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Veröffentlicht am 15.07.2019

Eine abenteuerliche Geschichte einer wahren Kriegerin, die zum Mitfiebern einlädt....

Fire - Kriegerin der Asharni
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Meinung:

„Fire – Kriegerin der Asharni (Fire & Strike)“ von Jessica Stephens war mein erstes Buch der Autorin. In der Geschichte geht es um Fire, die Kriegerin, die ihre Ziele klar vor Augen hat. Auf ...

Meinung:

„Fire – Kriegerin der Asharni (Fire & Strike)“ von Jessica Stephens war mein erstes Buch der Autorin. In der Geschichte geht es um Fire, die Kriegerin, die ihre Ziele klar vor Augen hat. Auf ihrem Weg zu diesem begegnet sie Strike, und von dann an nimmt die Handlung an Fahrt auf.

Die Charaktere Fire und auch Strike gefielen mir sehr gut. Ihre Charaktereigenschaften kamen gut zur Geltung und auch ihre Hintergründe wurden gut beschrieben. Fire ist eine Kriegerin, die weiß was sie will. Strike ein Macho aber auch ein starker Krieger. Die Geschichte wird aus beiden Sichten erzählt weswegen man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der zwei Hauptcharaktere bekommt.

Die Story, welche sich im Verlauf aufbaute, konnte mich überzeugen und gefangen nehmen. Rasch habe ich die Geschichte zu Ende gelesen.

An ihren Schreibstil musst ich mich im ersten Moment gewöhnen, ob es an der Zeit der Sichtweise lag? Ich kann es nicht genau benennen, am Ende rückte auch das jedoch so in den Hintergrund, dass ich einfach nur noch die Geschichte vor Augen hatte, und die gefiel mir wirklich sehr.

Fazit:

Eine abenteuerliche Geschichte einer wahren Kriegerin, die zum Mitfiebern einlädt. Ein hohes Tempo des Handlungsverlaufes nimmt den Leser gefangen, sofern er sich auf den Schreibstil, der noch etwas ausgefeilt werden könnte, einlässt. Dies mildert den Lesefluss allerdings nur zum Anfang. Kaum hat man sich an ihn gewöhnt, besticht die Geschichte einfach durch ihre Intensität und des Mitfiebern mit Fire und Strike. Das Band lädt ein, durch den tragischen Chliffanger auch den zweiten Band zu lesen, denn noch Einiges steht bevor.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Prickelnde, sinnliche Erotik unter der Sonne Frankreichs.

Farben der Lust | Erotische Geschichten
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Meinung:

In „Farben der Lust“ von Aimee Rossignol aus dem Blue Panther Books Verlag erwartet die Leser zwei erotische Kurzgeschichten. Ich mochte den Sommerflair der im Buch wieder gegeben wurde, ebenso ...

Meinung:

In „Farben der Lust“ von Aimee Rossignol aus dem Blue Panther Books Verlag erwartet die Leser zwei erotische Kurzgeschichten. Ich mochte den Sommerflair der im Buch wieder gegeben wurde, ebenso auch die erotische Stimmung. Beide Geschichten sind von Ihrem Inhalt unterschiedlich gehalten, wobei mir die zweite persönlich besser gefiel. Ich hätte mir bei der ersten gewünscht, dass die dunklen Geheimnisse und eben die Vergangenheit von Henri etwas tiefer gehen würden, doch das wurde in meinen Augen nur kurz angeschnitten.

Die Charaktere waren an sich nahbar beschrieben und man konnte sich in sie hineinversetzen.

Beide, Sophie wie auch Helena, befinden sich am Wendepunkt ihres Lebens. Besonders Sophies Freund Matthias hat es geschafft, mich immer wieder aufzuregen um die Frage wie lange man so etwas als Frau mitmacht bevor man endlich erkennt wo der Hase läuft. Der Handlungsort führt uns immer nach Frankreich in beiden Geschichten und am Ende möchte man dort solch einen Urlaub verbringen.

Zarter Humor hat die Autorin auch in die Seiten der beiden Geschichten mit einfließen lassen. Der Schreibstil war bei den erotischen Szenen äußerst bildhaft, nur bei zwei oder drei Dialogen hätte ich mir ein ums andere Mal ein Wörtchen mehr gewünscht, damit es etwas abgerundeter gewirkt hätte.

Fazit:

Prickelnde, sinnliche Erotik unter der Sonne Frankreichs. Zwei verschiedene Geschichten, die es schaffen den Leser einzunehmen und süße Lesestunden erschaffen mit zart angehauchten humorvollen Stellen. Perfekt als heiße, lockere Urlaubslektüre oder für zwischen durch.

Veröffentlicht am 06.10.2018

Du spürst den Hauch eines längst vergangenen Sommers......

Black Rabbit Hall - Eine Familie. Ein Geheimnis. Ein Sommer, der alles verändert.
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Meinung:
In „Black Rabbit Hall“ geht es um Lorna die auf der Suche nach einer Hochzeitslocation ist und dabei auf die Vergangenheit der Alton-Geschwister stößt. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt: ...


Meinung:
In „Black Rabbit Hall“ geht es um Lorna die auf der Suche nach einer Hochzeitslocation ist und dabei auf die Vergangenheit der Alton-Geschwister stößt. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt: Ambers und Lornas, aus der Vergangenheit und einmal aus der Gegenwart. Sie ist unglaublich spannend gehalten, so dass man das Knistern der Erwartung wie vor einem großen Sturm förmlich in jeder Seite spüren kann. Genauso wie eine unglaubliche Schwere, Nostalgie sowie den Hauch eines längst vergangenen Sommers.

Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. Man beginnt zu überlegen was man in der jeweiligen Situation getan oder wie man gehandelt hätte, oder welche Gefühle man selbst widerspiegeln würde. Zum Beispiel das Verhalten der Kinder. Außerdem lässt Lorna sich vom ganz eigenen Charme des Hauses aus ihrer Zukunft reißen. Es war ein unglaublich tolles Gefühl mit Lorna den Geheimnissen auf den Grund zu gehen.

Eve Chase ist es gelungen mit ihrem aufgreifenden Schreibstil die Umgebung rund um Black Rabbit Hall dem Leser wahrhaftig vor Augen zu führen. Was mich ab und zu ein kleinwenig störte waren die Ort oder Handlungswechsel die ohne Einleitung geschahen, man wurde unvermittelt weg gerissen und war dann auf einmal wo anders oder eine andere Handlung begann vollkommen aus der anderen herausgerissen. Aus diesem Grund bin ich der Meinung, dass man das Buch konzentriert lesen muss ohne Ablenkung sonst weiß man nachher nicht mehr wo was passiert. Ansonsten transportiert dieses Buch eine unglaubliche Traurigkeit ja sogar vielleicht Verzweiflung, die den Leser etwas erdrücken und in Black Rabbit Hall gefangen hält weil er unbedingt jedes Geheimnis lüften möchte, egal wie erschütternd es auch sein möge. Mich konnte es gerade deshalb vollkommen in seinen Sog ziehen. Es gab traurige wie auch viele schöne Momente. Eine Lektüre perfekt für einen sentimentalen Tag!

Fazit:
Eve Chase gelingt es einfach die Leser Zielsicher in die Geschichte rund um Black Rabbit Hall hineinzuziehen. Es ist wie ein Sog dem man sich nicht entziehen kann - während man als Auftakt die unheilvolle Elektrizität und das Grollen an einem heißen Sommertag vernimmt der ein bevorstehendes Unwetter prophezeit, ist man bereits nach den ersten Seiten so gefesselt, dass man sich dem nicht mehr entziehen kann. Die Gefühle der Charaktere werden herrlich an den Leser herangetragen und zum Ausdruck gebracht. So manches Mal rollte mir eine Träne die Wange herunter. Dies ist definitiv keine schnelle Lektüre sondern eine von der Sorte auf die man sich vollkommen einlassen muss. Sie lies mich aufgewühlt zurück.

Veröffentlicht am 29.08.2018

Eine tolle Story, die mich dezent an „Die Schöne und das Biest“ erinnert hat....

Queen of Blood
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Meinung:

Das Cover von „Queen of Blood“ von Jill Myles aus dem Bastei Lübbe Verlag ist ein wahrer Hingucker. Coverlover werden dieses verträumte Cover auf dem eine junge Frau im rosenroten Kleid mit traumhaften ...

Meinung:

Das Cover von „Queen of Blood“ von Jill Myles aus dem Bastei Lübbe Verlag ist ein wahrer Hingucker. Coverlover werden dieses verträumte Cover auf dem eine junge Frau im rosenroten Kleid mit traumhaften Schloss im Hintergrund zu sehen ist, anschmachten.
Auch farblich ist es perfekt, das Rot sticht wunderbar hervor und lässt das Motiv des Covers dennoch nicht zu „kindlich“ wirken. Auch zur Geschichte empfinde ich es sehr passend.

Und genauso märchenhaft wie das Cover schon wirkt war für mich auch die Story dahinter.

In „Queen of Blood“ geht es um die junge Seri, eine Gänsemagd, aus ärmlichen Verhältnissen. Diese findet sich durch bizarre Umstände im mysteriösen Hof des geheimnisvollen Herrschers wieder. Doch ihre Lebensweise trennt sie meilenweit von den Gepflogenheiten des Hofes. Aufstände der Vidari gegen die Athoniten stehen an und eine folgenschwere Entscheidung wird über ihren Kopf hinweg getroffen....

Durch den Prolog gleitet man zielsicher und spektakulär in die Geschichte hinein um dann ins Hier und Jetzt der Handlung zu gelangen. Die Geschehnisse werden innerhalb zwei Perspektiven erzählt, dadurch bekommen wir einen tollen Einblick in die Entwicklung der Ereignisse und in die Gefühle von unseren Charakteren.

Seri als Protagonistin gefiel mir unglaublich gut. Sie wirkte nie aufgesetzt. Ihre Gefühle waren des öfteren verwirrend. Sie handelte nicht immer so wie ich es getan hätte aber was ist schon „richtig“ in solchen Situation in denen sie sich befunden hat. Gerade ihre unvorhersehbaren Entscheidungen gaben der Geschichte einen weiteren Reiz. Sie war immer sie selbst. Und ich konnte keine Veränderung ihres Charakters innerhalb der Geschichte wahrnehmen. Sie vergaß nie, dass sie eine Vidari ist..

Der Blutprinz Greame war so ganz anders als dies sonst immer so üblich in Büchern für den „Mann“ der Geschichten ist. Er war nicht so tough oder darauf bedacht ein „Macho“ zu sein.
Eine willkommene Abwechselung mal einen Mann zu haben der sich in Zurückhaltung und Gutmütigkeit übt. Er kam herrlich zur Geltung. Und das Geheimnis, das er hütet! Damit hat wohl keiner gerechnet.

Auch die Nebencharaktere waren wundervoll ausgearbeitet wie zum Beispiel Lady Mila, Kiane oder Melene. Rilen konnte mich in seiner Rolle ebenfalls überzeugen. Kiane habe ich so gemocht.

Die Geschichte war märchenhaft und spannend aber oftmals sehr vorhersehbar. Einigen Charakteren hätte sie noch mehr Raum geben können, wie zum Beispiel Lady Mila oder Lady Aynee. Dennoch eine tolle Story, die mich dezent an „Die Schöne und das Biest“ erinnert hat! Jilly Myles ist es wunderbar, dass man sich in der Geschichte heimisch fühlen konnte. Der Schreibstil war angenehm und die Ereignisse nahmen immer weiter zu, so dass auch mein Lesefluss sich stetig steigerte. Sie schaffte eine mysteriöse düstere Welt, in der die Liebe wie eine Rose im tiefsten Dunklen ihrer Zeit langsam ihre Knospe öffnet.

Fazit:
Märchenhafte Fantasy mit Spannung, Intrigen, Liebe und ein Hof der ein Geheimnis hütet. Differenzen die zwei Völker trennen und eine Liebe die alle Grenzen sprengt. Eine Welt in der ich gerne noch länger verweilen würde.Und die nach meiner Meinung Stoff für einen Folgeband hätte- auch wenn bisher meines Wissens noch keiner geplant ist. Klare Empfehlung für Märchen-Liebhaber und Romantasy Fans.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 15.07.2018

Von Anfang an bis zum Ende hin fesselnd und spannend...

Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt
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Meinung:

Die Protagonistin Emelina gehört definitiv nicht zu den überängstlichen Heldinnen, die im Lauf einer Geschichte an Stärke gewinnt. Im Gegenteil – sie wirkt hart, verbittert und kalt.

Der Protagonist ...

Meinung:

Die Protagonistin Emelina gehört definitiv nicht zu den überängstlichen Heldinnen, die im Lauf einer Geschichte an Stärke gewinnt. Im Gegenteil – sie wirkt hart, verbittert und kalt.

Der Protagonist Casmir hingegen hat die Rolle des naiven und gutgläubigen Prinzen zugeteilt bekommen. Die Geschichte ist spannend, auch weil sie aus der Sicht von beiden Protagonisten erzählt wird – von Cas und Em. Leider, muss ich zugeben, wurde ich mit den Haupt-Protagonisten zu Anfang nicht wirklich warm, vllt. weil die Rollenverteilung ungewohnt und so gar nicht dem typischen Klischee entsprach. Erst zum Ende hin sind sie mir etwas ans Herz gewachsen. Für Damian hätte ich mir eine größere tragendere Rolle gewünscht. Er hatte meine Sympathie geweckt. Die anderen Charaktere, besonders Aren gefielen mir sehr gut.

Die Geschichte ist eine tolle Mischung aus Tot, Krieg, Intrigen, Fanstasy, und aufkeimender Liebe. Sie beginnt von Anfang an aufregend und ist keineswegs Vorhersehbar. Gerade dies gefiel mir sehr. Auch die Konflikte mit Cas und Em hatten ihren Charme. Das Ende lässt auf einen Band 2 hoffen. Und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde nicht wissen zu wollen, wie es weitergeht.

Der Schreibstil ist locker und flüssig. Spannungslücken gab es für mich persönlich keine. Von der ersten bis zur letzten Seite konnte mich die Legende der vier Königreiche fesseln und einnehmen.

Ich hoffe blutige, etwas brutale Szenen schrecken Euch nicht ab! Die Welt ist nun mal nicht immer rosa-rot und bunt!

Das Cover allerdings empfinde ich als etwas unauffällig und wäre mir wahrscheinlich in einer Buchhandlung nicht als erstes in den Blick gefallen. Schön ist, daß es etwas schimmert wenn man das Buch bewegt. Die filigranen Blumen allerdings sind toll.

Fazit:

Die Legende der vier Königreiche kann ich nur empfehlen. Sie ist unvorhersehbar - von Anfang an bis zum Ende hin fesselnd und spannend.