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Nadine1986

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Veröffentlicht am 29.09.2019

Verliere niemals deinen Glauben

Silberdrache (Silberdrache 1)
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Das Buch beginnt damit das Sirins Mutter ihr Geschichten über Silberdrachen und Drachenreiter erzählt. Sirin möchte unbedingt mal einen treffen, doch gibt es diese wirklich? Zu Beginn glaubt Sirin noch ...

Das Buch beginnt damit das Sirins Mutter ihr Geschichten über Silberdrachen und Drachenreiter erzählt. Sirin möchte unbedingt mal einen treffen, doch gibt es diese wirklich? Zu Beginn glaubt Sirin noch ganz fest daran, doch nachdem ihre Mutter erkrankt, gerät ihr Glaube an die Drachenreiter und Drachen ins Wanken. 

Dies ist die eine Welt. Doch es gibt noch eine andere. Dort wo Drachen noch existieren. Aber es gibt keine Silberdrachen mehr. Nur noch Drachen, die zu eiskalten Raptoren erzogen wurden und einen unersättlichen Hunger haben. Eines Tages machen sich die Raptoren mit ihren Besitzern, den Lennix, auf den Weg zu einer Höhle, da dort ein seltenes silbernes Drachenei sein soll. Sie finden dieses Ei und wollen mit diesem Drachen unermessliche Machte erlangen. Doch wie es der Zufall will, verliert der jüngste Raptor das Ei und Joss, der Waisenjunge, wird der neue Besitzer.

Doch was macht man mit einem Drachen? Noch dazu mit einem Silbernen? Drachen bleiben nicht lange klein und verstecken kann man diese auch nur schlecht. Und der Lennix Clan will diesen Drachen haben. Egal wie. Der Kampf um den letzten Silberdrachen hat begonnen.

Es war eine wirklich tolle Geschichte, die an manchen Stellen aber auch echt grausam war. Das hätte man besser umschreiben können, da es ab 11 Jahre ist. Doch wer Drachen liebt, wird an diesem Buch nicht vorbei kommen.

Veröffentlicht am 30.08.2019

Eine Uhr die alles verändert

Secret Keepers 1: Zeit der Späher
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Ich habe dieses wunderbare Jugend/Kinderbuch als Rezensionsexemplar vom Thienemann Esslinger Verlag erhalten. Vom Inhalt her hat es sich echt gut angehört und mein Interesse geweckt. Doch beim Lesen ist ...

Ich habe dieses wunderbare Jugend/Kinderbuch als Rezensionsexemplar vom Thienemann Esslinger Verlag erhalten. Vom Inhalt her hat es sich echt gut angehört und mein Interesse geweckt. Doch beim Lesen ist mir etwas aufgefallen. Was genau das ist erfahrt ihr gleich.

Ruben ist ein wirklich aufgeweckter und abenteuerlustiger Junge. Er sucht sich regelmäßig neue Verstecke, klettert an viel zu hohen Wänden hoch und riskiert dabei ab und an Kopf und Kragen. Seine Mutter weiß von all diesen Unternehmungen nichts und denkt er unternimmt etwas mit anderen Kindern in seinem Alter. Doch die anderen Kinder wollen lieber chillen als sich noch zu verstecken, da sie aus diesem Alter raus sind. Ruben ist dies aber viel zu langweilig und so kommt es, das er eines Tages hoch oben auf einem Dach eine sehr wertvolle Uhr findet. Doch was hat es mit dieser Uhr auf sich? Welche alleinige Fähigkeit hat seine Uhr?

Also so hätte ich es geschrieben und man hätte nicht den ganzen anderen Rest vom Inhalt erfahren. Denn durch den Klappentext weiß man schon alles. Ok das seine Mutter viel und hart arbeiten geht nicht, doch die Hauptpunkte weshalb man dieses Buch noch lesen möchte schon. Und das sehe nicht nur ich so.

Dennoch ist es eine sehr schöne und spannende Geschichte.

Veröffentlicht am 11.08.2019

Ein brutaler und blutiger Thriller

Opfer
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Das Buch hatte mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Kapitel sind nicht zu lang und spannend geschrieben. Außerdem ist das Buch in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil bekommen wir einen Mord nach ...

Das Buch hatte mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Kapitel sind nicht zu lang und spannend geschrieben. Außerdem ist das Buch in drei Teile unterteilt. Im ersten Teil bekommen wir einen Mord nach dem anderen aufgetischt und es wird fieberhaft nach dem Mörder gesucht. Im zweiten Teil lernen wir den Mörder sogar kennen. Und im dritten Teil kommt dann alles zusammen und wird wieder aus der Sicht der Ermittler erzählt.

Der erste Teil des Buches gefiel mir auch sehr gut. Hier hat man alle Ermittler kennen gelernt und wusste gleich wen man mag und wen nicht =) Carl ist geschieden, wie so viele Kommissare und hat eine Tochter, aber eine neue Lebensgefährtin. Seine Kollegin Jodie ist jetzt nicht besonders interessant, rundet das Team aber irgendwie ab. Und dann gibt es da noch Simon. Dieser ist immer sehr aufbrausend, haut die Worte nur so raus und ging mir auf die Nerven  xD... Für mich ist er kein guter Ermittler.

Der zweite Teil hätte meiner Meinung nach etwas kürzer ausfallen dürfen. Hier hat man zu viele Dinge in die Länge gezogen. Das "Problem" könnte auch kürzer beschrieben werden, ohne das es die Geschichte beeinträchtigt hätte.

Und der dritte Teil befasst sich dann wieder mit dem Ermittlerteam und dem Mörder.  Das Ende war dann irgendwann da, hat mich aber schon etwas überrascht.

Es ist ein blutiger, brutaler Thriller, der mir Spaß gemacht hat.

Veröffentlicht am 04.08.2019

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

Profiling Murder – Fall 3
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Nach den Ereignissen im zweiten Fall entscheidet sich Laurie dazu ihr Leben zu ändern. Sie zieht mit Jake zusammen (nicht in dieselbe Wohnung) nach Phoenix und arbeitet dort wieder als Polizistin. Und ...

Nach den Ereignissen im zweiten Fall entscheidet sich Laurie dazu ihr Leben zu ändern. Sie zieht mit Jake zusammen (nicht in dieselbe Wohnung) nach Phoenix und arbeitet dort wieder als Polizistin. Und der erste Fall in Phoenix lässt nicht lange auf sich warten. 

Dieser Fall hat es wirklich in sich und es beginnt alles mit dem grausigem Fund mehrerer Leichenteile. Wer hat all diese Menschen auf dem Gewissen und warum mussten diese sterben? Und aus welchem Grund gerät Laurie plötzlich ins Visier des Mörders?

All diese Fragen und noch mehr werden beantwortet. Auch die Frage wie es um ihre verschwundene Schwester steht wird geklärt. Teilweise fand ich dies sogar interessanter als den Hauptfall, da man deshalb schon so lange mitfiebert. 

An Spannung hat es in diesem Fall nicht gefehlt, doch ging mir eine Sache total auf die Nerven und der Lesefluss wurde meiner Meinung nach dadurch sehr beeinträchtigt. Plötzlich fühlte man sich in einer schlechten Teenagerromanze wieder. Der Schreibstil wurde von jetzt auf gleich komplett anders und ich war froh als dieses Kapitel vorbei war.

Ansonsten ist dies ein gelungener dritter Fall und ich kann jedem diese Reihe empfehlen.

Veröffentlicht am 11.07.2019

Ein düsteres Märchen

Das Labyrinth des Fauns
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Vorweg möchte ich sagen das ich den Film „Pans Labyrinth“ bis heute nicht gesehen habe. Ich habe immer nur den Anfang und den Trailer gesehen. Weiter kam ich bisher noch nicht. Doch das werde ich nun ...

Vorweg möchte ich sagen das ich den Film „Pans Labyrinth“ bis heute nicht gesehen habe. Ich habe immer nur den Anfang und den Trailer gesehen. Weiter kam ich bisher noch nicht. Doch das werde ich nun nachholen.

Ofelia, die verloren gegangene Prinzessin, muss drei Aufgaben erfüllen, um wieder in ihre Welt zurück zu kehren. Diese bekommt sie von einem ziemlich angsteinflößenden Faun gestellt. Die Aufgaben sind nicht immer leicht und auch grausam. Wird sie die Aufgaben erfüllen können und wieder in ihre Welt zurückkehren?

Und dann gibt es da auch noch ihren neuen Stiefvater Vidal, der skrupelloser und herzloser nicht sein könnte. Dieser kämpft für die Faschisten und hält sich mit seiner Truppe in den Bergen Nordspaniens auf. Die Rebellen, die sich im Wald versteckt haben, versuchen Vidal umzubringen. Doch wird ihnen dies auch gelingen oder werden sie bei dem Versuch alle sterben?

Beides, Ofelias magische Welt und die Realität, sind sehr gut miteinander verbunden worden. Doch manch einem ist dies alles zu düster und grausam. Doch Pans Labyrinth ist genauso düster. Jedenfalls das was ich gesehen habe. Und von der Beschreibung her hört es sich auch nicht nach einem normalen Märchen an. Mir hat es, im Gegensatz zu vielen anderen, sehr gut gefallen. Es war alles gut beschrieben und man konnte der Geschichte sehr gut folgen. Auch die Zwischengeschichte, die sich zu einer eigenen kleinen Geschichte zusammengesetzt hat, hat mir sehr gut gefallen. Ofelias Mutter war da schon irgendwie zur Nebensache geworden und war mir zu blass.