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Veröffentlicht am 05.08.2019

Die Schöne und das Biest - Maxe L'Hermenier

Schöne und das Biest, Die
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Meine Meinung:

Auch diesen Comic habe ich bei der Leipziger Buchmesse am Stand des Splitter Verlages liegen sehen und musste es direkt haben. Märchen bzw. Neuinterpretationen davon können mich eigentlich ...

Meine Meinung:

Auch diesen Comic habe ich bei der Leipziger Buchmesse am Stand des Splitter Verlages liegen sehen und musste es direkt haben. Märchen bzw. Neuinterpretationen davon können mich eigentlich immer überzeugen.

Die Geschichte, wie sie in diesem Comic erzählt wurde, kannte ich tatsächlich so noch nicht. Allerdings hat sie mir wirklich gut gefallen. Bella wohnt mit ihrem Vater und ihren Schwestern in einer kleinen Stadt, die ab und an von Kreaturen überannt wird, die nach verunreinigten Seelen ausschau halten. Bella lässt sich anstelle ihres Vaters mitnehmen und gelangt so in ein Schloss, welches im Himmel liegt. Dort wohnt das Biest, welches verunreinigte Seelen für sein verzaubertes Schloss holen muss damit seine Frau von einem bösen Fluch beseitigt wird. Natürlich hilft Bella ihm. Meine Hoffnung war, dass sich Bella und das Biest ineinander verlieben, aber da kommt es doch alles anders als man denkt. Eine wirklich interessante Erzählung um 'Die Schöne und das Biest'. Ich mochte Bella und ihren Mut und finde es klasse, dass sie keinen Moment gezögert hat und bei den Dingen geholfen hat.

Nur der Zeichenstil hat mir dieses Mal nicht allzu sehr zugesagt. Ich kann nicht mal genau sagen wieso. Ich war einfach kein Freund davon. Für mich darf es gerne noch etwas märchenhafter und detailgetreuer sein. Der Comic war teilweise wirklich düster, aber der Zeichenstil wurde immer der Stimmung angepasst. Manchmal waren die Seitenränder z.B. schwarz, manchmal weiß. Das hat mir gefallen. Trotzdem hat mir insgesamt auch dieser Comic wieder sehr gut gefallen. Leider sind Comics immer so schnell ausgelesen. Jetzt muss ich mir wohl erstmal wieder neuen Lesestoff besorgen.



Fazit:

Der Zeichenstil war nicht ganz mein Fall, aber die Handlung konnte mich von sich überzeugen.

Veröffentlicht am 02.08.2019

Verliebt in Prinz und Teufel 06

Verliebt in Prinz und Teufel? 06
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Das Cover:

Die 3 Protagonisten wechseln sich wieder mit den Covern ab und so ist hier wieder unsere Hauptperson Yu zu sehen.


Meine Meinung:

Nachdem mir Band 01 überraschend gut gefallen hat wollte ...

Das Cover:

Die 3 Protagonisten wechseln sich wieder mit den Covern ab und so ist hier wieder unsere Hauptperson Yu zu sehen.


Meine Meinung:

Nachdem mir Band 01 überraschend gut gefallen hat wollte ich unbedingt den nächsten Band lesen! Auch wenn es die Cover meiner Meinung nach nicht unbedingt vermuten lassen, ist der Zeichenstil wirklich schön und allgemein lässt sich der Manga super flüssig lesen. Es ist sehr detailliert gezeichnet, richtig schöner Shojo Stil. Am Meisten gefallen mir aber die verschiedenen Emotionen, die dem Ganzen viel Witz und Charme geben.

Zugegeben je weiter der Manga voranschreitet, desto mehr erinnert er mich an Bad Boy Yagami. Dieser gehört jedoch zu meinen Highlight Reihen und daher ziehe ich ungern Vergleiche.

Nachdem Band 5 ja einige Schwächen hatte wurde dieser Band wieder etwas besser. In Band 5 musste Yu einfach zu häufig gerettet werden, aber ich habe das Gefühl das sie jetzt wieder etwas von ihrer taffen Art wiedergefunden hat!
Gefallen hat mir dieser Band aber vor allem, weil endlich die Liebesgeschichte voran geht. Vorher wurde immer nur rumgeflirtet aber jetzt scheinen wirklich einmal Gefühle im Spiel zu sein. Kurasaki mochte ich ja von Anfang an, aber er wurde mir in diesem Band sogar nochmal sympathischer. Mit Meiko kam für mich eine etwas unnötige Storyline dazu, aber das Ende lässt einen dann doch den nächsten Band kaum erwarten.


Fazit:

Der Charme von Band 1 ist zurück!

Veröffentlicht am 29.07.2019

Das Labyrinth des Fauns - Cornelia Funke & Guillermo Del Toro

Das Labyrinth des Fauns
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Meine Meinung:

Endlich wieder ein Buch von Cornelia Funke und da ich den Film noch nicht kenne habe ich mich umso mehr über das Buch gefreut.

Das Buch handelt im Jahr 1944 und das merkt man dem Schreibstil ...

Meine Meinung:

Endlich wieder ein Buch von Cornelia Funke und da ich den Film noch nicht kenne habe ich mich umso mehr über das Buch gefreut.

Das Buch handelt im Jahr 1944 und das merkt man dem Schreibstil auch an. Dieser ist meiner Meinung nach sehr altertümlich, was allerdings zur Geschichte passt, und zudem sehr märchenhaft. Insgesamt ist er aber sehr angenehm und für mich hat sich das Buch flüssig lesen lassen.

Unsere Protagonistin Ofelia zieht mit ihrer schwangeren Mutter zu ihrem Stiefvater Vidal in eine Mühle am Waldrand, wo sie dann auch den Eingang zu einem Labyrinth entdeckt. Sie lernt den Faun kennen und bekommt von ihm Aufgaben gestellt, die sie erledigen muss um herauszufinden, ob sie die verschwundene Prinzessin ist.
Ich habe die Handlung rund um das Labyrinth und seinen Bewohnern sehr, sehr gerne gelesen. Ich habe den Faun, genauso wie Ofelia, schnell ins Herz geschlossen und habe mitgefiebert als Ofelia Bekanntschaft mit dem Bleichen Mann gemacht hat. Trotzdem muss ich sagen, dass mir dieser Handlungsstrang neben der Familiengeschichte doch ein wenig zu kurz kam. Ich hätte gerne noch mehr Hintergrundinformationen gehabt.

Insgesamt ist das Buch und gerade Ofelias Stiefvater doch sehr grausam. Ist der dazugehörige Film ein Horrorfilm? Ich weiß es gar nicht. Allerdings würde es mich nicht wundern. Hier werden einige Dinge so genau beschrieben, dass man diese Bilder lieber doch nicht im Kopf gehabt hätte. Im Großen und Ganzen habe ich aber kein Problem mit Büchern dieser Art. Nur man sollte vielleicht vorher wissen auf was man sich hier einlässt. Ich wusste es nicht und es hat mich wirklich überrascht.

Überrascht haben mich auch die wunderschönen Illustrationen. Diese Bilder würde ich mir am liebsten ausdrucken und an die Wand hängen. Sie sind so detailreich und zeigen die Fabelwesen aus dem Buch. Einfach nur wunderschön! Auch die Geschichten, die zwischendurch aus der Vergangenheit erzählt werden sind sehr märchenhaft und lassen einen die gesamte Handlung um die Prüfungen besser verstehen.

Das Ende hat mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück gelassen und hat mich jetzt aber doch eher unzufrieden zurück gelassen. Ich werde mir bald mal den Film anschauen. Mal gucken wie dieser mir gefällt.



Fazit:

Man sollte wissen, dass das Buch sehr grausam ist und es neben dem Handlungsstrang des Labyrinthes hauptsächlich um die Familiengeschichte geht. Mir etwas zu viel. Trotzdem insgesamt eine großartige Geschichte.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Alice im Wunderland - Chauvel & Collette

Alice im Wunderland
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Meine Meinung:

Auch auf der Leipziger Buchmesse habe ich am Stand des Splitter Verlages diesen tollen Comic entdeckt und musste ihn natürlich besitzen. Denn was passt nicht besser in mein Regal als ein ...

Meine Meinung:

Auch auf der Leipziger Buchmesse habe ich am Stand des Splitter Verlages diesen tollen Comic entdeckt und musste ihn natürlich besitzen. Denn was passt nicht besser in mein Regal als ein Comic zu einem meiner liebsten Märchen?

Ich bin ehrlich.. Bisher kannte ich nur die Disney-Variante von Alice im Wunderland, weswegen ich mich beim Lesen dieses Schätzchens manchmal gefragt habe was da eigentlich gerade vor sich geht. Manche Handlungsstränge kannte ich nämlich noch gar nicht. Disney hat diese wahrscheinlich nicht übernommen und somit ist das hier alles andere als mit der Disney-Verfilmung zu vergleichen. Die Dinge, die ich nicht kannte haben mich zusätzlich nochmal extrem unterhalten. Allerdings fand ich diese auch sehr kurios und mysteriös, aber zugleich auch witzig.
Auch die Unterhaltungen zwischen Alice und den Bewohnern des Wunderlandes haben mir manchmal ein Fragezeichen über dem Kopf beschert, aber das macht für mich die gesamte Atmosphäre aus. Für mich ist die Geschichte trotzdem überaus märchenhaft und unterhaltsam.

Können wir außerdem bitte mal eine Schweigeminute für den sagenhaften Zeichenstil einlegen? Wie kann es sein, dass sich der Splitter-Verlag mit jedem Comic immer wieder selbst übertrifft mit den Zeichnungen?
Ich bin so unglaublich verliebt in die Gestaltung des Wunderlandes, sodass ich am liebsten selbst dort wohnen und mich in der Welt verlieren würde. Man wird wirklich so sehr in das Märchen hinein gezogen, dass man es am liebsten hätte der Comic würde nie enden. Ich werde mir auf jeden Fall nochmal genauer anschauen, ob der Illustrator noch andere Dinge vollbracht hat.



Fazit:

Ich liebe auch diesen unglaublich schönen Comic wieder. An der ein oder anderen Stelle ein wenig zu kurios, aber trotzdem wieder magisch.

Veröffentlicht am 17.06.2019

Iskari - Die gefangene Königin - Kristen Ciccarelli

Iskari - Die gefangene Königin
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Meine Meinung:

Und schon wieder frage ich mich wieso ich dieses Buch so lang auf meinem SuB habe liegen lassen?! Wahrscheinlich weil Band 1 mich damals nicht komplett umgehauen hat. Allerdings hat mir ...

Meine Meinung:

Und schon wieder frage ich mich wieso ich dieses Buch so lang auf meinem SuB habe liegen lassen?! Wahrscheinlich weil Band 1 mich damals nicht komplett umgehauen hat. Allerdings hat mir Band 2 dann doch besser gefallen als gedacht und ich fand es auch besser als den ersten Teil.

Wir begleiten in diesem Buch also Roa und ihren anfänglichen Weg als Königin an der Seite von Dax. Zudem hat sich durch einen damaligen Unfall ihre Zwillingsschwester Essie in einen Falken verwandelt. Nach und nach lässt Essies Seele jetzt allerdings los, wodurch Roa und Essie nicht mehr kommunizieren können und das kann Roa natürlich nicht einfach so hinnehmen. Jedoch gibt es einen Weg Essie ihr Leben wieder zu schenken. Wie? Das müsst ihr natürlich alles selbst lesen.

Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen. In diesem Buch geht es demnach natürlich sehr viel um Familie, Freundschaft und Zusammenhalt. Allerdings war es für mich nicht zu überladen. Ich mochte die Beziehung zwischen den beiden Schwestern und habe sehr viel mit den Beiden gelitten.

Roa ist für mich eine starke Persönlichkeit, die aber auch ihre Schwächen hat. Ich mochte es, dass die Protagonistin nicht immer nur als außergewöhnlich stark und herausragend hingestellt wird. Natürlich ist sie das auch, aber eben nicht nur. Den König Dax mochte ich hingegen anfangs überhaupt nicht. Allerdings hat die Autorin es perfekt hinbekommen, dass er sich nach und nach in sein Herz schleicht und letztendlich bin ich sehr glücklich wie es zwischen Dax und Roa abgelaufen ist.

Die Geschichte hat viele spannende Teile und ich konnte es zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen. Manchmal habe ich wirklich am Verstand von Roa gezweifelt und es war wirklich zum Haare raufen wie naiv sie ist, aber sie konnte zum Glück immer auf ihre Freunde und Familie zählen.

Ich mochte auch die Rückblicke und die Sagen, die wir alle paar Kapitel bekommen haben, sodass man genau nachvollziehen konnte was in der Vergangenheit passiert ist, sodass Essie jetzt zum Beispiel ein Falke ist. Das hat die ganze Geschichte nochmal ein bisschen ansehnlicher gemacht.

Trotzdem haben mir ein paar Kleinigkeiten gefehlt. Ich habe gedacht, dass Iskari eine Reihe ist, die sich um Drachen dreht. Allerdings schien es nur in Band 1 darum zu gehen. In Band 2 haben wir lediglich wenige Vorkommnisse der Drachen. Immerhin haben wir allerdings nicht nur kurz die Drachen aus dem vorherigen Teil getroffen, sondern auch die vorherigen Protagonisten Asha und Torwin, was mir dann wiederum gut gefallen hat.



Fazit:

Ich mochte die Geschichte um Dax und Roa und fand sie sogar spannender und mitreißender als Band 1, aber trotzdem hat mir zu den 5 Sternen auch wieder das gewisse Etwas gefehlt. Mal schauen wie es dann mit dem nächsten Band aussieht.