Wieder sehr humorvoll und skurril!
Am Tatort bleibt man ungern liegenAuch dieser Alpenkrimi - mittlerweile schon der 12. dieser Reihe von Jörg Maurer um Kommissar Jennerwein - spielt in der Kurstadt im Werdenfelser Land. Das Team um Jennerwein erholt sich nur langsam von ...
Auch dieser Alpenkrimi - mittlerweile schon der 12. dieser Reihe von Jörg Maurer um Kommissar Jennerwein - spielt in der Kurstadt im Werdenfelser Land. Das Team um Jennerwein erholt sich nur langsam von den schweren Verletzungen, die es am vergangenen Weihnachtsfest auf der Hütte erlitten hat, als ein Verrückter sie alle in die Luft sprengen wollte. So spielt Jennerwein in dieser Folge eher eine Nebenrolle, dafür tritt Hölleisen in seine Fußstapfen.
Die junge Putzfrau Alina Rusche liegt tot in ihrem Garten - erschlagen von einem sogenannten Feuerrad, das an der Hauswand zur Verzierung aufgehängt war. Alles sieht nach einem tragischen Unfall aus, doch der Polizei kommt das alles komisch vor und so beginnen die Ermittlungen bei den zahlreichen Kunden der fleißigen Putzfee. Auch in der hiesigen Kurbank war sie oft - und nicht nur zum Putzen. Diese Bank bzw. ihre Schließfächer spielt eine große Rolle in diesem Krimi. Doch wer den Autor kennt, weiß, dass das nicht der einzige Fall ist, der in diesem Buch ans Licht kommt. Auch ein älterer Herr, der plötzlich an einem Hitzeschlag stirbt, spielt eine Rolle - sogar noch aus seiner letzten Ruhestätte heraus. Dann kommt noch ein Bastler und Tüftler mit kriminellen Ambitionen vor, der sich sehr für die Geheimnisse in den Schließfächern interessiert.
Das alles kommt wie immer bei jörg Maurer in gewohnt humorvoller und skurriler Weise daher. Auch seine Ausdrucksweise ist oft sehr bemerkenswert: S. 211: Die Morgensonne stand am Himmel wie der abgerissene Kopf eines hitzköpfigen Engels. Und hier scheiden sich oft die Geister - entweder man liebt die Bücher von Jörg Maurer oder man kann sich absolut nicht dafür erwärmen. Ich gehöre zu den Ersteren und habe mich wieder bestens unterhalten gefühlt!