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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2020

Wir bleiben zu Hause - Urlaub daheim

Urlaub ahoi
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Urlaub zu Hause, wie öd ist das denn? Diese Frage stellt sich das Mädchen im Buch auch, während sie in den Sommerferien zu Hause bleibt. Und dann fängt es zu allem Überfluss auch noch an zu regnen. Es ...

Urlaub zu Hause, wie öd ist das denn? Diese Frage stellt sich das Mädchen im Buch auch, während sie in den Sommerferien zu Hause bleibt. Und dann fängt es zu allem Überfluss auch noch an zu regnen. Es regnet einen Tag, zwei Tage, drei Tage ...

Also fängt das Mädchen an, zu lesen. Sie versinkt in ihrem Buch über das Meer und während draußen der Regen tropft, entschwindet sie in Träumereien. Plötzlich befindet sich ihr Haus mitten Meer und beginnt sich zu bewegen. Nun reist sie zusammen mit ihrem Haus über die Weltmeere und entdeckt jede Menge Tiere, Eisberge und mehr. Am Ende der Ferien hat sie die Welt gesehen und ist doch zu Hause geblieben.

Corinna Antelmann erzählt eine schöne Geschichte über die Fantasie. Die vielen farbigen Illustrationen spiegeln sehr gut wieder, was das Mädchen träumt. Soweit gefällt uns das Buch sehr gut. Ich habe es zusammen mit unserer Tochter Luise (8) gelesen. Obwohl Luise mittlerweile schon ganz gut lesen kann, hatte sie bei diesem Buch große Probleme. Der Grund hierfür ist die Schriftart. Sie erinnert stark an die Schrift einer alten manuellen Schreibmaschine. Aus meiner Sicht ist sie für ein Kinderbuch sehr unpassend. Bei einzelnen Wörtern wäre es vielleicht auch noch okay, aber das komplette Buch ist in dieser Schriftart gedruckt. Das ist sehr schade.

Insgesamt vergeben wir daher 3 Sterne.

Veröffentlicht am 25.01.2020

Das Tagebuch eines Pranksters

Das geheime Tagebuch eines Pranksters
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Das geheime Tagebuch eines Pranksters richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. Marc-Rene Lochmann beschreibt zunächst, was man für den Streich benötigt und wie man ihn umsetzt. Danach schreibt er, wie es bei ...

Das geheime Tagebuch eines Pranksters richtet sich an Kinder ab 10 Jahren. Marc-Rene Lochmann beschreibt zunächst, was man für den Streich benötigt und wie man ihn umsetzt. Danach schreibt er, wie es bei ihm geklappt hat. Insgesamt findet man 15 Pranks im Buch.

Zwischendurch schreibt Marc-Rene aus seinem Leben und wie er zum Skaten kam und später zum YouTuber. Weiterhin gibt es noch ein kleines Freundebuch, in dem ihr erfahrt, was seine Freunde von Marc-Rene denken.

Illustriert wurde das Buch von Daniel Ernle.

Insgesamt kann mich das Buch nicht so ganz überzeugen. Für junge Leute mag es ganz witzig sein. Ich vergebe daher 3 Sterne.

Veröffentlicht am 12.10.2019

Der Insasse

Der Insasse
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Zum Inhalt

Seit einem Jahr ist der Junge Max verschwunden. Der Vater von Max glaubt, dass er Opfer eines Serientäters geworden ist. Da dieser mittlerweile in einem psychiatrischen Gefängniskrankenhaus ...

Zum Inhalt

Seit einem Jahr ist der Junge Max verschwunden. Der Vater von Max glaubt, dass er Opfer eines Serientäters geworden ist. Da dieser mittlerweile in einem psychiatrischen Gefängniskrankenhaus sitzt, lässt er sich mit Hilfe seines Schwagers, der bei der Polizei arbeitet, dort als Patient einschleusen.
Doch er ahnt nicht, mit welcher falschen Identität er plötzlich konfrontiert wird....

Meine Meinung

Nach den ganzen Lobpreisungen des Autors, waren meine Erwartungen an dieses Hörbuch entsprechend hoch.


Die Geschichte um den Vater von Max ist definitiv ein Psychothriller. Sebastian Fitzek schafft es bei all den verwirrenden Handlungen in der Psychiatrie den Hörer gänzlich in die Irre zu führen. Was zunächst nach einer simplen Story klingt, entpuppt sich als komplexe Abhandlung.

Am Ende des Buches hat es Sebastian Fitzek aber doch übertrieben. Speziell der Fundort von Max ist aus meiner Sicht, dann doch so absurd, dass es für mich nicht nachvollziehbar ist.

Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Thriller. Ich vergebe daher 3 Sterne. Vielleicht habe ich ja ein schwaches Buch des Autors erwischt.

Gelesen wird das Buch von Simon Jäger. Er hat seinen Job sehr gut gemacht. Es hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören. Er hat die verschiedenen Protagonisten sowie die Stimmung des Buches gut herübergebracht.

Veröffentlicht am 21.07.2019

Das Spiel der Mächtigen

Das Spiel der Mächtigen
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Titel und Cover

Der Titel Das Spiel der Mächtigen passt sehr gut zur Geschichte und besser als Imperium. Das Cover passt auch gut. Es ist im gleichen Stil gehalten, wie die anderen Hörbücher von Jeffrey ...

Titel und Cover

Der Titel Das Spiel der Mächtigen passt sehr gut zur Geschichte und besser als Imperium. Das Cover passt auch gut. Es ist im gleichen Stil gehalten, wie die anderen Hörbücher von Jeffrey Archer.

Zum Inhalt

Lubji Hoch ist ein jüdischer Junge. In den Kriegsjahren des zweiten Weltkriegs flieht er durch Europa vor den Nazis. Dabei entdeckt er sein Sprachtalent und sein Interesse für Zeitungen. In Berlin beginnt er nach dem Krieg mit dem Aufbau einer Zeitung.
Keith Townsend wächst als Sohn eines Zeitungsbesitzers in Melbourne auf. Er schafft es zum bedeutendsten Verleger Australiens zu werden.
Obwohl sie sehr unterschiedlich aufwachsen, haben beide Männer das gleiche Ziel, der größte Medienkonzern der Welt....

Meine Meinung

Das Buch ist ein typischer Archer-Roman. Die Geschichte um die beiden Männer Lubji und Keith ist gut in die Weltgeschichte eingeflochten. Stellenweise finde ich die Erzählung aber sehr langatmig. Jeffrey Archer beschreibt gut, wie die beiden immer mehr Macht bekommen und dabei auch große Risiken eingehen. Sie sind beide Spieler. Im Laufe der Geschichte werden ihre Unternehmungen immer größer. So ist es kein Wunder, das sich ihre Wege eines Tages kreuzen.

Das Ende des Buches fand ich eher enttäuschend. Es gibt aus meiner Sicht keinen richtigen Abschluss. Schade. Ich habe mich daher dazu entschieden, dem Roman 3 Sterne zu geben.

Gesprochen wurde das Buch wieder hervorragend von Richard Barenberg. Ihn kenne ich bereits von zahlreichen anderen Hörbüchern und ich liebe seine ruhige und angenehme Stimme. Er schafft es immer wieder die verschiedenen Protagonisten realistisch herüberzubringen.

Veröffentlicht am 22.06.2019

Eine Schwimmerin auf der Flucht

Die stille Tochter (Ein Fall für Tommy Bergmann 4)
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Zum Inhalt

2016 wird in einem See eine tote Frau gefunden. Kurz darauf wird der Doppelagent Arvid Storholt ermordet. Tommy Bergmann soll für den norwegischen Geheimdienst herausfinden, ob beide Fälle ...

Zum Inhalt

2016 wird in einem See eine tote Frau gefunden. Kurz darauf wird der Doppelagent Arvid Storholt ermordet. Tommy Bergmann soll für den norwegischen Geheimdienst herausfinden, ob beide Fälle zusammen gehören. Handelt es sich bei der Toten um die seit den 80er Jahren verschwundene Agentin Christel Heinze?

Christel Heinze, Schwimmerin der DDR, war bei einem Wettkampf in Norwegen geflohen und arbeitete später für den KGB.

Meine Meinung

Bei diesem Buch handelt es sich um den vierten Fall des Ermittlers Tommy Bergmann. Für mich ist es jedoch der erste Fall. Die Grundidee des Buches um eine DDR-Schwimmerin, die in den Westen flieht gefällt mir gut.

Der Autor hat das Buch in zwei Erzählstränge unterteilt. Zum einen begleiten wir Christel Heinze bei ihrer Flucht im Jahre 1973 bis zu ihrem Verschwinden 1982. Zum Anderen ermittelt Tommy Bergmann im Jahre 2016. Durch den Wechsel der Erzählstränge, arbeitet man sich nach und nach an den Zeitpunkt des Verschwindens heran.

Die Geschichte um Spionage und Gegenspionage, Liebe und Angst ist gut konstruiert. Am Ende gibt es keine offenen Fragen. So richtig begeistern konnte mich das Buch dennoch nicht. Mir hat irgendwie die für einen Thriller typische Spannung gefehlt. Der Autor konnte mich nicht wirklich mitreißen. Schade.

Gesprochen wurde das Buch gewohnt gut von Detlef Bierstedt.