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Langeweile

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2019

Große Verwirrung

Schatten der Toten
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Klappentext:
Judiths Leben steht an einem Wendepunkt: Eine große berufliche Herausforderung wartet auf Sie, und gleichzeitig entwickeln sich ihre Gefühle für ein Waisenmädchen auf überraschende Weise. ...

Klappentext:
Judiths Leben steht an einem Wendepunkt: Eine große berufliche Herausforderung wartet auf Sie, und gleichzeitig entwickeln sich ihre Gefühle für ein Waisenmädchen auf überraschende Weise.
Doch dann stirbt Eva Kellermann, eine frühere Stasi Spionin. Ihr letztes Geheimnis setzt eine tödliche Jagd in Gang, auf der einen der größten Verbrecher dieser Zeit: Bastide Larcan. Er ist Judiths Vater - der unendlich viel Leid verursachte und sich nie dafür verantworten musste. Seine Spur führt nach Odessa, und Judith muss sich entscheiden: für ihr Leben oder für eine Reise in die Vergangenheit, in der die Schatten der Toten sie erwarten.
Meine Meinung:
Das Buch wartete mit einer riesigen Anzahl von Personen auf, die es mir sehr schwer machten,der Geschichte durchgehend zu folgen.
Es gab immer wieder neue Verwicklungen und Schauplätze, welche der Geschichte, nach meinem Geschmack, zu viele Wendungen gab.
Vielleicht lag es auch daran, dass ich die vorhergehenden Bücher nicht kannte und mir dadurch einiges an Vorwissen fehlte.
Ich habe schon einige Bücher von Elisabeth Herrmann gelesen, die mir sehr gut gefallen haben.
Dieses Buch konnte mich leider nicht einfangen.

Veröffentlicht am 24.04.2019

Drei Freundinnen suchen ihren Weg

Hill House - Die drei Freundinnen
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Klappentext:
Südengland,1912. Schon seit Kindheitstagen trifft Alice ihre Freundinnen Rose und Vera im romantischen Garten von Hill House, dem Ort ihrer Geheimnisse.
Auch wenn jetzt die politischen Zeichen ...

Klappentext:
Südengland,1912. Schon seit Kindheitstagen trifft Alice ihre Freundinnen Rose und Vera im romantischen Garten von Hill House, dem Ort ihrer Geheimnisse.
Auch wenn jetzt die politischen Zeichen auf Sturm stehen und die jungen Frauen unterschiedliche Pläne schmieden, möchte Alice bei ihrem Vater, einem berühmten Schriftsteller, im vertrauten Hill House bleiben.
Doch als dessen Assistent Sebastian Fitzroy sie umwirbt , flieht sie vor ihren Gefühlen auf den Landsitz ihrer Tante an der italienischen Küste.
Dort begegnet ihr der charismatische Reporter Lorenzo Ranieri. Bei Ihm erkennt sie zum ersten Mal ,wie tief Liebe sein kann. Sie muss sich entscheiden, welchen Weg sie gehen will. Und mit wem ....

Meine Meinung:

Obwohl mich das Schicksal der jungen Frauen ansprach und auch der geschichtliche Hintergrund interessant war,konnte mich die Geschichte nicht wirklich einfangen.
Es gab endlose Seiten ,die nur mit Belanglosigkeiten gefüllt waren,während die geschichtlichen Hintergründe,zum Beispiel die Sufragettenbewegung ziemlich knapp abgehandelt wurden.
Die Protagonisten waren gut beschrieben,ich hatte klare Bilder im Kopf, trotzdem konnte ich keine Nähe zu ihnen aufbauen.
Es tut mir sehr leid, dass ich kein besseres Urteil hierüber abgeben kann.

Veröffentlicht am 08.04.2019

Die gnadenlose Rache einer Frau

Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem. (Golden Cage 1)
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Klappentext übernommen:

Faye und Jack sind das absolute Traumpaar. Sie haben das erfolgreichste Unternehmen Stockholms aufgebaut, wohnen in einem luxuriösen Apartment und sind umgeben von den Reichen ...

Klappentext übernommen:

Faye und Jack sind das absolute Traumpaar. Sie haben das erfolgreichste Unternehmen Stockholms aufgebaut, wohnen in einem luxuriösen Apartment und sind umgeben von den Reichen und Schönen. Die gemeinsame Tochter Julienne ist die Krönung ihres Glücks.
Doch der Schein trügt. Fayes Leben dreht sich nur noch um den verzweifelten Versuch, Jack zu gefallen. Seine Verachtung ist in jeder seiner Gesten spürbar. Als Jack und Julienne von einem Bootstrip nicht zurückkehren und die Polizei eine Blutlache im Apartment entdeckt, fällt der Verdacht schnell auf Jack. Hat er seine eigene Tochter getötet? Nichts in Fayes Leben ist mehr so, wie sie es kannte ....


Meine Meinung:

Ich kenne alle Bücher von Camilla Läckberg und war sehr gespannt auf ihr neues Buch,mit welchem sie etwas Neues gewagt hatte.
Es begann sehr spannend und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Mit Begeisterung habe ich Fayes Weg von einer intelligenten und wißbegierigen Studentin zur Ehefrau eines begehrten Mannes verfolgt. Ihre Rückentwicklung zu einem, nur ihrem Mann
gefälligen, Weibchen brachte mich mehrmals zum Kopfschütteln. Dass sie die rosarote Brille, welche sie blind für alle Eskapaden ihres Mannes machte, so lange getragen hat, konnte ich nicht nachvollziehen.
Als sie dann quasi wach wurde und ihren Rachefeldzug gestartet hat, war ich wieder auf ihrer Seite.
Auch wenn ich den Grund für ihre Vergeltungsaktionen verstehen konnte, widerte mich die Wahl ihrer Mittel irgendwann an. Außerdem wurden mir ab einem gewissen Zeitpunkt zu viele Klischees bedient.
Was mir gut gefallen hat, war ihre tiefe Verbundenheit zu Chris ,der sie eine wahre Freundin war.
Der Schreibstil und die Aufteilung des Buches,insbesondere die Rückblicke in Fayes Vergangenheit, waren sehr gelungen.
Die Überraschung am Ende des Buches, hatte ich auf gar keinen Fall erwartet.

Fazit:

Ein Buch, was mich über weite Strecken gut unterhalten hat. Jedoch war es im letzten Teil etwas zu dick aufgetragen. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Andere Welt

Milchzähne
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Klappentext übernommen:
Skalde lebt mit ihrer Mutter Edith am Rande einer Gegend, die am Ende der Welt zu liegen scheint. Die Menschen hier wollen keine Fremden bei sich , um sicherzugehen, haben Sie ...

Klappentext übernommen:
Skalde lebt mit ihrer Mutter Edith am Rande einer Gegend, die am Ende der Welt zu liegen scheint. Die Menschen hier wollen keine Fremden bei sich , um sicherzugehen, haben Sie die letzte Brücke über den Fluss vor Jahren gesprengt.
Aber dann schafft es doch jemand: ein junges Mädchen taucht auf und alles gerät aus den Fugen.
„Milchzähne“ ist ein Roman über die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und die Furcht vor dem Fremden, über Familie, Heimat - und über die Schönheit der menschlichen Fähigkeit, an das Unwahrscheinliche zu glauben.

Meine Meinung:

Die Autorin hat ein verstörendes Bild unserer Gesellschaft gezeigt. Am Beispiel der handelnden Personen wird uns vor Augen geführt , wie unsere Gesellschaft mit fremden Menschen, die einem anderen Kulturkreis angehören oder eine andere Hautfarbe, beziehungsweise Merkmale besitzen, welches sie von uns unterscheiden.
Ich habe mich leider nur bedingt in der Geschichte zurecht gefunden. Einige Personen hatte ich bildlich vor Augen, andere jedoch konnte ich überhaupt nicht sehen, sie blieben blass und unscheinbar.
Das offene Ende an sich hat mich nicht gestört, jedoch gab es zu viele Fragen, die nie erklärt worden sind.

Fazit:

Eine Geschichte, die mich leider nicht wirklich erreicht hat.

Veröffentlicht am 04.04.2019

Neuanfang in New York

Eine eigene Zukunft
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Klappentext übernommen:

Zu Beginn ist New York eine einzige Überwältigung. Doch als der Vater bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, wird die Stadt für die Schwestern schnell zur Bedrohung.Wie ...

Klappentext übernommen:

Zu Beginn ist New York eine einzige Überwältigung. Doch als der Vater bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, wird die Stadt für die Schwestern schnell zur Bedrohung.Wie sollen sie für sich und ihre lebensuntüchtige Mutter aufkommen?
Victoria, Mona und Luz verzagen nicht, die jungen Frauen haben eine Idee: Warum ihr Restaurant nicht in einen Nacht Club verwandeln, in einen Ort für die vielen spanischen Migranten, mit Gesang, Tanz und Unterhaltung?
Gemeinsam begeben Sie sich auf ein schillerndes Abenteuer in den Häuserschluchten Manhattans. Sie begegnen der Liebe, verfallen der Leidenschaft für die Musik und kosten den süßen Geschmack der Unabhängigkeit zum allerersten Mal.

Meine Meinung:

Der Weg der drei Schwestern, die nach dem Tod des Vaters versuchen, in New York Fuß zu fassen und ihr Überleben zu sichern, wird eindrucksvoll geschildert.
Es bedarf vieler Versuche, die jedoch immer wieder scheitern, weil sie sich ständig mit den falschen Leuten anlegen. Es kommt ganz klar zum Ausdruck, dass in dieser Stadt nur das Recht des Stärkeren gilt, die Probleme werden mit Erpressung und gewalttätigen Attacken gelöst.
In dem Roman kommen unzählige Personen vor, die zum Teil gar keine wichtige Funktion für die Geschichte haben. Dadurch gestaltet sich für den Leser der Überblick jedoch sehr schwierig.
Obwohl der Schreibstil angenehm war, fand ich keinen wirklichen Zugang und keine Nähe zu den agierenden Personen.

Fazit:

Ich war froh, als ich die Geschichte, die mich leider nicht überzeugt hat, beendet hatte.