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Veröffentlicht am 07.08.2019

Urmelabenteuer als Bilderbuch für die Kleinsten, wunderschön illustriert

Urmel: Urmel und die Schweinefee
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Inhalt des Buches:

Das Urmel hat Bauchschmerzen, weil es zu viel Kokosnusseis gegessen hat. Wutz bietet Kamillentee an, aber Urmel mag keinen Tee. Es möchte lieber eine spannende Geschichte hören - von ...

Inhalt des Buches:

Das Urmel hat Bauchschmerzen, weil es zu viel Kokosnusseis gegessen hat. Wutz bietet Kamillentee an, aber Urmel mag keinen Tee. Es möchte lieber eine spannende Geschichte hören - von der schönen Schweinefee und einem tapferen Ritter Urmel.



Altersempfehlung laut Verlag:

ab 4 Jahre



Fazit:

Eine spannende Ritter-Geschichte in der Urmel-Geschichte. Und am Ende trinkt Urmel doch seinen Kamillentee.

Kinder lieben das Urmel, weil es so wie sie selbst hin und wieder dickköpfig sind und viele Flausen im Kopf haben.

Die Geschichte liest sich gut und ist sehr schön illustriert. Besonders das Urmel ist gut getroffen und an die ursprünglichen Illustrationen von Erich Hölle angelehnt.

Ein schönes Vorlesebuch für die Kleinsten ab 3 oder 4 Jahren.



Rezensiertes Buch: „Urmel und die Schweinefee" aus dem Jahr 2012

Veröffentlicht am 07.08.2019

tolles Abenteuer jedoch sehr lang

Wie der Maulwurf das Mäuslein heilte
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Inhalt des Buches:
Die kleine Maus liegt krank im Bett. Der Maulwurf macht sich auf die Suche nach einem Heilmittel und bereist dafür die halbe Welt.




Fazit:

Ein wunderschönes Buch über beste Freunde. ...

Inhalt des Buches:
Die kleine Maus liegt krank im Bett. Der Maulwurf macht sich auf die Suche nach einem Heilmittel und bereist dafür die halbe Welt.




Fazit:

Ein wunderschönes Buch über beste Freunde. Die Weltreise des Maulwurfes ist sehr schön illustriert und die dazu passenden Texte sind kurz und verständlich.

Mit knapp 90 Seiten ist es die längste Maulwurfgeschichte in unserem Bücherregal und für Erstleser / erstes Vorlesen noch nicht geeignet.


Rezensiertes Buch: „Wie der Maulwurf das Mäuslein heilte" aus dem Jahr 2003

Veröffentlicht am 16.07.2025

Knifflige und unterhaltsame Comic-Detektivgeschichte. Farbenfrohe Wimmelbilder und abschließender Infoteil: Krimi und Kunst!

Detektiv Stanley und das Geheimnis im Museum
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Inhalt:

Endlich! Der erste Tag im wohlverdienten Ruhestand!

Nachdem Stanley bei der Kriminalpolizei aufgehört hat, wollte er sich eigentlich nur noch mit dem Lösen seines 1000-teiligen Puzzles beschäftigen ...

Inhalt:

Endlich! Der erste Tag im wohlverdienten Ruhestand!

Nachdem Stanley bei der Kriminalpolizei aufgehört hat, wollte er sich eigentlich nur noch mit dem Lösen seines 1000-teiligen Puzzles beschäftigen ... nicht jedoch mit dem Lösen kniffliger Kriminalfälle.

Als ihn jedoch ein Hilferuf der Museumsdirektorin Rosenbaum erreicht, kann er gar nicht anders:

Der mysteriöse Einbruch im städtischen Museum von Narlybone will aufgeklärt werden!

Doch plötzlich steht Detektiv Stanley selbst unter Verdacht ...

Wird es ihm gelingen, seine Unschuld zu beweisen?



Altersempfehlung:

etwa ab 7 Jahre


Illustrationen:

Das Abenteuer wurde von Erica Harrison liebevoll und farbenfroh illustriert. Die großformatigen - zumeist ganzseitigen - Zeichnungen gleichen Wimmelbildern. Detailliert, aber nicht überladen.

Ein sehr gelungener Übergang vom Bilderbuch zum Comic.

Es ist mächtig viel los und es lohnt sich, einen zweiten Blick zu riskieren. Detektivischer Spürsinn ist gefragt, denn es verstecken sich dort auch Hinweise.

Da der Tatort ein Museum ist und sich dort zahlreiche Kunstobjekte tummeln, sollte auch hier genau beobachtet werden.

Dialoge sind in Sprechblasen dargestellt, während der Erzählpart sich harmonisch in die Zeichnungen einfügt.

Die Gestaltung der Tierischen Charaktere - egal ob Hund, Eichhörnchen, Gepard oder Nashorn - ist detailliert und weist menschliche Züge auf.

Besonders die Gestaltung von Detektiv Stanley im typischem Detektiv-Outfit und mit Lupe ist klasse.


Mein Eindruck:

Die Detektivgeschichte von Hannah Tunnicliffe ist zunächst kurz und übersichtlich gehalten. Auch die Dialoge bleiben knapp, wobei der Erzählpart den größten Teil einnimmt. Die Schriftgröße ist angenehm.

Der Hauptcharakter wird kurz beschrieben und mit viel Humor werden seine Motivation und Ehrgeiz geschildert. Stanley ist ungewöhnlich gelassen und lässt sich durch Nichts aus der Ruhe bringen.

Im Museum angekommen und inmitten völliger Verwüstung der Kunstausstellung können Lesende prima mitraten.

Bis zu diesem Punkt hätte ich 5 von 5 Detektivmützen vergeben.

Doch plötzlich und sehr sprunghaft wendet sich die Situation und Detektiv Stanley steht selbst unter Verdacht. Es hagelt Vorwürfe und herablassende, unnötige Beleidigungen (vom ehemaligen Kollegen) und der eigentliche Held der Geschichte sitzt grübelnd im gestreiften Outfit in einer Gefängniszelle.

Das ganze Timing der Geschichte ist etwas holprig. Die Auflösung (in echter Krimi-Manier am Tatort vor versammeltem Publikum) ist sehr detailliert, fast schon langatmig. Ganz abwegig ist sie nicht, doch werden die wenigsten Lesenden von alleine darauf kommen.

Abschließend es gibt Wissenswertes über das Vorbild des Künstlers zu erfahren: die Kunstausstellung der Ziege Zieg Mondrian ist den Werken des niederländischen Malers Piet Mondrian nachempfunden. Zu seinen bekanntesten Ölgemälden zählt "Komposition II" farbige Blöcke in weiß, rot, gelb und blau, unterteilt durch dicke schwarze Linien.


Fazit:

3,5 von 5 Detektivmützen!

Insgesamt ein unterhaltsames und lustiges - wenn auch zu sprunghaftes - Detektivabenteuer!

Großformatige Wimmelbilder laden zum Entdecken ein und geben Hinweise.

Wer mag kann Mitraten, kommt aber gegen die Cleverness des liebenswerten Hobbydetektivs Stanley kaum an.




...



Rezensiertes Buch: "Detektiv Stanley und das Geheimnis im Museum" aus dem Jahr 2025

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Cosy Crime mit historischem Setting für zwischendurch: interessanter Ermittler, Mordfall unspektakulär, teilweise undurchsichtig.

Der Tote in der Crown Row
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Inhalt:

Im Herzen von London ist der Temple-Bezirk zu finden.

Mit seinen alten Gebäuden und eigenen Gesetzen und Vorschriften ist er das Zentrum der englischen Juristen und zudem ein Ort an dem Mord ...

Inhalt:

Im Herzen von London ist der Temple-Bezirk zu finden.

Mit seinen alten Gebäuden und eigenen Gesetzen und Vorschriften ist er das Zentrum der englischen Juristen und zudem ein Ort an dem Mord seit Jahrhunderten nur in der Theorie und in Fallbüchern vorkommt.

Alles ändert sich, als im Mai 1901 der Kronanwalt Sir Gabriel Ward bei einem morgendlichen Spaziergang durch die verwinkelten Straßen des Temple-Bezirks über die Leiche des Lordoberrichters Norman Dunnings stolpert.

Da die Polizei aufgrund besonderer Gesetzgebung im Temple-Bezirk keinelei Befugnisse besitzt, wird Sir Gabriel Ward mit den Ermittlungen betraut.

Ob seine gewohnte Methode aus Logik und Faktenanalyse ihm bei der Aufklärung weiterhelfen kann?

Schnell findet er heraus, dass nicht nur der Temple, sondern auch Mord eigenen Gesetzen unterliegt. Zudem verstecken sich hinter den schweren Eichentüren und dicken Mauern zur Wahrung von Ansehen und Integrität mehr dunkle Geheimnisse, als man zählen kann ...


Mein Eindruck:

Dies ist der erste Fall für Kronanwald Sir Gabriel Ward.

Der Untertitel "Ein Fall für Sir Gabriel Ward" lässt sowohl auf einen Reihenauftakt schließen und zeigt zudem Parallelen zu den Werken der Queen of Crime.

Krimi-Fans dürfen sich freuen auf einen Ermittler, der - ähnlich wie Hercule Poirot - zur Genauigkeit, Besonnenheit und kristallklaren, logischen Denkweisen tendiert. Akribisch genau und mit einigen schrulligen Eigenarten ausgestattet (exakte Ausrichtung aller Gegenstände auf seinem Schreibtisch) nimmt er Lesende mit in eine interessante, historisch belegte Welt eines nahezu autonomen Bezirks innerhalb Londons. Der Autor vergleicht den "Temple" mit dem Vatikan in Rom.

Da die Polizei keinerlei Befugnisse besitzt, wird Gabriel kurzerhand zum Ermittler und Constable Wright zu seinem - etwas blassen - Sidekick.

Der Mordfall wirkt mysteriös, an Verdächtigen mangelt es nicht und wie bei vielen Krimis tappt man auch hier lange im Dunkeln.

Es wird sich ewig an bestimmten Punkten aufgehalten, die für die Ermittlungen wichtig sein können; beispielsweise an der Tatsache, dass der Richter tadellos gekleidet, aber ohne Schuhe und ohne Strümpfe aufgefunden wurde.

Gäbe es eine Checkliste für erfolgreiche Kriminalromane, hätte man an dieser Stelle bereits einige Punkte abgehakt.

Leider driftet die Handlung schnell ab und der Fokus liegt plötzlich auf einer Gerichtsverhandlung zu einem Urheberrechtsfall. Es wird undurchsichtig, verwirrend und irgendwann uninteressant.

Auch wenn am Ende (sehr übereilt auf den letzten Seiten) alle Fäden zusammenlaufen und ganz fix die überraschende Auflösung präsentiert wird: über viele Kapitel hinweg fragt man sich nach dem Sinn des Ganzen und die Story dümpelt vor sich her.

Protagonist, Kulisse usw. bieten viel Potential, das dann leider nicht ausreichend genutzt wurde.

So bleibt am Ende ein typisch englischer Krimi mit einem faszinierenden Ermittler, aber einem unspektakulären Fall.

3,5 von 5 Sternen.


Fazit:

Eher historischer Roman als Krimi. Interessant und unterhaltsam für zwischendurch, aber leider nur guter Durchschnitt, da die Story nicht überzeugt.


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Rezensiertes Buch: "Der Tote in der Crown Row - Ein Fall für Sir Gabriel Ward" aus dem Jahr 2025

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Veröffentlicht am 12.03.2025

Magisches und temporeiches Abenteuer über eine Außenseiterin und eine gefährliche Parallelwelt.

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
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Inhalt:

Maggie Blue Brown ist aus der Not heraus bei ihrer Tante Esme untergekommen und an der neuen Schule fühlt sie sich unwohl.

Ida Beechwood - Liebling aller - scheint sie obendrein auf dem Kieker ...

Inhalt:

Maggie Blue Brown ist aus der Not heraus bei ihrer Tante Esme untergekommen und an der neuen Schule fühlt sie sich unwohl.

Ida Beechwood - Liebling aller - scheint sie obendrein auf dem Kieker zu haben.

Doch als Maggie miterlebt, wie Ida plötzlich durch ein magisches Portal in eine Parallelwelt entführt wird, begibt sie sich mutig in die Düsterwelt, eine Ort mit seltsamen Bewohnern und voller Gefahren.

Den sprechende Kater Hoagy an ihrer Seite durchwandert Maggie finstere Wälder, muss sich in Acht nehme vor Gestaltwandlern und Mondhexen.

In Sonnenstadt regiert der Herrschers Eldrow, der unheilvollen Pläne verfolgt, so dass Maggie nur noch wenig Zeit bleibt, um Ida zu retten ...

Band 1 der neuen Fantasy-Reihe.


Altersempfehlung:

etwa ab 12 Jahre


Mein Eindruck:

Das Abenteuer wird mit viel Phantasie erzählt, benötigt aber einige Kapitel, um Lesende abzuholen.

Die Sechstklässlerin Maggie Blue Brown ist authentisch und zugleich ein wenig rätselhaft. Einerseits will sie keine Freunde und für sich allein sein, sie macht komplett dicht gegenüber Mutter und Tante, andererseits ist sie (nahezu) besessen von Ida.

Bereits nach wenigen Seiten ist klar, dass Maggie es nicht leicht hat: die Mutter ist schwer depressiv und in einer Klinik, der Vater hat die Familie für eine andere Frau verlassen, in sich gekehrt ist Maggie an der neuen Schule eine Außenseiterin.

Die Tante hat das Mädchen zwar aufgenommen, versorgt es aber nur mit dem Nötigsten; keine Herzensgüte und keine verständnisvolle Ansprechpartnerin bei Problemen, z. B. Mobbing.

Auf sich allein gestellt, ist der schwerfällige, sprechende Kater Hoagy Maggies einzige Bezugsperson.

Trotzdem überwindet sich das Mädchen mehr als nur einmal, um anderen in Not zu helfen und beweist so Mut und Herz.

Zur Handlung möchte ich gar nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern.

Es wird magisch und geheimnisvoll, aber auch gefährlich, düster und gruselig.

Doch auch wenn die Geschichte spannend erzählt wird, stört der Wechsel der Szenerie durch zu viele Ideen und Ansätze den Lesefluss.

Zudem kommt Maggies Reise leider komplett ohne Illustrationen, Karten oder ähnliches aus. Lediglich kleine schwarz-weiß Vignetten zum Kapitelanfang sind zu finden: stilisierte Pflanzen u.ä.

Die erste Geschichte ist in sich abgeschlossen. Jedoch hat sie Potenzial für weitere Abenteuer.
"Die Ehrwürdige O hat dich auserwählt, Maggie, daran lässt sich nichts ändern. Du kannst deinem Schicksal nicht entrinnen."

Band 2 erscheint voraussichtlich im Herbst 2025.


Fazit:

Ein phantasievolles und magisches Abenteuer. Die Rettungsmission ist mitreißend, oftmals aber zu überladen und sehr düster und gruselig.

3,5 von 5 Sterne.


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Rezensiertes Buch: "Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt" aus dem Jahr 2025

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