Spoiler in der Rezension
Trinity - Bittersüße TräumeLeider hat mich der vierte Teil der Trinity-Reihe enttäuscht.
Während ich die vorherigen Bücher größtenteils mochte,
war Bittersüße Träume für mich ein schwieriges
Leseerlebnis, vor allem aufgrund der ...
Leider hat mich der vierte Teil der Trinity-Reihe enttäuscht.
Während ich die vorherigen Bücher größtenteils mochte,
war Bittersüße Träume für mich ein schwieriges
Leseerlebnis, vor allem aufgrund der Darstellung und
Entwicklung von Marla sowle der toxischen Bezüge zum
Frauenkörper.
Maria - ein Schatten ihrer selbst: In den vorherigen Buchern
war Maria ein Highlight fur mich. Ihre schlagfertige Art und
ihre humorvollen Spruche haben sie zu einer der
sympathischsten Figuren gemacht. Doch in diesem Band
hat es die Autorin nicht geschafft, diesen Charakter
glaubwürdig beizubehalten. Aus Marias Sicht zu lesen, war
ernüchternd, da sie völlig anders wirkte als zuvor.
Die Handlung - ein fragwürdiger Verlauf: Die
Ausgangssituation, dass Marias langjähriger Gellebter stirbt
und plotzlich sein geheimnisvoller Zwillingsbruder
auftaucht, hätte Potenzial gehabt - doch die Umsetzung
hat mich nur irritiert. Die Tatsache, dass Maria sich
innerhalb von zwei Wochen nach dem Tod ihres Partners in
seinen Bruder verliebt und mit ihm eine Beziehung beginnt,
fühlte sich völlig unrealistisch und moralisch fragwürdig an.
Schönreden und innere Konflikte: Zwar versucht die
Autorin, Marias schnelle Hinwendung zurn Zwillingsbruder
durch Briefe des Verstorbenen und innere Konflikte zu
rechtfertigen, aber das konnte mich nicht überzeugen.
Diese Elemente wirkten für mich eher wie ein schlechter
Versuch, die problematische Handlung zu relativieren.
Fazit: Trinity - Bittersüße Träume hat für mich das Niveau
der vorherigen Bücher nicht gehalten. Die toxischen
Bezüge, die unglaubwürdige Charakterentwicklung und die
fragwürdige Handlung haben mir das Leseerlebnis stark
getrübt. Ich vergebe 2 von 5 Sternen und empfehle diesen
Band nur eingefleischten Fans der Reihe.