Ein Lied von Liebe, Verlust und einem Ort, an dem die Lichter leuchteten und alles gut sein würde.
Die Morde von Kinloch
„Die Morde von Kinloch“ ist bereits der dritte Fall für DCI Jim Daley, mittlerweile Polizeichef von Kinloch, eine Kleinstadt an der schottischen Küste. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in ...
„Die Morde von Kinloch“ ist bereits der dritte Fall für DCI Jim Daley, mittlerweile Polizeichef von Kinloch, eine Kleinstadt an der schottischen Küste. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Worum geht es?
Walter Cudihey begeht Selbstmord. Er war ein hoher Beamter. Kurz darauf ist auch seine Kollegin Kirsteen tot. Als zwei weitere Leichen in Kinloch gefunden werden, bekommt Daley alle Hände voll zu tun. Denn beide Männer wurden brutal ermordet, quasi hingerichtet.
Denzil Meyrick hat seinen neuen Schottland-Krimi atmosphärisch und mit viel Lokalkolorit in Szene gesetzt. Dem starken Anfang folgt ein etwas schwächerer Mittelteil. Der Plot ist kompliziert. Und das Privatleben des Protagonisten nimmt wieder viel Raum ein.
Über das Wiedersehen von Jim Daley und seinem guten Freund und Kollegen DC Brian Scott habe ich mich gefreut. Auch, wenn er hier zu viel Whisky trinkt. Das Ende ist überraschend, aber absolut stimmig. Wobei mir die Entwicklungen in Daleys Privatleben nicht wirklich gefallen.
Fazit: Politik und Geheimdienst, Korruption und Verrat. Blutig und brutal.