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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2019

Mir fehlte das gewisse Etwas.

Burning Bridges
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In "Burning Bridges" geht es um Ella und Ches. Gerade frisch verlassen und von Männern bedrängt, lernt Ella ihren Retter Ches kennen - der mysteriöse Unbekannte, der nicht viel von sich preisgibt. Die ...

In "Burning Bridges" geht es um Ella und Ches. Gerade frisch verlassen und von Männern bedrängt, lernt Ella ihren Retter Ches kennen - der mysteriöse Unbekannte, der nicht viel von sich preisgibt. Die beiden lernen sich kennen und lieben. Doch Ches hat ein dunkles Geheimnis, das sie in Hürden und Herausforderungen stürzt.

Ich bin ein wenig hin- und hergerissen. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte gefallen. Allerdings plätschert sie an einigen Stellen etwas vor sich hin. Andere Situationen dagegen kommen sehr plötzlich und ein wenig aus dem Nichts.

Die sich anbahnende Beziehung zwischen Ella und Ches finde ich sehr gelungen beschrieben. Man spürt das Knistern zwischen den beiden.
Allerdings wirkt Ella auf mich sehr naiv und hat mir einige Male Kopfschütteln bereitet. Und auch Ches mit seiner Zurückhaltung macht mich ein wenig ungeduldig.

Zwischendurch haben mich die Zusammenhänge zwischen Mafia, dem Käfig und Ches sehr verwirrt. Dies wird allerdings am Ende aufgelöst, sodass ich darüber hinweg sehen kann.

Mit fehlte das gewisse Etwas. Ches ist mir sympathisch. Mit Ella kann ich mich allerdings nicht anfreunden und so hatte ich meine Probleme, vollends in die Geschichte einzutauchen und sie zu genießen.

Das Hörbuch hat mir leider nicht so richtig gefallen, da ich mich mit der Stimme der Sprecherin nicht anfreunden konnte. Sie spricht sehr hoch und betont meiner Meinung nach die Worte und Sätze viel zu sehr. Dadurch hatte ich Mühe, mich auf die Handlung zu konzentrieren und musste unter zwischendurch längere Hörpausen einlegen.

Veröffentlicht am 06.07.2019

Ein kulinarischer Schmöker

Der Duft von Pinienkernen
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Von jazzy

"Der Duft von Pinienkernen" ist ein schöner Roman für diejenigen, die Essen, Italien und Familiengeschichten lieben. 

Nach einem großen Streit und einem Missgeschick zwischen Katrin und Greta ...

Von jazzy

"Der Duft von Pinienkernen" ist ein schöner Roman für diejenigen, die Essen, Italien und Familiengeschichten lieben. 

Nach einem großen Streit und einem Missgeschick zwischen Katrin und Greta scheint deren Freundschaft zerbrochen. Greta nimmt daraufhin das Angebot eines Verlegers an und reist durch Italien, um dort Ideen und Motive für ihr eigenes Kochbuch zu finden. Dabei lernt sie die Menschen dort kennen und lieben. 

Emily Bold schreibt locker und flüssig. Das Buch ließ sich gut in der Bahn lesen. Die Zeilen vermitteln einen guten Eindruck von Italien und seinen Köstlichkeiten. Greta wächst einem schnell ans Herz. Und man fiebert mit, dass ihr Leben wieder ein wenig liebenswerter wird. 

Ein wenig zu kurz gekommen ist mir die Liebe. Natürlich gibt es auch in diesem Buch eine zarte Romanze. Diese hätte ich mir allerdings noch ausführlicher gewünscht. Zum letzten Drittel hin habe ich mich doch satt gelesen an kulinarischen Erfahrungen und hätte mir einen romantischeren und tieferen Abschluss gewünscht.

Veröffentlicht am 06.07.2019

Für mich nicht das Richtige

Hangman. Das Spiel des Mörders (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 2)
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Das Cover von "Hangman" ist mir ins Auge gesprungen und hat mich direkt angesprochen. So war ich gespannt auf diesen Thriller, auch wenn ich den ersten Band nicht gelesen habe. 

Und ich glaube, darin ...

Das Cover von "Hangman" ist mir ins Auge gesprungen und hat mich direkt angesprochen. So war ich gespannt auf diesen Thriller, auch wenn ich den ersten Band nicht gelesen habe. 

Und ich glaube, darin lag mein Problem. So bin ich nicht richtig warm geworden mit diesem Buch. 

Der Beginn war für mich ein wenig verwirrend, da ich den Ragdoll Fall nicht kenne. Trotzdem ist due Geschichte sehr interessant. Mir hat nur ein wenig die Spannung gefehlt. Auf der einen Seite tappt man als Leser im Dunkeln, wer der Drahtzieher dieser ganzen Morde ist. Auf der anderen Seite fehlte mir die Spannung im Schreibstil. 

So habe ich mich durch die Seiten gequält und nicht genug Motivation gefunden, dieses Buch zu Ende zu lesen. 

Ich denke, es ist sicher besser, wenn man "Ragdoll" zuvor gelesen hat.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Verspricht leider nicht das, was ich erwartet habe

Als wir im Regen tanzten
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"Als wir im Regen tanzten" ist ein Roman über ein Ehepaar, das in den Zwanziger Jahren in Berlin lebt: Willi, der gefeierte Regisseur und Recha, eine bekannte und beliebte Schauspielerin des Stummfilms. ...

"Als wir im Regen tanzten" ist ein Roman über ein Ehepaar, das in den Zwanziger Jahren in Berlin lebt: Willi, der gefeierte Regisseur und Recha, eine bekannte und beliebte Schauspielerin des Stummfilms. Die beiden straucheln mit ihrer Ehe und mit den Ereignissen und Eigenarten jener Zeit, auch weil Recha Jüdin ist. Sie haben Hürden in ihrem Job und in ihrer Ehe zu meistern.
Auf der anderen Seite erzählt die Geschichte von Felice, die Schwester von Willi, und deren Mann. Die beiden kämpfen mit allen Mitteln darum, ihre Pflegekinder behalten zu können und nicht an die leibliche Mutter und Schwester von Willi und Felice zu verlieren.

Das Cover gefällt mir gut. Es wirkt atmosphärisch, sehnsüchtig, ein wenig verloren. Im Großen und Ganzen spiegelt es Rechas Situation zu der damaligen Zeit wider.

Zu Beginn heißt es:

"Sie waren jung, sie hatten überlebt. Es gab kein Geld, aber auch keine Zensur mehr, und sie würden es schaffen. Sie würden aus der zerstörten Welt eine bessere bauen." (Zitat Prolog)

Dieses Zitat direkt am Anfang hat mir sehr viel Hoffnung auf eine energiereiche, gefühlvolle Geschichte gemacht. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht.

Gerade im ersten Drittel dieses Buches habe ich mich durch die Seiten gequält und musste mich daran hindern, es nicht einfach zur Seite zu legen.

Ich habe keine Beziehung zu den Figuren aufgebaut. Es fehlt die Nähe, die Charaktere bleiben oberflächlich, etwas unnahbar.

Der Erzählstil der Autorin ist sehr langatmig, sehr verschachtelt und sie schweift oft ab vom eigentlichen Geschehen, sodass ich oft der Handlung nicht gut folgen konnte und mich gelanweilt habe. Dies wird mit der Zeit besser. Im zweiten Teil konnte ich mich zwar noch nicht vollständig, aber ein wenig mehr in diese Zeit hinein versetzen.

Im Nachhinein überlege ich, ob es nicht besser gewesen wäre, den ersten Band zu kennen. Diesen habe ich nicht gelesen. Ich denke, dass man einige Punkte sicher besser verstanden hätte, wenn man die Vorgeschichte der Figuren gekannt hätte. So wirkte alles sehr verworren. Allerdings hätte das wahrscheinlich meine Meinung zu diesem Buch nicht geändert, da sich die Geschichte einfach wirklich zäh hinzieht und einem kein wahres Lesevergnügen bereitet.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte mehr Fahrt auf, allerdings kam es mir so vor, dass alles Handlungen schnell zu Ende gebracht werden mussten und zum Teil erscheint mir das Ende nicht logisch. Ich hätte mir ein wenig von dem Schwung des letzten Abschnittes in den ersten Teilen gewünscht. Das hätte das Ganze sicher ein wenig spannender gemacht.

Meiner Meinung nach ist auch die Inhaltsangabe irreführend. Ich habe eine Geschichte rund um Recha erwartet, um ihre Ängste und Sorgen in der Nachkriegszeit. Als ich das Buch zur Hand genommen habe, habe ich erwartet, einiges mehr über die damalige Judenverfolgung zu erfahren. Dies wird nur am Rande angeschnitten. Viel mehr geht es um die Beziehung zwischen Recha und Willi und vor allem auch um Felice und ihren Kampf um die Ziehtöchter. Diese beiden Geschichten wurden nebeneinander her erzählt und wurden mir zu wenig verknüpft.

Alles in allem muss ich leider sagen, dass ich mich nicht richtig in diesem Buch verlieren konnte und etwas enttäuscht wurde. Da ist es natürlich schade, dass ich auch keine Lust verspüre, weitere Bücher dieser Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Ungewöhnlich und nicht ganz meins

Ruinous Creatures - Der Kuss des Phönix
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Adela pflegt die Schädel der Fabelwesen. Der Novize Kian verfolgt eigene zerstörerische Ziele, als er in Adelas Tal kommt. Dann werden die beiden an gepaarte Phönixschädel gebunden und entwickeln eine ...

Adela pflegt die Schädel der Fabelwesen. Der Novize Kian verfolgt eigene zerstörerische Ziele, als er in Adelas Tal kommt. Dann werden die beiden an gepaarte Phönixschädel gebunden und entwickeln eine besondere Verbindung zueinander.

Der Schreibstil hat es mir nicht einfach gemacht, in die Geschichte hineinzufinden. Irgendwie war er mir zu holprig und undurchsichtig. So konnte ich nicht wirklich in die Geschichte und die Welt eintauchen. Der Wechsel zwischen Adelas und Kians Sicht hat mir aber sehr gut gefallen.

Das Setting ist düster und mysteriös. Dass Priester an Schädel gebunden werden und daraus Magie entfalten finde ich gleichermaßen abstrus als auch irgendwie faszinierend. Ich bin etwas hin- und hergerissen. Die Grundidee ist außergewöhnlich und spannend. Allerdings bleibt die Welt der Magie und Fabelwesen eher blass.

Auch die Liebesgeschichte hätte ich mir noch ein wenig intensiver gewünscht. Es gibt einige spicy Szenen. Die Beziehung der beiden besteht aber meiner Meinung nach hauptsächlich aus dem Körperlichen und der Verbindung der Phönixschädel. Hier hätte ich mir mehr Tiefgründigkeit und Emotionen gewünscht.

Ich bin nicht so richtig warm geworden mit diesem Buch. Es ist aber durchaus eine interessante Idee und mal was ganz anderes als die typischen Romantasy Bücher.

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