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Veröffentlicht am 22.07.2021

Mein Jahreshighlight 2019!

Der unsichtbare Freund
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»Bleib auf der Straße. Wenn du auf der Straße bleibst, kriegen sie dich nicht.«

Lieber Heyne Verlag: an dieser Stelle möchte ich ein riesengroßes DANKE aussprechen!
Danke, dass ich diese außergewöhnliche ...

»Bleib auf der Straße. Wenn du auf der Straße bleibst, kriegen sie dich nicht.«

Lieber Heyne Verlag: an dieser Stelle möchte ich ein riesengroßes DANKE aussprechen!
Danke, dass ich diese außergewöhnliche Geschichte lesen und rezensieren durfte. Ohne euch wäre mir dieses grandiose Buch vermutlich entgangen.

Ich weiß gar nicht, womit ich beginnen soll, denn ich liebe einfach alles an diesem Buch - von der ersten bis zur letzten Seite.
Angefangen bei dem gelungenen Cover, das wieder perfekt auf den Inhalt abgestimmt ist und dem flüssigen und sprachgewaltigen Schreibstil, der die Geschichte regelrecht zum Leben erweckt hat. Stephen Chbosky hat es geschafft, dass ich mich trotz der beachtlichen Länge von über 900 Seiten für keine einzige Sekunde gelangweilt habe - und das schaffen nur ganz wenige Autoren!
Die düstere Atmosphäre, die der Autor erschaffen hat, ist wirklich beeindruckend und atemberaubend, anders kann es ich es nicht beschreiben. Es herrscht eine durchweg beklemmende und unheimliche Stimmung, die mir des Öfteren einen Schauer über den Rücken gejagt hat, dabei bringt mich so schnell nichts aus der Ruhe. Gänsehautfeeling pur!
Die Story um Christopher und seine Freunde wirkt auf den ersten Blick vielleicht harmlos, beinahe kindisch, doch dieser Eindruck täuscht ganz gewaltig.
Nach dem Tod von Christophers Vater gerät Kate an den gewalttätigen Jerry, bis sie eines Tages beschließt, ihr altes Leben hinter sich zu lassen, ihre Sachen packt und einfach abtaucht. Und so landen sie und ihr kleiner Sohn schließlich in Mill Grove. Ein kleines Örtchen, das ihnen die Sicherheit und Abgeschiedenheit zu bieten scheint, nach der sie so lange gesucht haben.
Christopher ist ein wahnsinnig facettenreicher Charakter, der mir mit seiner liebenswürdigen und aufgeschlossenen Art sofort ans Herz gewachsen ist. Er ist ein toller Junge, der sich um seine Mutter kümmern und sie um jeden Preis beschützen möchte.
Und auch Kate war mir auf Anhieb sympathisch. Sie ist aufopferungsvoll, mitfühlend und stellt das Wohl ihres Kindes stets über ihr eigenes, ganz egal, wie oft sie auch zurückstecken muss. Christopher ist ihr Ein und Alles und dieses Gefühl kommt beim Leser mehr als deutlich an.
Die Geschichte beginnt spannend und zunächst harmlos. Als Christopher jedoch im nahe gelegenen Missionswald verschwindet und erst nach sechs Tagen ohne jegliche Erinnerungen wieder auftaucht, nimmt die Story ordentlich an Fahrt auf.
Plötzlich wird aus dem sensiblen Jungen ein regelrechter Überflieger, der besondere Fähigkeiten zu besitzen scheint. Außerdem muss er unbedingt ein Baumhaus bauen - warum, weiß er nicht. Er weiß nur, dass alles davon abhängt.
Wie sich nach und nach herausstellt, steht so viel mehr auf dem Spiel, als angenommen und schlagartig hängt das Schicksal von Mill Grove ganz allein von ihm und diesem Baumhaus ab.
Und auch die Pechsträhne, die ihn und seine Mutter verfolgt, löst sich in Wohlwollen auf. Mit einem Mal befinden sich beide auf der Sonnenseite des Lebens - etwas, was ihnen fremd ist und woran sie sich zunächst gewöhnen müssen.
Ein Kampf zwischen Gut und Böse beginnt, doch die Grenzen verschwimmen zunehmend und so muss sich Christopher fragen, ob er auch tatsächlich auf der richtigen Seite kämpft.
Was ist Wahrheit und was Lüge? Wer ist Freund und wer Feind? Und hat das Gute überhaupt eine Chance, gegen das Böse zu gewinnen? Oder ist Christopher diesem Kampf nicht gewachsen?
Was es mit der freundlichen Wolke, dem netten Mann und der kreischenden Lady auf sich hat, werde ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich sonst zu viel verraten würde. Nur so viel: Stephen Chbosky versteht es, seine Leser mit raffinierter Geschicklichkeit auf falsche Fährten zu führen und punktet mit zahlreichen unvorhergesehenen Wendungen, die es einem beinahe unmöglich machen, den Ausgang der Geschichte zu erraten.

Fazit:
Der unsichtbare Freund ist mein ganz persönliches Jahreshighlight, das sogar meinen bisherigen Favoriten The Store vom Thron stößt. Ich liebe einfach alles an dieser großartigen Geschichte und bin unheimlich froh, dass ich auf diesen talentierten Autor aufmerksam geworden bin. Ein Pageturner der Extraklasse!
Ich hoffe sehr, dass uns Stephen Chbosky noch sehr lange erhalten bleibt und kann es kaum erwarten, etwas Neues von ihm zu lesen.
Wenn ich könnte, würde ich mehr als 5 Sterne vergeben!
5++++/5 Sterne

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Heyne Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2019

Ein Muss für jeden Fan dieses Genres!

Lost in You. Ewig dein
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»Ich liebe diese Frau mit einer Inbrunst, die jede Sekunde stärker wird.«
❤️
Vor zwei Tagen habe ich den vierten und letzten Teil der Lost-Saga beendet. Die ersten zwei Drittel des Buches habe ich innerhalb ...

»Ich liebe diese Frau mit einer Inbrunst, die jede Sekunde stärker wird.«
❤️
Vor zwei Tagen habe ich den vierten und letzten Teil der Lost-Saga beendet. Die ersten zwei Drittel des Buches habe ich innerhalb eines abends regelrecht inhaliert und eigentlich hätte ich den Rest am nächsten Tag verschlungen. Eigentlich.
Da ich mich aber nur schweren Herzens von Ava und Jesse trennen konnte und ja, auch, weil ich Angst hatte, was mich noch erwarten würde, habe ich das Lesen absichtlich in die Länge gezogen.
Ich konnte einfach nicht anders. Die beiden begleiten mich nun schon seit so vielen Jahren und es fühlt sich für mich noch immer so surreal an, dass jetzt alles vorbei sein soll.
❤️
Ich liebe das Cover und die dezenten Farben. Schade finde ich allerdings, dass es nicht zu den anderen Covern der Reihe passt. An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass dieser Teil ebenfalls im alten Design erhältlich ist. So harmonieren sie leider nicht miteinander.
Der letzte Band ist mit Abstand der emotionalste Teil der ganzen Reihe. Mein Herz wurde abermals gebrochen und wieder Stück für Stück zusammengesetzt, nur, um dann wieder in seine Einzelteile zerfetzt zu werden.
❤️
Nach einem schweren Autounfall erkennt Ava ihre eigene kleine Familie nicht wieder. Ich kann mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie schwer diese Situation für Jesse und die Kinder gewesen sein muss. Aber vor allem auch für Ava.
Stell dir vor, du lebst ein Leben, das du nicht kennst. Tief in deinem Inneren spürst du, dass es richtig ist, doch die Erinnerungen an dieses - an dein - Leben sind einfach weg.
Und stell dir vor, die Liebe deines Lebens erkennt dich nicht wieder. All eure gemeinsamen Momente, all die Höhen und Tiefen, die ihr gemeinsam durchgestanden habt und die euch zu dem gemacht haben, was ihr seid - alles weg.
Ich habe in diesem Band einen Jesse kennengelernt, der sich in Geduld üben musste. Der rücksichtsvoll und verständnisvoll sein musste. Der seine eigenen Bedürfnisse und seinen Willen hinten anstellen musste. Es ist diese Mischung, die ihn ausmacht und das, was mir besonders gut gefallen hat.
Und das Ende ... Ja, dieses Ende hat die Reihe für mich zu einem perfekten Abschluss gebracht. Es war emotional und dramatisch. Zwar irgendwie vorhersehbar, aber das hat mich nicht gestört.
❤️
Fazit:
Die Geschichte um Jesse und Ava wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und zählt zu meinen absoluten Lieblingsreihen. Ein Muss für jeden Fan dieses Genres!
5/5 ⭐️

Vielen Dank an die Verlagsgruppe Randomhouse und den Goldmann Verlag, die mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise zur Verfügung gestellt haben.

Veröffentlicht am 04.01.2026

Märchen, die das Herz öffnen

Maris Märchen
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Schon beim ersten Blick auf das Cover wird klar, dass hier etwas Besonderes wartet. Die Illustration ist warm, liebevoll und ein bisschen anders als man es von klassischen Märchen kennt. Sie macht neugierig ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover wird klar, dass hier etwas Besonderes wartet. Die Illustration ist warm, liebevoll und ein bisschen anders als man es von klassischen Märchen kennt. Sie macht neugierig und vermittelt sofort das Gefühl von Nähe, Humor und Herzenswärme. Genau dieses Gefühl zieht sich auch durch das ganze Buch. Die Illustrationen ergänzen die Texte wunderbar. Sie sind farbenfroh, ausdrucksstark und unterstützen die Geschichten, ohne sie zu überladen. Man bleibt gerne auf den Seiten hängen und entdeckt immer wieder kleine Details.
Der Schreibstil ist locker, direkt und sehr gut verständlich. Er liest sich flüssig vor und eignet sich ebenso gut zum Selberlesen. Besonders schön finde ich, dass das Buch nicht belehrend wirkt. Es lädt dazu ein, Fragen zu stellen, Gespräche zu führen und eigene Gedanken zu entwickeln. Kinder werden ernst genommen und Erwachsene gleich mit.

Besonders berührt hat mich der Einstieg, in dem Mari sich selbst vorstellt. Diese Seiten sind ehrlich, kindgerecht und gleichzeitig sehr tiefgehend. Es wird erklärt, warum Mari die Welt anders wahrnimmt, ohne zu beschönigen und ohne traurig zu wirken. Stattdessen fühlt es sich offen, mutig und sehr respektvoll an. Man merkt sofort, dass hier aus dem echten Leben erzählt wird.
Die Märchen selbst sind bekannte Geschichten, die neu gedacht werden. Figuren mit Behinderung stehen im Mittelpunkt, ohne dass dies ständig betont oder problematisiert wird. Sie sind mutig, witzig, eigensinnig und manchmal chaotisch. Genau so, wie gute Märchenfiguren sein sollten. Der Humor trifft oft direkt ins Schwarze und trotzdem bleibt immer eine leise Ernsthaftigkeit im Hintergrund, die zum Nachdenken anregt.
Ein kleiner Punkt, der mich minimal gestört hat, ist, dass manche Geschichten recht textlastig sind und für sehr junge Kinder etwas Konzentration erfordern. Das schmälert den Gesamteindruck aber kaum.

Fazit:
Für mich ist "Maris Märchen" ein mutiges, liebevolles und wichtiges Buch, das zeigt, wie selbstverständlich Vielfalt in Geschichten Platz haben kann.
4,5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2025

Weihnachtschaos, Wahnsinn und ganz viel Herz

Ring the Bells
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Schon das Cover hat mich wieder sofort abgeholt. Dieser Stil ist inzwischen ein fester Teil meines Lese-Wohlfühlkosmos geworden und ich liebe es, wie gut die kleinen, schrägen Details darauf die Stimmung ...

Schon das Cover hat mich wieder sofort abgeholt. Dieser Stil ist inzwischen ein fester Teil meines Lese-Wohlfühlkosmos geworden und ich liebe es, wie gut die kleinen, schrägen Details darauf die Stimmung des Buches einfangen. Es passt perfekt zur Reihe und fühlt sich für mich schon fast wie ein vertrauter Anker an.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, bildhaft und voller herrlich trockenem, schwarzem Humor, den ich auf jeder einzelnen Seite aufsauge. Es ist diese Mischung aus Witz, Skurrilität und überraschend tiefen Momenten, die mich seit Band 1 durchgehend begeistert. C. K. McDonnell schafft es einfach, auch in den absurdesten Situationen eine Wärme und Menschlichkeit einzubauen, die mich immer wieder überrascht und berührt.

Der Einstieg hat sich für mich ein bisschen wie Nach-Hause-kommen angefühlt. Die Redaktionsräume der Stranger Times sind für mich inzwischen ein Ort, die sich beim Aufschlagen der ersten Seite sofort wieder vertraut anfühlen. Ich liebe diese chaotische, unfassbar liebenswürdige Truppe, und ich liebe, wie der Autor sie in diesem Band wieder agieren lässt. Die Dialoge sind herrlich scharf, schräg und oft so unfreiwillig komisch, dass ich mehrmals laut lachen musste.
Inhaltlich hat mir die Grundidee dieses Mal besonders gefallen. Dass die Weihnachtswünsche der Kinder zum Leben erweckt werden, ist so irre, so skurril und gleichzeitig so perfekt für diese Reihe, dass ich einfach nur grinsen musste. Dazu tauchen altbekannte Gesichter wie John Mór, Zeke usw. auf – solche Momente fühlen sich für mich nach purer Stranger-Times-Magie an. Und natürlich Banecroft: Ich fand es großartig, dass er in diesem Band ein wenig weichere Töne anschlägt, ohne jemals seinen Charme oder seine grantige Grundenergie zu verlieren.
Die vielen Handlungsstränge sorgen dafür, dass wirklich immer etwas los ist. Dadurch kam zwischendurch bei mir zwar das Gefühl auf, dass einzelne Charaktere etwas zu kurz kommen, aber das ist am Ende wirklich Meckern auf hohem Niveau. Vor allem, weil McDonnell den Spagat zwischen albern, absurd, rührend und ernst so unglaublich gut meistert. Ich war oft gleichzeitig am Lachen und am Schlucken.
Was mir weniger gefallen hat, war das Tempo des Finales. Die Sache mit Zalas wurde über das ganze Buch hinweg sehr sorgfältig aufgebaut, nur um dann etwas zu schnell gelöst zu werden. Da hätte ich mir mehr Raum gewünscht - vor allem nach all dem großartigen Hinführen.
Clint fand ich zwischendurch ganz schön anstrengend, aber irgendwie bringt er auch genau den frischen Wind rein, der der Redaktion gutsteht. Und die Szenen rund um Manny haben mich wirklich getroffen. Einerseits hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht, andererseits waren die Einblicke in seine Vergangenheit so emotional und so notwendig, dass ich am Ende tatsächlich ein paar Tränen verdrückt habe.
Die eingestreuten Zeitungsartikel waren wieder einmal ein absolutes Highlight. Sie lockern die Handlung so wunderbar auf und unterstreichen diesen ganz eigenen Humor der Reihe, den ich einfach liebe. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können!

Fazit:
„Ring the Bells“ war erneut ein absolutes Wohlfühlbuch für mich: schräg, warmherzig, voll rabenschwarzem Humor und trotzdem mit diesen unerwartet berührenden Momenten, die mich tief getroffen haben. Trotz kleiner Schwächen im Finale ist dieser Band wieder ein Herzenshighlight gewesen. Ich hoffe so sehr, dass im nächsten Teil mehr über Stella ans Licht kommt – und dass diese Reihe nie endet.
4,5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2025

Dystopie mit Sogwirkung und viel Herz

To Cage a Wild Bird
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Schon beim ersten Blick hat mich das Cover abgeholt. Die kräftige rote Farbe fällt sofort ins Auge und wirkt gleichzeitig modern und leicht bedrohlich, was super zum Setting passt. Normalerweise bin ich ...

Schon beim ersten Blick hat mich das Cover abgeholt. Die kräftige rote Farbe fällt sofort ins Auge und wirkt gleichzeitig modern und leicht bedrohlich, was super zum Setting passt. Normalerweise bin ich nicht der größte Fan von so knalligen Covern, aber hier funktioniert es richtig gut und macht neugierig auf die Geschichte dahinter.
Der Schreibstil hat mich sofort überzeugt. Brooke Fast schreibt flüssig, bildhaft und angenehm direkt, sodass ich ohne Mühe in die Welt von Dividium eintauchen konnte. Es gibt keine unnötigen Längen, dafür viele Szenen, die sich beim Lesen fast wie ein Film anfühlen. Besonders die Beschreibungen von Endlock haben bei mir sofort Kopfkino ausgelöst.

Raven mochte ich von Anfang an. Sie ist nicht weichgespült, sondern eine Figur mit Kanten, Fehlern und einer Vergangenheit, die sie geprägt hat. Genau das hat sie für mich interessant gemacht. Ihr Verhältnis zu Jed war für mich das emotionale Herz der Geschichte und hat erklärt, warum sie bereit ist, so weit zu gehen. Vale war ebenfalls eine spannende Figur, weil er nicht so eindeutig zu greifen ist. Die Entwicklung zwischen ihm und Raven hat sich langsam aufgebaut und nie aufgesetzt gewirkt.
Das Setting hat mich insgesamt total abgeholt. Die Mischung aus Dystopie, Gefängniskämpfen, Überlebenskampf und dem moralisch verrotteten System fand ich extrem spannend. Die Jagden und die ständige Bedrohung haben dafür gesorgt, dass ich eigentlich ständig weiter lesen wollte. Besonders gut gefallen hat mir auch, wie sich inmitten dieser brutalen Welt kleine, echte Momente zwischen den Figuren entwickeln. Die Gruppe, die Raven in Endlock um sich schart, hat für mich das perfekte Gegengewicht zu der düsteren Grundstimmung gebildet.
Einziger Punkt, der mich minimal gestört hat: An ein, zwei Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, gerade bei manchen Nebenfiguren. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, weil das Buch mich insgesamt wirklich begeistert hat.
Das Ende hat mich dann komplett erwischt. Ich brauche jetzt schon die Fortsetzung, auch wenn ich weiß, dass das noch dauern wird.

Fazit: Eine starke, atmosphärische Dystopie mit Spannung, Gefühl, tollen Charakteren und einem Setting, das beim Lesen unter die Haut geht.
4,5/5 Sterne

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