieder auf einen Typen einlassen würde.

Doch dann erfährt sie augenblicklich, dass auch Spencer eine Schattenseite hat und es scheint, als würde er sie retten, gerade als sie am untergehen ist...

Fazit

Was für ein klasse Buch. Das Cover ist wie die anderen auch wirklich sehr schön gestaltet worden. Es spricht mich direkt an und scheint durch das schwarz einen wirklich guten Kontrast zu bilden.

Mona Kasten hat einen ganz eigenen und tollen Schreibstil, der locker, luftig und trotzdem wirklich schön ist. Man hat das Gefühl man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen weil es so gut ist.

Dawn gefällt mir mit ihrer Art wirklich grandios. Ich fand sie war zurückhaltend und vorsichtig un doch wollte sie Spencer nicht aus dem Weg gehen, was es nur noch spannender gemacht hat. Und auch Spencer war wirklich gut, denn für ihn gab es von Anfang an nur Dawn.

Eine wirklich herzzerreißende Geschichte, die beide nicht nur zusammenschließt, sondern auch ein wenig überlegen lässt.

Der Ort an dem das Buch spielt ist auch wirklich toll gewählt und die einzelnen Details wurden wirklich gut beschrieben.

Es ist nicht unser liebster Teil, aber trotzdem ein wirklich lesenswertes Buch!

Veröffentlicht am 18.02.2019

Wenn du dich selbst nicht mehr erkennst

Still Alice
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Wie ist es wenn dir dein ganzes Leben unter den Füßen weggerissen wird? Alles was dich früher einmal ausgemacht hat, gibt es nicht mehr und du erkennst dich selbst nicht mehr wieder. Die Menschen in deinem ...

Wie ist es wenn dir dein ganzes Leben unter den Füßen weggerissen wird? Alles was dich früher einmal ausgemacht hat, gibt es nicht mehr und du erkennst dich selbst nicht mehr wieder. Die Menschen in deinem Umkreis nehmen dich nicht mehr ernst und wollen Entscheidungen über dein Leben treffen.

Genau so geht es Alice.

Zum Inhalt:
Im Buch geht es um Alice, die Psychologie Professorin in Harvard ist und ihr Leben lang Kommunikation und Sprachen studiert hat. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann John in Boston, wo auch er in Harvard Professor ist und dort Biologie unterrichtet. Zusammen haben sie auch 3 Kinder: Ihre Tochter Anna, eine Anwältin, die selbst schon verheiratet ist und dabei ist ein Familie zu gründen. Ihren Sohn Tom, einen angehenden Arzt und ihr jüngstes Kind Lydia. Lydia ist der Rebell in der Familie und studiert nicht. Sie will lieber Schauspielerin werden, weswegen sie auch in Los Angeles lebt. Allerdings ist Alice alles andere als glücklich über die Berufswahl ihrer Tochter, was zur Folge hat, dass beide sich oft streiten. Aus diesem Grund hat Lydia auch ein besseres Verhältnis zu ihrem Vater, der sie auch unterstützt, was er allerdings hinter Alice Rücken macht.

Wenn Alice zu diesem Zeitpunkt nur gewusst hätte, dass das noch ihr geringstes Problem ist.

Es schleicht sich langsam an, denn immer wieder kommt es dazu das Alice kleine Aussetzer hat, sie vergisst ein Wort oder verliert die Orientierung.
Bei ihrem Arzt bekommt sie eine für sie völlig absurde Diagnose gestellt: Sie soll an Alzheimer leiden. Dabei ist sie gerade mal 50 Jahre.
Von nun an beginnt ihr Leben mit der früh einsetzenden Alzheimerkrankheit. Er Kampf beginnt und dabei lernt sie neue Menschen kennen, kommt anderen Näher und entfernt sich auch von denen, die ihr am nächsten standen.

Fazit
Alice ist ein wirklich beeindruckender Charakter, der sich nicht einfach so geschlagen gibt, als sie die Diagnose bekommt. Denn sie hat sich immer durch und auch über ihre Intelligenz definiert. Sprache war sozusagen das was sie ausmachte und dann wurde von einem Augenblick auf den Nächsten ihr das alles genommen, aber sie versucht das Beste daraus zu machen. Sie stellt sich selber Aufgaben, schreibt sich Wörter auf und muss sie sich dann für mehrere Minuten merken und dann guckt sie nach ob sie es geschafft hat. Sie lernt andere Leute mit Alzheimer kennen und redet mit ihnen darüber, wie sie sich jetzt fühlt und was sich nun für sie verändert hat.

Aus ihrer Krankheit resultiert aber auch etwas gutes, so bekommt Alice dadurch ein besseres Verhältnis zu Lydia. Sie versteht sie nun besser, liest ihre Drehbücher und geht sogar zu ihren Theaterstücken. Auch Lydia kommt jetzt besser mit ihrer Mutter klar und ich muss sagen, dass mir das Verhältnis zwischen Lydia und Alice mit am Besten gefallen hat. Ich persönlich hatte auch das Gefühl, dass Lydia sie am Besten versteht.

John hingegen ist mir im Laufe des Buches immer unsympathischer geworden. Zwar will er auch nur das Beste für Alice, aber ich hatte das Gefühl, dass es ihm in erster Linie nur um sich ging. Als es hieß Alice oder sein Job, da ging es ihm eigentlich nur um seine Arbeit. Manchmal hatte ich einfach das Gefühl, dass er sehr egoistisch ist und Alice nicht wirklich verstehen kann, obwohl er sich wirklich Mühe gibt. Und das ist auch ihm Hoch anzurechnen. John mag in vielen Punkten nicht so handeln, wie man es sich vielleicht wünschen würde, aber man darf auch nicht vergessen, dass Alice Krankheit auch ihn selbst und sein Leben beeinflusst. Alice war immer eine eigenständige Frau gewesen, die sehr gut alleine klar kam und von einem Tag auf den Anderen hat John nun völlig neue Aufgaben, die er bewältigen muss.

Insgesamt ist Alice Geschichte einfach nur unglaublich. Das Buch gibt einem einen tieferen Einblick in die Welt der Menschen, die an Alzheimer erkrankt sind, aber auch von denen die diesen Menschen am Nächsten stehen.

Denn es ist ein Geschichte über eine Frau, die nicht aufgeben will und sich ihrer Krankheit nicht ergeben will.
Es ist ein Geschichte über einen Kampf, der eigentlich nicht gewonnen werden kann.

Aber vor allem ist es Alice Kampf mit sich selbst und mit ihrem Leben, ohne Gestern.