Fee zum Buchinhalt:
In Paris gibt es einen seltsamen Unfall, an dem mehrere Personen involviert sind. Zwei kommen ins Krankenhaus, wovon einer zunächst verschwindet und am nächsten Morgen tot in seinem ...
Fee zum Buchinhalt:
In Paris gibt es einen seltsamen Unfall, an dem mehrere Personen involviert sind. Zwei kommen ins Krankenhaus, wovon einer zunächst verschwindet und am nächsten Morgen tot in seinem Bett aufgefunden wird. Seine Tochter Eva ist sehr traurig, weil sie sich am Morgen zuvor sehr mit ihrem Vater Alexis gestritten hat und möchte die Schuldigen verklagen.
Fee zum Roman:
Der Roman wurde 2004 in Paris unter dem Titel: Le bateau de matins veröffentlicht. In Deutschland kam er 2006 mit dem Titel „Eines Abends in Paris“ heraus und wurde nun, in überarbeiteter Form 2017, mit neuem Titel noch mal von Bastei Lübbe verlegt.
Selten hab ich solch einen dramatischen Roman mit Liebesgeschichte gelesen. Diese Verwicklungen und bis alles aufgeklärt war, fand ich so spannend, sehr liebevoll und wirklich genial erzählt. Genau so stelle ich mir einen Roman vor. Die Charaktere konnte ich mir genauso bildlich vorstellen wie die Landschaft. Ich hab mit allen gelitten und fand es schön, sie alle bis zum Happy End begleiten zu dürfen. Es war so einfach, aber dennoch gut geschrieben.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
In diesem Buch stimmte einfach alles. Vier Geschichten wurden liebevoll zu einer Geschichte verflochten. Die Charaktere und Landschaftsbeschreibungen werfen mein Kopfkino an. Der Roman ist wirklich genial und hat mir sehr gut gefallen. Ein wunderschönes Buch, das einen ein verregnetes Wochenende vergessen lässt. Hier vergebe ich gerne 5 Sterne.
Fee erzählt von der Geschichte:
Der Rechtsmediziner, Leon Ritter, der ursprünglich aus Frankfurt in die Provence kam, freut sich auf einen beschaulichen Spätsommer, nachdem die Touris abgereist sind. Leider ...
Fee erzählt von der Geschichte:
Der Rechtsmediziner, Leon Ritter, der ursprünglich aus Frankfurt in die Provence kam, freut sich auf einen beschaulichen Spätsommer, nachdem die Touris abgereist sind. Leider macht ihm ein Serienmörder einen Strich durch die Rechnung und so wird seine Lebensgefährtin Capitaine Isabelle Morell auch noch involviert. Es handelt sich um den 5. Teil der Serie.
Fees Meinung zum Buch:
Cover:
Wäre der Himmel nicht so düster, könnte der Leser tatsächlich denken, dass es sich um einen beschaulichen Urlaubsroman handelt. Oder doch zumindest um einen beschaulichen Krimi. Auch der Rückseitentext vermittelt eher einen spannenden und nicht so gruseligen Serienmörderthriller.
Mir gefällt das Cover und ich würde dem Cover eine 1 geben. Allerdings möchte ich das einschränken, denn ich bin sicher, es hagelt (leider) Abwertungen für den Thriller, weil er wirklich grausam ist. Auf dem Buch steht auch Kriminalroman und das ist wirklich das falsche Genre für diesen Psychothriller.
Lokalkolorit:
Dieser kommt in diesem Krimi leider etwas zu kurz. Es wird alles ’mal eben angerissen’, aber nicht ausführlich erklärt und erzählt wie die Landschaft ist und alles. Auch da hab ich schon weniger gelesen und ich mag die „Atmosphäre“ und „Beschaulichkeit“ von Lavandou.
Charaktere:
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir vorstellen kann. Natürlich ist Leon Ritter mein Lieblingscharakter. Trotzdem finde ich, in diesem Buch ist er irgendwie zu sehr Hauptperson und die anderen „liebenswürdigen“ Charaktere gehen unter. Sein Privatleben wird zu sehr ausgebreitet, als dass es „nur“ ein Psychothriller ist. Andererseits lenkt das dann auch wieder etwas von der Grausamkeit des Thrillers ab. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass die anderen Charaktere im nächsten Krimi wieder mehr „Raum“ bekommen.
Psychothriller:
Das ist nicht wirklich ein beschaulicher Krimi. Es ist eher ein sehr heftiger und wirklich grausamer Psychothriller. Solche Krimis ordne ich dann eher Drea Summer oder eben Stephen King zu. Vor allem wird auch sehr auf die Arbeit des Rechtsmediziners eingegangen und diese in vielen Einzelheiten erzählt. Das macht die Geschichte noch blutrünstiger und gruselig. Das passt nicht wirklich zur beschaulich-schönen Provence. Es gibt hier schon sehr „harte“ und wirklich grausame Szenen, die nichts für schwache Nerven sind und die ich mir in meinem Kopfkino nicht vorstellen möchte. Da sie sehr gut beschrieben sind, kann man sich als Leser gar nicht dagegen wehren, die Szenen vor sich zu sehen.
Schreibstil:
Da es leider kein normaler Provence-Kriminalroman war, habe ich dann doch schon etwas länger zum Lesen benötigt. Teilweise gab es auch ein wenig langweiligere Längen, für die ich sehr dankbar war, um Luft zu holen. Der Thriller ist wirklich sehr gut geschrieben, sehr spannend mit allem was dazugehört. Spannung kommt dazu noch extra auf, weil Leon Ritter und seine „Familie“ involviert werden. Den „fast“ Fehltritt fand ich jetzt nicht so toll, weil er mit Isabelle Morell zusammen ist. Allerdings war er für die Spannung der Geschichte nötig. Mir hätte es besser gefallen, wenn Leon Ritter nicht so „locker“ damit umgegangen wäre. Er kann sich einfach nicht wirklich komplett auf Isabelle einlassen. Das finde ich schade, denn als Leserin würde mir das sehr besser gefallen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Als Leserin könnte ich mich getäuscht fühlen von einem wunderschönen und beschaulichen „Urlaubs“-Cover mit der Aufschrift Kriminalroman. Bekommen habe ich einen grausamen, spannenden Psychothriller mit viel Einblick in das Privatleben von Leon Ritter. Der Thriller ist sehr gut geschrieben und dank den „Längen“ bzw. „Pausen“ konnte ich wieder Luft holen. Trotzdem wünsche ich mir für die nächsten Serienteile von Leon Ritter wieder etwas mehr Beschaulichkeit, Lokalkolorit und ein deutliches Zeichen, dass Isabelle und er zusammen sind. Da Remy Eyssen einen wirklich super spannenden Psychothriller geschrieben hat, bleibt mir nichts anderes übrig, als 5 Sterne zu geben.
Fee zum Buchinhalt:
Corinne arbeitet in einem Verlag. Ihr Chef ist das Ekelpaket Harald Moser. Christian Schmitz und Corinne wollen heiraten. Alles klingt wunderbar. Ein Jahr später bricht Christian in ...
Fee zum Buchinhalt:
Corinne arbeitet in einem Verlag. Ihr Chef ist das Ekelpaket Harald Moser. Christian Schmitz und Corinne wollen heiraten. Alles klingt wunderbar. Ein Jahr später bricht Christian in die Villa von Moser ein, fesselt und foltert ihn und alle die damit zu tun haben.
Fee`s Meinung:
So nach und nach erfährt der Leser in Rückblenden, warum Christian so austickt und langsame Rache an Harald Moser und seinen Kumpanen übt. Zuerst war ich total entsetzt, aber je mehr ich gelesen habe, was zuvor geschehen ist, desto mehr Verständnis hatte ich für Christian. Und in diesem Zusammenhang finde ich das Ende – schriftstellerisch gesehen – auch perfekt.
Es ist total schwierig, das Buch zu beschreiben, ohne zuviel zu verraten. Nur so viel, das Buchcover passt perfekt. Rückwirkend betrachtet, beschreibt das Cover das Buch virtuos und ich würde ihm eine 1 geben.
Der Schreibstil ist atemberaubend und es fällt mir bei Drea Summer immer megaschwer die Leserundenschritte einzuhalten. Ich habe es auch dieses Mal nicht geschafft. Ich wollte einfach wissen, warum Christian so viel Hass angestaut hat. Die Autorin schafft es meisterhaft seinen Blutrausch zu steigern und dann zu einem Ende zu bringen, dass ich als Leserin vollkommen finde.
Das Ganze spielt in Graz, allerdings könnte es überall spielen und ich finde, in Deutschland sind die Gesetze auch nicht viel besser als in Österreich. Auch wenn der Lokalkolorit fehlt, so ist das überhaupt kein Manko, denn die Spannung wird immer weiter gesteigert bis zum Finale, so dass das total egal ist und zur Nebensache wird. Durch die Rückblenden versteht man, dass Christian gar nicht anders handeln konnte. Die langsame Rache finde ich nicht schlecht, wie jeder involvierte mit einbezogen wird. Es gibt dann ein abruptes Ende und man erfährt dann so nach und nach, was noch geschehen ist.
Über das Ende kann man tatsächlich getrennter Meinung sein, allerdings wenn ich ein Buch lese, dann wünsche ich mir als Leserin dann doch häufiger Gerechtigkeit und hier komme ich voll und ganz auf die Kosten. Niemand weiß, wie man selber reagieren würde, wenn man in so eine „Ausnahmesituation“ kommt.
Die handelnden Figuren sind wunderbar nachvollziehbar und ich bin mir sicher, dass die meisten Leser Kommissar Halbtreu als ihren Lieblingscharakter einstufen.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Auch in diesem Psychothriller - Ungerecht von Drea Summer – geht es sehr heftig und hammerhart zu. Der Spannungsbogen ist wunderbar und die Rückblenden so, dass jeder Leser versteht, warum Christian total ausflippt. Das Ende ist irgendwie schön, zumindest mir gefällt es sehr gut. Extrem spannend und sehr empfehlenswert für Stephen King Fans. Drea Summer steht ihm in nichts, aber auch gar nichts nach. Das positive an der Autorin ist, dass sie einen nicht so lange leiden lässt, wie Stephen King. Seitenmäßig gesehen. Wer atemlose Spannung sucht, wird hier fündig. Ein sehr empfehlenswerter Thriller, wenn man auf Gerechtigkeit und langsame Rache steht.
Fee zum Buchinhalt:
Hercule Poirot darf wieder ermitteln. Dieses Mal löst er das Rätsel der Anschläge auf Nick Buckleys Leben. Ein sonderbarer Fall, an dem Poirot sich fast die Zähne ausbeißt, bis er ...
Fee zum Buchinhalt:
Hercule Poirot darf wieder ermitteln. Dieses Mal löst er das Rätsel der Anschläge auf Nick Buckleys Leben. Ein sonderbarer Fall, an dem Poirot sich fast die Zähne ausbeißt, bis er ihn endlich löst.
Fees Meinung:
Auch hier führt einen Agatha Christie wieder in die Irre. Obwohl ich das Buch schon mehrfach gelesen habe, hätte ich das Rätsel nicht so schnell gelöst. Ich liebe den Spannungsbogen und den Schreibstil der Königin des Crimes. Die 222 Seiten habe ich wieder auf 2 Mal – in der Badewanne – ausgelesen. Es gibt nicht viele Charaktere, aber die, die es gibt, sind erst mal alle verdächtig und es dauert immer ein Weilchen, bis man als Leser da durch blickt. Aber dem Belgier geht es nicht anders. Seine französischen Sätze gefallen mir sehr gut, und ich bin begeistert, dass ich sie nach Jahren immer noch übersetzen kann. Auch wenn Hercule Poirot hier ständig in die Irre geführt wird – von der Autorin – ist es nie langweilig.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Egal, wie oft ich dieses Buch und die Bücher von Agatha Christie lese, ich bin immer und stets begeistert und verschlinge die Bücher mit atemloser Spannung. Sie schreibt raffiniert, sehr spannend, dramatisch und packend zugleich. Agatha Christie ist die Königin der Perfektion.
Fee erzählt vom Buch:
Inzwischen ist dies das 5. Buch der Krimiserie um den Türken Cem Cengiz. Er hat seine Eva geheiratet und sie haben ein Flitter-Weekend. Eva besteht darauf, auf den Titlis zu fahren. ...
Fee erzählt vom Buch:
Inzwischen ist dies das 5. Buch der Krimiserie um den Türken Cem Cengiz. Er hat seine Eva geheiratet und sie haben ein Flitter-Weekend. Eva besteht darauf, auf den Titlis zu fahren. Da das Wetter schon sehr stürmisch ist, sind beide froh, dass sie es nach oben geschafft haben. Oben findet eine Hochzeitsfeier statt, während der die Braut erschossen wird. Wegen des Wetters kommen zwar noch einige Menschen nach unten, die engsten Verwandten und Freunde bleiben jedoch mit Eva und Cem oben. Eva war zwar schon unten, aber als sie erfährt, dass das Team nicht rechtzeitig eintreffen kann, fährt sie mit der letzten Gondel nach oben.
Fee meint zum Buch:
Lokalkolorit/Geschlossener Raum:
Mir gefallen Krimis total mit einem geschlossenen Raum. Ich finde das immer faszinierend. Auch kommt mir das ganze sehr authentisch vor und ich kann mir die ganze Situation vorstellen. Im Tal (bei den Talszenen) erfährt man auch einiges über die Region, was mir sehr gut gefällt. Ich finde beides sehr prickelnd und es wurde gut gelöst.
Die Charaktere:
Also die Leute, die bei der Hochzeit waren, konnte ich von Anfang an nicht wirklich leiden. Ich hatte das Gefühl, dass jeder „Dreck am Stecken“ hat. Das war auch genau so. Die Angestellten und die Fotografin hab ich nie für Verdächtig gehalten, denn die wirkten zuerst etwas überfordert mit der Situation, aber insgesamt fand ich sie sympathisch. Cem und Eva mochte ich auch von Anfang an. Es tat mir leid, dass Cem schon wieder mit Eva mitleiden musste. Aber ich weiß ja jetzt, dass der vorgehende Fall gut ausgeht. Und ich werde versuchen, alle anderen Teile der Reihe auch zu lesen.
Spannung:
Von Anfang an war ich IM Krimi. Mein Kopfkino sah den ganzen Fall während des Lesens vor sich. Ich könnte mir das sehr gut als Film vorstellen oder als Fernsehserie. Ich hatte einen sehr guten Einstieg und hab mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt. Ab und zu ahnte ich was, was ja bei geschlossenen Räumen oft so ist, weil die Anzahl der Verdächtigen ja eigentlich keinen großen Spielraum lässt, aber ich wusste nicht alles. Es waren Verwicklungen ohne Ende. Auch war es so was wie eine Verwicklung einer faszinierenden Liebesgeschichte mit vielen Akteuren. Das gefiel mir sehr gut. So hab ich auch relativ zügig den Krimi ausgelesen gehabt. Was auch sehr einfach war, es war spannend vom Anfang bis zum Ende. Nun ja, aber das allerbeste ist, jeder Leser gewinnt den Eindruck, dass es auf jeden Fall einen 6. Fall gibt, etwas, worauf Eva die ganze Zeit wartet. Jedenfalls würde der Krimi auch unter Romantikthriller mit Lokalkolorit passen. Das ganze ist sehr gut geschrieben. Der Schreibstil ist einfach superklasse.
Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es auch total passend. Dieses Eisblau und überwiegend weiß ist einfach klasse. Auch den Rückentext finde ich klasse. Es passte einfach alles sehr gut zusammen. Dafür alleine würde ich schon eine 1 Plus geben.
Sonstiges:
Gut gefällt mir auch die Liste mit den verbliebenen Hochzeitsgästen und hinten die Liste mit der Begriffserklärung. Begeistert bin ich, dass ich dieses Mal alles selbst übersetzen konnte. Aber manches schweizerdeutsch ist dem schwäbisch auch wirklich sehr ähnlich.
Das Wort „Kanake“ liebevoll benutzt viel mir auf. Und ich bewundere die Schweizer, dass sie das benutzen dürfen. In Deutschland würde es da sofort einen Aufstand geben. Egal wie es gemeint ist. Ich bin mit Mohrenkopf und Negerküssen aufgewachsen und würde nie an was anderes wie die leckere Süßigkeit denken, die sich dahinter verbirgt.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Also wenn die anderen Teile der Serie auch so klasse, spannend und mysteriös sind, wie dieser Band, dann ist es eine der besten Serien von Emons! Ich bin auf jeden Fall positiv überrascht und total begeistert von diesem Thriller. Er ist klasse geschrieben, die Spannung hört nie ganz auf und das Ende ist auch wunderbar. Jedenfalls hat die Serie in mir einen neuen Fan gefunden. Ich bin total begeistert und finde 5 Sterne definitiv zu wenig.
PS: Seite 284 „Alles nette Leutchen“, sagt Cem leise, „mehr oder weniger.“ Das gefiel mir irgendwie so gut, dieser Sarkasmus, dass ich sofort wusste, was ich als Überschrift nehme.