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Veröffentlicht am 01.10.2018

History, Romanze und Humor. Jedoch ohne Fanasty.

The Dark One - Versuchung der Finsternis
2

THE DARK ONE - VERSUCHUNG DER FINSTERNIS,
RONDA THOMPSON (AUTOR)

"Liebe ist der Fluch, der dich bezwingt, doch auch der Schlüssel, der dich befreit."

London, 1821. Armond Wulf, Marquis von Wulfglen, ...

THE DARK ONE - VERSUCHUNG DER FINSTERNIS,
RONDA THOMPSON (AUTOR)

"Liebe ist der Fluch, der dich bezwingt, doch auch der Schlüssel, der dich befreit."

London, 1821. Armond Wulf, Marquis von Wulfglen, ist durch den Fluch einer Hexe zur Einsamkeit verdammt. Mit seinen Brüdern hat er den Pakt geschlossen, dass keiner von ihnen je sein Herz an eine Frau verlieren würde - denn nur so können sie verhindern, sich bei Vollmond in Werwölfe zu verwandeln. Doch als die junge Lady Rosalind ihn um Hilfe bittet, ist es um ihn geschehen. Ihr verkommener Stiefbruder will sie mit dem Meistbietenden verheiraten, und deshalb möchte sie sich entehren lassen. So dauert es nicht lange, bis sich Lady Rosalind als Armonds Frau in seinem Bett wiederfindet. Doch ahnt sie nicht, dass hinter seinem attraktiven Äußeren Gefahr lauert.

"The Dark One - Versuchung der Finsternis" bildet den Auftakt zur historischen Liebesroman-Reihe "Wild Wulfs of London" von Ronda Thompson.

Die Protagonisten Armond und Rosalind sind wirklich gut beschrieben. Rosalind empfinde ich als eine sehr mutige Frau. Sie vertraut Armond blind. Armond ist eher der verführerische Part der beiden.
Beide Protagonisten passen wirklich gut zusammen und ergänzen sich hervorragend. Ihre Liebesgeschichte ist schmalzig, schnulzig, betörend und leidenschaftlich. Eigentlich alles was man von einem Liebesroman erwartet.
Auch die Nebendarsteller sind wirklich gut gewählt. Amelia ist leidenschaftlich, unerfahren und erfrischend mit einem Hauch Durchschaubarkeit. Die Herzogenwitwe ist böse und humorvoll. Besonders dieses Humorvolle finde ich sehr anziehend. Diese Frau ist einfach klasse.
Alles in allem passen die Charaktere perfekt ins Jahrhundert, auch wenn einige Szenen überzogen sind.

Die erotischen Teile des Buches sind nicht zu plump, überspielt oder dominierend. Wodurch die Story hinter „The Dark One“ nicht nach hinten gedrängt wird.

Irgendwie stört mich dennoch etwas an dem Buch. Einige Elemente finde ich sehr störend und einfach nicht passend. Leider finde ich auch die Fluchgeschichte sehr verwirrend und abrupt.
Der Höhepunkt des Buches ist meiner Meinung nach zu viel des Guten, hier wäre weniger mehr gewesen. Einige Handlungen finde ich vorhersehbar, wodurch die Spannung nicht richtig auf kommt.

Vom Schreibstil bin ich mehr als begeistert. Wer trockeneren Humor liebt ist hier genau richtig. Die Autorin hat einen wunderbaren, leichten Schreibstil, welcher mit trockenem Humor gut unterstützt wird. Der Wechsel zwischen Armond und Rosalind kommt wirklich gut rüber.

Fazit:
Ronda Thompson hat bei „The Dark One“ eine wunderbare Kombination aus History, Romanze und Humor geschaffen.
Von Fantasy kann ich hier jedoch nicht reden, für meinen Geschmack kommt der Fantasyaspekt viel zu spät, quasi erst am Ende und sonst nur nebenbei.
Wer trockenen Humor in Kombination mit einer schmalzigen Liebesgeschichte mag, ist hier genau richtig.

Einige Stellen sind für mich nicht perfekt gelungen, obwohl diese Fassung bereits die überarbeitete ist. Wenn man davon absieht, finde ich die Story dahinter wirklich gut. Sie passt super in das Jahrhundert und spiegelt die Zeit klasse wieder.

Aufgrund der kleinen Fehler muss ich hier leider 1 1/2 Stern abziehen, für mich ist das alles nicht rund genug.

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  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 04.05.2019

Gute Basis, nicht komplett durchdacht.

His Dark Symphony
2

Pam Godwin, His Dark Symphony

Geschichte
Schon vom ersten Tag an war die junge Ivory an ihrer Privatschule eine Außenseiterin. Ihre Mitschüler meiden sie und geben ihr jeden Tag das Gefühl, dass sie niemals ...

Pam Godwin, His Dark Symphony

Geschichte
Schon vom ersten Tag an war die junge Ivory an ihrer Privatschule eine Außenseiterin. Ihre Mitschüler meiden sie und geben ihr jeden Tag das Gefühl, dass sie niemals dazu gehören wird. Doch ihr ist es egal, was die anderen über sie denken. Denn alles, was ihr wichtig ist, ist Klavier spielen, das letzte Schuljahr überstehen und danach an die Musikakademie nach New York gehen. Und diesem Traum steht nur einer im Weg. Ihr Musiklehrer Emeric Marceaux. Jedes Jahr wählt er die begabteste Schülerin für die Akademie aus, doch in Ivory sieht er mehr als nur Talent. Sie beherrscht seinen Willen, regt die dunkelsten Sehnsüchte in ihm. Sie zu lieben ist verboten und doch riskieren sie alles für jeden einzelnen heimlichen Moment. Bis neben Ivorys Zukunft plötzlich alles auf dem Spiel steht …

Meinung
Der Schreibstil war leicht. Ich habe das Buch quasi verschlungen, auch wenn ich manchmal gerne ein paar Seiten übersprungen hätte, weil mir diese ganze Sex-mit-dem-Lehrer-Story dann doch auf die Nerven ging.
Leider hat mir ab und zu der Spannungsaufbau gefehlt, wodurch einige Szenen nicht das bewirkt haben, was sie wahrscheinlich sollten.
Wirklich gut fand ich hingegen den Perspektivenwechsel von Ivory zu Emeric. Dadurch wurden die Gedanken und Gefühle der beiden gut beschrieben.

Ivory hat mit ihren 17 Jahren viel durchgemacht - Vergewaltigung, häusliche Gewalt etc.. Sie wirkt wie ein starkes Mädchen. Ich nenne sie extra nicht Frau, da sie an manchen Stellen einfach unglaublich naiv ist, was Emeric betrifft.
Emeric hat bestimmte sexuelle Vorlieben, schön und gut. Aber irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Vergewaltigungsopfer Fesselspiele einfach so mitmacht, ohne dabei irgendwelche „Probleme“ zu haben. Er ist Ivory gegenüber sehr fürsorglich, jedoch auch berechnend und manipulativ.

Fazit
Ich lese wirklich gerne Erotik-Romane, aber von „His Dark Symphony“ bin ich etwas enttäuscht. Die Sexszenen sind einfach zu überspitzt. Es gibt keine richtige Balance zwischen dem Sex der beiden und der eigentlichen Problematik, dass die - eigentlich verbotene - Beziehung der beiden auffallen könnte.

Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass die Konfliktsituationen und die Momente in der Schule weiter ausgeführt werden.
Und irgendwie wird mir nicht klar, wieso das Buch "His Dark Symphony" heißt - ja klar, Ivory möchte unbedingt ans Leopold und Emeric ist Musiklehrer - aber irgendwie kommt mir dieser Musikaspekt ein wenig zu kurz.

Für mich hat die Geschichte der beiden eine gute Basis, jedoch fehlt mir das gewisse Etwas - das Buch hätte wirklich gut werden können, wenn die Sexszenen in den Hintergrund gerückt wären und die eigentliche Story weiter ausgebaut werden würde.

Alles in allem gibt es von mir für "His Dark Symphony" drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 08.10.2018

Überspitzt, kitschig und nicht durchdacht

Projekt: Phoenix - Geliebter Bodyguard
2

PROJEKT: PHOENIX - GELIEBTER BODYGUARD
Die Gewalt des Herzens!

Lena von Lew genießt das Privileg eines Lebens als reiche Diplomatentochter in vollen Zügen. Gemeinsam mit ihren Eltern lebt die 22-Jährige ...

PROJEKT: PHOENIX - GELIEBTER BODYGUARD
Die Gewalt des Herzens!

Lena von Lew genießt das Privileg eines Lebens als reiche Diplomatentochter in vollen Zügen. Gemeinsam mit ihren Eltern lebt die 22-Jährige seit vielen Jahren in Washington D.C., da ihr Vater das dortige deutsche Konsulat leitet. Als eines Tages nach einer Party ein Entführungsversuch nur knapp fehlschlägt, bekommt sie zum Schutz einen Agenten des Secret Service zur Seite gestellt. Connor James ist alles andere als erfreut über die undankbare Aufgabe des Babysitters, zumal Lena ihm mit ihrer Art und den nicht enden wollenden Shoppingtouren das Leben schwermacht. Doch als Lena in den Fokus der russischen Mafia rückt, kann nur Connor sie noch beschützen. Und je enger die beiden zusammenrücken, umso heißer brennt das Feuer zwischen ihnen.

Die Protagonisten Connor und Lena sind komplette Gegenteile. Connor ist Secret Service Agent, vernünftig und wirkt erwachsen. Lena hingegen ist einfach nur nervig, verwöhnt und extrem anstrengend.

Und oh Wunder, von Beginn an ist klar, was zwischen den beiden passiert. Die Annäherungsversuche der beiden finde ich sehr übertrieben dargestellt und an manchen Stellen wirklich unpassend.

Meiner Meinung nach ist Sparrow der eigentliche Held des Buches. Ohne ihn wären Connor und Lena aufgeschmissen.
Er und sein Computer Betsy machen die eigentliche Arbeit. Er liefert alle nötigen Informationen, besonders dann, wenn beide Protagonisten anderweitig beschäftigt sind.

An manchen Stellen des Buches fand ich das alles wirklich sehr übertrieben.

Der Schreibstil ist relativ angenehmen und leicht zu lesen. Der Anspruch ist jedoch nicht besonders hoch.


Fazit
"Projekt: Phoenix - Geliebter Bodyguard" konnte mich leider nicht überzeugen. Weder die Charaktere, noch die Handlung - obwohl ich nach der Leseprobe wirklich Potential gesehen habe, dass Projekt: Phoenix ein super Roman werden kann.

Das Buch „Projekt Phoenix - Geliebter Bodyguard“ von Cara Carter ist ein netter Roman, jedoch ohne viel Anspruch.

Die Handlung des Buches ist einfach überspitzt. Cara Cartner hat versucht möglichst viel Spannung in die Story um Connor und Lena zu bringen. Durch diese Übertreibung wirkt das ganze sehr unrealistisch.

Das Ende hat mich wirklich enttäuscht. Vieles bleibt unbeantwortet, trotz vieler Fragen die im Laufe des Buches aufkommen. Und besonders eine Aussprache zwischen Lena und ihrem Vater fehlt mir.

Von mir gibt es drei Punkte. Die Story an sich ist gut, jedoch nicht vollendet und durchdacht. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Gefühl
  • Spannung