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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2019

Noch ein bisschen besser als der erste Band

Prince of Passion – Henry
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>> Eine Liebe wie im Märchen

>> Eine Liebe wie im Märchen <<

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der „Prince of Passion – Reihe“. Obwohl alle Bücher zwar in sich abgeschlossen sind, ist es ratsam, sie der Reihe nach zu lesen, da die Charaktere auch in den anderen Teilen eine Rolle spielen und Folgegeschichten den Ausgang verraten würden.

Das ist auch der Grund, warum ich über Henry nicht viel verraten möchte, außer vielleicht, dass es in dieser Geschichte eben hauptsächlich um ihn geht und dass er in eine Verkupplungsshow gerät, ähnlich wie wir sie hier als „Der Bachelor“ kennen.

20 Frauen, mehrere Dates und am Ende kann nur eine die Krone bekommen…


Ich habe mich sehr auf den Bruder Henry gefreut, was natürlich daran lag, dass er im ersten Band schon gezeigt hat, dass er das schwarze Schaf der königlichen Familie ist. Der Rebell und Bad Boy, der nicht nein sagen kann, zu keiner Party und zu keiner Frau… à la „Live your Life“! Sehr zum Missfallen der Königin, die ihn nun, mit ihrer Auflage zur Ruhe bringen möchte, doch sie kennt Henry scheinbar nicht gut genug. Er spielt mal wieder das Spiel nach seinen Regeln.

Henry konnte mich am Ende dann noch ein kleines bisschen mehr begeistern, als Nicholas, der der Hauptcharakter im ersten Band war. Auch die Hauptprotagonistin hier fand ich sehr sympathisch, mit ihrer zurückhaltenden Art und ihrer Liebe zu Büchern.

Sehr erfreut war ich auch über die Tatsache, dass die Geste „Achselzucken“ hier nicht so oft verwendet wurde, wie im Vorgänger oder in anderen „Endlichkyss-Serien“.

Fazit: Wieder eine sehr unterhaltsame und kurzweilige Story, mit dem gewissen Etwas, einer Prise Sex und einem Hauch royalen Touch. Wer also Filme wie z.B. „Plötzlich Prinzessin“ mag, wird bei dieser Lovestory nicht enttäuscht.

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 20.05.2019

Tom Sawyer & Huckleberry Finn - nicht nur ein Abenteuer

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Tom Sawyer & Huckleberry Finn – Nicht nur ein Abenteuer

„Sayers und Finns Geschichte geht weiter“… war das Letzte was ich gelesen habe, als ich mit offenem Mund da saß, um das Ende zu verdauen.

Was ...

Tom Sawyer & Huckleberry Finn – Nicht nur ein Abenteuer

„Sayers und Finns Geschichte geht weiter“… war das Letzte was ich gelesen habe, als ich mit offenem Mund da saß, um das Ende zu verdauen.

Was für ein Cliffhanger! Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Natürlich habe ich schon ein bisschen rumspekuliert, wie die Geschichte ausgehen könnte, doch habe ich da ein wenig naheliegender gedacht. Zeitgleich muss ich aber gestehen, dass die Geschichte zum Ende hin ein wenig abflachte, aber mit diesem Showdown hat das Buch, nochmal komplett meinen Nerv getroffen. Dieses Ende und auch die Story lösen in mir den Wunsch aus, auch den zweiten Teil lesen zu wollen.

In der sogenannten Outskirts – Reihe geht es um die 21 jährige Sawyer, die aus der strengen Glaubensgemeinde, nachdem ihre Mutter verstorben ist, ausbricht. Zurück lässt sie einen trinkenden, cholerischen Vater, den sie nie wieder sehen möchte.
Wie gut, dass ihre Mutter ihr heimlich etwas vererbt hat. Sie findet eine Kiste, dessen Inhalt ihr es ermöglicht zu fliehen. Und das tut sie…

Sie landet in Outskirts, wo der Hund begraben liegt. Ein Stückchen Erde mitten in den sumpfigen Everglades. Dort möchte sie es sich gemütlich machen, was nicht ganz einfach zu werden scheint. All die Jahre wurde sie geführt, in eine Richtung, die ihr nun nicht helfen wird. Keine Erfahrung mit Technik, mit Geld verdienen oder sogar mit der Liebe. Und Amors Pfeil trifft sie schneller ins Herz, als ihr lieb ist.

Dieser Pfeil kam von ihrem neuen Nachbarn Finn, das Sumpfmonster, wie ihn alle hier nennen.

Dass hinter Finn aber nicht nur Trunkenheit und Wutausbrüche stecken, sondern Trauer und Schuldgefühle, wird Sawyer recht schnell merken.
Für mich eine schöne Geschichte und gerade weil Sawyer aus einer Art Sekte kommt, war es für mich mal was anderes. Leider ging mir es mit den Beiden etwas zu schnell und das meinte ich auch, dass die Geschichte, nach über der Hälfte, deswegen auch etwas abflachte, als es nur noch um Körperlichkeit ging.
An dieser Stelle war ich dann ein wenig enttäuscht. Schließlich waren noch einige Fragen unbeantwortet, aber dann…

…passte das Cover auf einmal perfekt! Natürlich hatte das Gewitter schon vorher eine Bedeutung in dieser Geschichte, aber auf den letzten 30 Seiten, zog mit voller Wucht ein Tornado heran, der kaum auszuhalten war.

Ich bin so gespannt, wie es nun weitergeht. Dafür muss man sich aber noch bis zum 31. Mai 2019 gedulden, wenn es heißt „Wild Souls – mit dir für immer“

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 19.05.2019

Positiv überrascht!

Rückkehr nach Sunset Cove
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>> Ein einziger Verrat kann dein Leben vernichten -
wenn du es zulässt.

>> Ein einziger Verrat kann dein Leben vernichten -
wenn du es zulässt. <<

Dies ist der erste Teil der Lighthouse -Saga, wo der Staatsanwalt Niclas Hunter, weil er vor der Presse flieht, sich ins Feriendomizil Sunset Cove zurückzieht. Als er dort ankommt, findet er als erstes einen fremden Hund vor. Kurz darauf auch eine Frau unter der Dusche. Was hat diese geheimnisvolle Fremde zu verbergen? Er droht mit der Polizei und dass sie genau damit nichts zu tun haben möchte, merkt er, als sie daraufhin schnell verschwindet.

So kann er sich dann auch endlich in Ruhe wieder in Selbstmitleid wälzen und seinen Kummer in Alkohol ertränken, bis er ein paar Tage später wieder auf die Frau trifft. Irgendetwas hat sie an sich, was ihn neugierig macht und so fängt er an zu recherchieren.

Es handelt sich um Marie, die vier Jahre im Gefängnis war, Millionen Dollar Schulden hat und zurzeit auf Bewährung draußen ist. Dass, am Ende, ihre beiden Geschichten enger beieinander liegen, zeigt nicht nur der erste Kuss.


Ich gebe zu, dass ich aufgrund des Covers und des Klappentextes eher eine Geschichte a la Nicholas Sparks vermutet habe. Das Setting stimmte zwar und auch die Lovestory darin, trotzdem war die Geschichte nicht das, was ich erwartet hatte.

Normalerweise ist man dann enttäuscht, wenn die Erwartung nicht erfüllt wird, aber hier kann ich sagen, dass ich positiv überrascht wurde.

Dieser Band war dann doch eher ein Krimi mit anschließender Gerichtsverhandlung, der mir sehr gut gefallen hat. Auch der Schreibstil von Ella Thompson gefiel mir sehr, sodass ich gespannt bin, wie es mit Niclas und Marie weitergeht. Wobei es im zweiten Teil aber hauptsächlich um den Bruder Andrew geht. Man kann die Bücher also auch unabhängig voneinander lesen, wobei ich, in dem Fall, aber die Reihenfolge einhalten würde um sich nicht zu Spoilern, da die Charaktere auch in den Folgebänden eine Rolle spielen.
Da es sich, für mich, ab der Hälfte ein wenig zog, muss ich leider einen Stern abziehen, ansonsten aber kann ich dieses Buch sehr empfehlen.
Teil 2 ist bereits erschienen und der dritte Teil erscheint im August.

Fazit:

Traumhaftes Setting! Süße Lovestory, aber vor allem auch ein Krimi! Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 25.04.2019

Eine süße und heiße Cinderella Story

Prince of Passion – Nicholas
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Was für eine süße Cinderella Story!

Dies ist der Auftakt der Prince of Passion Reihe. Darin geht es hauptsächlich um den Kronprinzen von Wessco, - Nicholas…

…der zwar nicht ganz so ein Hallodri, wie ...

Was für eine süße Cinderella Story!

Dies ist der Auftakt der Prince of Passion Reihe. Darin geht es hauptsächlich um den Kronprinzen von Wessco, - Nicholas…

…der zwar nicht ganz so ein Hallodri, wie sein jüngerer Bruder Henry ist, aber eben auch nicht ganz ohne. Das allerdings soll bald ein Ende haben, denn aufgrund der Negativschlagzeilen, wofür aktuell sein jüngerer Bruder sorgt, soll er schnellstmöglich heiraten und für Nachwuchs sorgen. Solche Positivschlagzeilen sollen das Image des Königshauses wieder verbessern. Seine Großmutter, die amtierende Königin, möchte innerhalb von fünf Monaten einen Namen, wer die Auserwählte ist.

Für Nicholas gilt es ab sofort, sich nochmal richtig auszutoben.

Das bietet sich vor allem auf der Reise nach New York an, wo er an ein paar Wohltätigkeitsveranstaltungen teilnehmen und bei der Gelegenheit auch seinen chaotischen Bruder zurückholen soll.

Nach genau solch einer Veranstaltung hat er mal wieder ein bisschen zu tief ins Glas geschaut und betritt mit seinem Freund Simon einen kleinen unscheinbaren Coffee-shop. Dort trifft er zum allerersten Mal auf Olivia. Die Kellnerin, die er auch gleich mit seinen Anmachsprüchen bombardiert. Olivia lässt dies allerdings kalt, denn sie hat ganz andere Probleme. Selbst sein Titel kann sie kaum beeindrucken und so geben die zwei sich recht amüsante Wortgefechte, bis es anfängt, ganz schön zu knistern.


Als ich nur den Klappentext kannte, musste ich sofort an der Prinz aus Zamunda denken und an die Brüder William und Harry aus England und tatsächlich hat diese Geschichte etwas von beiden. Und über das hinaus auch noch ein bisschen was von Aschenputtel und Pretty Woman.

Die Story ist einfach unglaublich süß. Vor allem ist sie das durchweg. Zu keiner Zeit kam Langeweile auf. Sie besticht durch die Charaktere, die musste man einfach gern haben, Macken hin oder her.

Ich denke, wer zu so einer Art von Buch greift, der weiß natürlich, dass hier einige Klischees enthalten sind und dass die Geschichte auch vorhersehbar ist, was das Ende angeht. Darum kann man hier natürlich keine Kritik aussprechen.

Worin ich aber Kritik äußern möchte, ist, dass es auch in diesem Buch wieder viele Wiederholungen der Geste „Achselzucken“ gab. 31 Mal habe ich gezählt. Teilweise 2 x auf einer Seite. Auch hier glaube ich wieder, dass es an der Übersetzung liegt, ähnlich wie bei der Redwood Love Reihe, aus diesem Verlag. Auch da ist es mir schon sauer aufgestoßen.

Ich finde wirklich schade, dass aufmerksamen Lesern der Lesefluss dadurch gestört wird. Zudem wertet es doch auch ein Buch auf, wenn alles stimmt, selbst bei leichter Leselektüre. Ich hoffe, dass an diesem Schwachpunkt noch gearbeitet wird, denn meistens sind die Geschichten aus dem Kyss Verlag alle irgendwie süß, amüsant und auch ziemlich heiß, wie dieses moderne Märchen eben auch.

Und, weil alles so süß war, bis auf den kleinen Kritikpunkt, freue ich mich, wie es im nächsten Band mit dem Rüpel Henry weiter geht.

Klare Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 24.04.2019

Eine sehr berührende, aber auch lustige Geschichte

Von A wie allein bis Z für zusammen
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>> Eine berührende Spurensuche im Alphabet des Lebens

>> Eine berührende Spurensuche im Alphabet des Lebens <<

Vorweg kann ich schon mal sagen, der Titel hält was er verspricht.

Ich liebe Geschichten, wo Hinterbliebene eine Art To-Do-Liste abarbeiten müssen. Und auch hier kann ich sagen, hat die Autorin es ganz toll umgesetzt. Eine schöne Grundidee, die mir gut gefallen hat.

Es geht um die Geschwister Rose und Poppy. Immer waren sie füreinander da, haben alles geteilt, haben sich gegenseitig beschützt, haben gestritten, gelacht, geweint, aber sich auch immer wieder vertragen…

…bis eines Tages etwas passiert, dass die Beiden für immer entzweit.

So leben sie nun ihr Leben, ohne den anderen jemals wieder gesehen zu haben. Inzwischen sind sie erwachsen und Rose ist sogar selbst Mutter eines 16 jährigen Sohnes.


Als ihre Mutter Andrea plötzlich verstorben ist, bricht eine Welt für sie zusammen, denn keine von beiden hat geahnt, dass ihre Mutter sehr krank war.

Der größte Wunsch von Andrea war es, auch wenn sie es nicht mehr erleben wird, ihre beiden Töchter wieder vereint zu sehen und deswegen hat sie einen Plan, den es im Sterbebett noch umzusetzen gilt.

Zusammen, mit ihrem seelenverwandten Freund Lewis, entwirft sie „Von A – Z, das Alphabet des Lebens“. Wenn auch nicht ganz glücklich über den Titel, aber mehr Zeit, für was Passenderes, blieb ihr einfach nicht. Wenn sie wüsste, wie passend das hier nur ist…

Ab nun müssen Rose und Poppy über ihren Schatten springen. Schaffen sie es, aus Liebe zu ihrer Mutter, sich durch das ABC zu kämpfen?


Diese Geschichte lohnt sich zu lesen. Sie hat ein gutes Gleichgewicht, zwischen traurig und lustig, sodass man aufgrund des doch eher schweren Themas, nicht in eine deprimierende Grundstimmung verfällt. Während des Lesens ist mir übrigens erst aufgefallen, dass ich Debra Johnson schon kannte, als Debbie Johnson aus einem anderen Verlag. Aber auch da hat sie mich schon mit ihrem Schreibstil überzeugt. Sie schafft es einfach einem die Charaktere sehr nah zu bringen, dass man mitfühlt. Auch hier war ich immer hin und her gerissen zwischen Rose und Poppy. Mal tat mir die eine mehr leid, mal die andere. Dadurch entsteht dieses Wechselbad der Gefühle, welches für mich zu einem guten Buch dazu gehört.

Was mich allerdings nicht ganz so überzeugt hat, war das Alphabet selbst.

Vielleicht lag es an der Übersetzung, dass es nicht immer ganz aufging, mit dem einzelnen Buchstaben. Habe mich sowieso oft gefragt, wie es im Original hieß. Vielleicht hätte man es auch einfach so wie im Original belassen sollen und stattdessen, unter dem Text, lieber mit Stern übersetzt. Dann wäre es auch für die deutschen Leser besser aufgegangen.

Schade war auch, dass natürlich einzelne Buchstaben ein bisschen übersprungen wurden oder besser gesagt, die Autorin es sich bei den ein oder anderen Buchstaben es eher leicht gemacht hat.

Trotzdem möchte ich diese Geschichte empfehlen, denn hier geht man wirklich auf eine ganz berührende Spurensuche, im Alphabet des Lebens. Zuckersüß, humorvoll, aber auch herzzerreißend.

Tatsächlich hatte ich an einigen Stellen einen Kloß im Hals und tatsächlich auch ein paar Tränchen
vergossen.

Klare Leseempfehlung!