Profilbild von Gavroche

Gavroche

Lesejury Star
offline

Gavroche ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Gavroche über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2019

Nina

Der Zopf meiner Großmutter
0

Alina Bronsky hat es nicht nur aufgrund ihrer Geschichte, sondern vor allem auch durch ihren Schreibstil geschafft, mich mit diesem Buch alles um mich herum vergessen zu lassen. Erzählt wird die Geschichte ...

Alina Bronsky hat es nicht nur aufgrund ihrer Geschichte, sondern vor allem auch durch ihren Schreibstil geschafft, mich mit diesem Buch alles um mich herum vergessen zu lassen. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Max, dem Enkel des ruhigen Dschingis und der stets präsenten Margo. Sie leben in Deutschland in einer Flüchtlingsunterkunft, die mal ein Hotel war. Die Großmutter hat ständig Angst, dass Max bald sterben wird und desinfiziert ständig alles, ernährt ihn nur mit püriertem Gemüse und Haferschleim, geht mit zu seiner Schule und sitzt mit im Klassenraum - nicht ahnend, dass sie gerade dadurch ihrem Enkel mehr schadet als nutzt. Dann treten Nina und ihre Tochter Vera in ihr Leben und es ändert sich alles - für den Großvater, für Max, aber auch für die Großmutter. Eine eindrucksvolle Geschichte, die eine breite Skala an Gefühlen anspricht.

Veröffentlicht am 19.07.2019

Trin und Zayne

Dark Elements 4 - Glühende Gefühle
0

Ich habe mich so gefreut, als ich gehört habe, dass es ein SpinOff zur Dark Elements Reihe geben soll. Und dieses Mal soll Zayne im Mittelpunkt stehen, der ja so einiges durchmachen musste.
Erzählt wird ...

Ich habe mich so gefreut, als ich gehört habe, dass es ein SpinOff zur Dark Elements Reihe geben soll. Und dieses Mal soll Zayne im Mittelpunkt stehen, der ja so einiges durchmachen musste.
Erzählt wird die Geschcihte aus der Sicht von Trin(ity), die als Mensch bei einem Clan in einer abgeschlossenen Siedlung lebt. Sie umgibt ein Geheimnis, denn sie ist kein normaler Mensch. MIsha, ein Wächter, ist mit ihr "verbunden" und sie hegen geschwisterliche Gefühle füreinander. Als Zayne mit Dez und Nikolai kommt, reagiert MIsha jedoch ziemlich eifersüchtig. Andererseits bändelt er gerade mit einer anderen Wächterin an. Soweit die Ausgangssituation, aber dann überschlagen sich recht schnell die Ereignisse und Trin muss ihre gewohnte Umgebung verlassen. Zum Glück begleitet der Geist Peanut sie - und der hat mich so manches Mal herzlich zum Lachen gebracht. So zum Beispiel als er anfängt zu trainieren, um zum Hot Guy zu werden. Allerdings schneidet ihm bei seinen Übungen der Deckenventilator ständig den Kopf ab (S. 147/402),
Jennifer Armentrout hat mit diesem Buch eine würdige und gelungene Fortsetzung geschrieben. Natürlich spielt hier die Liebe eine Rolle, auch Intrigen und Kämpfe, aber auch der Witz spielt immer eine zentrale Rolle. Wir treffen hier auf die Wächter, auf Dämonen und andere Wesen und es war so schön, wieder in diese Welt einzutauchen. Ich kann jetzt die Fortsetzung schon kaum erwarten, denn das Buch hat schon eine Art Abschluss, allerdings ist das Ende gleichzeitig ein Vorhang für die weiteren Ereignisse und ich bin gespannt, wie sich die Konflikte und Probleme lösen werden.

Veröffentlicht am 08.07.2019

Beeindruckend

Hannah und ihre Brüder
0

Ich habe schon so einige Romane gelesen, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielten und kenne mich auch in dieser historischen Epoche der deutschen Geschichte einigermaßen aus. Aber dieses Buch konnte ...

Ich habe schon so einige Romane gelesen, die in der Zeit des Nationalsozialismus spielten und kenne mich auch in dieser historischen Epoche der deutschen Geschichte einigermaßen aus. Aber dieses Buch konnte mich dennoch fesseln und etwas ganz Neues bieten. Die Autorin verknüpft hier geschickt Vergangenheit und Gegenwart und mehr als eine Person durchläuft eine Wandlung ihrer Persönlichkeit und erschwert es dem Leser so, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen, weil man einfach wissen möchte, wie es weitergeht und wie sich alles auflösen wird. Gut ausgearbeitete Charaktere, eine spannende Geschichte, geschickt eingebunden in einen gut recherchierten historischen Kontext, der jedoch nicht zu sehr im Vordergrund steht, sondern immer in die Geschichte des Buches eingebunden ist und somit die Lektüre an keiner Stelle einem Sachbuch nahekommt, das nur trockene Fakten aufweist.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Challenge

Die One-Pot-Challenge
0

Das Buch hat aufgrund der ungewöhnlichen Idee sein Interesse bei mir wecken können. Hier wird immer eine Hauptzutat "gesetzt", das kann zum Beispiel die Süßkartoffel sein, aber auch Sauerkraut. Witzige ...

Das Buch hat aufgrund der ungewöhnlichen Idee sein Interesse bei mir wecken können. Hier wird immer eine Hauptzutat "gesetzt", das kann zum Beispiel die Süßkartoffel sein, aber auch Sauerkraut. Witzige Fotos verweisen auf die entsprechenden Seiten im Buch. Die drei Kontrahenten sollten nun jeweils mit dieser Hauptzutat kochen, und zwar auf dem Blech, in der Pfanne oder im Topf. Witzige Kommentare vor den Rezepten, warum welches Rezept am besten ist machen schon die Lektüre zu einer lustigen Unterhaltung. Die Rezepte sind recht unterschiedlich und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Einige sind klassisch, dann gibt es aber immer wieder interessante, neue Varianten. Hier ist für jeden etwas dabei - und wer nicht kocht, bekommt dennoch eine gute Lektüre.

Veröffentlicht am 16.06.2019

Tolle Idee gut umgesetzt

Der Mann, der Sherlock Holmes tötete
0

Eine interessante Idee
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, einmal am Ende des 19. Jahrhunderts und einmal in der heutigen Zeit.
In der Vergangenheit: Arthur Conan Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, ...

Eine interessante Idee
Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, einmal am Ende des 19. Jahrhunderts und einmal in der heutigen Zeit.
In der Vergangenheit: Arthur Conan Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes, hat seinen Ermittler ja dermaßen über, dass er beschließt, Sherlock gemeinsam mit Moriarty den Buchtod sterben zu lassen. In der heutigen Zeit gibt es immer noch große Verehrer der Fälle, die sogenannten "Irregulars". Einer von ihnen kündigt einen Wahnsinns-Fund an: ein verschollenes Tagebuch von Doyle. Doch am nächsten Tag ist jener tot. Was ist da geschehen?
Graham Moore ist es auf wunderbare Weise gelungen, die beiden Zeitebenen miteinander zu verknüpfen und neben Romanelementen auch solcher einer Biografie einfließen zu lassen. Die Beschreibungen sind sehr bildlich und lassen vor allem die Vergangenheit gut vor dem inneren Auge erstehen. Ein Buch, das mit Spannung auf zwei Zeitebenen aufwartet und kurzweiliges Lesevergnügen verspricht, so dass das Buch viel zu schnell ausgelesen ist.