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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.05.2019

unterhaltsamer Thriller

Zu nah
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Die bekannte und renommierte Wissenschaftlerin und Dozentin Eleanor Costello wird in ihrem Schlafzimmer erhängt aufgefunden. Aber es war kein Selbstmord, wie Frankie Sheehan von der Polizei schnell feststellt. ...

Die bekannte und renommierte Wissenschaftlerin und Dozentin Eleanor Costello wird in ihrem Schlafzimmer erhängt aufgefunden. Aber es war kein Selbstmord, wie Frankie Sheehan von der Polizei schnell feststellt. Und schon bald wird eine weitere Frauenleiche gefunden, dieses Mal in einen Holzstapel, der für ein Halloween Feuer entzündet wurde. An beiden Frauen wird ein Farbpigment gfunden: Preussischblau, das der Maler Chagall gern verwendet hatte. Zudem war die zweite Tote anscheinend die Geliebte von Eleanors Ehemann. Und der wird von seiner Schwester als verschwunden gemeldet. Eleanor hatte offenbar einige Geheimnisse, soll ihren Mann auch misshandelt haben.

Frankie hat mir als Protagonistin gut gefallen. Sie hat noch an ihrem letzten Fall zu knabbern, bei dem sie fast umgekommen wäre. Ich fand sie authentisch dargestellt. Der Schreibstil las sich gut, ich hatte das Buch schnell durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Die Spannung war durchgehend vorhanden. Für ein Debüt ist der Thriller sehr gut gelungen, die AUtorin muss ich mir merken.

Veröffentlicht am 04.05.2019

ein Thrillerhighlight

Das Haus der Mädchen
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Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Prolog startet schon gruselig. Oliver, nachts unterwegs mit seinem Corsa, sieht eine zombiähnliche Gestalt. Und kaum ist er an ihr vorbei, das nächste gruselige ...

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Prolog startet schon gruselig. Oliver, nachts unterwegs mit seinem Corsa, sieht eine zombiähnliche Gestalt. Und kaum ist er an ihr vorbei, das nächste gruselige Erlebnis: Er sieht in einem Fiat mit polnischem Kennzeichen eine blutige Hand an der Heckscheibe herunterrutschen. Als er dem Wagen folgt, um den Handabdruck und das Kennzeichen zu fotografieren, baut er in seiner Nervosität einen Unfall. Das hat auch der Fahrer des Wagens mitbekommen, der wendet und Oliver in seinem Auto erschießt.

Zwei Tage später kommt Leni per Zug in Hamburg an. Sie hat ein Praktikum in einem Verlag. In ihrem Quartier, dass sie über eine Onlinevermittlung für die nächsten drei Wochen gebucht hat, lernst sie gleich ihre Nachbarin kennen, Vivien, die in Hamburg ist um Partys zu feiern.

Die junge Frau aus dem Wagen im Prolog, die ihren blutigen Handabdruck an der Scheibe hinterlassen hatte und wegen der Oliver gestorben ist ist Jana Heigl. Irgendwo wird sie nun in einem Gewölbe festgehalten. Eine nackte magere Frau kriecht plötzlich aus einem Loch. Albtraumhaft. Sie ist Nr. 6 und Jana Nr. 7. Was Nr. 6 ihr über den Herrn des Hauses erzählt, ist beunruhigend für Jana.

Der Autor schreibt flüssig und bildhaft. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, so spannend fand ich es. Die Charaktere haben mir gut gefallen, auch die Spannung, die bis zum Schluss ungebrochen war. Sehr gut gemacht und sehr unterhaltsam.

Veröffentlicht am 04.05.2019

hat mich sehr berührt

Das rote Adressbuch
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Doris lebt allein. Sie ist 96 Jahre alt und hat niemanden mehr außer ihrer Großnichte, die in den USA lebt. Aber Doris hat von einer ihrer Pflegerinnen Computerkenntnisse beigebracht bekommen. Sie kann ...

Doris lebt allein. Sie ist 96 Jahre alt und hat niemanden mehr außer ihrer Großnichte, die in den USA lebt. Aber Doris hat von einer ihrer Pflegerinnen Computerkenntnisse beigebracht bekommen. Sie kann mit ihrer Nichte Jenny skypen und schreibt an ihrer Lebensgeschichte. Diese bringt sie anhand ihres Adressbuches zu Papier, das sie als Kind von ihrem Vater geschenkt bekam. Fast alle sind schon tot, der Name durchgestrichen, daneben das Wort tot. Doris erinnert sich und möchte ihrer Nichte noch all das mitteilen, das sie in ihrem aufregendem und bewegendem Leben erlebt hat. Auch von Alan möchte sie ihr erzählen, ihre große Liebe. Dann kommt Doris ins Krankenhaus...

Das Buch hat mich emotional sehr berührt. Zum einen wegen dem, was Doris in ihrem Leben so erlebt hat, zum anderen ihre Situation. Einsam und allein, geistig noch fit, aber der Körper will nicht mehr. Der Schreibstil ist einfach und das Buch las sich schnell weg. Zum Schluss ging es nicht ohne Tränen.... Es wird noch eine Weile nachklingen.

Veröffentlicht am 04.05.2019

ich fand es sehr spannend

Der Schatten
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Norah hat Berlin verlassen. Sie ist will eine neue Zukunft in Wien. Sie ist hastig aufgebrochen, wollte nur noch weg. Weg von Alex und dem, was in Berlin passierte . Norah ist Journalistin und soll in ...

Norah hat Berlin verlassen. Sie ist will eine neue Zukunft in Wien. Sie ist hastig aufgebrochen, wollte nur noch weg. Weg von Alex und dem, was in Berlin passierte . Norah ist Journalistin und soll in zwei Wochen in Wien ihre neue Arbeit anfangen. Norah trifft in einer Einkaufspassage eine großgewachsene ältere Frau. Sie steht vor ihr und sagt, dass Norah den Tod bringt. "Am 11. Februar wirst du am Prater einen Mann namens Arthur Grimm töten, mit gutem Grund. Und aus freien Stücken." prophezeit sie ihr. Und dann ist sie verschwunden. Norah weiß nicht, was sie davon halten soll, sie kennt keinen Arthur Grimm. Aber sie will der Sache auf den Grund gehen. Das Datum 11.Februar lässt sie frösteln...

Das Buch war sehr unterhaltsam und sehr spannend. Bis zum Schluss erkennt man nicht die Zusammenhänge und rätselt über die viele merkwürdigen Dinge , die Norah passieren. Ich fand das ganze Konstrukt sehr gelungen. Die Aufklärung kam wirklich erst zum Schluss, war aber umfassend und schlüssig. Ich kann das Buch wirklich empfehlen.

Veröffentlicht am 04.05.2019

sehr spannender Thriller

Rachewinter
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Wien: Zwei Bauarbeiter beobachten in einem Nachbarhaus ein Paar beim Liebesspiel. Amüsiert filmen sie die Situation. Doch dann nimmt das Ganze eine unerwartete Wendung. Nicht nur, dass die vermeintliche ...

Wien: Zwei Bauarbeiter beobachten in einem Nachbarhaus ein Paar beim Liebesspiel. Amüsiert filmen sie die Situation. Doch dann nimmt das Ganze eine unerwartete Wendung. Nicht nur, dass die vermeintliche Frau keine Frau ist, sondern sie müssen schockiert auch noch einen Mord beobachten. Ihr Handyvideo ist nun wichtiges Beweismaterial. Der darauf zu sehende Täter beauftragt Evelyn Meyers, ihn zu vertreten. Zunächst beteuert er seine Unschuld. Doch dann gesteht er überraschend. Aber Evelyn Meyers ermittelt weiter. Ihre Ermittlungen führen sie im Laufe der Handlung mit Walter Pulaski in Leipzig zusammen, den sie schon von früheren Fällen kennt. Auch er ermittelt in einem Fall, der eigentlich als Unfall abgetan wurde. Doch es ist der Vater von der Schulfreundin seiner Tochter, der in einem Motel tot aufgefunden wurde. Anscheinend war da vorher eine Frau in seinem Zimmer. Auf Bitten der Freundin seiner Tochter gibt er nicht auf, um die Angelegenheit vollständig aufzuklären.

Sehr spannend hat der Autor seine Geschichte aufgebaut. Man ist gleich von Anfang an drin in der Handlung. Pulaski mit seinen Ecken und Kanten und Evelyn mit ihrem Assistenten Flo waren mir sehr sympathisch. Die Spannung war teilweise beinahe greifbar, vor allem gegen Ende, das war unglaublich spannend. Ich musste erstmal durchschnaufen, als ich das Buch durchgelesen hatte. Für mich war dieses Buch das Thrillerhighlight des Jahres!