"Die Gabe der Sattlerin" von Ralf H. Dorweiler
Die Gabe der SattlerinCover:
Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte. Was ich jedoch zu bemängeln habe, ist die Anordnung der Schrift. Es wirkt auf mich, als hätte man diese einfach "draufgeklatscht", auch ...
Cover:
Das Cover passt meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte. Was ich jedoch zu bemängeln habe, ist die Anordnung der Schrift. Es wirkt auf mich, als hätte man diese einfach "draufgeklatscht", auch wenn der Titel durch die gelb-goldene Schrift hervorsticht.
Meinung:
Als ich den Klappentext und die Leseprobe gelesen habe, habe ich mir von der Geschichte eine sehr romantische und gleichzeitig spannende Handlung gewünscht.
Leider wurde ich hier etwas enttäuscht.
An vielen Stellen des Buches konnte mich die Geschichte nicht wirklich fesseln und ich muss gestehen, dass ich einige Passagen sogar recht langweilig fand, weshalb ich sehr oft nur ein bis zwei Kapitel auf ein Mal lesen konnte.
Der Schreibstil des Autors konnte mich ebenso nicht komplett überzeugen. Grundsätzlich war er nicht schlecht, Dinge wurden relativ gut beschrieben etc., jedoch kamen mir viele Stellen auch sehr ungenau oder gar unvollständig vor. Das hat sich im Laufe des Buches allerdings gebessert.
Was die Charaktere anging, muss ich sagen, dass mir kaum einer sehr sympathisch war, Friedrich Schiller ausgenommen.
Die Protagonistin Charlotte war mir einfach "zu perfekt" und die Räuber allesamt zu nett, auch wenn sie, wie im Buch auch darauf hingewiesen wird, "nur Menschen sind".
Was mich am Ende des Buches sehr gewundert hat war, dass niemand Charlotte zur Rede gestellt hat, sondern dass alles akzeptiert wurde. Das kam mir doch eher unrealistisch vor.
Fazit:
Im Großen und Ganzen war das Buch okay, mir persönlich jedoch einfach etwas zu langweilig.