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Veröffentlicht am 21.07.2019

Das Spiel der Mächtigen

Das Spiel der Mächtigen
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Titel und Cover

Der Titel Das Spiel der Mächtigen passt sehr gut zur Geschichte und besser als Imperium. Das Cover passt auch gut. Es ist im gleichen Stil gehalten, wie die anderen Hörbücher von Jeffrey ...

Titel und Cover

Der Titel Das Spiel der Mächtigen passt sehr gut zur Geschichte und besser als Imperium. Das Cover passt auch gut. Es ist im gleichen Stil gehalten, wie die anderen Hörbücher von Jeffrey Archer.

Zum Inhalt

Lubji Hoch ist ein jüdischer Junge. In den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs flieht er durch Europa vor den Nazis. Dabei entdeckt er sein Sprachtalent und sein Interesse für Zeitungen. In Berlin beginnt er nach dem Krieg mit dem Aufbau einer Zeitung.
Keith Townsend wächst als Sohn eines Zeitungsbesitzers in Melbourne auf. Er schafft es zum bedeutendsten Verleger Australiens zu werden.
Obwohl sie sehr unterschiedlich aufwachsen, haben beide Männer das gleiche Ziel, der größte Medienkonzern der Welt....

Meine Meinung

Das Buch ist ein typischer Archer-Roman. Die Geschichte um die beiden Männer Lubji und Keith ist gut in die Weltgeschichte eingeflochten. Stellenweise finde ich die Erzählung aber sehr langatmig. Jeffrey Archer beschreibt gut, wie die beiden immer mehr Macht bekommen und dabei auch große Risiken eingehen. Sie sind beide Spieler. Im Laufe der Geschichte werden ihre Unternehmungen immer größer. So ist es kein Wunder, das sich ihre Wege eines Tages kreuzen.

Das Ende des Buches fand ich eher enttäuschend. Es gibt aus meiner Sicht keinen richtigen Abschluss. Schade. Ich habe mich daher dazu entschieden, dem Roman 3 Sterne zu geben.

Gesprochen wurde das Buch wieder hervorragend von Richard Barenberg. Ihn kenne ich bereits von zahlreichen anderen Hörbüchern und ich liebe seine ruhige und angenehme Stimme. Er schafft es immer wieder die verschiedenen Protagonisten realistisch herüberzubringen.

Veröffentlicht am 22.06.2019

Eine Schwimmerin auf der Flucht

Die stille Tochter (Ein Fall für Tommy Bergmann 4)
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Zum Inhalt

2016 wird in einem See eine tote Frau gefunden. Kurz darauf wird der Doppelagent Arvid Storholt ermordet. Tommy Bergmann soll für den norwegischen Geheimdienst herausfinden, ob beide Fälle ...

Zum Inhalt

2016 wird in einem See eine tote Frau gefunden. Kurz darauf wird der Doppelagent Arvid Storholt ermordet. Tommy Bergmann soll für den norwegischen Geheimdienst herausfinden, ob beide Fälle zusammen gehören. Handelt es sich bei der Toten um die seit den 80er Jahren verschwundene Agentin Christel Heinze?

Christel Heinze, Schwimmerin der DDR, war bei einem Wettkampf in Norwegen geflohen und arbeitete später für den KGB.

Meine Meinung

Bei diesem Buch handelt es sich um den vierten Fall des Ermittlers Tommy Bergmann. Für mich ist es jedoch der erste Fall. Die Grundidee des Buches um eine DDR-Schwimmerin, die in den Westen flieht gefällt mir gut.

Der Autor hat das Buch in zwei Erzählstränge unterteilt. Zum einen begleiten wir Christel Heinze bei ihrer Flucht im Jahre 1973 bis zu ihrem Verschwinden 1982. Zum Anderen ermittelt Tommy Bergmann im Jahre 2016. Durch den Wechsel der Erzählstränge, arbeitet man sich nach und nach an den Zeitpunkt des Verschwindens heran.

Die Geschichte um Spionage und Gegenspionage, Liebe und Angst ist gut konstruiert. Am Ende gibt es keine offenen Fragen. So richtig begeistern konnte mich das Buch dennoch nicht. Mir hat irgendwie die für einen Thriller typische Spannung gefehlt. Der Autor konnte mich nicht wirklich mitreißen. Schade.

Gesprochen wurde das Buch gewohnt gut von Detlef Bierstedt.

Veröffentlicht am 01.06.2019

Wunder Park

Willkommen im Wunder Park - Das Buch zum Film
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Wir haben das Buch zum Film gelesen, bevor wir den Film gesehen haben. Erzählt wird die Geschichte von June. June ist ein Kind mit einer großen Fantasie. Zusammen mit ihrer Mutter bastelt June einen Wunder ...

Wir haben das Buch zum Film gelesen, bevor wir den Film gesehen haben. Erzählt wird die Geschichte von June. June ist ein Kind mit einer großen Fantasie. Zusammen mit ihrer Mutter bastelt June einen Wunder Park. Es ist ein Freizeitpark, in dem sich Tiere um alles kümmern. Der Star des Parks ist der Affe Peanut. Er kann mit seinem magischen Stift neue Karussells erschaffen.

Die Geschichte wird sehr bildhaft erzählt und unsere Tochter Luise (7) war sehr begeistert von dem Buch. Doch plötzlich war die Geschichte vorbei. Es gab kein richtiges Ende. Man hat das Gefühl, jemand hat Feierabend gerufen und es wurde nur noch schnell ein Ende hingeklatscht.

Trotzt des merkwürdigen Endes, wollte Luise den Film sehen und so haben wir ihn uns im Kino angesehen. Der Anfang des Filmes ist fast identisch mit dem Buch und irgendwann sagte Luise: "Der Film ist gleich vorbei." Doch ohhh Wunder, dem war noch lange nicht so, denn im Film gibt es ein Ende, wie man es sich vorstellt.

Nachdem wir nun das Buch gelesen und den Film gesehen haben, muss ich feststellen, dass das Buch den Film sehr genau wiedergibt. Doch am Ende wurden ganze Szenen herausgestrichen und das eigentliche Ende gibt es im Buch überhaupt nicht. Es ist aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar, wieso das so ist. Hatte man Angst, dass das Buch zu dick wird?

Am Ende gibt es noch ein paar Bilder aus dem Film.

Veröffentlicht am 07.12.2018

Im Visier

Im Visier
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Im Visier ist mein erstes Buch von Lee Child. Es handelt sich jedoch bereits um den 19. Band der Jack-Reacher-Reihe, die mir bislang unbekannt war.


Zum Inhalt

Auf den französischen Präsidenten wird ...

Im Visier ist mein erstes Buch von Lee Child. Es handelt sich jedoch bereits um den 19. Band der Jack-Reacher-Reihe, die mir bislang unbekannt war.


Zum Inhalt

Auf den französischen Präsidenten wird ein Attentat verübt. Dank einer robusten Panzerglasscheibe schlägt der Anschlag jedoch fehl. Doch bald steht in London der G8-Gipfel an und damit ein weiteres mögliches Anschlagsziel.
Der Schuss kam aus einer Entfernung von ca. 1.300 m. Es kommt also nur ein sehr kleiner Täterkreis in Frage. Ein möglicher Kandidat ist John Kott. Er wurde vor 16 Jahren von Jack Reacher ins Gefängnis gebracht und nun soll Jack es erneut schaffen....

Meine Meinung

Das Buch ist spannend geschrieben. Neben der eigentlichen Handlung gibt es auch immer wieder technische Erklärungen zum Thema Waffen und Schüssen aus großer Entfernung. Das ist aber nicht weiter störend. Schlimmer finde ich da schon, dass es bei den Dialogen immer wieder heißt: "Ich sagte......Sie sagte......ich antworte.......sie sagte....". Dies war aus meiner Sicht überflüssig. Es handelt sich doch nicht um ein Drehbuch. Wenn es einen Dialog gibt, ist doch klar, wer was sagt.
Außerdem gelingt es dem Sprecher Michael Schwarzmaier gut, die Charaktere stimmlich unterschiedlich darzustellen.
Die Handlung wirkt immer wieder sehr konstruiert, aber es ist nun mal eine erfundene Geschichte.

Insgesamt ist es meiner Meinung nach ein gutes Buch, das mich zwar nicht vom Hocker gehauen hat, aber durchaus hörenswert ist. Ich vergebe daher gute 3 Sterne.

Veröffentlicht am 17.11.2018

Die Schwestern von Mitford Manor

Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht
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Zum Inhalt

Wir schreiben das Jahr 1920. Louisa lebt seit dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter und ihrem Onkel zusammen. Sie ist mit ihrem Leben eher unzufrieden und hofft eine Anstellung bei den Mitfords ...

Zum Inhalt

Wir schreiben das Jahr 1920. Louisa lebt seit dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter und ihrem Onkel zusammen. Sie ist mit ihrem Leben eher unzufrieden und hofft eine Anstellung bei den Mitfords zu bekommen.
Doch ihr Onkel, der überall Schulden hat, will sie für seine Zwecke missbrauchen. Als sie eher durch Zufall das Antwortschreiben auf ihre Bewerbung in den Händen hält, hat sie nur noch wenige Stunden Zeit und kein Geld, um pünktlich zum Vorstellungstermin zu kommen.
Am selben Tag kommt es in einem Zug zu einem Verbrechen. Die Krankenschwester Florence Nightingale Shore wird ermordet. Sie ist eine Freundin der Familie Mitford.

Meine Meinung

Bei diesem Buch fällt es mir schwer eine abschließende Meinung zu äußern. Wir erleben den Beginn einer Familiensaga. Einerseits geht es um eine junge Frau aus ärmlichen Verhältnissen, die ihren Weg als Kindermädchen gehen will. Andererseits geht es um die Aufklärung eines Mordfalls.
Es gibt sehr viele Erzählstränge, auf die ich hier nicht weiter eingehen möchte, um nicht zu spoilern.
Den ersten Teil des Buches fand ich sehr langatmig. Später wurde es besser und am Ende überschlugen sich fast die Ereignisse. Gegen Ende des Buches ist Jessica Fellowes gelungen, den Leser mit dem Ausgang des Kriminalfalles zu überraschen.

Gelesen wurde die Geschichte sehr gut von Juliane Köhler. Sie hat versucht das Beste aus dem Buch herauszuholen.

Insgesamt habe ich mich für eine 3 Sterne-Bewertung entschieden.