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Milli0910

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2018

Ein Glücksroman

Sylt oder solo
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Zusammenfassung:
Eigentlich ist Nina sehr glücklich. Mit ihrem Freund Jan hat sie sich nach einer Erbschaft ein Leben auf Sylt aufgebaut: ein high-Tech Wohnwagen, eine eigene Surfschule und ein Leben ...




Zusammenfassung:
Eigentlich ist Nina sehr glücklich. Mit ihrem Freund Jan hat sie sich nach einer Erbschaft ein Leben auf Sylt aufgebaut: ein high-Tech Wohnwagen, eine eigene Surfschule und ein Leben im Paradies. Doch immer mehr kriselt es in der Beziehung der beiden. Als Jan dann auch noch eine Beziehungspause will und Hals über Kopf zu seiner Schwester nach Berlin abhaut, scheint in Ninas Leben das Glück abhanden gekommen zu sein..

Eigene Meinung:
Die Geschichte gefällt mir sehr gut. Auch wenn man den ersten Teil der Story nicht kennt- wie es auch bei mir der Fall war- wird zu Beginn alles Vergangene so beschrieben, dass man keine Probleme hat, der Handlung zu folgen. Durch viele unerwartete Ereignisse wird es nicht langweilig, den Roman zu lesen.
Die Hauptperson Nina kann ich sehr gut verstehen. Wahrscheinlich jeder kennt das Gefühl, wenn die erste Verliebtheit nachlässt und sich in einer Beziehung den Alltag breit macht. Schön finde ich auch, dass die Geschichte aus der Perspektive von Nina erzählt wird, wodurch man vor allem ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen kann.

Fazit:
Das Buch ließ sich super einfach lesen- durch den einfachen schreibstil, die nicht zu lang hinaus gezögerte Handlung und die schöne Zeichnung der Charaktere. Ein schneller Lesegenuss für jeden, der ein wenig anspruchsvolles Buch sucht, das nicht reich an Spannung ist :)

Veröffentlicht am 01.07.2019

Wasser sind tief

Kalte Wasser
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Das Cover des Buches ist zwar schön anzuschauen, ist jedoch auch kein besonderer Hingucker. Ebenso empfinde ich es nicht als wirklich passend zu der Handlung der Geschichte.
Inhalt:
Das junge Paar Patrick ...

Das Cover des Buches ist zwar schön anzuschauen, ist jedoch auch kein besonderer Hingucker. Ebenso empfinde ich es nicht als wirklich passend zu der Handlung der Geschichte.
Inhalt:
Das junge Paar Patrick und Lauren Tranter sind soeben Eltern von zwei kleinen Jungen geworden. Da es eine sehr anstrengende Zangengeburt war und die Mutter zudem an Wochenbettdepressionen zu leiden scheint, schläft sie nach einem Spaziergang ein. Als sie erwacht, ist der Kinderwagen mitsamt ihrer Babys verschwunden. Jo Harper, eine junge Polizistin, sorgt dafür, dass die Kleinen schnell wieder zurück bei ihrer Mama sind. Doch Lauren ist sich sicher: Diese beiden Kinder sind nicht ihre Söhne, die Kinder müssen ausgetauscht worden sein. Zwar wurde Harper ein klares Verbot ausgesprochen, doch sie glaubt dem Gefühl der jungen Mutter und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Hat die Obdachlose Frau etwas damit zutun, die Lauren auf der Station besucht hat? Wen sieht Lauren so häufig, dass es sie jedes mal in Angst und Schrecken versetzt? Harper ist fest entschlossen, die wirklichen Babys der Tranters zu finden.
Meine Meinung:
Was ich erst einmal schön finde ist, dass zu Beginn eines jeden Kapitels eine kurze Textpassage zum Zwillingsthema zu finden ist. Man kann so gut mit dem alten Kapitel anschließen und sich auf das Lesen eines neuen freuen. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen und auch die doch verworrene Denkweise von Lauren lässt sich bis auf einzelne Stellen doch nachvollziehen. Die gesamte Story scheint ein einziges Durcheinander aus Geheimnissen und Unwissenheit der Protagonisten zu sein, was sich auf mich als Leser übertragen hat. Es stellt sich heraus, dass Laurens Psyche ihr Spielchen spielt, doch was real ist und was nicht, lässt sich kaum auseinanderhalten. Doch besonders dieses herumringen, was ich mit mir selber hatte, hat die Story besonders gemacht. Jo Harper ist der einzige Charakter, welchen ich von vorne bis hinten sympathisch finde. Mit Sicherheit war es gewollt, dass sie die Sympathieträgerin des Romans ist. War der Beginn, vor allem die Geburt und das beginnende Gefühlschaos Laurens, noch etwas zu lang gezogen, so kam mir das Ende zu aprupt und schloss schnell ab, wenn mir die Idee im Allgemeinen auch gut gefällt. Eventuell soll an dieser Stelle die Geschichte noch weitergehen und deshalb bleiben etliche Fragen offen.

Fazit und Empfehlung:
Am Anfang etwas zu sehr in die Länge gezogen, das Ende zu schnell und zu undetailliert: Das sind meine Hauptkritikpunkte an dem Buch. Ebenso finde ich, dass vielleicht das ein oder andere Genre zu viel mit hineingemischt worden ist. Mystery, Thriller, Krimi, Psycho- Elemente- all das kann überladen wirken, wenn nicht eins der genannten wirklich heraussticht. Alles in Allem ein solides BUch, welches jedoch die ein oder andere Schwäche aufweist.

Veröffentlicht am 26.04.2019

Sport ist Mord

Abgeschlagen
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Inhalt:
Die Kneipenwirtin Lissie Sommer hat in ihrem letzten Urlaub den Kommissar Sebastian Loch lieben gelernt. Bei einem ihrer Dates, ein Abendessen im örtlichen Golfclub, wird 'ihr Kommissar' zu einer ...


Inhalt:
Die Kneipenwirtin Lissie Sommer hat in ihrem letzten Urlaub den Kommissar Sebastian Loch lieben gelernt. Bei einem ihrer Dates, ein Abendessen im örtlichen Golfclub, wird 'ihr Kommissar' zu einer Leiche geführt, die in eben diesem Golfclub gefunden wurde.
Da Lissie bereits bei 2 vorigen Kriminalfällen als 'ungewollte Assistetin' irgendwie in die Fälle mit reingerutscht ist, soll es auch diesmal nicht anders sein.
Teils mit Sebastian, teils alleine macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder. Als dann noch eine zweite Leiche gefunden wird, stellt sich immer mehr die Frage was die Morde mit der Vergrößerung des Golf-Clubs zutun haben...

Die Geschichte ist eine nette Mischung aus Krimi und Liebesroman- da man nebenher nicht aufhört mit der Liebesgeschichte zwischen Lissie und Sebastian mitzufiebern.

Zwar lässt sich der Krimi schnell und einfach durchlesen, er ist jedoch nicht besonders anspruchsvoll- schnell stellt man Vermutungen auf, wie es ausgehen kann& das 'große finale' fällt auch leider sehr schnell und ohne großen Spannungsaufbau aus. Ich war sehr überrascht, als ich umblätterte und festgestellt hab, das bereits der Epilog beginnt.

Lustig ist der schreibstil jedoch allemal- viele Witze, auch in Verbindung mit der sehr charmanten und äußerst neugierigen Lissie, mit der ich schnell warm wurde.

Alles in allem ein netter Kriminalroman, der sich schnell lesen lässt und es doch schafft, den Leser zu packen.
Auch zu empfehlen, wenn man die ersten beiden Teile rund um Lissie Sommer nicht kennt!

Veröffentlicht am 26.04.2019

Plenskow

Wo ist Norden
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Kurz nach der Wende kauft die Familie von Niketsch ein altes Gutshaus in Plenkow: um dort ein Café zu eröffnen und damit sein Bruder Konrad dort zudem seine Arztpraxis aufbauen kann. Doch bevor diese ...


Kurz nach der Wende kauft die Familie von Niketsch ein altes Gutshaus in Plenkow: um dort ein Café zu eröffnen und damit sein Bruder Konrad dort zudem seine Arztpraxis aufbauen kann. Doch bevor diese Träume wahr werden, muss viel Arbeit in das Anwesen gesteckt werden. Und so beschreibt der Roman eine Familie, die für ihre Träume kämpft- und dazu wie es ist in einer Großfamilie zu leben, welche Probleme auftauchen und was das Leben sonst noch so mit sich bringt.

Die Thematik der Geschichte hat mich sehr gereizt& so war ich gespannt zu lesen. Der Schreibstil ist flüssig, alles wird detailliert genug beschrieben und doch nicht zu sehr, als dass das Lesen langweilig würde. Erzählt wird das Leben in Plenskow rückblickend von Niketsch- wodurch besonders seine Gefühle, Gedanken und Probleme besonders zum Ausdruck kommen. Waren es zu Anfang noch viele Namen die genannt werden, die man nur schwer den einzelnen Personen zuordnen kann, diese Fragen legen sich jedoch im Laufe der Geschichte.

Mein Fazit zum ganzen Buch ist etwas gespalten: einerseits ist die Geschichte schön und lässt sich gut lesen. Andererseits baut sich kein Spannungshöhepunkt auf, die Geschichte plätschert vor sich hin und hätte durchaus in einer anderen Zeit als nach dem Mauerfall spielen können. Ein bisschen mehr zeitlich erkennbares Flair hätte ich mir durchaus gewünscht!
Dieses Buch ist bestimmt etwas für diejenigen, die Bücher mögen, welche sich einfach lesen lassen und einen mit in eine spannende Familie entführen.

Veröffentlicht am 06.03.2019

Digitales Klassenzimmer

I can see U
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Das Cover des Buches hätte mich im Buchladen wahrscheinlich nicht wirklich angesprochen. Dennoch macht es, in Bezug auf den Inhalt des Buches, sehr wohl Sinn. Diese Schrift, die doch sehr an Computer ...


Das Cover des Buches hätte mich im Buchladen wahrscheinlich nicht wirklich angesprochen. Dennoch macht es, in Bezug auf den Inhalt des Buches, sehr wohl Sinn. Diese Schrift, die doch sehr an Computer erinnert, die Abkürzung “U” und das Gesicht des jungen Mannes, welches einen ohne Probleme beobachten kann.

Der Inhalt:
In dem Jugendroman von Matthias Morgenroth geht es im groben betrachtet um eine Schulklasse. Im Detail wird aus der Sicht von Marie geschildert, was passiert. Als der neue Mitschüler, ben, nämlich in ihre Klasse kommt, verspürt Marie sofort ein Kribbeln im Bauch- eine kleine Verliebtheit. Und auch Ben scheint von Maries Schwärmereien nicht ganz abgeneigt zu sein..
Während die beiden sich immer besser kennenlernen, geschehen jedoch plötzlich seltsame Dinge. Im Klassenchat werden falsche Fotos von Marie umher geschickt, die tiefsten Geheimnisse ihrer Mitschüler werden offengelegt und der “Auftrag”, von welchem Ben ihr erzählt, entpuppt sich als ein Größerer, weit über Maries
Vorstellungskraft hinaus. Das Ende wird nicht nur sie überraschen.

Meine Meinung:
Den Anfang und den Einstieg in die Story für den Leser fand ich etwas holprig. Sehr viele Informationen auf sehr wenigen Buchseiten. Die Erzählperspektive- aus Maries Sicht- fand ich widerrum sehr gut, da meines Empfindens nach ihre Gedanken und Gefühle fast die waren, die am wichtigsten zu verstehen sind. Das Buch lies sich schnell und flüssig lesen. Jedoch finde ich auch, dass es nicht nur für Jugendliche geeignet ist und schon gar nicht nur Jugendliche die Themen Cybermobbing, Datenschutz im Internet etc. näher gebracht bekommen müssen.
Das Ende der Story kam sehr überraschend, obwohl ich selber meine Meinung zum Ausgang des Buches nach jeder 5. Seite geändert habe.
Leider muss ich sagen, dass mir das Ende des Buches dahingehend nicht gefallen hat, dass ich einige Dinge zu wenig aufgeklärt finde und der Schluss ansich zu offen war.
Alles in Allem würde ich dennoch sagen, dass das Buch gut zu lesen war und ich mich über einen aufklärenderen zweiten Teil sehr freuen würde.