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Veröffentlicht am 17.08.2019

Sommer auf italienisch mal anders...

Sommer auf meiner Haut
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Das Cover ist wirklich schön gemacht, es macht Lust auf Sommer und Sonne in Italien und das spricht einen schon an. Es macht einfach Lust auf Urlaub und Sommer und bietet einen netten Blick auf ein kleines ...

Das Cover ist wirklich schön gemacht, es macht Lust auf Sommer und Sonne in Italien und das spricht einen schon an. Es macht einfach Lust auf Urlaub und Sommer und bietet einen netten Blick auf ein kleines italienisches Dorf an der Küste.
Lavina reist kurz nach dem Tod ihrer Mutter von Barcelona nach Italien um sich auf die Spuren aus dem Tagebuch ihrer Mutter zu begeben und die Orte aufzusuchen, die ihre Mutter glücklich gemacht haben und will dabei ihren Vater finden, den sie nicht kennt, der ihre Mutter aber auch sehr glücklich gemacht hat. Bei ihrer Reise trifft sie auf Claudio, den sie schon aus ihrem Musikstudium kennt und die Beiden entdecken ihre Leidenschaft füreinander...
Doch Claudio soll nicht die einzige erotische Begegnung auf Lavinas Reise durch Italien bleiben...
Lavina bleibt trotz der in der Ich-Perspektive geschriebenen Roman für den Leser eher unnahbar und das ist sehr schade, weil gerade in den Momenten der Trauer und der Melancholie wirkt das alles nicht so echt. Auch die Art, wie sie sich teilweise auf die heissen Nächte einlässt, sind sicher nicht für jeden Geschmack etwas.
Das Augenmerk der Reise liegt eher in den lustvollen Begegnungen, die Lavina mit fremden Männern und auch einer Frau hat, an sich nichts schlimmes, aber dann sollte man das auch aus dem Klappentext schon etwas erkennen und das war hier nicht der Fall. Sex als Mittel gegen Trauer scheint auch nicht wirklich eine gute Idee zu sein, allerdings kann man nicht sagen, wie es weitergeht, da das Buch ein offenes Ende aufweisst und man so als Leser etwas stehen gelassen wird.
Der Schreibstil von Elisa Sabatinelli ist ganz nett zu lesen, man startet gut in die Geschichte und auch die Orte, an denen sie ihr Buch spielen lässt, sind gut beschrieben, dennoch bleibt die Beschreibung der Reise durch Italien eher im Hintergrund, den Elisa Sabatinelli legt mehr Wert auf die Lust und die Leidenschaft, was in vielen Momenten etwas zu viel des Guten ist.

Fazit:
Der Plot bietet einen gute Idee, aber die wird leider nicht ganz umgesetzt und dann hat man das offene Ende, was nicht wirklich ein abgeschossenes Buch verspricht und das ist sehr schade. Die Reise durch die Italien wäre schöner gewesen, wenn man sie nicht nur auf Leidenschaft aufgebaut hätte, so das alles andere sehr in den Hintergrund rückt und daher nur ein netter lustvoller Roman, mit einem schönen Cover, wobei der Klappentext aber die Erotik gleich mal weglässt.

Veröffentlicht am 06.08.2019

Da wäre mehr Potenzial gewesen...

Die Mondschein-Lagune
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Das Cover lässt einen gleich an Venedig denken und auch die Frau im Vordergrund des Covers könnte Antonia sein, die auf Venedig schaut. Ein sehr stimmiges Cover, das ins Auge fällt.
Der Klappentext passt ...

Das Cover lässt einen gleich an Venedig denken und auch die Frau im Vordergrund des Covers könnte Antonia sein, die auf Venedig schaut. Ein sehr stimmiges Cover, das ins Auge fällt.
Der Klappentext passt leider nicht ganz auf die Geschichte, Antonia könnte man eher als Flüchtende vor einer verfahrenen Beziehung bezeichnen, die einen mehrmonatigen Forschungsauftrag in Venedig annimmt, der ihr wohl gerade recht kommt.
Bereits an ihrem ersten Tag in Venedig lernt sie Dario kennen, einen sehr anagierten Umweltaktivisten, der sich für die Erhaltung des ursprünglichen Venedigs einsetzt und damit geht die Leidenschaft von Dario auf Antonia über. Aber nicht nur der Interesse für den Umweltschutz lässt das Feuer zwischen den Beiden brennen...
Dorette Deutsch hat einen sehr poetischen Schreibstil, aber es fällt auf, dass sie Kulturpolitikerin ist und versucht, viele soziale Themen und auch den Umweltschutz mit in die Geschichte zu nehmen, dabei ihr Wissen über Venedig zusammen mit einer Liebesgeschichte zu mixen und das ist nicht wirklich gelungen. Zeitweise hat man das Gefühl, in einem Umweltroman oder einem Reiseführer zu sein und so fällt die Geschichte zwischen Antonia und Dario immer wieder in den Hintergrund.
Dabei sind die Charaktere teilweise wirklich sehr gut ausgearbeitet, nur leider bleibt Antonia etwas blass in der Geschichte, man merkt, dass sie sich vor allem wegen der Menschen in Venedig wohlfühlt. Dabei es hätte viel Potenzial in der Geschichte gegeben, das wurde leider nicht genutzt. Auch die Gespräche zwischen Adas Katze und der Ratte zu Ende jedes Kapitels wirkt etwas deplatziert in der Geschichte, den Zusammenhang zu Geschichte kann man nicht wirklich erschliessen.

Fazit:
Das Cover ist wirklich schön gestaltet, aber der Klappentext ist etwas irreführend, aber der Schreibstil ist schön, aber das Buch ist auch eher kulturpolitisch angelegt, es wird sich viel mit Umweltschutz auseinandergesetzt und so fällt die Liebesgeschichte etwas hinten über. Zeitweise liest man das Buch eher wie einen Reiseführer und so geht der venezianische Flair verloren, was schade ist.

Veröffentlicht am 25.07.2019

Oh, das Buch war es nicht...

His Dark Symphony
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Das Cover ist echt ein Hingucker, mal etwas völlig anderes und dabei sehr unauffällig gehalten. Der Mann auf dem Cover kommt Emeric nahe, aber so wirklich passend ist er nach dem Beschreibung im Buch nicht. ...

Das Cover ist echt ein Hingucker, mal etwas völlig anderes und dabei sehr unauffällig gehalten. Der Mann auf dem Cover kommt Emeric nahe, aber so wirklich passend ist er nach dem Beschreibung im Buch nicht.
Ivory hat es in ihrem Leben nicht leicht, obwohl sie einen sicher Platz an einer Privatschule hat, die ihr Vater ihr ermöglichte bevor er starb, ist sie in ihrer Familie das schwarze Schaf. Sie kümmert sich zwar um alles, aber bekommt dafür keinen Dank sondern muss sich auch noch Demütigungen anhören. Auch in ihrer Schule ist sie die Aussenseiterin, sie passt eben nicht das gängige Klischee dort, aber Ivory hat einen Traum und das ist die Musikakademie in New York und an dem hält sie fest. Doch dann kommt Emeric in ihr Leben, der aber auch kein Retter auf dem weissen Pferd ist, sondern ihr Lehrer, der sehr spezielle Vorlieben hat, die Ivory bald an ihre Grenzen bringen werden... Neben den Gefühlen, die er für Ivory hat, hat er aber auch ein dunkles Geheimnis, was er mit sich herum trägt und auch seine Vorgeschichte ist alles andere als ruhmvoll..
Das Stil von Pam Godwin ist schon etwas speziell, sie springt in manchen Moment sehr stark und durch die Mischung aus den Sichtweisen von Ivory und Emeric ist es manchmal schwer, wirklich den Faden zu behalten. An sich ist die Idee gut, es aus der Sichtweise von beiden zu schreiben, aber leider geht Pam Godwin in ihren Figuren nicht wirklich tief und das ist schade. So bleiben sie nur oberflächlich und teilweise ziemlich naiv. Teilweise passt auch der Aufbau der Figur nicht zu deren Handlungen, was irritierend wirkt. Auch gab es keine echte Entwicklung der Charakter, man hat sie einmal angelegt und so bleiben sie blass in der Handlung bis zum Schluss.
Die Liebe, die sich zwischen Ivory und Emeric entwickeln sollte, überträgt sich auch nicht auf den Leser, man spürt die Anziehungskraft und das Verlangen, aber Liebe sieht anders aus.
Man hat beim Lesen teilweise den Eindruck, dass die Tatsache, dass Ivory erst 17 Jahre alt ist, komplett unter den Tisch fällt und auch die Auswirkungen auf alle Beteiligten so einfach hingenommen werden. Zudem sind auch andere Sachen, gerade im Umfeld von Emeric bedenklich, wenn man so seine Handlungen bedenkt.
So wirklich eine Handlung findet man im Buch leider nicht, es ist eher eine Aneinanderreihung von Momenten, viele davon sind sexuell aufgeladen, aber so wirklich einen Handlungsstrang gab es nicht und zum Ende hin wird die ganze Geschichte immer unwahrscheinlicher.

Fazit:
Das Plot der Geschichte ist echt nicht schlecht, da hätte es viel Potenzial gegeben, aber die Charaktere sind unausgereift und oberflächlich, auch die Handlung wird viel von den sexuellen Momenten überlagert, so dass eine echte Handlung nicht zustande kommt. Sehr schade, weil aus der Geschichte hätte man viel machen können, aber so gibt es gerade so 3 Rosen.

Veröffentlicht am 03.07.2019

Da hätte man mehr erwartet...

Faith
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Das Cover ist wirklich schön gemacht, es hat etwas mystisches und man hat das Gefühl, dass die Funken mehr sind als nur das Umwehen der Frau darstellen. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Cover mit ...

Das Cover ist wirklich schön gemacht, es hat etwas mystisches und man hat das Gefühl, dass die Funken mehr sind als nur das Umwehen der Frau darstellen. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Cover mit tollem Lichtspiel.
Faith erwacht 9 Monate nach dem Ende von Teil 1, aber ihre Welt hat sich verändert, Lie ist nicht mehr da, er wurde von Tristan entführt und nun setzt Faith alles daran, um ihn wieder frei zu bekommen und so macht sie sich mit Freunden auf nach England um Lie wieder an der Seite zu haben.
Faith ist eine sehr spannende und starke Protagonistin und auch wenn sie manchmal etwas naiv ist, schliesst man sich ins Herz, weil sie einfach authentisch ist.
Lie ist in diesem Teil der Geschichte wenig vertreten, was schade ist, er fällt einfach nicht mehr so auf und Tristian ist nur noch durchweg böse.
Die Idee der Geschichte und auch deren Umsetzung ist J. K. Bloom sehr gut gelungen, allerdings zeigt sich immer wieder, dass Faith in ihrer Art durch einige Alleingänge auffällt und das stört so ein bisschen den Lesefluss, weil man dann manchmal zu sehr die Naivität von ihr spürt.
Etwas, was aber in dem Buch wirklich etwas fehlt, sind die Funken zwischen Faith und Lie, die man aus dem 1. Teil kennt, das kommt zwar gegen Ende etwas auf, aber irgendwie fehlt da einfach etwas, man erwartet nach Teil 1 da etwas mehr.
Der Schreibstil von J. K. Bloom ist locker und leicht, man liest ihn einfach so weg und kann daher das Buch auch schlecht aus der Hand legen, der Sog, den der Schreibstil auswirkt, ist wirklich enorm. Allerdings fallen auch immer mal wieder ein paar kleine Logikfehler in der Geschichte auf, aber die sind wirklich unauffällig. Trotzdem schafft es J. K. Bloom immer wieder, der Geschichte etwas Tiefgang zu verleihen.
Man sollte allerdings beide Bände in naher zeitlicher Abfolge lesen, weil man verliert sonst etwas den Faden, also wäre es ratsam, erst Teil 1 und dann gleich Teil 2 zu lesen, weil die Geschichte sehr zusammenhängt und Teil 2 logischerweise auf Teil 1 aufbaut.

Fazit:
Mit Erwacht schafft J. K. Bloom einen soliden Abschluss der Dilogie, die Idee ist gut, in der Umsetzung gibt es aber ein paar Schwachstellen, aber mit einem tollen Schreibstil liest man den 2. Teil wirklich gut weg. Allerdings sollte man beide Teile wirklich zeitnah lesen, weil die Geschichte sehr zusammenhängt.

Veröffentlicht am 09.05.2019

Okay, aber mehr auch nicht...

Mine | Erotischer SM-Roman
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Jonathan ist reich und mächtig,was er will, das nimmt er sich auch und so ist es auch bei Isabell, sie ist in einer Notlage und Jonathan nutzt das einfach aus, weil er es sich leisten kann.
Das Buch ist ...

Jonathan ist reich und mächtig,was er will, das nimmt er sich auch und so ist es auch bei Isabell, sie ist in einer Notlage und Jonathan nutzt das einfach aus, weil er es sich leisten kann.
Das Buch ist eigentlich als erotischer Roman angelegt, aber wirklich erotisch wird es nicht, weil es geht mehr um die Dominanz, die Jonathan ausstrahlt, er nimmt sich Isabell, wenn es ihm gerade passt und das ist eher ein Szenario von Unterwerfung.
Die Handlung an sich verzieht sich zügig, ist auch keine neue Konstellation, die sich da auftut, reicher Mann, arme Frau und schon geht die Handlung los. Leider fallen auch immer wieder viele Wiederholungen auf und die Autorin hält sich sehr an Jonathan, das fällt beim Lesen schon auf.
Der Perspektivenwechsel zwischen Isabell und Jonathan klappt an sich ganz gut, aber man erfährt mehr über Jonathan, Isabell bleibt in der Geschichte leider etwas blass.
Leider gibt es in dem Buch auch einige krassen Handlungsstellen, deswegen finde ich die Altersempfehlung ab 16 Jahren sehr angemessen.
Für das Cover, den sehr flüssigen Schreibstil und das Ende gibt es aber 3 Rosen, mehr aber auch nicht, weil das Buch hätte wirklich Potenzial für mehr gehabt, aber das wurde leider nicht ausgenutzt.