Profilbild von MitKindundBuch

MitKindundBuch

Lesejury Star
offline

MitKindundBuch ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit MitKindundBuch über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2019

Das perfekte Weihnachtsbuch!

Weihnachten wird wunderbar
0

Ich liebe dieses Buch. Anders kann ich gar nicht beschreiben, wie wunderbar, herzerwärmend, zauberhaft und witzig diese Geschichte ist. Schon als ich es zufällig im Buchladen entdeckte, wusste ich, das ...

Ich liebe dieses Buch. Anders kann ich gar nicht beschreiben, wie wunderbar, herzerwärmend, zauberhaft und witzig diese Geschichte ist. Schon als ich es zufällig im Buchladen entdeckte, wusste ich, das Buch muss ich lesen. Allein das traumhaft schöne Cover lässt erkennen, dass in „Weihnachten wird wunderbar“ eine Geschichte steckt, die mehr ist, als eine herkömmliche Weihnachtsromanze.
[...]
Magisch, ein absoluter Hochgenuss, das perfekte Weihnachtsbuch.
Die Dialoge zwischen den Charakteren sind witzig und erfrischend. Unerwartete Wendungen sorgen unentwegt für Unterhaltung. Neben der Witzigkeit der zahlreichen Missverständnisse und Fettnäpfchen, mischt sich auch eine leise Melancholie zwischen die Zeilen, Trauer und Verlust treffen auf eine Weihnachtsgeschichte, die so viel mehr ist, als nur eine Romanze.

Ich habe das Buch während des Flugs und Urlaubs in London gelesen und mich in der Geschichte so wohl gefühlt. Nach dem Lesen blieb ein wohliges Gefühl zurück und ich möchte das Buch am liebsten jedem empfehlen, den ich kenne

Für eine ausführliche Rezension schaut gern auf meinem Blog vorbei.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Lieblingsbuch!

Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus
0

Zum Inhalt
„Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ erzählt die Geschichte von Katja. Sie ist Anfang 30, irgendwie in ihrer ersten Stelle als Redaktionsassistentin einer kostenlosen Sonntagszeitschrift, ...

Zum Inhalt
„Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ erzählt die Geschichte von Katja. Sie ist Anfang 30, irgendwie in ihrer ersten Stelle als Redaktionsassistentin einer kostenlosen Sonntagszeitschrift, dem Sonntags-Blitz, hängen geblieben, ihr Freund Jonas möchte bald mit ihr in ein eigenes Häuschen umziehen. Doch während alle um sie herum mit ihrem Dasein als Eltern, Karrieremacher oder Künstler glücklich sind, weiß Katja so gar nicht, was sie will. Was soll sie mit ihrem Leben anfangen? Antriebs- und lustlos beschreitet sie ihren Alltag, bis sie eines Tages zufällig zu einer Soiree eingeladen wird…

Meine Meinung
Noch nie habe ich ein vergleichbares Buch gelesen. Nicht nur die Geschichte ist auf besondere Art und Weise erzählt, auch der Schreibstil ist einmalig und verleiht der Geschichte zusätzlich einen besonderen Charme. Ich habe mich in der Geschichte so wohlgefühlt, dass ich, wenige Stunden nachdem ich das Buch beendet habe, richtige Sehnsucht danach empfand.

Die Geschichte erzählt auf eine äußerst amüsante und charmante Weise vom Gefühl, zwischen unendlich scheinenden Möglichkeiten und einer tickenden biologischen Uhr gefangen zu sein. Ich weiß nicht, wie oft ich während des Lesens laut los gelacht habe, die Dialoge sind einfach unfassbar komisch. Der Roman ist originell, spritzig, leicht und anders als der Titel vielleicht erwarten lässt, kein typisches „Frauen-Buch“.
[...]
Die Geschichte, die Charaktere, der Schreibstil, alles ist einfach perfekt. „Irgendwo zwischen Liebe und Musterhaus“ hat mein Herz im Sturm erobert und gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern, das ich am liebsten jedem empfehlen würde. Schon die ersten Sätze haben mich überzeugt und ich wusste direkt, dass ich die Geschichte lieben werde.

Für eine detaillierte Rezension schaut gern auf meinem Blog vorbei.

Veröffentlicht am 18.04.2019

Ein Jahres-Highlight: Cat & Cole

Cat & Cole 1: Die letzte Generation
0

Emily Suvada beschreibt in Cat & Cole – Die letzte Generation eine Zukunft, die erschreckend aber nicht abwegig ist. Der technische Fortschritt schreitet bereits heute unaufhaltsam und in rasender Geschwindigkeit ...

Emily Suvada beschreibt in Cat & Cole – Die letzte Generation eine Zukunft, die erschreckend aber nicht abwegig ist. Der technische Fortschritt schreitet bereits heute unaufhaltsam und in rasender Geschwindigkeit voran. Die Autorin hat eine wirklich greifbare Zukunft erschaffen, die mich von der ersten Seite an gefesselt hat.

Zu Beginn des Buches war ich kurz davor, es wieder abzubrechen, weil es einfach so eklig war. Die Protagonistin Cat beschreibt sehr anschaulich, wie sich das Virus auf den Menschen auswirkt und was das auch mit ihr anstellt, was es aus ihr macht. Denn um für eine Zeit gegen das absolut tödliche Virus immun zu sein, essen die Menschen das Fleisch der Infizierten. Sie verfallen durch deren Geruch in eine Art Rausch, den Grimm, und manche, sie werden Schleicher genannt, finden aus diesem Zustand nicht mehr heraus. Das zu lesen hat bei mir ein ungutes und beklemmendes Gefühl hinterlassen. Aber ich war so gespannt auf die Geschichte, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen.
[...]
Die Geschichte wird aus der Sicht von Cat erzählt, der Schreibstil ist flüssig und auch wenn ich nicht alle technischen Details verstanden habe, konnte ich der Handlung immer gut folgen. Durch die sehr bildlichen Beschreibungen fiel es mir leicht, mich in die Charaktere hineinzuversetzen und mit ihnen zu fühlen. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und als ich es beendet hatte, habe ich es richtig vermisst, diese Geschichte zu lesen. Ich bin mega gespannt darauf, wie es weiter geht und möchte am liebsten sofort den zweiten Band lesen.
[...]
Cat & Cole ist eines meiner absoluten Jahres-Highlights. Die zahlreiche Wendungen, die ich nicht erwartet hatte, sorgten unentwegt für Spannung. Sprache, Handlung und Charaktere – alles hat mich vollständig überzeugt und begeistert.

Für eine ausführliche Rezension schaut gern auf meinem Blog vorbei.

Veröffentlicht am 23.05.2026

Großartig!

Full Speed to a Crash Landing (Deutsche Ausgabe)
0

Beth Revis „Godspeed-Trilogie“ gehört zu meinen absoluten Lielingsbüchern. Umso gespannter war ich auf das neue Science Fiction-Abenteuer von ihr. „Full Speed to a Crash Landing“ vereint die drei aufeinander ...

Beth Revis „Godspeed-Trilogie“ gehört zu meinen absoluten Lielingsbüchern. Umso gespannter war ich auf das neue Science Fiction-Abenteuer von ihr. „Full Speed to a Crash Landing“ vereint die drei aufeinander aufbauenden Geschichten „Full Speed to a Crash Landing“, „How to Steal a Galaxy“ und „Last Chance to Save the World“ in einem Buch, im englischen Original gehören diese zur „Chaotic Orbits“-Trilogie.

Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig und fesselnd, ich flog quasi durch die Seiten. Beth Revis schafft es, dass ich mich beim Lesen komplett in der Geschichte befand, ich war mit an Bord der Glory oder auf der Oberfläche eines neuen, sich noch entwickelnden Planeten. Auch habe ich mir sehr viele Stellen im Text markiert, einerseits, weil es wirklich schöne Formulierungen sind, andererseits, weil die Geschichte sehr viel Raum für Diskussionen und Anregungen zum Nachdenken enthält.

„Das Leben ist ein verdammtes Wunder. Wie ist es möglich, dass die richtigen Atome zusammenstießen und sich aus ihnen die richtigen DNA-Stränge entwickelten und sich die richtigen Zufälle der planetaren Entwicklung während Billionen Jahren der unermesslichen Weite von Zeit und Raum aneinanderreihten, um dich hervorzubringen?“
Zitat Seite 102

Den Banter zwischen Protagonistin Ada und Regierungsmitarbeiter Rian habe ich geliebt! Diese Schlagabtausche zwischen den beiden, Adas sarkastische und schlagfertige Antworten, einfach toll. Nur die sich langsam entwickelnde Liebe zwischen den beiden habe ich nicht so ganz gefühlt.

„Ich werde nicht mit jemandem schlafen, der mich entführt hat.“
„Meine Güte, hängst du dich immer noch daran auf? Es war nur ein einziges Mal.“
„Es war buchstäblich diese Woche.“
(…)
„Du bist so ein Spielverderber.“
Zitat Seite 307

Anfangs wusste ich nicht so richtig, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Spätestens am Ende der zweiten Geschichte war ich so richtig drin und „Last Chance to Save the World“ wurde mein Highlight. So viele Wendungen, so viele Aha-Momente und die Tauben! Ich möchte hier nicht zu viel sagen, denn das Buch lebt von Andeutungen und Augenblicken, die erst später wichtig werden und sich auflösen. Das habe ich sehr geliebt. Als sich am Ende alles zuspitzt und Dinge plötzlich wichtig werden, habe ich richtig mitgefiebert und sogar ein paar Tränchen verdrückt.

„Komisch, dass es immer jemanden gibt, der am meisten leistet, aber keine Anerkennung bekommt, und dass das für gewöhnlich eine Frau ist.“
Zitat Seite 401

Ich hätte mir ein bisschen mehr World Building gewünscht. Man erfährt zwar einiges über die Zeit, in der die Geschichte spielt und was mit der Erde passiert ist, wie die Menschen andere Planeten besiedelt haben und was für technische Möglichkeiten es jetzt gibt, zum Beispiel die subvokale Verständigung ist mega spannend. Aber hier gibt es noch so viel Potential und nach dem Ende wünsche ich mir, dass die Autorin uns noch weitere Geschichten aus den Chaotic Orbits schenkt.


Fazit

Eine spannende und gleichzeitig amüsante Geschichte mit vielen Wendungen und Stoff zum Nachdenken. Ich kann es allen empfehlen, die gern Science Fiction lesen oder das Genre ausprobieren wollen.


Allgemeines zum Buch

Autor: Beth Revis
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 04.05.2026
Seiten: 432
Genre: Science Fiction
Einzelband (Enthält drei zusammenhängende Geschichten)
Meine Bewertung: 4/5 Sterne

Unbezahlte Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, das mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank dafür!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2026

Süß für zwischendurch

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
0

Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die ...

Um in den letzten drei Tagen vom Februar noch ein Buch beenden zu können, habe ich mit „Two can play“ von Ali Hazelwood begonnen, das mit 253 Seiten echt kurz ist. Zudem ist die Schrift riesig und die Kapitelanfänge sind auf eine Seite gedruckt, ohne Text, mit einem großen Herz, dass sich im Tetris-Stil immer mehr füllt (lieb ich), dadurch sind es tatsächlich noch weniger Seiten. Der Schreibstil war wieder typisch für die Autorin, nicht ganz einfach, aber dennoch angenehm. Ich habe nun schon einige Bücher von Ali Hazelwood gelesen und hier fiel mir besonders auf, wie ähnlich die für die weibliche Protagonistin unerklärliche Abneigung des männlichen Love Interests ist. Das hat mir hier echt ein bisschen den Lesespaß genommen, abgesehen davon moche ich die Geschichte aber sehr. Das Setting in dieser winterlich-weihnachtlichen Berghütte, die Videospiel-Branche, die witzigen Dialoge – ich kann das Buch für zwischendurch wirklich empfehlen. Der Spice war tatsächlich nicht so doll wie erwartet, auf der Innenklappe steht „Gaming meets Enemies-to-Lovers meets spicy Love Story“, aber es wurde erst in den letzten Kapiteln spicy und dann auch nicht unangenehm. Ich bin kein Fan von Spice, hier war es nicht zu viel, da hätte ich ehrlich mehr erwartet, so dass ich positiv überrascht wurde. Aufgrund der Kürze des Buchs wirkt manches zu unausgereift und die Tiefe fehlt ein wenig, aber insgesamt eine süße Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere