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Veröffentlicht am 30.07.2019

Sara und Will in Gefahr

Die letzte Witwe
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Sara Linton und Will Trent sind bei einem kleinen Familientreffen bei der Tante von Sara, als es plötzlich zwei stärkere Explosionen gibt. Sara und Will wollen natürlich helfen und laufen gleich los Richtung ...

Sara Linton und Will Trent sind bei einem kleinen Familientreffen bei der Tante von Sara, als es plötzlich zwei stärkere Explosionen gibt. Sara und Will wollen natürlich helfen und laufen gleich los Richtung Universitätsklinik, aber auf halbem Weg sind ein paar Autos verunfallt und sie wollen dort helfen. Es endet damit dass Sara in ein Camp entführt wird und Will verletzt zurückbleibt. Das Camp wird von einem fanatischen Neonazi geleitet und einige Kinder sind an Masern erkrankt. Ist das der Grund, warum Sara entführt wurde? Bei der Auswertung des ganzen Vorgangs stellen die ermittelnden Behörden fest, dass auch die vor ca 4 Wochen entführte Wissenschaftlerin Michelle Spivey am Unfallort anwesend war. Als Geisel oder mittlerweilen als Mitläuferin? Für Will gibt es kein Halten, er lässt sich als Undercover-Agent in die terroristische Gruppierung einschleusen um Sara zu finden und auch ein eventuell geplantes Verbrechen zu verhindern.

Das gesamte Buch wird immer aus mindestens zwei Sichtweisen erzählt; dabei ist es wichtig auf die angegebenen Zeiten zu achten. Anfangs ist es sehr irritierend, da Sara und Will sich am gleichen Ort aufhalten und die Vorgänge fast identisch erzählt werden.
Die Handlung beginnt mit den Anschlag auf die Uniklinik gleich rasant und der Spannungsbogen reißt bis zum Ende nicht ab. Es werden viele Thematiken behandelt und teilweise sehr ausführlich erklärt. Trotzdem steht die fiktive Geschichte im Vordergrund.
Mich persönlich störten die vielen Hinweise auf Filme und Musikstücke. Wenn man gar nichts davon kennt, sind sie störend und unnötig! Vereinzelt kommt es immer mal vor und man kann es nachlesen, aber so gehäuft stören sie das Lesevergnügen. Und Karin Slaughter hat einen spannenden, flüssigen Schreibstil, sodass es immer ein Vergnügen ist, ihre Bücher zu lesen.
Mit hat der siebte Band dieser Reihe sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf Folgebände.
Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem HarperCollins Verlag, die mir ein Exemplar zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Veröffentlicht am 23.07.2019

Ein spannender Fall

Die Lieferung
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Bei dem Buch 'Die Lieferung' von Andreas Winkelmann handelt es sich um den zweiten Thriller mit den Protagonisten Jens Kerner und seiner Kollegin Rebecca Oswald. Rebecca sitzt im Rollstuhl und muss regelmäßig ...

Bei dem Buch 'Die Lieferung' von Andreas Winkelmann handelt es sich um den zweiten Thriller mit den Protagonisten Jens Kerner und seiner Kollegin Rebecca Oswald. Rebecca sitzt im Rollstuhl und muss regelmäßig zur Reha, bei einer Anwendung dort, wird sie von der Masseurin angesprochen, denn diese hatte mitbekommen, dass Rebecca bei der Polizei arbeitet und bittet um Hilfe. Ihre Tochter Bianca Deuter wird seit längerem vermisst.  Gleichzeitig wird in Hamburg eine junge Frau entdeckt, die bereits vor vier Jahren verschwunden war. Sie wird zwar lebend aufgefunden aber verstirbt kurz danach. Leider war sie zu verwirrt, um irgendwelche Hinweise zu geben. Hängen diese beiden Fälle zusammen? Gibt es womöglich noch mehr vermisste Mädchen, die in das gleiche Schema passen? Warum steht manchmal eine frisch gelieferte Pizza in der Wohnung der verschwundenen Mädchen? Kommissar Jens Kerner macht sich ans Werk, wie gewohnt nicht immer den Regeln entsprechend, aber mit einem klaren Ziel vor Augen. Oft endet die Spur in einer Sackgasse, aber er lässt sich nicht beirren und verfolgt das Ziel möglichst viele Opfer zu retten.
Der erste Fall mit diesen Ermittlern hatte mir bereits gut gefallen und ich hoffe auch diesmal, dass es noch mehre Bücher mit diesem tollen Team geben wird. Kurzweilig zu lesen, spannend mit einigen Wendungen, die nicht immer gleich zu durchschauen sind und sympathischen Protagonisten

Veröffentlicht am 31.05.2019

unbedingt lesenswert

Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2)
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Gina Angelucci und ihr Ehemann Konstantin Dühnfort wechseln bei der Elternzeit. Tino kümmert sich ab sofort um Chiara, ihr gemeinsames Kind, welches das Down-Syndrom hat. Gina kehrt zum Kommissariat für ...

Gina Angelucci und ihr Ehemann Konstantin Dühnfort wechseln bei der Elternzeit. Tino kümmert sich ab sofort um Chiara, ihr gemeinsames Kind, welches das Down-Syndrom hat. Gina kehrt zum Kommissariat für ungeklärte Altfälle - Cold Cases - zurück. Bevor sie die anstehenden Fälle in Angriff nehmen kann, werden in einem Kieshaufen in Altbruck alte Knochen gefunden. Anhand der Spuren, muss es sich um Mordfälle handeln, allerdings lägen die Taten bereits über 70 Jahre zurück und da man davon ausgehen muss, dass der Täter selber bereits tot ist, soll nicht ermittelt werden. Gina möchte aber ermitteln, um den Angehörigen der Toten endlich Gewissheit über deren Schicksal zu geben. Bei diesen Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Fundplatz nicht dem Tatort entspricht. Alle Spuren führen zu einer, untereinander zerstrittenen Großfamilie in Altbruck, mitten ins letzte Kriegsjahr hinein. Nicht nur, dass Gina in der unrühmlichen braunen Vergangenheit wühlen muss, auch im privaten Umfeld ist ihr eine, für Sie unbekannte Frau nicht wohlgesonnen und entführt Chiara.

Unbarmherzig ist ein abgeschlossener Kriminalroman, man muss kein Vorwissen haben, um dem Geschehen zu folgen. Allerdings für das private Umfeld von Gina Angelucci und Tino Dühnfort ist es von Vorteil, wenn man die anderen Kriminalromane der Reihe bereits gelesen hat.
Ernste Themen gut recherchiert : Zwangsarbeiter im zweiten Weltkrieg, brauner Sumpf damals und leider auch heute, Umgang und teilweise Ablehnung bei Kindern mit Handicap, in einem guten Kriminalroman verpackt. Eine angenehme Lesezeit mit nachdenklichen Momenten.
Ich freue mich auf weitere Fälle!!

Ich bedanke mich bei Vorablesen und dem Ullstein Verlag, die mir ein Exemplar zeitnah und kostenlos zur Verfügung gestellt haben.

Veröffentlicht am 02.05.2019

Tolle Krimireihe

Schatten der Provence
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Albin Leclerc ist pensionierter Kommissar und lebt im Unruhestand. Seine Lebensgefährtin Veronique und seine Tochter Manon sind berufsbedingt tagsüber aus dem Haus und er langweilt sich oft. Nur mit seinem ...

Albin Leclerc ist pensionierter Kommissar und lebt im Unruhestand. Seine Lebensgefährtin Veronique und seine Tochter Manon sind berufsbedingt tagsüber aus dem Haus und er langweilt sich oft. Nur mit seinem Mops Tyson spazieren gehen ist zu wenig. Er hat schon ein paar Mal seinen Nachfolgern (Caterine Castel und Alain Theroux) bei der Polizei geholfen, aber damit soll endgültig Schluss sein.
Eines Tages wird ein Werttransporter überfallen und es gibt Tote. Wegen einer Ausstellung wurde einige wertvolle Cezanne Gemälde transportiert. Die beiden leitenden Ermittler wissen zuerst nur einen Rat: Albin Leclerc befragen, der hatte in seiner Zeit bei der Polizei mal etwas mit Gemälden zu tun.
Leclerc sträubt sich zuerst, hilft dann doch, hat aber wieder Blut geschmeckt und ermittelt auf eigene Faust. Durch seine Tipps können Alain und Cat schnell das Versteck der Täter ausheben und stossen auf zwei unbekannte Gemälde von Cezanne und van Gogh.
Leclerc vermutet Raubkunst und unter Zuhilfenahme alter Seilschaften ist er bald auf der richtigen Spur und begibt sich mal wieder in Gefahr.
Schatten der Provence ist bereits der vierte Teil der Krimireihe um Albin Leclerc und der erste den ich gelesen habe. Es ist ein, in sich abgeschlossener Fall, sodass ich aus dieser Sicht die Vorgängerbände nicht vermißt habe. Aber der Schreibstil und die Handlung hat mir so gut gefallen, so habe ich mir Band 1 bereits besorgt und werde es zeitnah lesen.
Bei Pierre Lagrange handelt es sich um einen deutschen Autoren, der die Provence Krimis unter Pseudonym veröffentlicht. 

Veröffentlicht am 30.04.2019

Fredenbüll zum Siebten

Mörder mögen keine Matjes. Ein Küstenkrimi
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In Sankt Peter Ording wird ein Container an Land gespült; neben vielem Elektroschrott befindet sich auch eine Leiche darin. Schnell wird klar, dass die Spur nach Hamburg führt. Da es Nicole mittlerweile, ...


In Sankt Peter Ording wird ein Container an Land gespült; neben vielem Elektroschrott befindet sich auch eine Leiche darin. Schnell wird klar, dass die Spur nach Hamburg führt. Da es Nicole mittlerweile, der Liebe wegen, nach Hamburg verschlagen hat, ist es für Thies Detlefsen klar: er muss bei der Ermittlung helfen. Piet Paulsen hat ein neues Knie bekommen und ist in einem Hamburger Krankenhaus, die Tochter von Thies Detlefsen macht dort gerade ein Praktikum und Antje und mehrere ihre Stammgäste machen einen Musical Ausflug. Also ist die fast die ganze fredenbüller Mannschaft in Hamburg anzutreffen. Bei dem Toten handelt es sich um einen Privatdetektiv. Thies Detlefsen und der Kollege des toten Privatdetektivs ermitteln gemeinsam; aber auch Nicole ist nicht untätig und so wird zum Schluss natürlich wieder alles aufgeklärt. Denn auch in der großen Stadt kommen die Fredenbüller gut zurecht.

Krischan Koch liest dieses HB selbst und versteht es immer wieder aufs Neue eine tolle Atmosphäre herzustellen, sodass mir die Protagonisten schon wie gute alte Bekannte vorkommen. Es waren wieder einmal vergnügliche Hör-Stunden.
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um eine ungekürzte Autorenlesung, es besteht aus fünf CDs mit einer Laufzeit von 5 Stunden und 50 Minuten und ist im Audio Verlag erschienen