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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2019

Hilflos

Die Zahlen der Toten
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Eine junge Frau ist gefangen. Sie wird gequält, vergewaltigt und schließlich auch ermordet. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden, der eine römische Ziffer in den Bauch geritzt wurde. Schon bald fallen ...

Eine junge Frau ist gefangen. Sie wird gequält, vergewaltigt und schließlich auch ermordet. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden, der eine römische Ziffer in den Bauch geritzt wurde. Schon bald fallen der Polizeichefin Kate Burkholder merkwürdige Übereinstimmungen mit einer früheren Mordserie auf. Vor 16 Jahren versetzte der "Schlachter" die Gegend in Angst und Schrecken. Er folterte seine Opfer ebenfalls bevor er sie umbrachte und wie der Mörder jetzt, mit einer römischen Ziffer markierte. Ist der "Schlachter" zurück gekehrt? Was verbindet Kates Vergangenheit bei den Amish mit dem Mörder? Kann der Killer geschnappt werden, bevor noch mehr Frauen ihr Leben lassen müssen?

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Allein der Prolog, in dem die Autorin einen alles durch die Augen des Opfers erleben lässt ist schon sehr spannend, aber der Rest des Buches ist noch besser. Die Autorin hat es geschafft mich von Anfang an gefangen zu nehmen. Zuerst durch die schrecklichen Erlebnisse des Opfers, dann durch die Ermittlungen Kates.

Ich fand vor allem das Ende sehr gut, das dann doch recht überraschend war. Die Romanze im Buch hätte nicht unbedingt sein müssen, aber sie stört auch nicht besonders. Ich kann das Buch also nur empfehlen, obwohl es teilweise recht blutig ist.

Veröffentlicht am 12.12.2025

Es hat eindeutig seine Schwächen, aber ich fand das Buch echt süß

Spookily Yours
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Willow ist einsam. Noch immer hat sie weder den Tod ihrer Mutter, noch den ihres Vertrauten überwunden. Doch als sie im Tierheim einem schwarzen Kater begegnet, spürt sie sofort eine Verbindung zu ihm. ...

Willow ist einsam. Noch immer hat sie weder den Tod ihrer Mutter, noch den ihres Vertrauten überwunden. Doch als sie im Tierheim einem schwarzen Kater begegnet, spürt sie sofort eine Verbindung zu ihm. Sie ahnt nicht, dass es sich bei ihm in Wahrheit um einen Dämon handelt, auf dem ein Fluch liegt – das erfährt sie erst, als er es ihr am nächsten Tag selbst verkündet, denn Kater oder nicht, er kann sprechen. Und fühlt sich zu Willow hingezogen, obwohl das das Letzte ist, was er fühlen sollte, immerhin hat er einen Auftrag zu erledigen.





Ja, die Übersetzung ist manchmal etwas arg eigenwillig. Ja, der Konflikt war sehr vorhersehbar und seine Auflösung kam zu abrupt und zu schnell. Und ja, das Buch ist insgesamt auch nicht wirklich anspruchsvoll. ABER mir hat es wirklich Spaß gemacht, es zu lesen.



Ich mochte Willow und sie tat mir leid, weil sie sich so verloren fühlte. Ihre Schwester hatte einen Job, der sie erfüllte und den sie liebte, Willow dagegen hatte keine Ahnung, wofür sie brennt. Außerdem war sie sehr, sehr einsam.

Ich fand es toll, wie sie sich trotz der Vorurteile über Dämonen reingekniet hat, um Damien zu erlösen.



Damien blieb leider etwas blass. Sein Auftrag und dessen Konsequenzen sind sehr schnell zu erraten, sobald die Rede davon ist. Aber ich fand es echt süß, wie er sie schon als Kater faszinierend fand und als Mann ganz hin und weg war.



Gut, das Thema Herbst und Pumpkin-irgendwas wird wirklich mit der Brechstange vermittelt. Es soll unbedingt die richtige Atmosphäre vermittelt werden, aber ich fand Willow dabei wieder sehr süß, wie sie einfach alles am Herbst liebte und jedes Essen mit Kürbis darin ausprobieren wollte.



Fazit: Das Buch hat eindeutig seine Schwächen. Ich denke, es kommt darauf an, ob es einen am Anfang packen kann. Wenn das gelingt, geht es einem wie mir, ich fand das Buch nämlich trotz seiner Schwächen echt mega süß. Es hat sich trotz der teils eigenwilligen Übersetzung super gelesen. Manches ging mir aber wirklich zu schnell, wie die Auflösung des Konflikts, aber insgesamt mochte ich es wirklich sehr.



Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.08.2025

Mir waren es zu viele spicy Szenen, aber ansonsten mochte ich das Buch

Pucking Around
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Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Als Rachel unerwartet doch noch ein Stipendium für Sportmedizin erhält, erfüllen sich all ihre Träume. Da ist es auch egal, dass sie praktisch ...

Achtung: Band 1 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Als Rachel unerwartet doch noch ein Stipendium für Sportmedizin erhält, erfüllen sich all ihre Träume. Da ist es auch egal, dass sie praktisch von jetzt auf gleich ihre Koffer packen und nach Florida ziehen muss. Doch Jacksonville meint es nicht gut mit ihr. Einer ihrer Koffer geht verloren, ein anderer platzt beim Einladen in das Auto ihres neuen Nachbarn, der sie abholen soll und plötzlich hält der ihren Alien-Dildo in der Hand und dann sperrt sie sich kurze Zeit später noch halbnackt aus ihrer Wohnung aus und muss über den Balkon zu ihrem Nachbarn klettern. Nein, Jacksonville scheint sie echt nicht leiden zu können. Der letzte Beweis: Ihr One-Night-Stand steht plötzlich bei der Arbeit wieder vor ihr und er ist als Spieler absolut tabu.


Bei diesem Roman handelt es sich um ein Buch mit „Why-Choose“-Thematik. Man muss sich also nicht für einen potentiellen Partner entscheiden, sondern kann alle haben. Hier geht das Ganze allerdings noch einen Schritt weiter, weil auch zwei der Männer Gefühle füreinander entwickeln und sich nicht alles nur um die Protagonistin dreht.


Rachel kann einem echt leidtun. So viel geht bei ihrer Ankunft an Jacksonville schief, dass man ihr fast raten will, wieder die Koffer zu packen. Sie schlittert von einer Katastrophe in die nächste und es hört einfach nicht auf.

Zudem muss sie sich mit einem A…-Kollegen herumschlagen und der Anziehungskraft zwischen ihr und Jake, ihrem One-Night-Stand, der alles dafür tut, um Rachel von einer Beziehung mit ihm zu überzeugen, obwohl es gegen die Regeln ist. Und dann ist da auch noch die Anziehungskraft zwischen ihr und ihrem neuen Nachbarn, der natürlich niemand Geringeres ist, als Jakes bester Freund Caleb. Und dann ist da noch … aber ich will ja nicht spoilern.

Mir gefiel an diesem Buch besonders gut, dass Liebe hier als „nicht endlich“ dargestellt wurde. Ich habe einfach eine Schwäche für „Why-Choose“-Romane. Mich deprimiert es einfach bei Dreiecksgeschichten, dass am Ende immer jemand mit gebrochenem Herzen dasitzt. Hier ist das nicht so.


Fazit: Mir gefiel das Buch sehr gut. Ich mag einfach „Why-Choose“-Romane und hier gab es wirklich tolle Protagonisten, die alle ihre eigenen Stärken und Schwächen und unterschiedliche Bedürfnisse hatten.

Mir waren es allerdings zu viele explizite Szenen. Irgendwann ging leider die Handlung durch zu viele dieser Szenen etwas verloren. Gefühlt waren sie nur noch dabei, anstatt auch mal zu reden.

Außerdem wurden die jeweiligen Traumata zwar angesprochen, aber nicht wirklich verarbeitet. Keiner ging zu einer Therapie oder so. Das ging mir alles zu schnell. Auch wiederholten sich einige Motive für mich zu oft.

Insgesamt mochte ich das Buch aber wirklich, deswegen bekommt es auch ganz knappe 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.08.2025

Sehr emotional, aber die Wendung war leider nicht meins

Was wir leise hofften
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Achtung: Band 3 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Willow ist immer auf Achse. Mit ihrem umgebauten Schulbus reist sie überall hin, wohin der Wind sie auch trägt. Sie erträgt es nicht, lange an ...

Achtung: Band 3 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Willow ist immer auf Achse. Mit ihrem umgebauten Schulbus reist sie überall hin, wohin der Wind sie auch trägt. Sie erträgt es nicht, lange an einem Ort zu bleiben, vor allem nicht in ihrem Heimatort. Doch jetzt beschließt sie, für eine längere Zeit in Honey Creek zu bleiben, um ihrer Freundin beizustehen, mit deren Mann es langsam zu Ende geht.
Ihren Bus parkt sie auf dem Grundstück von Theo, dem Enkel ihrer Freundin, der alles andere als begeistert von Willow ist. Er kann hinter ihre Maske der Fröhlichkeit und Freundlichkeit blicken und hält ihr regelmäßig den Spiegel vor. Er will, dass Willow zu sich selbst steht, obwohl auch Theo seine wahren Gefühle oft für sich behält.


Willow hat viel durchgemacht. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und das allein sorgte schon dafür, dass Willow keine besonders positiven Gefühle sich selbst gegenüber hatte, als dann noch ein Unfall dazukam, schickte sie das auf eine andauernde Flucht. Sie traut sich kaum noch nach Hause und wenn, dann gibt es jemanden, der immer mehr als deutlich macht, dass Willow in dem Ort unerwünscht ist.

Willow versucht das mit Fröhlichkeit und Freundlichkeit allen Menschen gegenüber auszugleichen. Es ist nicht direkt eine Maske oder aufgesetzt, aber sie entscheidet sich immer dafür zu lächeln und freundlich zu sein, anstatt negative Gefühle zuzulassen.

Theo ist ein sehr zurückgezogener Mensch. Ihm reicht sein begrenztes Leben und er glaubt, nicht mehr zu brauchen als das. Wegen seines Stotterns und weil ihn seine Mutter als Kind verließ, wurde er in der Schule gemobbt, am allermeisten aber von seinem Cousin, dem es bis heute gelingt, allen etwas vorzumachen, außer seinem eigenen Sohn. Der verbringt lieber Zeit mit seinem Onkel als seinem Vater.


Fazit: Ich fand das Buch sehr emotional aber echt schön. Willow tat mir unheimlich leid. Ich konnte ihre Gefühle teilweise verstehen, aber ich fand es auch schade, dass sie nicht darüber redete. Auch Theo tat mir schrecklich leid. Allein dass ihn seine Mutter auf so brutale Weise verließ ist schon schlimm genug, aber sein Cousin ist wirklich furchtbar.

Die Wendung war mir zu vorhersehbar und nicht meins. Was mich zudem noch richtig gestört hat, waren zwei Namensverwechslungen. Ich weiß, nur zwei in einem Buch, aber die waren wirklich schlimm platziert und haben mich total aus dem Buch geworfen.

Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Endlich mal kein Alpha-Male-Protagonist

Crown & Creature – Schicksal der Nacht (Crown & Creature 2)
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Achtung: Band 2 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Ezra will einfach nur seine Ruhe und möglichst bald zurück an die Uni. Doch beides scheint ihm so schnell nicht vergönnt zu sein. Seine Familie ...

Achtung: Band 2 einer Reihe, aber in sich abgeschlossen.

Ezra will einfach nur seine Ruhe und möglichst bald zurück an die Uni. Doch beides scheint ihm so schnell nicht vergönnt zu sein. Seine Familie ist tot. Sie waren an einer Verschwörung gegen den Vampirkönig und die Kronprinzessin beteiligt, aber obwohl Ezra seit Jahren keinen Kontakt mehr mit ihnen hatte, glauben gefühlt alle, er sei ebenso schuldig – dass ihn das Gericht gerade freigesprochen hat, zählt nicht. Er steht quasi mittellos da und muss herausfinden, was das alles für ihn und seine Zukunft bedeutet.
Und dann ist auch noch ein Angreifer unterwegs, der es auf Creatures abgesehen hat und Ezra schafft es, immer zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Noch dazu will die Kronprinzessin, dass er bei den Ermittlungen hilft und stellt ihm ihre Assistentin Gwendolyn zur Seite, die Ezra irgendwie fasziniert. Er ahnt nicht, dass sie bereits mehr verbindet, als er sich vorstellen könnte.


Ich fand es interessant, dass man in Band 2 die andere Seite zu sehen bekommt. In Band 1 ging es um die Kronprinzessin, die zwar unehelich geboren worden war und deswegen mit reichlich Hass zu kämpfen hatte, aber doch eine Prinzessin war. Ezra ist ein Lord – nach dem Tod seiner Familie ging der Titel auf ihn über – aber im Inneren war er das nie. Er hat sich von seiner Familie losgesagt, weil er nicht länger mit ihrer rassistischen Ideologie leben konnte. Das verlangt viel innere Stärke.

Zu Beginn des Buches ist Ezra verloren und überfordert. Eben noch stand er vor Gericht, jetzt ist er frei, aber viele glauben, er stecke mit den Verschwörern unter einer Decke. Doch die Prinzessin glaubt das nicht und bittet Ezra für sie zu arbeiten. Aber er will einfach nur die Angelegenheiten seiner Familie regeln und zurück zu seinem Studium in die USA.

Gwen hat Schreckliches durchgemacht und überlebt. Sie hat eine deutliche Entwicklung zwischen Band 1 und 2 hingelegt und scheint in ihrer Rolle als Assistentin der Prinzessin voll aufzugehen. Sie ist kompetent, tough und weiß, was sie will – zum Beispiel Ezras Hilfe bei den Ermittlungen, wer Creatures angreift und verschleppt oder gar umbringt. Sie glaubt an Ezras Unschuld, auch als es immer mehr danach aussieht, als sei Ezra in die Angriffe verwickelt.


Fazit: Ich fand es toll, dass Ezra kein Alpha-Male, sondern sehr gefühlsbetont ist. Man musste ihn einfach mögen. Aber es tat weh, wie sehr er immer noch unter den rassistischen und toxisch-männlichen Vorstellungen seines Vaters litt. Man wollte ihn einfach nur in den Arm nehmen und seinem Vater die Meinung geigen.

Gwen hat so viel erlebt und überlebt – ihre Erinnerungen und ihr Trauma sind wirklich heftig. Aber umso beeindruckender ist es, dass sie sich da durchgekämpft hat.

Die Ermittlungen fand ich interessant, aber der Tod eines Charakters war echt gemein.

Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut, allerdings kam mir das Ende zu abrupt. Von mir bekommt das Buch 3,5 Sterne.

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