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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2019

Leider der einzige Kresley-Cole-Roman, den meine Bibliothek zu bieten hatte..

Verheißung des Zwielichts
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Kresley Cole ist, wie ich finde, eine tolle Autorin, der mehr Platz im Regal meiner Stammbibliothek gehören sollte. Leider konnte ich in der Onleihe jedoch nur dieses eine Buch von ihr finden, was ich ...

Kresley Cole ist, wie ich finde, eine tolle Autorin, der mehr Platz im Regal meiner Stammbibliothek gehören sollte. Leider konnte ich in der Onleihe jedoch nur dieses eine Buch von ihr finden, was ich etwas schade fand. Da ich aber gern LGBTQ+ -Literatur lese und dieses Buch noch nicht kannte, habe ich es mir sofort aufgeliehen. Wer Kresley Cole kennt, der weiß, dass man bei ihr eine gute Dosis Herzschmerz gepaart mit heißen Szenen und einem guten Ende erwarten kann. So ist es auch diesmal. Es hat mir sehr gefallen, dass es eine nennenswerte Handlung gibt, in der es vorrangig darum geht, dass der Dämon Cas seinen Vampir-Gefährten Mirceo nicht anerkennen will. Etwas abrupt war das Ende, denn es geht auf einmal gar nicht mehr weiter. Ich hätte mir gewünscht, dass das Buch etwas länger ist. Aber sei`s drum, lesenswert ist es trotzdem.

Veröffentlicht am 20.06.2019

stilistisch reizvoll

All die unbewohnten Zimmer
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Das Buch ist interessant geschrieben. Die Sprache ist einfach und an den lustigsten Stellen recht bildlich. Das hat mir beim Lesen das eine oder andere Schmunzeln entlockt. Besonders lustig fand ich auch ...

Das Buch ist interessant geschrieben. Die Sprache ist einfach und an den lustigsten Stellen recht bildlich. Das hat mir beim Lesen das eine oder andere Schmunzeln entlockt. Besonders lustig fand ich auch die Amazon-Beschreibung der 4 Hauptpersonen: "Polonius Fischer (der ehemalige Mönch), Tabor Süden (der zurückgekehrte Verschwundenensucher), Jakob Franck (der pensionierte Kommissar, immer noch Überbringer der schlimmsten Nachricht) und Fariza Nasri (Beamtin mit syrischen Wurzeln, erlöst von der Verbannung in die Provinz)." (Zitat: https://www.amazon.de/All-die-unbewohnten-Zimmer-Friedrich/dp/3518428500/ref=sr11sspa?mkde_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=all+die+unbewohnten+zimmer&qid=1561020382&s=gateway&sr=8-1-spons&psc=1)

Die vier haben gemeinsam, dass man am Anfang des Buches jeweils nur sehr wenig über sie weiß. Das ändert sich zwar, aber ich hatte nie das Gefühl, den Protagonisten besonders nahe gekommen zu sein oder schlau aus Ihnen zu werden. Das schreibe ich auch dem Stil des Buches zu.

Denkbar verwirrend ist auch die Handlung, die sich heranschleicht, ohne, dass man mitbekommt, dass sie überhaupt da ist, und dann aber doch irgendwie stattfindet.

Ein wirklich kurioses Buch. Ich empfehle aber allen Interessierten, auf jeden Falle erstmal die Leseprobe zu lesen, damit man weiß, ob man mit dem Schreibstil zurecht kommt.
Ich bin mir eigentlich gar nicht so sicher, was genau ich von dem Buch jetzt halten soll. Aber es war auf eine amüsante Art und Weise sehr befriedigend.

Veröffentlicht am 04.01.2019

Cybermobbing mal anders

Bad Bachelor
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Dieses Buch gibt Einblicke..Nicht so sehr ins New Yorker Leben, weil man davon nicht besonders viel mitbekommt, aber vielmehr in zwei interessante Hauptcharaktere, die auch gut ausgearbeitet sind. Die ...

Dieses Buch gibt Einblicke..Nicht so sehr ins New Yorker Leben, weil man davon nicht besonders viel mitbekommt, aber vielmehr in zwei interessante Hauptcharaktere, die auch gut ausgearbeitet sind. Die Charaktere, die keine Protagonisten sind, besitzen dafür nicht besonders viel Tiefe, tragen aber ihren Teil zur Handlung bei und werden in den Folgebüchern sicher noch etwas vertieft.
Erschreckend war vor allem die Entwicklung der App “Bad Bachelors”, da es dabei in Reeds Fall nicht mehr “nur” Cybermobbing war, sondern schon in Rufmord und Belästigung ausartete. Ich kann mir ein solches Szenario gut in der Realität vorstellen.

Es war mir ein Vergnügen, das Buch zu lesen. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, mitzuerleben, wie sich zwei augenscheinlich gegensätzliche Charaktere verlieben, die eigentlich beide keine Beziehung wollen, dann aber doch darin landen. Alles in allem ist es ein gutes Buch, das ich weiterempfehlen kann.

Veröffentlicht am 05.05.2017

Das Haus der schönen Dinge

Das Haus der schönen Dinge
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Gekonnt eröffnet Heidi Rehn diesen historischen Roman mit einem schön illustrierten Einladungsschreiben zur Eröffnung der neuen Geschäftsräume des Kaufhauses Hirschvogl. Damit ist man gleich mitten im ...

Gekonnt eröffnet Heidi Rehn diesen historischen Roman mit einem schön illustrierten Einladungsschreiben zur Eröffnung der neuen Geschäftsräume des Kaufhauses Hirschvogl. Damit ist man gleich mitten im Geschehen, als nämliche Eröffnung dann stattfindet. Den ganzen Trubel nimmt der Leser mit Lilys Augen wahr. Die Entwicklung vom anfangs sorglosen Leben bis hin zur Angst und Panik unter der SS ist krass, stimmt auch nachdenklich. Die Judenporgrome und das Erstarken des Reichs bringt aus jüdischer Sicht viel mit sich, wenn auch wenig Positives.
Das Buch ist also schon von der Themenwahl her sehr spannend. Am Anfang des Buches ist alles sehr opulent, prunkvoll, aber das wird zunehmend überschattet. Dahingehend passt, wie ich finde, auch das Deckblatt sehr gut. Mit dem farbenfrohen Vordergrund lockt es an, der farblosere Hintergrund kommt erst so nach und nach zur Geltung.
Der Erzählstil gefällt mir auch gut, obwohl ich mich gleich am Anfang noch nicht sofort ganz abgeholt gefühlt habe. Man versinkt erst so allmählich im Buch. Und das Ende ist dann wie Aufwachen.

Veröffentlicht am 09.02.2017

Der psychisch gestörte Mörder..

Die Poesie des Tötens
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..ist ein gern diskutiertes Thema, dass auch immer viele Leser anlockt. So meiner Meinung nach auch dieses Buch. Die Ghostwriter-Thematik fand ich in Kombination mit dem Morden noch spannender und habe ...

..ist ein gern diskutiertes Thema, dass auch immer viele Leser anlockt. So meiner Meinung nach auch dieses Buch. Die Ghostwriter-Thematik fand ich in Kombination mit dem Morden noch spannender und habe mich deshalb für die Leserunde beworben und glatt gewonnen. Ich fand es am Anfang fast ein wenig langweilig, wie Kleist sein Opfer beschreibt, obwohl es an sich nichts an der Situation auszusetzen gibt (die ist ganz im Gegenteil sehr gruselig).Es gibt einen Abstand zwischen dem Leser und der Erzählung, der leider bis zu Ende nicht schwindet.
Der Schreibstil ändert sich nicht, aber man gewöhnt sich dran. Kleist ist ein intelligenter Killer, ein Protagonist, über den sich zu lesen lohnt. Max ist eigentlich nur der Normalo, der zufällig mit reingezogen wird. Gruselfaktor ist allerdings da, da kann man nichts aussetzen.
Thema: 5 Sterne, Schreibstil: 3,5